Pollin DC-DC Wandler für Ausgleichslader

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Manuel

Guest
Hallo zusammen,

habe gestern mit Herrn Messmer telefoniert und er meinte man könnte das Akkuleben bedeutend verlängern, wenn man schwache Akkus mit einem zuschaltbaren DC-DC Wandler unterstützt - sprich die einzelnen Spannungen überwacht und wenn ein Block drunter liegt diesen zusätzlich Saft gibt - beim Laden wie auch beim Fahren.
Nun weiß ich aber nicht, ob es Spannungsmäßig überhaupt reicht mit 12 V (vom Wandler) an die Blöcke ranzugehen... Was meint ihr?

Gruß

Manuel
 

Gregor

Neues Mitglied
05.05.2006
3
Der POLLIN reicht natürlich nicht, macht ja nur 12,0V und ist nicht einstellbar.
Wenn die Batterien derart asymmetrisch sind, dann sollte man lieber an der Wurzel des Übels rumdoktern...
 
M

Manuel

Guest
Gibt es da sicher keine Einstellmöglichkeit? Wäre nicht schlecht oder man könnte ja auch 17V (12+5) runterschrauben - keine Ahnung. Ich kenn mich damit zu wenig aus... Vielleicht weiß das jemand.

Gruß

Manuel
 
P

Peter Heck

Guest
Hallo Manuel
Frag doch mal den Schlüterschen Bernd,der weiss doch sonst immer Rat auf alles was mit Wandlern zu tun hat.
Schick ihm doch einen,dann kann er sich auch nicht rausreden.
Gruss aus dem Schwabenland.
Peter
 

Gunther Kufner

Mitglied
11.12.2004
120
Hi Manuel

ich meine: 12V reicht nur, um beim Entladen einen schwachen Block zu stützen, wenn dieser frühzeitig unter 12V fällt... Optimal ist das aber sicher nicht.

Idealerweise macht man es so, wie es auch Mentzer mit dem Bodicheq schon vor 10 jahren gemacht hat, nur ein bisschen stärker und mit schnellerer Messung: Alle Blöcke (möglichst gleichzeitig, weil die Spannung ja Lastabhängig ist) messen und den schwächsten über einen DC/DC wandler füttern (dessen Spannung sollte etwa bei der Ladeschlussspannung liegen, geht bei großer Last von selbst runter). Und nach ein paar sekunden/minuten wieder messen...und das ganze von vorn.

Noch besser ist natürlich, alle Blöcke gleichzeitig zu überwachen und nach bedarf gleichzeitig zu speisen, aber das ist deutlich materialintensiver, und man müsste den Strom auch noch regeln.

Im Prinzip ist das garnicht sooo schwer zu machen. Die Messung kann ja z.B. der Battmann. müsste er nur noch ein paar Relais ansteuern können... Aber da komm ich im Moment nicht dazu... leider...

Gruß, Gunther
 
M

Manuel

Guest
Hi Zusammen,

hab bei Pollin gesehn, dass es auch einen DC-DC Wandler mit 15V Ausgangsspannung gibt - das wäre dann (wenn die Spannung noch ein bisschen einbricht) nur knapp oberhalb der Ladeschlussgrenze - nur weiß ich nicht, ob das Teil dann einfach abschaltet weil zu viel Saft fließt - weiß das jemand, wie das geregelt wird? Vielleicht sinkt ja einfach der Strom...
Zur Steuerung sag ich nur C-Control, die macht das einwandfrei für mich (auch jetzt schon), dafür würde ich aber die Spannungsdifferenzen mit nem OP noch verstärken um genauere Ergebnisse zu haben.
Nun gut, vielleicht weiß ja trotzdem noch jemand einen besseren günstigen DC-DC Wandler, der vielleicht auch nen einstellbaren Ausgang hat.... (Bernd???)

Gruß

Manuel
 

Gregor

Neues Mitglied
05.05.2006
3
Was ein 15V-DCDC-Wandler bei Anschluss an 14V macht, hängt vom Typ ab...
Zum Beispiel:
1) er schaltet gänzlich ab
2) er gibt mehr als Nennstrom ab, damit stirbt er evtl. früher oder später den Wärmetod
3) es geht gut

Einige Wandler haben eine einstellbare Ausgangsspannung, hilft aber nicht weiter, da die Bat-Spg. nicht fix ist.
 
M

Manuel

Guest
Doch würde schon helfen, muss ja nicht so genau sein, außerdem bleibt die Ladeschlussgrenze ja gleich...
Wo bekommt man die?

Gruß

Manuel
 

Bernd Schlüter

Aktives Mitglied
19.01.2004
322
Krefeld, 02151 9287045
Dann lasst das Ding nur da liegen, wo es herkommt. Unter 13,6 Volt läuft da gar nichts. Gegen eingegossene Wandler habe ich etwas, vor allem, falls man die nicht einstellen kann. Je nach Alter der Batterie muss man nämlich nachjustieren und auch Scheinwerfer leuchten mit nur 12 Volt extrem funzelig. Jeder PKW fährt mit mindestens 13,6 Volt (Bleiakku). Mit 12 Volt kann man überhaupt nicht laden: wirklich Null Effekt.
Von 48 (bzw. 55 Volt) kommt man aber auch noch mit einem einfachen, selbstgebauten Downregler ohne Trafo hin, der eigentlich einfach leicht selbst zu bauen ist. Nur, bei 2,95 Euro lohnt es sich, erstmal das Ding zu untersuchen.

Ein Vorteil beim Selbstbau ist, dass man die Ladedrossel mit z.B. vier parallelen Drähten bewickeln kann, und erhält so , über jeweils nur eine Wicklung und vier Dioden, vier fast spannungsgleiche Ausgänge, die alle von nur einem Spannungsregler kontrolliert werden (Sperrwandler).wichtig bei solchen parallelwandlern ist in jedem Falle eine Absicherung durch Schmelzsicherungen, da die parallel gewickelten Drähte bei Kurzschluss leicht einen Brand auslösen können.
Also, kann man bei dem 2,95-Teil die Spannung einstellen oder nicht?
 

Gregor

Neues Mitglied
05.05.2006
3
Einstellbare DCDC-Wandler dieser Leistrungsklasse sind etwas sehr teuer, dann mit Step-Down-Wandler selber entwickeln (siehe Beitrag B. Schlüter)
 

Bernd Schlueter

Bekanntes Mitglied
10.12.2004
10.138
Mmmh, das Cityel hat 3 oder 4 mal 12Volt, da habe ich gerade keinen Wandler mit passendem Transformator, aber, wenn der von Pollin 15 Volt hat, dann sähe ich kein Problem darin, die 0,6 bis 1 Volt zuviel mit einer Diode zu verbraten. Das ist sicherlich spannungskonstant genug und wenn man das Ding nur während des Betriebs anschaltet, schadet ein klein wenig Gasung auch nicht. 12 Volt geht natürlich überhaupt nicht, außer, man hat einen Akku, bei dem eine Zelle kurzgeschlossen wurde. Den Ausgleichslader würde ich ohnehin nur während der Fahrt an die schwächste, beim Laden an die stärkste Batterie anklemmen, und, wenn es gerade passt, nur mit den zwei oder drei übrigen Batterien einspeisen.
sonst, Selbstbau. Die Teile habe ich, dann werde ich gleich mal was entwerfen und hoffen, dass ich es dann sehr bald testen kann. Ziel: voller Ersatz einer ausgefallenen Batterie. Dann braucht die Regelung nicht einmal so genau sein. Es genügt dann, wenn die Mindestspannug nicht unterschritten wird. Die Sorgenkindbatterie wird dann getrennt wiederaufgeladen. 12 Volt/100 Ampere, auweiha, der braucht dicke Dioden mit Verlust.
Dumme Frage: Wäre es nicht sinvoller, die leere Batterie zeitweise ganz herauszunehmen und dann mit 36 oder 24 Volt in Schleichfahrt weiterzufahren?
Ich brauche den Schaltplan vom Cityel und ein paar Informationen von John zum Curtis: Ab welcher Spannung arbeitet der Curtis einwandfrei, bzw. kann man die Versorgungsspannung der Regelelektronik getrennt einspeisen? Sind 24 Volt im Cityel noch genießbar?
Bei meiner Idee würde die schwache Batterie dann so geschont, dass sie irgendwann die anderen in ihrer Leistungsfähigkeit einholt, ohne Umwandelverluste, die sicherlich bei über 40% liegen (zweifache Umladung der beteiligten Batterien plus Wandlerverluste).
Wenn es eben geht, sollte man die schwache Batterie ans Ende legen und die meiste Zeit abschalten, so, dass sie nie leer wird. Das kann dann auch von Hand geschehen.
Für die zweitschwächste reicht dann der pollin-Ausgleichslader 15 Volt mit Diode.
Beim Cityel hat man so wenige Batterien, dass man doch wohl noch den Überblick über die drei bis vier Batteriezustände behält? Da wäre ein Vielfachausgleichslader fast mit Kanonen auf Spatzen geschossen. Ich halte solch ein Teil erst bei einer größeren Batterienzahl für sinnvoll, weil es hier eine bessere Lösung gibt.
Also, ist der Pollinwandler vergossen, sodass man ihn nicht einstellen kann?
 

Bernd Schlueter

Bekanntes Mitglied
10.12.2004
10.138
Noch zwei kleine Ideen:
1. Wenn man schon die vierte (schwächere) Batterie automatisch umschaltbar einbaut, dann kann man auch dafür sorgen, dass das erst bei Unterschreiten der Maximalspannung geschieht, die der normale Curtis noch verkraftet, ohne, dass wir John belästigen müssen. Dazu würde ich "meine" Schaltung mit zwei Dioden und einem Mosfet (drei parallelgeschaltete zu 2,5 Euro) vorschlagen plus Spannungsüberwachung von drei der Batterien (vierte schaltet nicht ein, wenn die Spannung zu hoch).
Nebeneffekt: die schwächste und die zweitschwächste Batterie liegen parallel und werden geschont, wenn nicht die volle Leistung benötigt wird.
Wo darf ich solch einen Schaltvorschlag ablegen?


2.VIKOR VI-JNY-02 für 5,95 Euro: Dieser Pollinwandler scheint ja so geeignet zu sein. Dass der aber nur 65% Wirkungsgrad haben soll (75 zu 50 Watt), kann ich kaum glauben...trotzdem, nur einen kaufen und erst einmal ausprobieren...Wenn man eine ganz normale Netzdiode in Reihe legt, sollte die Ausgangsspannung hinreichend stimmen. Da die ICs alle einen Stromregelausgang haben, kann ich mir nicht vorstellen, dass eine Sicherheitsbegrenzung fehlt. Könnte sonst ein ziemlich interessantes Teil sein. Empfehlung: Sicherung bei Polinqualität vorsehen.
Ich denke mir, dass Ein- und Ausgang nicht voneinander getrennt sind, was kein Problem ist, wenn man die Batterien entsprechend legt (Die schwache wahrscheinlich ganz "unten").
 

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