Plane Umbau auf LiFePo4 für meinen Citroen AX electrique - Elektroauto Forum

Plane Umbau auf LiFePo4 für meinen Citroen AX electrique

Blacky-AX

Neues Mitglied
17.05.2016
41
13595 Berlin
Ich habe mir 48 LiFePo4-Zellen (320Ah) gekauft, welches BMS würdet ihr mit empfehlen?
Das "123SmartBMS" habe ich mir gerade lt. Checkelec-Thread angeschaut, liest sich auf der Webseite erst mal gut.
Dann habe ich mir bei Boostech das BMS auf der Webseite angeschaut.
Nun bin ich etwas unschlüssig, welches ich nehmen soll.
 

Martin Heinrich

Aktives Mitglied
21.08.2008
1.790
Hier um die Ecke (Checkelec Thread) hat grad jemand dieses Video in seinem Beitrag gepostet:

Ich hab im eDobló das von Boostech auf 82 Zellen. Ist schon sehr komfortabel und durchdacht.
Und für mich fast am wichtigsten: es ist ohne Handy-Spielerei zu bedienen - im Auto klar ein Vorteil.

Etwas Bammel hab ich aber schon wegen der ganzen Pfostenstecker. Wenn ich einmal im Jahr aus der Waschstraße fahre hab ich die tollsten Fehlermeldungen (Zellen Fantasieanzeigen - Temp 223 GradC usw,)
Und das obwohl ich immer ohne Unterbodenwäsche wähle...

Viel Erfolg beim Umbau - etwas neidisch bin ich schon - mein AX musste "dank" fortschreitender Korrosion leider als Organspender enden ...
Btw. Ich hab noch vier gebrauchte Stahlfelgen Dreiloch (recht gut erhalten) - hat jemand Interesse?
 

Blacky-AX

Neues Mitglied
17.05.2016
41
13595 Berlin
Danke, das Video habe ich auch gesehen. Bin gerade dabei, bei Boostech zu bestellen, gab irgend ein Problem bei der Bestellung, nach Zusammenstellung und Adresseingabe war schwups der Warenkorb leer. Habe dann angerufen, ich soll mal ca. 30 Minuten warten, dann evtl. nochmals bestellen.

Jetzt habe ich mich erstmal als Kunde registriert und bestelle dann etwas später nochmals, falls ich bis dahin noch keine Mail bekommen habe.
 

L.S.

Aktives Mitglied
05.05.2021
709
Mühldorf am Inn
Viel Erfolg schon mal beim Umbau!

Was ich zum 123Smart-Bms noch anmerken möchte: Wenn ich das richtig verstanden habe, setzt dieses System komplett auf drahtlose Kommunikation, auch zwischen den Zellmodulen. Sowas würde ich niemals verbauen, da das Bms eine SICHERHEITSEINRICHTUNG ist und mir die drahtlose Verbindung zu unsicher/störanfällig wäre. Noch dazu: Wenn ich Probleme mit einem kabelgebundenen BMS habe, weiß ich wo ich suchen muss (beim Kabel), wenn ein Drahtlos-BMS Verbindungsprobleme hat ist da nix mehr mit Multimeter etc. auszurichten, sondern man muss neu kaufen, falls dann überhaupt noch kompatible Teile verfügbar sind.
Und wenn zwei Fahrzeuge mit dem Bms nebeneinander stehen, gibt es dann Interferenzen? Wär mir wie gesagt alles zu ungewiss. Das wär ja wie wenn man seinen FI-Schalter über WLAN auslösen lässt (überspitzt):unsure:o_O
 

Blacky-AX

Neues Mitglied
17.05.2016
41
13595 Berlin
Habe bei Boostech bestellt, da mir die Drahtlos-Variante auch etwas suspekt war. Mal schauen, evtl. kommt mein Paket schon morgen.
 
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Blacky-AX

Neues Mitglied
17.05.2016
41
13595 Berlin
Hallo Leon,

Bilder habe ich, nur die 3er-Box im Motorraum habe ich vergessen zu fotografieren :(
 

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Martin Heinrich

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21.08.2008
1.790
Schön eingebaut, beim vorderen Kasten sieht man zwischen den Zellen Isolierung.
Sind hoffentlich beim hinteren auch drin, Verspannung nur durch das Klebeband?

Das willst du wenn die Heizfolien da sind alles wieder rausnehmen?
 

Blacky-AX

Neues Mitglied
17.05.2016
41
13595 Berlin
Am vorderen Kasten hatte ich zu Anfang die 50 mm² Kabel dran, habe dann aber wie am hinteren Kasten auf Kupferschiene umgerüstet. Die 3er-Box ist auch mit Kupferschienen "verkabelt".

Direkt nach der fertigen Montage am Sonntag bin ich mit dem electrique nach Hause gefahren, die Kapazitätsanzeige stand auf 80 %. Am Montag bin ich wieder in die Werkstatt meines Kumpels gefahren.

Habe die Akkus mit dem internen Ladegerät laden wollen, aber die Ladung startete nicht. Mit CheckElec einige Einstellungen geändert, dann konnte ich laden. So nach ca. drei Stunden hatte ich ca. 149 V (3,4 V / Zelle), wollte dann nach Hause fahren, aber die "Lade mich"-Lampen sind beide nach dem Anfahren angegangen und der Wagen fuhr nicht mehr, sobald man vom "Gas" ging. Sicherung ziehen und man konnte wieder fahren bis man aufgehört hat zu beschleunigen, dann wieder Sicherung ziehen ..., also Auto stehen lassen und gestern weiter gemacht. Habe mit Lexia alles wieder auf "Standard" gesetzt, "Lade mich"-Lampen gingen nun nicht mehr an beim losfahren aber die Beschleunigung war nicht so, man musste das Fahrpoti immer bis Anschlag durchtreten zum losfahren. Habe dann zuhause in der Garage mit CheckElec die Anzahl der Zellen von 100 auf 44 geändert und die Kapazität von 100 Ah auf 250 Ah geändert. Wasserwartung wurde auf 1000 Ah geändert.

Nach den Sachen mit Lexia (habe Fehler ausgelesen aber keine drin und zur Sicherheit Fehler gelöscht) stand die Kapazitätsanzeige auf 60 %.

Ich muss noch den Ladeklappenkontakt über ein Relais schalten lassen, solange werde ich dann erstmal über Zeitschaltuhr laden, bzw. jetzt die Akkus erst einmal voll machen. Vielleicht klappt ja dann auch wieder die Beschleunigung.
 

Blacky-AX

Neues Mitglied
17.05.2016
41
13595 Berlin
Schön eingebaut, beim vorderen Kasten sieht man zwischen den Zellen Isolierung.
Sind hoffentlich beim hinteren auch drin, Verspannung nur durch das Klebeband?

Das willst du wenn die Heizfolien da sind alles wieder rausnehmen?
Ja, die Akkus müssen dann halt wieder raus, oder ich mache in meiner Garage im Winter einen Heizlüfter an ;)

Das Klebeband war bei der Lieferung mit dabei, ist ein Gewebeklebeband, habe ich immer schön verspannt.
Die Isolierung war auch mit bei, wurde alles mit verspannt / verbaut.

Die BMS-Platinen sind ja alle mit dem Flachbandkabel "verdrahtet". Die Verbindung von hinten nach vorne und dann zur 3er-Box erfolgte mit "CAT 8"-Kabel, sieht man am hinteren Kasten, unten der Übergang von Flachband auf Netzwerkkabel.
 

Martin Heinrich

Aktives Mitglied
21.08.2008
1.790
Die BMS-Platinen sind ja alle mit dem Flachbandkabel "verdrahtet". Die Verbindung von hinten nach vorne und dann zur 3er-Box erfolgte mit "CAT 8"-Kabel, sieht man am hinteren Kasten, unten der Übergang von Flachband auf Netzwerkkabel.

Ui, ganz schöner Aufwand, bei meinem eDobló liegen die Flachbandkabel wild durchs Fahrzeug.
Drücke die Daumen dass bald alles spielt wie gewünscht, aber bei der Parametereinstellung in der Box von 100 auf 44 Zellen - meinst du die Madam Sagem kennt die Zellspannung von den Lixx Zellen?
Und Obacht auch wenn sie versucht eine Ausgleichsladung zu machen!
Habe da mal von einer Einstellung für PB Akkus gehört ev. ist die nicht so rabiat...
 

L.S.

Aktives Mitglied
05.05.2021
709
Mühldorf am Inn
Verspannung nur durch das Klebeband?
Das hat mich auch sehr irritiert... Da kann noch so viel Gewebe im Klebeband sein, das leiert trotzdem aus und verpresst vor allem nicht vollflächig. Mal sehen wie lang die Zellen so durchhalten 😬

Am vorderen Kasten hatte ich zu Anfang die 50 mm² Kabel dran, habe dann aber wie am hinteren Kasten auf Kupferschiene umgerüstet. Die 3er-Box ist auch mit Kupferschienen "verkabelt".
Heißt das, Du hast die originalen Sicherungen außen an der Akkubox gar nicht mehr verbaut? Weil die gehen doch direkt auf eine Metallschiene über?

Nach den Sachen mit Lexia (habe Fehler ausgelesen aber keine drin und zur Sicherheit Fehler gelöscht) stand die Kapazitätsanzeige auf 60 %.
Besonders nach Parameter-Änderungen und Reset der Sagembox (Akku getrennt), hat der Kapazitätsmesser keine Ahnung mehr wie viel im Akku drin ist und zeigt einfach irgendwas an, bis er sich wieder kalibrieren kann (ein paar mal volladen/leer fahren).
mit CheckElec die Anzahl der Zellen von 100 auf 44 geändert und die Kapazität von 100 Ah auf 250 Ah geändert.
Die Zellenzahl hätte ich eher erhöht (weil die Spannung jetzt höher als mit 100 NiCd's ist, ergo wie "mehr Nicd-Zellen"), es sei denn man verwendet den Modus für Blei-Akkus, da würde man dann möglicherweise die Anzahl der "theoretischen" Blei-Zellen angeben (vielleicht bleiben da aber auch die Werte der NiCd-Zellen?).
Wenn man davon ausgeht, dass aus Zellenanzahl und Zellkapazität der Gesamtenergieinhalt der Traktionsbatterie berechnet wird, bietet es sich sogar an, bei der Zellenzahl etwas zu übertreiben, weil ja bei der Kapazität der maximal mögliche Wert 250Ah sind (oder sollten es nicht 255Ah sein?).

Über den Blei-Batterietyp ist soweit ich weiß wenig bekannt, es kommt also auf einen Versuch an. Wenn man im NiCd-Modus bleibt, sollte man auf alle Fälle alle NiCd-spezifischen Werte so einstellen, dass diese möglichst wenig Einfluss nehmen können. Generell solltest Du nicht nur die Ladespannung sondern auch die Grenzspannungen im Reiter Leistungsbegrenzung überprüfen, nicht dass die auf falschen Werten stehen (rechtzeitig bevor das BMS UVP meldet, sollte bereits eine Leistungsbegrenzung stattfinden).
 

alex9170

Neues Mitglied
28.11.2023
49
Servus,

Bin schon gespannt welche Reichweite du erreichst bei sparsamer Fahrt. Mit Brutto um die 45kwh sollten deutlich über 300km, fast 400km, möglich sein.

Baue meine 106er auch demnächst um. Allerdings mit 46-48 Stück 230Ah Zellen. Also Brutto um die 35kwh. Hab mich gegen die größeren Zellen mit ~75mm Breite entschieden, da es da von der Größe dann doch knapp wird in den Akkuboxen. obwohl es sich doch recht gut ausgeht wie man es bei dir sieht.
Bei mir habe ich aber zusätzlich noch Endplatten angefertigt aus Multiplex, um die Zellen noch etwas besser zu verpressen. Die brauchen auch noch etwas Platz. als Klebeband verwende ich glasfaser-armiertes Band. Das wird auch im industriellen Umfang verwendet um Lifepo Zellen zu binden.
Als zusätzlichen Schutz habe ich jede Zelle extra nochmal komplett mit Polyimid Klebeband umwickelt.

Mein Projekt stelle ich dann natürlich auch hier vor.

mfg Alex
 

Blacky-AX

Neues Mitglied
17.05.2016
41
13595 Berlin
Das hat mich auch sehr irritiert... Da kann noch so viel Gewebe im Klebeband sein, das leiert trotzdem aus und verpresst vor allem nicht vollflächig. Mal sehen wie lang die Zellen so durchhalten 😬


Heißt das, Du hast die originalen Sicherungen außen an der Akkubox gar nicht mehr verbaut? Weil die gehen doch direkt auf eine Metallschiene über?


Besonders nach Parameter-Änderungen und Reset der Sagembox (Akku getrennt), hat der Kapazitätsmesser keine Ahnung mehr wie viel im Akku drin ist und zeigt einfach irgendwas an, bis er sich wieder kalibrieren kann (ein paar mal volladen/leer fahren).

Die Zellenzahl hätte ich eher erhöht (weil die Spannung jetzt höher als mit 100 NiCd's ist, ergo wie "mehr Nicd-Zellen"), es sei denn man verwendet den Modus für Blei-Akkus, da würde man dann möglicherweise die Anzahl der "theoretischen" Blei-Zellen angeben (vielleicht bleiben da aber auch die Werte der NiCd-Zellen?).
Wenn man davon ausgeht, dass aus Zellenanzahl und Zellkapazität der Gesamtenergieinhalt der Traktionsbatterie berechnet wird, bietet es sich sogar an, bei der Zellenzahl etwas zu übertreiben, weil ja bei der Kapazität der maximal mögliche Wert 250Ah sind (oder sollten es nicht 255Ah sein?).

Über den Blei-Batterietyp ist soweit ich weiß wenig bekannt, es kommt also auf einen Versuch an. Wenn man im NiCd-Modus bleibt, sollte man auf alle Fälle alle NiCd-spezifischen Werte so einstellen, dass diese möglichst wenig Einfluss nehmen können. Generell solltest Du nicht nur die Ladespannung sondern auch die Grenzspannungen im Reiter Leistungsbegrenzung überprüfen, nicht dass die auf falschen Werten stehen (rechtzeitig bevor das BMS UVP meldet, sollte bereits eine Leistungsbegrenzung stattfinden).
Klebeband:
Es ist, wie bei "alex9170" Glasfaser-armiertes Band, das sollte schon reichen.

Sicherungen:
Ich habe natürlich die originalen Kupferschienen weiterverwendet, hatte nur am Anfang erst 50 mm² Kabel genommen für die erste und letzte Zelle im Kasten. Später kam das Kabel wieder weg, weil ich gemerkt habe, dass es mit den Kupferschienen besser geht. Die originalen Sicherungen / Shunts werden weiterhin verwendet.

Zellenanzahl:
Im Norwegischen Forum wurde das so empfohlen, ich habe extra nicht die Höchstzahl 255 Ah eingegeben, als alter DOS und WIN 3.11 Kenner geht man besser nicht an die Höchstgrenze ;)
Die restlichen Sachen für die NiCd-Akkus habe ich alle entsprechend für die LiFePo4 "umgestellt".
 
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Blacky-AX

Neues Mitglied
17.05.2016
41
13595 Berlin
So, Samstagabend nochmal etwas geladen mit dem internen Ladegerät. Später ging dann der Kühlerlüfter an, lt. Boostech-Display hat Akku Nr. 10 (im hinteren Akkukasten) 22°C und Akku Nr. 39 (Akkukasten Motorraum, hinten rechts in Fahrtrichtung) hatte 24°C. Der Kühlerlüfter ist dann später wieder ausgegangen (so nach ca. zwei Stunden).
Vollgeladen hatte ich nicht, das dauerte mir etwas zu lange. Die Anzeige im Auto "sagte" 100 %, CheckElec "sagte" 99,7 %, Boostech-Display "sagte" 149, .. V sowie niedrigste Zelle 3,38 V und höchste Zelle 3,40 V.
Bin dann nach Hause gefahren und heute früh zur Arbeit, insgesamt 25 km und die Anzeige im Auto steht auf 95 %. Wäre schön, wenn die Hochrechnung so wäre.
 

L.S.

Aktives Mitglied
05.05.2021
709
Mühldorf am Inn
Auf die Anzeige im Auto und im CheckElec kannst Du dich ja sicher nicht mehr verlassen, weil die immer bis zum Ende "ausgedreht wird" und dann noch ca. 70Ah Energie im Akku enthalten ist (beim Fahren) oder noch fehlt (beim Laden). Ich würde mich am ehesten auf den Ah-Zähler im BMS verlassen. Den kannst Du bei vollem (mit Absorptionsphase/Balancing) Akku auf Null stellen und dann sehen wie weit er sich entladen lässt (z.B. "- 311,45 Ah") bis das Auto nicht mehr im normalen Verkehrsfluss fahrbar ist. Diesen Wert dann als leer im Kopf behalten oder ein kleines Schild hinkleben zur Erinnerung.
Laden würde ich schon bis mindestens 3,5V, eher 3,55V, damit das Top-Balancing auch wirklich funktioniert und wirkt. Und der Ladevorgang ist auch erst beendet, wenn der Strom bei 3,5V auch entsprechend (auf wenige A) gesunken ist.
 

Blacky-AX

Neues Mitglied
17.05.2016
41
13595 Berlin
Hallo Allerseits, neues von der LiFePo4-Front.

Momentan lade ich noch mit dem internen Ladegerät (eingestellt auf 10 A).

Ich habe während des Ladevorgangs das BMS-Display eingeschaltet. Habe geladen, bis das BMS anfängt zu "melden" (Alarmton) Ladeschlußspannung (158 V) oder Zellenspannung (3,60 V) erreicht. Beende dann die Ladung, nach ca. 2 Stunden haben sich die Zellen soweit balanciert, dass die Differenz nur noch 0,01 V beträgt, das mache ich schon eine ganze Weile so, ist aber immer sehr Zeitaufwendig. Nun möchte ich das Ladegerät über das Multifunktionsrelais (MFR) von BOOSTECH ein- und ausschalten lassen. Im Forum habe ich recherchiert wie es zu machen ist, da ich kein Elektriker bin sondern Kfz-Meister, frage ich mal bei euch nach, ob meine Denkweise stimmt.

Das Ladeklappensignal (Klappe auf / zu) von Pin 51 schließe ich an das MFR von BOOSTECH an, der "Ausgang" geht dann an Masse damit das Relais dann bei erreichen der Spannung den Kontakt schließt und das Ladegerät entsprechend ein- / ausschaltet. Ist das korrekt so, oder muss da noch ein Relais mit rein, weil im Forum immer erwähnt wird, dass das Ladegerät über die Ladeklappe entsprechend mit einem Relais geschaltet wird?

Dann habe ich noch ein ZIVAN NG3, das entsprechend für die NiCd-Akkus konfiguriert ist. Hatte ich seinerzeit von Roland aus Greifenberg gekauft um den Zeitraum meines defekten internen Ladegerätes zu überbrücken, das von Dieter Eckhard repariert wurde . Ich habe ATECH angeschrieben und angefragt, ob man das NG3 umändern kann für die LiFePo4. ATECH hat mir zurückgeschrieben und eine Anleitung geschickt, wie ich das ZIVAN NG3 selber konfigurieren kann. Habe später dann die Einstellungen gemacht und das ZIVAN mal angeschlossen und ausprobiert. Laden klappt gut, dauert nur sehr lange, da meine Akkus gut gefüllt waren, hat das ZIVAN nur mit 4 A geladen und die gelbe Lampe am ZIVAN hat geblinkt (Ladung nur mit ca. 80 %).

Auch das ZIVAN NG3 müsste ich über den Ladeklappenschalter / MFR steuern, damit es nicht endlos weiterlädt.
 

L.S.

Aktives Mitglied
05.05.2021
709
Mühldorf am Inn
Ich denke mit dem Relais von dem Du gelesen hast ist bereits das MFR von Boostech gemeint (bzw. dieses kann ohne Zusatzrelais verwendet werden). Ich würde an deiner Stelle nur aufpassen dass keine galvanisch getrennten Kreise verbunden werden, also Zivan-Steuerleitung lieber nicht mit der Ladeklappe zusammenschließen. Dann bräuchte es doch zwei extra Relais (eines für die Ladeklappe, eines für die Zivan-Steuerleitung), die vom selben Strom (dem vom MFR) geschaltet werden. Aber hatte das MFR nicht zwei separate Relais/Anschlüsse? Oder gab es nicht eine Version mit mehreren?
 

Blacky-AX

Neues Mitglied
17.05.2016
41
13595 Berlin
Meine Vorgehensweise wäre: Das BMS steuert ja das MFR welches wiederum die Ladeklappe "öffnet" (Ladeanschluss wird ausgeschaltet), damit wird ja automatisch dem internen Ladegerät die Stromzufuhr (230 V) abgeschaltet und es wird nicht mehr weitergeladen.

Für das externe ZIVAN NG3 wird ja eine Verbindung vom MFR zum ZIVAN benötigt, also ohne Ladeklappe, dass kann ja das MFR auch.

Ich war mir nur nicht ganz sicher, ob das über das MFR geht oder ob man noch zusätzlich ein Relais benötigt.

Erst mal vielen Dank, ich lasse dann mal von BOOSTECH das MFR freischalten, auch für die Heizung, soll wohl zu Weihnachten etwas kühler werden ;)

Gruß
Uwe
 

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