Perm PMG 132


Horst Hobbie

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30.05.2010
2.169
55
26452 Sande, Breslauer Str.23
Hallo Motor Exbärten,
Ich überarbeite, saniere, überhole, revidiere, generiere gerade meine 4 Perm Motoren mit neuen Motorkohlen und klebe die losen Magneten nach ,und verklebe zusätzlich die Klemmstücke, damit diese möglichst nicht wegfliegen, usw.
Nun ist mir beim Timing( geringster Strom) einstellen aufgefallen das ich trotz gleicher Bedingungen sehr Unterschiedliche Werte erhalte.
Alle Motoren sind je nach Gefühl 1 bis 3 Stunden bei 3,2 Volt mit den Motorkohlen auf der Werkbank eingelaufen lassen worden.
Das Timing habe ich mit einer 100Ah Winston bei 3,2 V eingestellt.
Die Werte mit der Amper Zange betrug bei :
Motor 1 = 1,8 Ampere
Motor 2 = 3,4 Ampere
Motor 3 = 2,9 Ampere
Motor 4 = 6,1 Ampere

Kann oder könnte jemand ( Sven hat noch einen neuen liegen) den Aufbau ungefähr nachmachen und die Daten mitteilen, oder hat wer noch was im Kopf oder Bezugsquelle ? Ich habe nichts gefunden....

Noch was, mir ist auch aufgefallen das die Kerbe fürs Timing einstellen immer genau über den Steg fluchtet ,um den geringsten Wert zu erhalten.

Horst
 

wchriss

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30.12.2010
1.409
54
Egweil
Hallo Horst,
ja das Timing stimmt meistens mit der Flucht zum Steg.
Aber bei 3,2V macht eine Timingeinstellung nicht viel Sinn, das ist zu weit von der Nennspannung weg.
Ich hab mal bei 15V gerade gemessen, bei meinem sind es 4 A.
Die Unterschiede können evtl. von nicht korrekt plazierten Magneten liegen, oder von nicht leichtgängigen Lagern, hast du die mal geprüft ?
Gruß
Christian
 

R.M

Bekanntes Mitglied
24.12.2006
10.087
Hallo

Bei Motor 4 würde ich sagen falsch zusammengebaut, alle anderen sind normal.

gruß

Roman
 

Sven Salbach

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15.03.2007
8.338
jep, bei Motor 4 ist was böse im Argen.
Das passt schon nicht zum guten Wirkungsgrad des Motors.
Mein Reservemotor hat leider gerade keinen Kohlenhalter verbaut..den hab ich im Alten verbaut...
 

Horst Hobbie

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30.05.2010
2.169
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26452 Sande, Breslauer Str.23
so, ich habe jetzt mit 16 Volt ( 5 x Winston 3,2V ) gestestet
Motor 1 = 3,6 Ampere
Motor 2 = 4,0 Ampere
Motor 3 = ist im El
Motor 4 = 20 Ampere

Wo könnte ich anfangen zu suchen ?
Das hintere Lager läuft leicht und frei.
Das vordere lief etwas schwerer und habe ich durch ein neues ersetzt ( aber ich glaube nicht das es das war)
bevor ich jetzt wieder alles zusammen baue,

Ich habe Durchgang über die Klemmstücke zu den Kollektor gemessen und nichts schlimmes ist mir aufgefallen, was könnte ich noch prüfen ? bzw wo kann man was falsch zusammenbauen ? Die Magnete haben alle den gleichen abstand und die gleiche Ausrichtung.
 

R.M

Bekanntes Mitglied
24.12.2006
10.087
z.B. Einen Magnet falsch rum eingebaut, oder die beiden Gehäusehälften verdreht so das eventuell die Magnete nicht genau gegenüberliegen oder schlicht beim Zusammenbau die Polung der gegenüber liegenden Magnete nicht gleichpolig eingebaut das passiert schnell.

Gruß

Roman
 

wchriss

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30.12.2010
1.409
54
Egweil
20A bei Motor 4, das ist sicher kein Lager, das wäre dir sonst sofort aufgefallen.
Ich tippe wie Roman auf falsch eingebauten Magent. Denkbar wäre auch ein Windungsschluss im Rotor, dann müsste der Motor aber nicht mit gleichmäsiger drehzahl laufen. Das fällt auf wenn du ihn ganz langsam laufen läst. Sieht mann evt. auch an der ungleichmässigen Stromaufnahme.
Gruß
Christian
 

Horst Hobbie

Bekanntes Mitglied
30.05.2010
2.169
55
26452 Sande, Breslauer Str.23
schafft man das überhaupt den Magneten anderes rum ein zu bauen ? der springt doch weg.... zudem bin ich mir sicher dies nicht getan zu haben da man oben und unten vom Magneten optisch erkennt.

Also ein Windungsschluss, aber wie finde ich das raus und kann man da reparieren ?

ich habe mit einer Nadel nochmal frei geritzt, ob es was bringt glaube ich nicht.(Kollektor)
Zum Schluss geht der in den Windkraftanlagenbau, umgekehrt produziert er ja dann auch viel Strom ? :) Scherz
 
Zuletzt bearbeitet:

R.M

Bekanntes Mitglied
24.12.2006
10.087
Hallo
Nein ich meine dass die beiden Hälften des Motors nicht gleichpolig zusammengebaut sind, geht zumindest beim Lynch das hatte ich mal bei einem Motor den ich von Johannes gekauft hatte.

Gruß

Roman
 

wchriss

Aktives Mitglied
30.12.2010
1.409
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Egweil
Hm, läuft eigentlich ziemlich ruhig.
Ja klar erkennt mann oben und unten vom Magnet. Aber es gibt 2 verschiedene !!!
Einmal ist oben "S" beim anderen ist oben "N" und müssen immer abwechselnd eingeklebt werden.
Und das ganze auf beiden Motorhälften. Diese müssen dann auch wieder übereinstimmen, also an der selben position einmal "S" und einmal "N".
Gruß
Christian
 

Horst Hobbie

Bekanntes Mitglied
30.05.2010
2.169
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26452 Sande, Breslauer Str.23
ok, ob ich das wuße oder nicht, ich hatte es nicht mehr auf meinem Schirm :) Danke Chris,
nun mein next Problem, ich finde die Buchstaben nicht....
vom Magnetismus fühlt sich das alles gleich an...
ich habe 3 oder 4 Stück nachgeklebt und erkenne nicht mal mehr welche es waren...
und wie bekomme ich die wieder ab wenn ich weiß welche ?
omg, da war ich zu schnell und unüberlegt bei ( wie immer und überall ) :)
HH
 

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wchriss

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30.12.2010
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Egweil
Hallo Horst,
das geht am besten mit einem Kompas, der zeigt dir Nord oder Süd an,
oder aber mit einem weiteren Magenten, der muss sich abwechselnd anziehen und abstoßen.
Ja das Schulwissen ist lange her gelle ;)
 

laase

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08.10.2009
1.076
Hallo Horst, ich selbst habs zwar noch nicht gemacht, aber hast Du die mit 2K Epoxy eingeklebt? Dann ab in den Backofen, 160-180 Grad einstellen, warten und Rausziehen?
Könnte mir vorstellen, daß es eine Temp gibt, bei der noch nicht entmagnetisiert wird und trotzdem das Epoxy schon weich genug ist.
 

wchriss

Aktives Mitglied
30.12.2010
1.409
54
Egweil
Hallo,
bitte ja nicht mit 180 Gard machen, dann sind die Magnete hinüber !!!!
Ich habe meine bei 80°C eine Stunde im Backofen getempert.
 
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Wertungen: Horst Hobbie
Ich hätt da mal immer noch einige technische Problemchen...bei denen ich hier die Auflösungen nicht finde/fand...
Ich hab auch drei PMG 132. Einer grade noch eingebaut, ein älterer mit nur 3 Ampere bei 15VDC, schnurrt wie ein Kätzchen und läuft ganz ruhig; die Kohlen gehen ganz leicht rein und raus.
Dann ein PMG132-43, eigentlich neu für nen 1000er gekauft; dummerweise.
Erstmal passt der wegen dem sehr langen Schaft kaum in den originalen Akkukorb und zweitens
hab ich den halb geschrottet, noch bevor er in nem El ist.
Angeschlossen, Strom auch bei knapp 4A bei 15VDC - geht soweit.
Nur wackelt das Ding (unwuchtig) bei fast allen Drehzahlen, macht kratzende Geräusche
und ruckelt leicht (auch der Strom) bei niederen Drehzahlen.

Kohlehalter entfernt, guguggt (ging sehr schlecht raus wg.Kugellager im Kohlehalter.
Habe dann erstmal beschlossen: lassen wies iss und Kohlen wieder reinbauen;
das wollte aber nicht gehen; bissel nachgemessen und festgestellt, das dieses Lager/Welle auch
um 2-3mm aus der Mitte raus ist - kein Wunder.
Ich konnte mit den Fingern auch den Rotor etwas bewegen, so daß dann die eine Seite vom
Rotor an den Magneten am hinteren Deckel anlagen und oben über nen Millimeter Luft zum Rotor hatten...
Kohlehalter ohne zu verkanten mit kleinem Hammer vorsichtig reingehämmert; das ging einfach
anderweitig nicht - bis ich das Lager überhaupt mal ansatzweise in den Halter bekam
hab ich schon ne Stunde mit verbracht.
Motor war dann blockiert; kein drehen mehr möglich.
Kohlen wieder raus, festgestellt das nun die Welle/Rotor gewandert war in Richtung Schaftseite...
Das hab ich also echt prima hinbekommen...Schaft ein wenig mit nem Holz zurückgehämmert...
...ich weis keine gute Idee da überhaupt was drann zu hämmern...
Das Kugellager (6005RS) beim Schaft vorne hab ich nun glaub geschrottet/beschädigt
und müsste es wechseln bzw. auch einfach beide Lager; sicherheitshalber.

Nun meine Frage: wie bekomme ich am besten dieses vordere Lager raus ???
Das hinten am Kohlehalter ging sehr leicht, problemlos mit nem kleinen Abzieher weg.
Ich bekomme das Gehäuse nicht auf. Alle Schrauben und die beiden Springringe/Sperrringe? (ähhh
mir fällt der Fachbegriff dafür grade nicht ein) an der Welle sind natürlich weg.

Sind die Gehäusehälften zusammengeklebt und geschraubt ???
Oder es ist bei mir sowas von gewalttätig festgerostet, das ich es nicht mal
mit Hammer und kleinem Meisel los-oder kaputtbekam
(ja, schon wieder Hammer und noch n Meisel; bin halt ein brutaler Kerl ,-P ).

Odes es gibt da Tricks für das Gehäuse (Rostlöser/Ferrucit und abwarten ? z.B.).
Und für das vordere Lager bzw. den ganzen Motor vielleicht ne Weile Backofen mit
etwa 80 Grad oder besser Gefrierfach ???
Meinem (evtl.unrichtigen) Verständnis nach hilft es mir vermutlich eher den Motor
in nen Backofen zu legen weil sich das Alugehäuse eher ausdehnt als das Lager...
hmm ja aber die Welle muss wohl nach in Richtung zum Kohlenhalter raus da
es ja am Rotor fest ist...von daher hilft mir das dann wohl nur fürs Lager wenn
der Rotor/Welle schon draußen sind (vielleicht rausgehämmert ist,
so das mir dann evtl. das Gehäuse verreckt :-O ,-))

Würde mich über Tipps sehr freuen :) Danke :)))

Und dieses Jahr schaffe ich es zum Mühlentreffen, scheiss auf diese C-Lüge...
hoffe es gibt was - sonst fahr ich halt alleine hin mit meinem Kasten Bier und Wurfzelt ,-))

Aja und dann wollt ich den Perm eigentlich auch noch richtigrummlaufend einbauen,
da ich auch bei etwas über 50 Volt liege (nom.51,2V glaub und wenns voll ist
am Anfang auch kurz bei 55-57 Volt).
Ich hab bisher nicht eindeutig rausgefunden ob die Laufrichtung beim Perm
wirklich soooo wichtig ist. Für mein elektrisches Verständnis ja eigentlich schon.
Irgendwo hatte ich hier aber gelesen das er keinen Unterschied feststellen konnte
bei richtiger Laufrichtung, Kohlenverschleiß, Verbrauch.
Das hat mich auch etwas irritiert.
Mangels meiner technischen/mechanischen Möglichkeiten (neuen Akkukorb
schweißen/ändern usw.) bau ich ihn nun halt doch wieder falsch rumm rein
(also wie vom Werk).

Habe auch an nem anderen Motor rummüberlegt, aber in die Permkörbe bekomme
ich außer nem mir im Moment nicht leistbaren Heinzmann PMS kaum was anderes brauchbares rein.
Aja nee gut, es gibt auch noch die Lynchmotoren gut; kann ich mir aber momentan auch nicht neu kaufen...
Sonst würde ich mir evtl. auch den Manta/Motenergy ME0708 reinbauen
mit 20/30mm Riemenantrieb (HTD8M); das mit der Kette schmeckt mir nicht so arg; auch wegen der
Sauerei mit dem Fett. jaaa aber der 708er ist auch etwas zu lang wegen der Welle; geht nur in nen
Thrigekorb rein wie auch der ME1003, ME1004 etc.

Jetzt bemühe ich nochmal ne Weile die Suchfunktion mit div. Begriffen...
 

Horst Hobbie

Bekanntes Mitglied
30.05.2010
2.169
55
26452 Sande, Breslauer Str.23
soviel Text lese ich mir nicht ganz durch.., Rechtschreibung, Kontext, Satzzeichen und Sinn werden schwierig...

versuche mit einem breiten spitzen Stecheisen , vorsichtig mit Hammerschlägen im Spalt aufzuhebeln, wenn das gelingen sollte ergibt sich der Rest ( ich vermute Magnetkraft ) für deine Finger bist du selber verantwortlich ( Quetschungen )
 

Sven Salbach

Bekanntes Mitglied
15.03.2007
8.338
Dafür musst du dir ein Werkzeug bauen.
Dann schraubst du mit Schraubenkraft den deckel ab.


Bist du dir sicher das das Lager kaputt ist?!
Hast du die zwe Unterlegscheiben verbaut? Der Motor blockiert bei jeder Kleinigkeit.
Wenn der Kohlenhalter raus ist, lässt er sich ja auch nicht drehen.
Ich kann mir nicht vorstellen, wie man das vordere Lager kaputtbekommen soll.
Das er ruckelt, klingt eher danach, als ob eine der Ripen verbogen ist, und dadurch einen Kurzschluss verursacht
1000? Neu? Woher hattest du ihn?
Die Motoren haben aus gebraucht, oft bereits einen Schaden Weg, manchmal ist sich dessen, der Verkäufer nicht mal bewusst.
 
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Wertungen: Horst Hobbie

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