Solomon prius getriebe/patent


E

eddy

Guest
#1
http://money.cnn.com/2006/02/10/news/international/toyota_patent.reut/index.htm?cnn=yes


gruss
 
19.01.2004
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Krefeld
#2
In Deutschland war es früher einmal üblich, dass man ein funktionierendes Muster für die Funktionsprüfung beilegen musste, sonst wurde das Patent nicht erteilt. Heute reichen Winkelzüge von Patentadvokaten aus, wenn sie es alleine durch die sprachliche Formulierung ganze Bereiche technischer Entwicklung stilllegen. Ein Beispiel ist ja wohl auch das Ovonic-Patent. es richtet sich auch gegen die Toyota-Hybride. Ein unsauberes Geschäft. Auf diese Weise bekommen die Großen heute jeden Neuentwickler klein. Obwohl Topyota nun wirklich Neuland betreten hat, wird der Firma demnächst noch untersagt, die konkurrenzlose Eigenentwicklung in den USA zu verkaufen.
So zieht eine Allianz von Winkeladvokaten und Bankern, die die langwierigen Prozesse finanzieren, die wirtschaftliche Macht an sich. Diese amerikanischen Sitten reißen zunehmend auch bei uns ein.
Ich bin schon oft von wohlmeinenden Patentanwälten gewarnt worden, leichtfertig ein Patent anzumelden. Es wird einem gestohlen, indem behauptet wird, Teile davon seien in einer unklaren sprachlichen Formulierung bereits enthalten gewesen. Einen solchen Prozess zum Beispiel gegen die Automobilindustrie überstehe man nicht.
So stahl angeblich Frank Stelzer sein im Jahre 1964 angemeldetes Patent auf seinen Freikolbenmotor dem Wolfhart Willimczik, der dieses 1974 anmeldete. Der gute Wolfhart bekam damit allerdings nicht recht und setzte sich in die USA ab. Der Stelzer-Motor ist immer noch verbesserungswürdig und wäre erst dann ein ideales Notstromaggregat für uns, das in die Westentasche jedes Elektroautos passte.
 
19.01.2004
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Krefeld
#4
Mist, mein knoppix kann fast keine movies abspielen. Dieses auch nicht. Ich weiß immer noch nicht, welche Getriebe salomonisch sind. Ein Planetengetriebe als Differential, das wäre nach deutschem Recht keinesfalls patentfähig.
Jetzt habe ich es endlich sichtbar machen können. Also, ich müsste mich verguckt haben, aber der eine Motor bewegt den inneren Ring, der andere den äußeren. Das ist alles andere als ein Getriebe, das ist nichts, als ein Differential mit zwei Abtriebsdrehzahlen auf den Seiten, in diesem Fall als Antriebe vertauscht. Da wird keinerlei Drehmoment gewandelt, der äußere Ring mit seinem Motor bestimmt alleine das Drehmoment, wenn er nicht festgebremst wird. Zum Anfahren total ungeeignet, weil das höhere Drehmoment des inneren Antriebs überhaupt nicht zum Zuge kommt.
Ich sehe die Erfindung als nichts anderes an, als ein Differential mit zwei Motoren. Das ist nicht patentfähig. Allenfalls Teile der Anordnung. Sicherlich aber nicht die Tatsache, dass ein vierpoliger Synchronmotor Platz zur Aufnahme eines Differentials im Inneren hat.
Toyota hat drei Differntiale im Einsatz, eines zwischen Verbrennungsmotor und Generator, ein weiteres zwischen diesen und dem Generator, ein weiteres zwischen den Antriebsrädern. Allradwagen haben auch drei Differentiale, manchmal auch zwei Motoren, wie manche Citroens. Das man die Differentiale beliebig als Antrieb oder Abtrieb konfigurieren kann, ist auch nicht patentfähig. Allenfalls, das Salomon ein nicht schaltbares Planetengetriebe einsetzt, also ohne Übersetzungsvariation, dessen Abtriebsdrehzahl durch die Summe bzw. Differenz der Antriebsdrehzahlen bestimmt wird, was ich für eine völlig blödsinnige Erfindung halte, weil jeder einfache Elektromotor ohne diesen Unsinn diesem überlegen ist. Ich wette, für die Dinger hat sich noch niemand interessiert.
Die Salomonen sollten sich einmal bei Antrieben für Elektrodieselloks und -trommeln umsehen, dann kommen sie auf bessere Ideen. Das Patent gehört in die Taiga.
 

Manfred

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05.09.2015
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#5
Da im ersten Beitrag nur Stelzer verlinkt war
noch zur Meinungsbildung für intressierte
http://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer:Willimczik
(nehme aber an bleibt so nicht lang im Wiki, wenns wirklich
intresiert speichern)

Unterlink mit Sinn für Geschichten in der Geschichte
http://de.wikipedia.org/wiki/Witze_der_DDR#Beispiele_f.C3.BCr_Bananen-Witze

kleine Leseprobe
(mit klammheimlicher freude gelesen von einem Bayrischen Handwerker.
Da dies aber vollig unblutig ist, ist das Wort *Klammheimliche Freude*
juristisch unbedenklich)

Warum braucht man im Westen 13 Jahre fürs Abitur?
Weil 1 Jahr davon Schauspielunterricht ist.

http://fun.wikicities.com/wiki/DDR-Witze
 

Manfred

Neues Mitglied
05.09.2015
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#6
Also das mit dem Westentaschenfreikolbenstromerzeuger und Verbesserungen
http://www.c-na.de/media/apu/Referate/A03_Graef.pdf
Piktogramm 22

Ein Priusmotor bei 75% Leistungsabgabe und das geht durch den Dralamanschkading
39,3% mit der Möglichkeit diese 39,3 theoretisch fast Verlustfrei ans Rad zu bringen.

Ein Freikolbengenrator kann 45,5% bringen (bei 50% der Spezifischen Leistungsgewichtes)
an Elektrischer Leistung. Nur 45,5 mal 0,8 ist 36,4% am Rad.

Auf gut bayrisch Ghupft wie gsprunga.

Aber wegen Patentfähigkeit zum Freikolbenmotor irgendwo stehet was von 1912 und da hat weder
Wolfahrt noch Stelzer noch Bernd Schlüter gelebt.
Gut Manfred war auch noch in Abrerhams Wurstkessel aber der hat ja auch nix erfunden.

Aber ein Satz gefällt mir in den Text
"Es ist der Traum vieler Ingenieure (darf eigentlich nur ein Ing. drüber nachdenken?) den
Hubkolbenmotor vom Zwanglauf der Kurbellwelle zu befreien" Piktogramm 2
 
19.01.2004
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Krefeld
#7
Der Herr Graef hat endlich den richtigen Generator eingebaut, den ich eigentlich dem Herrn Stelzer an seine Knatterkiste kleben wollte, der sich da mit nur einem einzigen Magneten herumschlagen muss, der bei passablem Wirkungsgrad nur 1 kW statt 60kW leistet. Den Herrn Graef erkläre ich hiermit zum Ass, den Herrn Stelzer auch, wenn er jetzt seinen Motor mal vernünftig zünden lässt (Einspritzung). Den praktisch gleichen Lineargenerator hat übrigens die australische Gruppe mit den Entwicklern mit den indonesischen Südseenamen vorgesehen, während dieser blöde Wolfhart aus Tampabay zwar ein gut sichtbares Zebra zwischen seine beiden Trabizylinder gemalt hat, aber blöde, wie er nun mal ist, nicht verraten wollte, wie es funktioniert. Statt es zu patentieren, hat er es den Krokodilen von Miami zum Fraß vorgeworfen und behauptet jetzt sicher mal wieder fest, der Herr Graef hätte ihm sein Patent gestohlen. Nach Tampabay ist er übrigens gezogen, weil er mit seinen diversen bei Wiki ausgestellten Wasserpunpen die dort wildlebenden Krokodile nassspritzen kann, die viel lieber zu ihm sind, als die Stasi je gewesen ist. Na, dann müssen wir wohl mal den Herrn Stelzer anrufen. Manfred, Do bist auch ein Ass, dass Du immer auf dem Laufenden bist. ich hatte die Geschichte schon halbwegs abgehakt, weil mir der Aufwand zum Aufbauen einer Produktion noch zu hoch war. Jetzt, da die Lösung heraus ist und nicht mehr patentfähig, wäre die beste Voraussetzung gegeben, mit vereinten Kräften anzufangen. Ja, der Herr Junkers war schon eine Kanone und von den anderen, die in seinem Sinne weiterarbeiteten, wusste ich gar nichts.
Herr Graef, ich glaube wieder an die deutsche Forschung, ich denke, Ihre Arbeit war ein sehr wichtiger Beitrag, dass es weitergehen kann. Die paar fehlenden Prozente Wirkungsgrad, die Sie berechnet haben, die holen wir bestimmt noch irgendwo wieder herein.

NOx ist übrigens ein Problem beim Freikolbenmotor, vielleicht findet sich aber auch dafür noch eine Lösung mit tiefer Temperatur, sodass wir trotzdem extrem hoch verdichten können!
 
#8
Hallo Bernd,

ja Bernd, auch <i> ich glaube wieder an die deutsche Forschung</i>,

... und einige Ergebnisse kannst Du jetzt sogar kaufen, siehe hier: www.otag.de

Lineargenerator als Heimkraftwerk ( http://www.otag.de/animation.htm ).
Der Erfinder fährt übrigens Elektroauto. Jetzt kann er nicht nur solar, sondern auch mit seinem Lion die Autoakkus laden. Könntest Du auch, 12.500 Euro für ein BHKW und Heimkraftwerk sind jedenfalls sehr viel günstiger als 200.000 Euro für einen nichtfunktionierenden Stelzer-Motor.

Ich denke, dass diese Entwicklung jetzt hinreichend bekannt ist. Schließlich habe ich es vor einiger Zeit schon mal erwähnt. Etwa vergessen..?


<img src=http://www.otag.de/images/animation.jpg>
 
19.01.2004
188
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Krefeld
#9
Ja, hatte ich schon wieder vergessen, obwohl ich die nächste Gelegenheit nutzen wollte, bei den Olsbergern vorbeizufahren. 10 bis 20% Wirkungsgrad, sagen die, ist auf jeden Fall besser, als nichts.Ich schätze, deren Generator ist das Chemnitzer Modell, das nur mit einem Magneten werkelt. Die Australier verwenden ganz viele, wie es auch Graef und nebenbei auch ich für den Frank Stelzer vorgesehen hatten. Für Elektroautos reicht der Chemnitzer nicht.
Bei dem Wolfhart in Tampabay, da müssen wir aufpassen, der wohnt in Amerika und kennt ganz viele Krokodile, die klauen Patente. Eines davon heißt Ovonic, und das ist schon ganz dick.
Also, neben der, allerdings etwas komplizierten Konstruktion aus dem australischen Busch, ist die Arbeit von Graef das Beste, was ich bisher gesehen habe.

Wolfhart, mach den Mund zu!
 

Manfred

Neues Mitglied
05.09.2015
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#10
Hallo Bernd Schlüter

Dann erinnere Dich bevor Du was schreibst das im Offtopic der Australier schon erbarmt hatte,
http://www.freepistonpower.com/generator.htm im Mai 2005

Auch hat der Lineargenrahtor nichts mit Freikolben oder Dampf zu tun, nein auch Pfarrer Stirling
ist mit von der Partie.

http://www.c-na.de/media/apu/Referate/A05_Goebl.pdf

Aber alles hat nichts mit den Toyota und Salomon zu tun

Das heißt Diskussionen über Wirkungsgrade und NOx (ein Erfinder aus Düsseldorf wollte im Offtopic
das schon mal mit Schnee einfangen, Umkehrschluß nach Niederbayern fahren und Vollgas geben?)
besser dort.