Peugeot 106 electric Ladeprobleme mit starken Stromschwankungen


Pann

Neues Mitglied
07.04.2019
5
Hallo Elektro-Fangemeinde,
ich fahre seit mehreren Jahren einen Peugeot 106 electric EZ 2003 und bin sehr zufrieden damit.
Leider wurde die letzte Ladung bei ca. 35% abgebrochen. Elektronik-Fehler... konnte gelöscht werden.
Fahrzeug ist fahrbereit. Nach einer Messung wurde festgestellt, daß die Anfangsladung (1-2Std.) mit 10A durchgeführt wird.
So ist es auch in der Sagem hinterlegt. Dann allerdings steigt der Ladestrom kurzzeitig (einige Sekunden) bis auf 17A an.
Danach wird die Ladung unterbrochen (0A). Dann beginnt das Spiel von vorne 10A für einige Minuten, dann 17A und Abbruch...
Batterien sind OK, da Einzelmessung vorhanden.
Kann das an den MOSFET`s liegen ?
Elektronikkenntnisse sind vorhanden.
Sagem ist eine V3.3
Vielen Dank
Grüße
 

Christian_B

Mitglied
08.10.2010
160
Teltow
Eine neue Fehlermeldung vorhanden ?

- Abschaltung wg. Überschreitung der SAGEM-Box-Temperatur (passiert glaube ich bei 60°C) ?
 

Farfallazero

Neues Mitglied
18.12.2018
9
Ladegerät defekt!!?

Selber habe ich keine "Werkserfahrung" an den Teilen, aber ist doch die Rede das die EEPROMS hat der Lader auch eins?


Mosfets? Ich denke, Pardon vermute nein.
Denn 1. Ja es gäbe wohl Topologien von Schaltwandler die im F-Fall in die Richtung gehen könnten.
2. Mosfet - der geht wenn er geht so schnell, das da kaum eine regelung wirksam werden kann, zumindest nicht so das du das Ding wieder anfahren kannst.

Übertemp. NEE wenn 10 hinterlegt sind dann sollte er auch mit 10 Arbeiten und nicht durch Übertemp auf 17 Ampere gehen - also die Vermutung eher unwahrscheinlich.

Stellt sich die Schaltungsfrage der Regelungsschleife (schnelle OPV-Technik also Analog)und deren digitale Kontrolle um die in dem gewünscht Bereich einzustellen also Digitalwert->Analog das dann eine Regelgröße für die Schnelle-Schaltnetzteil-Regelscheife wäre.
 

Pann

Neues Mitglied
07.04.2019
5
Danke für die "Ideen"...
Übertemperatur kann man definitiv ausschließen, da jeder Akku einzeln Temp. überwacht wird und auch die Stromaufnahme der Kühlpumpe permanent gemessen wird. Hier gab es keinerlei Auffäligkeiten und die Lade Nacht war sehr kühl (6°C).
Mich wundert selber der schwankende Ladestrom und das anschließende Wiederanfahren des 10A Ladestroms nach Überschreiten der 10A Schwelle und abschalten auf 0A.
Es könnten auch mehr als 17A sein aber meine Digi Anzeige ist etwas träge.
Stromzähler dreht bei 10A schnell, beim Ansteigen auf min.17A brummt er kurzzeitig sehr laut und überschlägt sich regelrecht. Danach ist Ruhe und das im Sekundentakt.
Da mir die Funktion des Ladegerätes unbekannt ist frage ich mich, wo dieser Überstrom hingeht ? Sollte er in die Batterien gehen müßten doch die MOSFET`s abrauchen ?
Gibt es hier Kondensatoren, die einen Kurzschluss verursachen ? (Erfahrungswerte ?)
Beim Öffnen der Sagem habe ich bisher keine Auffälligkeiten gesehen oder gerochen. Ladegerät ist aber noch drin für eventeulle Tests, sonst wird es schwieriger...
Eigentlich schwankte meine Energiezufuhr beim Laden zwischen 9-14 KWh, je nach Akkuzustand.
Letztes Jahr gab es für mich ab und zu unerklärliche Ausreisser, 8-17KWh.
Ladezustandsanzeige im Fahrzeug jedoch immer bei 100% oder mehr...
Reichweite 78 - 92km. (Außer bei 8 KWh,da war früher Schluss)
Grüße
 

Matthias 321

Neues Mitglied
08.12.2018
4
Altenstadt
Ich hatte mal ein ähnliches proplem mitt unterbrechung der ladung war dan der marechalstecker
wahren einfach nur kontaktprobleme
mal auf der 230v seite kontakte prüfen

mfg
 

citicar75

Mitglied
13.08.2018
91
Habe ich auch schon gehabt, morgens nur 20% geladen plus Fehler, etwas
Über Temperatur zu hoch war zu lesen, gelöscht und alles wieder o.k.
... wenn das alles noch Orginal ist und nicht verändert wurde, wird in der ursprungsschaltung kein Wapu Strom gemessen und die Wassertemperatur wird mit einem thermowiderstand am kühler (beim z.Bsp. Saxo) gemessen. Eine einzelüberwachung jedes Akkus und dessen Temperatur gibt es nicht.
Sollte die orginalsagembox (neuere Version) noch drin sein, hat diese in der Grundplatte einen temperaturfühler (unter dem Ladegerät) eingebaut. Sollte die Temperatur der Box einen fest vorgegebenen wert überschreiten, wird die
Ladung und auch der Fahrstrom unterbrochen. Geht aber nur mit den neueren Rechnern. Nach Abkühlung geht’s normal weiter.
Dann gibt es noch die Möglichkeit den primärstrom des Ladegeräte softwaremäßig einzustellen, möglich sind 16/14/10A, bedingt durch den Export dieser Fahrzeuge nach CH, I, A, NL usw. Und den länderspezifischen Belastbarkeiten der „dortigen Schukodosen“, CH z.Bsp. Max.10A.
Ich würde mit dem internen thermowiderstand ( mit Silikon eingeklebt) anfangen, durchmessen bzw. Über das ELIT die Temperaturen (Max/ist) auslesen und die „Ist“ temp. Beobachten, danach hätte ich den Rechner in Verdacht, evtl. Den
EEPROM Bereich neu mit den Standardwerten versorgen. Dann könnte noch das Kühlsystem suspekt sein, nicht richtig entlüftet, somit eine Luftblase in Madame Sagem‘s grundplatte - schlechte Kühlung und dann das standardproblem - die verwendete Wärmeleitpaste trocknet aus und tust dann nicht mehr wie in jungen Jahren, ist ja auch schon über 10 Jahre alt ...
Auch die neuen Rechner haben ihre Macken, beim Spielen mit Checkelec schalten Sie z.Bsp. den Kühlerlüfter grundlos ein ... zurücksetzen mit einem „Hard reset“ des HT Rechners.
 

citicar75

Mitglied
13.08.2018
91
... noch was vergessen, der Schalter am Ladedeckel ist auch ein Kandidat.
Eingebaut im absoluten Schmutzbereich hinter dem Innenkotflügel wird er oft "aus- und auffällig".
Läßt sich aber leicht erkennen - die Ladeluken Innenbeleuchtung wird auch darüber geschalten.
 

Dieter Eckhard

Neues Mitglied
16.02.2007
15
60
Ingelheim/Rhein
Das klingt nach einem Fehler im Netzfilterbereich der PFC-Platine im Ladegerät. Ich würde vor allem die 100nF X-Kondensatoren kontrollieren und die Lötstellen des Netzfilters, sowie den Netzfilter selbst wenn es der schwarze Block ist.
 

Pann

Neues Mitglied
07.04.2019
5
Danke für die Infos.
Akkus sind Einzeln überwacht und der Strom der Kühlpumpe auch (Eigenbau). Übertemperatur kann ich ausschließen, denn dann wird nur die Ladung unterbrochen. Da meine Stromzufuhr im Sekundentakt unzulässige Werte erreicht muss etwas defekt sein. Wo soll der Strom hin ?
Entweder kann der Sagem-Controller den Strom nicht auf 10A regeln und es wird mit 17A (hatte auch kurzzeitig 24A gesehen) geladen oder aber der Strom fließt in Richtung Masse ab.
Kontaktschalter Ladeklappe ist geprüft und i.O.. Ebenso Marechal und das Ladekabel.
Der hohe Strom fließt in die Box...
Grüße
 

Pann

Neues Mitglied
07.04.2019
5
Hallo Dieter,
das klingt plausibel.
Der Controller sollte in Ordnung sein, da Anfangs auf 10A eingeregelt wird.
Ich möchte das Ladegerät erst ausbauen, wenn ich genügend Informationen gesammelt habe.
So kann ich relativ einfach weitere Tests und Messungen vornehmen.
Gibt es für das Ladegerät detaillierte Schaltbilder ?
 

Pann

Neues Mitglied
07.04.2019
5
Hallo Klaus,
vielen Dank, die Unterlagen habe ich bereits kurz zuvor bei den französichen Kollegen ebenfalls gefunden...
Die App und den Adapter habe ich auch. Kann aber noch nicht testen, da alles auseinander ist. Auch kann ich nur sporadisch an dem Fahrzeug arbeiten...
Hat sich schon jemand ebenfalls die Platinen des Ladegerätes (cos phi) angesehen ?
Ich hätte zu Vergleichszwecken ein paar Fragen...
Danke und Grüße
 

KlausA

Neues Mitglied
08.01.2014
37
Servus Pann,
ja hab mir das Ladegerät schon genau angesehen. Aber allles verstanden habe ich auch nicht.

Klaus
 

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