Prototyp Hybrid-Smart auf der IAA

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Christian Barth

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#1
Die FH Trier soll einen umgebauten Hybrid-Smart auf der IAA vorstellen.
Nach meiner Meinung wäre ein mit Elektroantrieb versehener Smart die
momentan beste Lösung für alle Liebhaber von EVs. Der Link:

http://www.a3p.de/html/berichte/messenachrichten/bericht-20423.html

Christian
 
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Karl

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#2
Hallo Christian !

Der Clevertrailer kostet leer derzeit ca. 3000 Euros. Ein Aggregat mit ca. 5-10 KW mit ein wenig Regelung dürfte aufs selbe kommen, mit Kat das Doppelte! . Dann müsste ich noch eine normale AHK an den Saxi bauen (Wer kann Tips geben wie man an einem "prototyp" eine AHK zuläßt?).
Das schlimmste sind jedoch die laufenden Kosten! Steuer, Versicherung und - in München kostet ein Garagenplatz 50 -100 Euros im Monat ! (Gut- Der Hänger braucht nur einen halben- man könnte auch einen trailer-port bauen, das ändert aber am theoetischen Preis nichts.)
Rechnerisch bei 10 Jahren Abschreibung ca. 150 Euro pro Monat -ohne einen gefahrenen Kilometer!
Wie lösen wir diese Probleme?

Gruß Karl
 
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Christian Garcon

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#3
Hallo Karl,

da ich die Kiste zusammengebaut habe kenne ich ganz gut die anfallenden Kosten. Du liegst zwar nicht weit daneben, aber es ist folgendes zu beachten.
1. der Clevertrailer wird von einem kleinen Unternehmen in Handarbeit zusammengebaut und kostet deshalb ca. 3000 Euro. Der Preis kann jedoch noch erheblich reduziert werden.
2. Das Aggregat liefert 12,5 kW und ist in der momentanen Version mit ungeregeltem Kat recht günstig. Zwar ist eine optimierter Motor sicherlich nicht unter 3000 Euro zu haben, aber für den gelegentlichen Einsatz sollte die billigere Version ausreichend sein.
3. Das Aggregat kann als Zuladung deklariert werden und kostet somit keine Steuern.
4. Der Stellplatz und die Anschaffungskosten sind sicherlich ein Problem, deshalb währe es sinnvoll den Anhänger bei Bedarf zu mieten. Der serielle Hybridbetrieb erreicht trotz Leistungsentkopplung keine großen Vorteile gegenüber einem verbrauchsgünstigen konv. Fahrzeug. Das Konzept macht nur Sinn wenn der überwiegende Teil der Fahrten im reinen Elektrobetrieb zurückgelegt werden. Die Ausgansspannung des Generators kann über die Drehzahl des Motors festgelegt werden und ist damit relativ einfach für diverse Elektrofahrzeuge einzustellen. Der Anhänger könnte auch als mobiles Stromaggregat für 220V dienen, und so eine größere Zielgruppe ansprechen.

Die Eintragung der AHK für den Elektro-Smart ist zumindest in der Schweiz kein Problem. Sollte mit einer zugelassenen Saxo Kupplung auch in Deutschland möglich sein.

Gruß
Christian