Panzerplattenbatterien

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Wolfgang Babanek

Guest
#1
Hallo, hat hier jemand Erfahrung mit Panzerplattenbatterien im City-el? Habe welche von der Firma Moll bezogen (118Ah, PzS118 Traktion). Der erste Satz, der geliefert wurde, war wahrscheinlich schon zu alt (Platten oben trocken, Konzentration ca. 1,23). Jetzt bin ich dabei, die Ersatzlieferung sicherheitshalber nochmal mit 10A zu entladen und dann mit etwas reduzierter Ladeschlussspannung zu laden. Insgesamt habe ich bis jetzt den Eindruck, dass der Innenwiderstand dieser Batts höher als bei den üblichen Gitterplattenbatts ist, was dazu führt, dass die rote Lampe schon nach dem 6. Punkt kommt. Die Batterie war danach aber keineswegs leer. Sie konnte mit der Heizung noch bis zum letzten Punkt entladen werden. So war es zumindest bei der ersten Lieferung. Über die Lebensdauer kann ich natürlich noch nichts sagen.

Wolfgang Babanek
 

Willi Schmidt

Neues Mitglied
09.10.2006
14
0
#2
Hallo Wolfgang !

Ich fahre Panzerplattenbetterien allerdings von Hoppecke und in einem Kewet:
Die haben allerdings 170 Ah. Werden aber auch stärker belastet als im City El
( max. 355 Ah.)
Die Batterien haben einen teutlich höheren Innenwieserstand, was sich in einer
niedrigeren Spannungslage zeigt.
Das Fahrzeug ist etwas träger, besonders beim anfahren am Berg.
Jetzt in der kalten Jahreszeit sinkt die Spannung bei Belastung nochmals.
Das heist aber nicht, das die Batterien leer sind. Das ganze läuft halt auf einen
niedrigeren leffel ab.
Zur besseren Einschätzung meiner Kapazitätsanzeige habe ich mir ein eifaches
digitales Voltmeter angeschlossen. Damit kann ich dem ladezustand der Batterie
sehr gut beurteilen. Dabei hat sich gezeigt, daß wenn der Kapazitätsanzeiger
" leer" anzeigt, noch ca. 6 km drin sind bis der Akku wirklich leer wird.
Die Spannung geht dann laufend zurück ( 39 - 38,8-38,7-38.5 usw.).

Also keine Angst.
Die längere Lebensdauer dieser Akkutechnik dankt es.

Gruß Willi Schmidt
 

Andreas Eichner

Neues Mitglied
03.04.2006
29
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#3
Hallo Wolfgang,
bei den Akkus kommt es nicht nur auf die Technologie (z.B. Panzerplatten) an, sondern ob der Hersteller diese Technologie beherscht. Die Firma Moll baut sehr gute Starterbatterien. Nach sehr vielen sehr schlechten Erfahrungen im Bekanntenkreis würde ich nicht mal mehr geschenkte Moll-Traktionsbatterien in mein Fahrzeug einbauen. Vieleicht ist die Qualität inzwischen ja besser geworden, wenn nicht dürftest du in wenigen Wochen die ersten (negativen) Ergebnisse habe.

mit sonnen-elektrischen Gruessen
Andreas
 
#4
Panzerplatten haben - wie der Name sagt - dickere Bleiplatten. Damit steigt der Innenwiderstand an, die Batterien reagieren nicht ganz so schnell und man denkt daher, dass sie träger sind.
Die Reichweite war aber nach allen Meldungen gut.

Wenn die Batterien gut gefertigt wurden, sollten sie auch halten. Allerdings sollten die Ströme nicht zu hoch werden. Wenn Du es schaffst, unter 100 A zu bleiben (evtl. die Strombegrenzung runterdrehen), danken Dir die Batterien es durch längere Gebrauchsdauer.

Leider sind die bisherigen Berichte und Erfahrungen aber ernüchternd: Selbst Moll Traktionsbatterien haben selten länger als 5000 bis 8000 km gehalten, wenn überhaupt. Mir wäre das zu wenig.

Noch etwas: Alle nassen Batterien müssen sehr sorgfältig nachgefüllt werden. Das destillierte Wasser darf keinesfalls mit Metall in Berührung kommen, daher nur Kunststoffgefässe verwenden, und sehr sauber arbeiten. Jedes auch noch so kleine Stäubchen im Akkus vermindert die Gebrauchsdauer!!. Daher Aufschrauben - Füllen - Zuschrauben. Schon der normale Staub in der Luft ist von Übel.

Und noch etwas: Säureschichtung vermeiden, daher morgens vor dem Losfahren nochmal kurz Gasen lassen. Das Blubbern durchmischt die Säure. Dafür reichen ein paar A Ladestrom schon aus.
Ansonsten eine leere Batterie mit möglichst hohem Strom An-Laden, so 30 bis 50 A, besser noch 80 A. Dann hält sie gut (laut Batterie - Kugelhaufen-Modell von Prof. Winsel muss ein Akkus mit Strömen geladen werden, die etwa in der gleichen Größenordnung liegt wie beim Entladen).

Gruss, Roland Reichel, bsm
(Citroen AX mit SAFT NiCd)
 

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