Saxo/106 Kauf, Laden, Daten..


Marcus86

Neues Mitglied
25.09.2020
8
Hallo in die Runde. Ich bin neu hier und habe schon einige interessante Beiträge mitgelesen. Super Leute hier!

Ich möchte mir demnächst auch gern einen Saxo oder 106er kaufen. Ich wohne in der Nähe von Zwickau, Heimat vom ID3. Und im Umkreis von 150km sind 3 Autos (mobile.de) verfügbar. Und das ist schon das erste Thema. Irgendwo muss ich an einer Ladesäule wenigstens einmal zwischenladen.

Wo gibt es eine PDF oder gute Doku zum Saxo/106 zu finden? Ich weiß noch nicht einmal ob man mit Typ2 beladen kann. Vielleicht hat das einer der Verkäufer. Habe mir aber noch keinen Wagen angeschaut. Das mache ich nächste Woche dann.

Außerdem möchte ich hauptsächlich daheim über mein Photovoltaikanlage laden. Das ist aber eine Inselanlage und der 1600W Wechselrichter würde die Dauerleistung vom herkömmlichen Ladegerät nicht lange mitmachen. Meine Idee ist mit Gleichstrom zu laden. Da es 20 Zellen sind, könnte ich das in 4 Gruppen splitten, also immer 5 Zellen von einem DC-DC Wandler laden. Mit 4 DC-DC Wandler würde das gehen. Oder? Dazu würde ich mir 4 Kabelpaare von den Akkus ziehen. So zumindest die erste Überlegung. Vielleicht gibts jemand, der etwas ähnliches macht?

Wann ist die Wasserwartung denn fällig und mit wie viel Wasser muss ich rechnen? Es wird nach dem Laden gemacht, richtig? Ich suche dazu gern ein Datensammlung/PDF.

Bis dahin lese ich fleißig hier weiter. Bin froh überhaupt auf diese tollen Autos gestoßen zu sein. Die neueren sind alle immer so kompliziert, haben meist Mietakkus und immer LiIon :(.

Liebe Grüße,
Marcus
 

Camperandy

Neues Mitglied
10.12.2018
5
Hallo Marcus
ich wohne in der Nähe von Freiberg und fahre seit jahren einen 106er den ich eigentlich nur an der solaranlage lade.
Wenn dir der Weg nicht zu weit ist kannst Du gerne mal vorbeikommen.
Lg Andy
 
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thegray

Bekanntes Mitglied
15.04.2008
8.278
Solar > Dc-Dc kanste machen - wie geplant.
Auch anderes Hauptsache du läst den strom über den Vorhandenen LEM-Wandler (so bei Renault) laufen damit der das dann auch mitzählt und entweder das Origianlladegeröt parallel mitlaufen lassen oder Zündung ein.

Oder du bastelste dir einen 130V Dc-Dc und gehst über die Original Ladevorrichtung - Schnellladeranschluss ist im Gegensatz zu einigen deutschen Neuproduktionen Serienmässig vorhanden.

Je nach dem - wenn das nicht ein ErFahrener ist, der alles Dokumentiert hat über seine Nutzungszeit.
Von ausgehen das eine Wasserwartung gleich gemacht wird! (sollte)
EINE EBÜ sollte mittelfristig auch geplant werden, das erhält die Akkugesundheit am nachhaltigsten.

Wasser je nach Umgang mit den Blöcken und Allgemeinzustand von Ein PAAR bis auch an die 10Liter im letzteren Fall sollte man sich gedanken machen weshalb "sie" so gestresst werden.
 
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wchriss

Aktives Mitglied
30.12.2010
1.335
53
Egweil
Hallo Marcus,
da mit den DC-DC Wandlern könnte funktionieren, allerdings must du potezialfreie verwenden !
Ich vermute du hast eine Inselanlage mit Speicher 48V ?
Dann würde ich mir einen DC-DC suchen der gleich die Gesamtspannung von 48 auf 150V macht und dann direkt an die freien 2 Anschlüsse auf die Sagembox gehen. Die waren ursprünglich für eine Schnelladung gedacht.
Gruß
Christian
 
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Marcus86

Neues Mitglied
25.09.2020
8
Danke für eure Antworten!
Von dem ganzen Zeug habe ich noch überhaupt keine Ahnung. Was ist denn EBÜ und wann ist die Wasserwartung denn genau dran? Geht das nach Anzahl der Vollladezyklen?
Der LEM Wandler misst wohl, wie viel Strom in die Akkus gehen? Ich dachte, ich kann mir einfach von den Akkus die Kabel ziehen.

Hab eine 24V Inselanlage, auf 48V muss ich nächstes Jahr umbauen, um 5kW Wechselrichter nutzen zu können. Daher ist die Lösung mit den DC-DC Wandler gerade ideal und am verlustfreisten. Ich möchte mehrere DC-DC desswegen nutzen, um höheren Strom ins Auto zu bekommen. Zeitlich ist man mit PV sehr begrenzt, gerade im Winter. Und ich weiß nicht genau ob die NiCd es mögen, jeden Tag nur kleine Ladungen zu erhalten. Eigentlich sollte man doch komplette Zyklen fahren (Memory Effekt).

Mal weg von der DC Ladung. Gibt es alternativ ein AC Ladegerät, was z.b. nur 1kW macht? Dann wäre das eine weitere Möglichkeit von der derzeitigen PV Anlage zu laden. Mein Wechselrichter kann nur 1600W Dauerleistung und mehr als 1kW ist eh nicht drin.. habe ja noch andere Verbraucher im Haushalt.

Schönen Sonntag!
Marcus
 

thegray

Bekanntes Mitglied
15.04.2008
8.278
EBÜ ist eine Wortkreation von meinem Haufen - Mist (Kam schwellend ; scharend... pick...pick)
Genau so wie Bleianker oder "kreative-Unfähigkeit".

EINZEL BLOCK ÜBERWACHUNG

ua. ein LEM - richtig aber soweit REIN und RAUS!

A. ist die EBÜ das was am besten auf Dauer die Gesundheit erhällt!!!
B. Es recht aus in Abstönden die Akkus leer zu machen - wobei Die ERSTE Zelle in irgend einem Block der Ende der Entladung darstellt -> Thema Stress; Wasserverbrauch durch Umpolung und spätere Überladung.
C - UND DAS funktioniert mit einer EBÜ !!!!
Das einzigste was man vermeiden sollte lange geladen rumstehen lassen je Voller desto Kürzer die Wartezeit zur Fahrt ;-)
Wenn eineglagert wird ganz entladen (macht man die EBÜ verkabelung entsprechen kann man alle Blöcke einzelentladen ohne schwere Umpolung schwacher Blöcke. (Aufschalg Vorteil EBÜ.....;-)
Macht man die Verkabelung noch kräftiger und abgesichert kann man in Betrieb mit einem "galvanisch getrenten DC-DC die Paar Schwachen Blöcke bei der Fahrt Stützen und eine Reichweiten verbesserung erziehlen - ( Aaufschlag-Vorteil EBÜ) Aber das ist was für Ausgebuffte die über die eigene Nase hinaus denken können.

Wandler richtig - auf Potentialfreiheit achten.

Tja die planerische Optimierung auf MaximaleMinimierung der Verluste - macht das ganze allerdings Aufwendig für Unerfahrene - also Vorteile bringen auch Nachteile ? "Time to Market" sollte man im Auge behalten um sich nicht zu vergalopieren.......

UND Vorteil eines 48>230AC> Server PSU(serie)> Fahrzeug-Mareschal - hat neben den "inhause-Verlusten" allerdings auch den Vorteil - das man mit einem Typ2/Menekes und Lade Karte auch auf Reise kürzer nachläd...... Klar der 48-230AC Wandler muß dann was abkönnen und man braucht auch viele alte PKW-Puffer......

soweit erst mal Fehlerfrei (mein Gott was habe ich mir vorgestern geleistet - schlafen dann alle hier, nix zu "mä...hen"

Ich sehe schon Wissen-Schaft die Flut anrollen, eine Antwort geben Meer fragen .......Gruß vom nächsten mist-Haufen ...flatter​
 

citicar75

Mitglied
13.08.2018
178
... natürlich kann man externe Ladegeräte (mal ganz allgemein) an die 20 NiCd`s anschließen.
Das gab es schon 1995 mit den "chargeur rapide" in LaRochelle z.Bsp., Ladestrom 150A, Ladeende 80%.
Also das Fahrzeug kann das. Nun muß man nur noch die Schutzschaltungen dieses Schnelladers kennen und in dem eigenen mit einbauen. Es gibt den großen Ladestecker, dort kommt man ohne Probleme an die Akkus und die Elektronik ran. Dann muß man noch erreichen, daß die interne "ENERGIE" Anzeige mitläuft, ansonsten ist der Ladeszustand des Akkus das eine und die Anzeige in % am Zeigergerät was anderes - nisch so schön.
Also so einfach DC/DC und dann ran ... geht sicher - es gibt aber bessere praktischere Lösungen.
Anbei ein Bild der beiden (DC und AC) Stecker. Die beiden können als schlafende Option auch dreiphasig, Z.Bsp.
wenn der Drehstromlader im Fahrzeug mitgeführt wird.
Auch der Anschluß mittels "Typ2" Stecker an die neuen Ladesäulen ist kein Problem - es funktioniert zuverlässig.

Stecker MARECHAL.jpg

Von 24V auf die Ladespannung kommst du ganz einfach mit einem Inverter auf 120V AC (US Inverter).
EBÜ (Einzelbatterieüberwchung) sollte man haben, da werden alle Akkuanschlüsse nach außen geführt und man
hat Zugang zu den Akkus im Einzelnen, kann sie einzeln ansprechen/messen/nachladen/entladen/formieren, mit
dem Memoryeffekt rumspielen - sehr hilfreich ...
Dann - volle Zyklen fahren - ist angestrebt, aber diese Akkus haben ein spezielles Ladeprogramm mit Hauptladephase, Nachladephase, Wartungsladung und so weiter - das sollte dann Dein DC/DC von der Solaranlage auch können.
Aber das sind wochenendfüllende Themen, hier wurde schon viel angesprochen.
Die Elektrik ist eigentlich unkompliziert, man muß viel wissen/lernen/beherzigen, die Verbrenner und auch die neueren E-Fahrzeuge lassen sich nicht vergleichen mit diesen "E-Oldtimern". Das Fahrzeug ist hundeeinfach konstruiert, hat natürlich auch seine Schwachstellen, aber wenn man lieb zu ihnen ist, ist der angezeigte km Stand (Bild) einfach zu erreichen, dieses Fahrzeug mußte verschrottet werden, nicht weil es durchgerostet/kaputt o.ä. war, es wurde ganz lieb von hinten "gebumst", aber die Elektrik lebt in einen "Organempfänger" weiter und hat auch schon wieder 91.000 km auf der Uhr ...

262Tkm.jpg

Viel Erfolg und viele Grüße
 

Marcus86

Neues Mitglied
25.09.2020
8
WOW! 262tkm ist schon eine Hausnummer. Danke für die vielen wertvollen Informationen! Hab auch im Netz doch noch einiges gefunden und denke, das ich das System nun verstanden habe. 1000 Dank!! Ende der Woche besuche ich den Verkäufer. Wasserwartung wurde immer gemacht, meinte er und ich schaue mir auch diese komische 200W Solaranlage auf dem Auto genauer an (sind ja 2x100W, also typische 22V Module).
Sicher kann er mir auch noch einiges sagen und hat auch Diagnosegerät und Software für den PC.

Im Gegensatz zu neuen E-Autos ist das wirklich ein Dinosaurier. ABER genau darum will ich so ein Auto. Es ist so unkompliziert und hat tolle Akkus! Mein Akkuschrauber (frühe 90er) mit NiCd lebt noch (neben Memory Effekt beachten muss man mit Re-EMF laden!). Darum bin ich von den Akkus nicht abgeneigt und deine angesprochene Ladetechnik, sollte auch problemlos für Zwischenladungen funktionieren. Falls man doch mal mehr als 80km fahren muss.
Ob ich ohne Zwischenladung den Heimweg beim Autokauf (86km, 1x ca. 1km recht steiler Berg auf der Autobahn) schaffe, versuche ich einfach. Es gibt aber soooo viele Ladestationen. Man muss sich leider erstmal auf denen ihren Webseiten anmelden, um auch den RFID Chip zu bekommen. Das ist aber nen anderes Thema.
Ich berichte gern wieder nach meiner Probefahrt gegen Ende der Woche und den Heimweg werde ich sicher auf Video festhalten und bei YouTube hochladen :)

Nochmals vielen Dank und guten Start in die Woche!
Marcus
 

Andi aus Bad Essen

Aktives Mitglied
05.02.2010
1.754
Ich fahre einen 106er seit 2014 und seit 120T km in der Originalkonfiguration + 5KW Zusatzlader, den ich an die original Schnelladepole angeschlossen habe + einer Anzeige, die mir die Spannung der Akkus vorne und der Akkus hinten separat anzeigt. So habe ich im Blick, ob eine Differenz auftritt, die dann einen Akkudefekt siganlisiert.
Ich lade ich den Kasten bei Bedarf mit 3 Phasen an CEE rot und kann mit einem 16A Adapter für CEE auf Typ2 an jeder öffentlichen Ladesäule mit 8 KW laden und bekomme pro 1 Lademinute 1 Kilometer geladen, also nach 90 Min. 90 Km und damit volle Reichweite.
Es gibt auch einige, die den Schnellader mit mehr als 5KW ausgelegt haben. Wichtig ist, dass der Lader eine ordentliche Abschaltlogik hat. Ich mache das mit Countdown-Timer. Der Bordlader hat 195000 km ordentlich funktioniert, und dann nur eine kleine Kaltlötstelle gehabt. Kurz repariert und danach weiter genutzt. Der scheint also recht robust zu sein.

Die NiCd- Akkus sind neu nicht mehr zu bekommen. Ich habe lt. eines Vertreters der Originalfirma SAFT in Frankreich , letztes Jahr den allerletzten Satz aus seiner Privatrücklage in seinem Keller bekommen und eingebaut.

Umbau auf Lithium geht wohl relativ problemlos, habe da auch schon mit Firmen gesprochen, die Verbrenner in E-Auto konvertieren. Umbaukosten in einer Fachwerkstatt ca. 8000,-€, also vergleichbar mit den Kaufkosten eines Zoe-Akkus.

86 km sind mit etwas Übung im Sommer drin, auch mit Berg dazwischen (man bekommt hinter dem Berg ja die Mehr-Energie wieder zurück ;) ... bin mit meinem auch schon 90km nach Kassel gefahren. Aaaaber, dann müssen die Akkus topfit sein !!! )

Wichtig bei der Probefahrt: Lass dir den Wagen vorher bis 100% aufladen und fahre ihn dann auf 0% runter. Fahre dabei immer im grünen Bereich und halte die Energienadel bei unter 20% in der Mitte von Grün, nicht mehr drüber. Kauf dir vorher einen OBD2 Adapter mit Bluetooth und lade Dir Checkelec herunter und schließe das an. Dann kannst Du die wichtigsten Infos der Bordelektronik auch während der Fahrt auslesen und beobachten: Spannung, Ampere, Wartungsladungsintervall, etc. Die Fahrspannung sollte nicht unter 100V sinken, da dann die "gelbe Lampe" angeht und das Auto in Notstrom umschaltet. Dann hat man noch so ca. 3-5 km im Notstrommodus, um zur nächstgelegenen Ladesäule zu kommen.

Wasserwartung:
Die Wassermenge hängt vom Baujahr der Akkus ab. Meine 2013er, die vorher drin waren, wollten immer so 12 - 15 Liter haben pro Wartung, meine jetzigen von 2016 wollen nur 5-7 Liter haben pro Wartung.
Die Wartung muss alle 4500 km gemacht werden und dauert ca. 30 Min. mit Auf- und Abbau der Gerätschaften. Vorweg muss einegesonderte Wartungsladung initiiert werden, die ca. 3 Stunden länger dauert, als eine Normalladung (20A = 20% / Stunde) , die ca. 6-7 Stunden (von 0% auf 100% + Balance-Überladung mit 5A )dauert.

Alle 50000 km müssen die Kohlen gewechselt werden. Kann jeder, der ein bisschen technisch versiert ist, selbst machen. Alle 100000 müssen mal die Simmerringe zu den Antriebswellen und dem Getriebe neu. Das ist schon etwas mehr Aufwand, aber machbar. Meine 2013er Akkus haben 110000 km gehalten, dann wurden sie weich, brachten aber immer noch volle Reichweite.

Welche Reperaturen in den 6 Jahren bei 130000 selbst gefahrenen km (habe ihn mit 65000km 2014 gekauft):
- Bremszylinder hinten
- 1 x Bremsbeläge vorne
- Elektrischer Scheibenheber
- Lötstelle Ladegerät
- 1 Komplettsatz Akkus
- Heizung neu nach 185000 km
- Stellmotor für Ladeklappenschloss ausgebaut, weil defekt
- öfter mal die Traggelenke vorne
- 3 x defekte Akkus in meinem ersten Satz in seiner Endphase.
das war's. Hatte noch nie ein Auto mit so wenig Reperaturen.
 

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