SAFT


W

Wolfgang

Guest
#1
Hallo Leute,

wer hat nähere Infos über Saft HE 41 Li Ion Zellen, Vertrieb scheinbar über SOLION, was immer das auch sei.

3,6 Volt 41 Ah 1 Kg

Gruß und guten Rutsch Wolfgang
 
U

Uwe

Guest
#3
Hallo,

leider scheint es so, das große Li-Ion-Zellen wie die VL41M nicht an Privat-
personen verkauft werden.
Ja, noch nichtmal Firmen werden ohne die ausdrückliche Genehmigung des Projektes
durch Saft beliefert, wie ich leider feststellen mußte.

Davon abgesehen ist der Preis exorbitant:
ca. 500 Euro netto je Stück. Um meine NiMh-Akkus meines Fahrradhilfsantriebs
zu ersetzen, müßte ich ca. 6000 Euro investieren!
Für ein E-Fahrzeug wie das Twike kann man das sicher nochmal mit 10 multiplizieren,
also irgendwo um die 50000 (oder mehr) Euro nur für den Akkupack.

Davon abgesehen wäre ich sehr dankbar, wenn doch jemand eine Bezugsquelle nennen könnte,
die auch an Privatpersonen liefert (am besten in Deutschland wegen der Bezahlerei).


Und noch eine Bemerkung zum Schluß:
Ich weiß nicht, wieso Ihr immer noch mit Blei-Akkus (ja, das sind Akkus, und KEINE Batterien) hantiert.
Das ist doch echt Spielerei von Vorvorgestern!
Damit hat man bereits um 1920 herum experimentiert.
Diese Dinger transportieren doch hauptsächlich sich selber!
Will man wirklich zu einem massentauglichen E-Auto kommen, so sind eigtl. nur Akkus mit
der Leistungsfähigkeit von Li-Ion-Akkus sinnvoll anwendbar; als Übergangslösung
evtl. noch NiMh. Aber Blei-Klötze im Fahrzeug - völlig sinnlos!

Gruß

Uwe
 
K

Karl

Guest
#4
Hallo Uwe!

Ich fahre Blei-Akkus, weil sie relativ günstig sind und einem normalerweise nicht um die Ohren fliegen.
Natürlich wären mir -sichere- Li-Ion packs zu einem vernünftigen Preis viel lieber!

Die Erfindungen von vorvorgestern waren nicht alle schlecht!
Die Mathematik, die Bewässerung, die Militärtechnik wurden vor tausenden von Jahren erfunden und nur wenig weiterentwickelt!

Guten Rutsch

Karl
 

Emil

Bekanntes Mitglied
04.04.2006
2.172
0
#5
Hallo,

hat jemand sich schon mal mit den Lithium Batterien von Thunder Sky http://www.thunder-sky.com/index-1(en).htm beschäftigt?

Ich habe dort mal wegen der Preise nachgefragt und diese sind weit günstiger als bei SAFT. Man kann die Batterien direkt beim Hersteller bestellen (Einzelpreise):

TS-LP6163A 50 Ah 1.4 kg US$ 80
TS-LP90A 90 Ah 2.3 kg US$ 125
TS-LP8581A 100 Ah 3.0 kg US$ 145
TS-LP9393A 200 Ah 5.5 kg US$ 260
TS-LP5453B 500 Ah 15.0 kg US$ 580
TS-LP6168B 600 Ah 18.0 kg US$ 680

Ich denke darüber nach einen EVT 4000 Roller wie der Hersteller mit 14 Stück TS-LP6163A auszurüsten. Das verdoppelt etwa die Reichweite und verringert das Gewicht um rund 40! kg.

Gruß,
Emil
 

Karsten-

Mitglied
12.12.2004
91
0
#6
@Uwe

Warum alle noch mit Bleiakkus rumfahren ?

Gegenfrage : Warum fährst Du nicht Ferrari und hast eine 50-Meter-Yacht in der Karibik zu liegen?

na, dämmerts ?

Karsten
 
K

Karl

Guest
#7
Hallo Emil !

Soweit mir bekannt, experimentiert jemand in Dachau mit solchen Batts-
hoffentlich liegt es nicht daran, daß er sich hier schon länger nicht gemeldet hat!
:hot:

guten Rutsch

Karl
 

Günter Mundzeck

Neues Mitglied
13.12.2004
1
0
#8
Lieber Emil,
falls du thunder einkaufst, sag mir doch bescheid; ev brauche ich für meinen saxo-e einen neuen Batteriesatz und der würde mit 100Ah ca120V ca 10000€ kosten, also weniger,als Citroen für einen NiCd-Batteriesatz haben will. Die Fracht geht nach meiner Kenntnis per m³ und kostet nur ein paar Hundert €.
Gruß Günter
Emil schrieb:

Hallo,

hat jemand sich schon mal mit den Lithium Batterien von
Thunder Sky http://www.thunder-sky.com/index-1(en).htm
beschäftigt?

Ich habe dort mal wegen der Preise nachgefragt und diese sind
weit günstiger als bei SAFT. Man kann die Batterien direkt
beim Hersteller bestellen (Einzelpreise):

TS-LP6163A 50 Ah 1.4 kg US$ 80
TS-LP90A 90 Ah 2.3 kg US$ 125
TS-LP8581A 100 Ah 3.0 kg US$ 145
TS-LP9393A 200 Ah 5.5 kg US$ 260
TS-LP5453B 500 Ah 15.0 kg US$ 580
TS-LP6168B 600 Ah 18.0 kg US$ 680

Ich denke darüber nach einen EVT 4000 Roller wie der
Hersteller mit 14 Stück TS-LP6163A auszurüsten. Das
verdoppelt etwa die Reichweite und verringert das Gewicht um
rund 40! kg.

Gruß,
Emil
 

Emil

Bekanntes Mitglied
04.04.2006
2.172
0
#9
Hallo Karl,

ich wohne nicht so weit weg von Dachau dass ich einen große Explosion nicht gesehen hätte. :D

Wenn die Zuverlässigkeit stimme würde dann wären die Batterien sicherlich eine gute Alternative zu den anderen teueren Lösungen. Vermutlich muss man aber für eine gute Lebensdauer wirklich jede Zelle einzeln individuell laden und überwachen.

Guten Rutsch,
Emil
 

Emil

Bekanntes Mitglied
04.04.2006
2.172
0
#10
Hallo Günter,

das Interesse scheint ja da zu sein. Jetzt würden mich nur noch die Erfahrungen von Jörg Stöckmann, Peter Suter und Jens Schacherl interessieren.

Jens hat ja laut seinem Beitrag vor ein paar Monaten einen Satz Batterien erhalten. Wenn er sich hier im Thread nicht meldet werde ich ihm mal eine Email senden.

Gruß,
Emil
 

Emil

Bekanntes Mitglied
04.04.2006
2.172
0
#14
Hallo Günter,

erstmal ein gutes Neues Jahr!

Ich hab noch etwa im Web rumgestöbert, insbesondere bei http://www.metricmind.com/ac_honda/bms.htm . Für deinen und meinen Einsatz ist auf jeden Fall auch so ein Voltage Clamper (Spannungsbegrenzer) zur Begrenzung der Maximalspannung jeder Zelle notwendig. Dadurch wird zum Einen sichergestellt dass keine der Zellen überladen wird und gleichzeitig erfolgt quasi bei jedem Laden eine Equalisierung aller Zellen. Dies dürfte die Lebensdauer deutlich verbessern. Gleichzeitig wird das Laden mit dem herkömmlichen Ladegerät unkritischer da die Einzelzellen nicht mehr überladen werden können. So ein Spannungsbegrenzer wäre übrigens auch was für die Nutzer normaler Bleibatterien auch wenn natürlich in einer 6V oder 12 V Batterie schon mehrere Zellen kombiniert sind. Die Batterien nehmen meistens Schaden weil sie in Serie geschaltet nach und nach ungleiche Ladungszustände aufbauen und dann einige beim Laden überladen werden und andere beim Entladen zu tief entladen werden. Der Spannungsbegrenzer bei der Ladung bringt sie jedes Mal beim Laden auf den gleichen Stand. Man muss natürlich dann solange Laden bis die Spannungsbegrenzung bei allen Batterien zur Wirkung kommt.

Du wirst also ohne etwas Bastelei und zusätzliche Investitionen nicht auskommen. Ein Austausch der alten Batterie einfach gegen die Lithium würde ebenfalls nach kurzer Zeit zu Schäden an einzelnen Zellen führen. Die Schaltung die Victor verwendet läuft wegen des TIP142A nur bis etwa 10 A. Ich weiss nicht wie hoch der Ladestrom bei Dir maximal ist.

Bei meiner Verwendung entweder im EVT 4000 oder im Peugot Scootelec wäre der Strom auf jeden Fall höher (20-30 A). Die Schaltung ist aber leicht durch entsprechende Bauteilewahl zu modifizieren. Wenn es bei Dir ähnliche Anforderungen wie bei Victor sind dann kannst Du ihn ja mal fragen ob er ein paar Platinen übrig hat. ;)

Momentan würde ich wie Victor die LP-90A verwenden. Diese hat mehr Wh/kg und auch die Kosten sind besser als bei den 100 Ah Batterien. Z.B. würden 2 Packs zu je 5 parallelgeschaltet ganz gut zum Peugeot Scootelec passen (18 V). 14 Stück davon in Serie geschaltet wären ideal für den EVT 4000 (48 V). Ich muss allerdings noch prüfen ob sie tatsächlich im Batteriefach Platz haben. In beiden Fällen müssten dann mit den Rollern deutlich mehr als 100 km Reichweite drin sein.

Bis es bei mir aber so weit ist wird wohl noch etwas Zeit ins Land gehen. Momentan habe ich zu wenig Zeit so ein Projekt anzugehen.

Gruß,
Emil
 
U

Uwe

Guest
#15
Hallo Karsten,

ich fahre wie gesagt mit NiMh-Akkus. Die wiegen bei gleicher entnehmbarer (!)
Kapazität nur etwa halb soviel wie Blei-Akkus und sind durch die viel höhere Zyklen-
festigkeit auf die Dauer sogar billiger als Blei-Akkus.
Also nix mit Yacht in der Karibik, sondern einfach mal genau über alle Faktoren nachgedacht!

Oft wird nämlich nicht berücksichtigt, daß man aus Blei-Akkus unter realen Bedingungen
(d.h. Ströme jenseits der 50A) nur ein Drittel bis die Hälfte der Nennkapazität entnehmbar ist.
Des weiteren ist spätestens nach 50-100 Vollzyklen Schluß und schließlich muß der
Strom zum Transport der vielen überflüssigen Massen auch bezahlt (und erzeugt) werden.
Da bleibt die Umwelt schnell auf der Strecke!


Gruß

Uwe
 
U

Uwe

Guest
#16
Hallo,

das wären ja echte Schnäppchen, bald billiger als NiMh.

Saft will z.B. 500 Euro netto für eine 41Ah-Zelle (verkauft aber nicht an Normalsterbliche).

U.U. wäre ich an 10-12 Zellen für meinen Fahrradhilfsantrieb interessiert; also
bitte nochmal ne Message einstellen, bevor Du bestellst.

Gruß

Uwe
 
W

Wolfgang

Guest
#17
Na ja, das kann man so eigentlich nicht stehen lassen. Meine Hawker Bleiklötze haben immerhin über 16000 Km gehalten und hatten dann nur noch etwa 25 Km Restreichweite.
50-100 Zyklen gilt vielleicht für Starterbatterien, aber nicht für Traktionsakkus!
Aber wenn Du schon das am besten ausgerüstete EL Deutschlands fährst, lass uns nicht im Dunkeln.
? Was für Akkus fährst du denn?
? Was haben sie gekostet?
? Wie viel Km, Zyklen haben sie schon drauf?

Gruß Wolfgang
 
G

Georg Schütz

Guest
#18
Wenn ich die Diskussion verfolge, beschleicht mich der Eindruck, dass hier aneinander vorbei diskutiert wird. Die einen betreiben Fahrräder (Uwe), EVT-Roller (Emil) - die anderen City-Els (Wolfgang). Für die Fahrräder und Roller sind alternative Batterien durchaus erschwinglich und hier spielt das Gewicht der Batterien eine größere Rolle. Bei CityEls werden viel höhere Kapazitäten benötigt, die mit anderen Batterien (NiMH, Li-Ion) wirtschaftlich kaum erreicht werden können. Die hier bisweilen verwendeten NiCd-Batterien sind halt auch nicht für jeden erschwinglich.
 
K

Karl Weippert

Guest
#19
Hallo Emil!

Die Seiten von metricmind finde ich schon lange super!
Auch das vorgestellte Projekt, auf welches du verlinkst ist beispielhaft!
Womit ich ein Problem habe, ist die Sicherheit der Spannungsbegrenzung der Li-Ion Zellen.
Wenn wir eine durchschnittliche Lebensdauer der Spannungsbegrenzer von ca. 20 Jahren annehmen, haben wir ein Problem bei 96 Stück!
Leider bin ich in Statistik derzeit nicht sonderlich fit, aber es müßte doch innerhalb von ca. 2 Jahren zum Versagen mindestens eines Begrenzers kommen.
(wer kann das mal schön ausrechnen ?)
Dann fliegt der Honda möglicherweise auseinander.
Eine zweite Überwachungsmöglichkeit der Einzelspannungen ist m.E. daher zwingend erforderlich und ja auch teilweise schon vorgesehen.

Sonnenelektrische Grüße
Karl
 

Adolf Höötmann

Neues Mitglied
13.07.2006
3
0
#20
gibts auch. Kennzeichen dafür ist, daß etwa Toyota nicht mit Lions im Prius arbeitet, sondern mit Nickelmetallhydrit Akkus und das hat folgende Gründe:
Die Kapazität von Lions ist etwa 3 mal so hoch wie die von Nicads aber bei der Nutzung der Kapazität sollte man sich beeilen und gezielt vorgehen denn
Lithium-Ionen Akkus verlieren nämlich nach ca 500 Ladungen oder 2 Jahren an Kapazität.- in seltenen Fällen bis zu 50 %.
Das ist z.B. der Grund, warum Notebookhersteller den Akku von der Garantie auschließen. Lions sind zwar nicht vom Memory Effekt betroffen, sollten aber trotzdem immer leer sein, bevor sie geladen werden. Die Grenze von 500 Ladungen gilt nämlich auch, wenn ein Akku mit 90% Kapazität ans Netz angeschlossen wird. Die 10% Nachladung gelten dabei als voller Ladezyklus (ungeeignet für einen parallelen Hybrid wie den Prius).
Ich müsste also in zwei Jahren möglichst 1500000 Km fahren und dabei die Strecken gut berechnen, damit der Akku vor jeder Ladung leer ist.
Gruß A.H. , der gerade über den LionAkku seines 1999 gekauften Aldi Notebooks flucht.
 

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