Neues Feld für die Betonindustrie....

Emil

Bekanntes Mitglied
04.04.2006
2.445
Wenn die ganze Energie im Kolben steckt dann könnte man doch den Kolben mit unserem schweren Atommüll füllen. Je mehr Masse auf kleinem Raum desto besser. Nur das Halteseil muss schon was aushalten

Damit es trotzdem Fördergelder gibt würde ich so was dann aber statt in einen zu bohrenden Erdschacht versenken eher mit einem Weltraumlift verknüpfen. Dann hat man auch eine entsprechende Höhe zur Verfügung um viel Energie zu speichern. :xcool:
 

Christian s

Bekanntes Mitglied
28.10.2006
2.731
Förderkorb u Fördergeld das passt!

hab mir mal ausgerechnet wiviel kg ein gewicht haben müsste für wieviel kwh , wenn man einen 40m hohen kirchturm hat und darin kuckucksuhrmäßig ein gewicht auf u abgehen läßt. wie schweres Gewicht sein muß .. ich find die Berechnung nicht mehr... war aber enttäuschend.. obwohls in bayern ja soviele kirchtürme gibt.

die förderschächte im Ruhrgebiet hätten natürlich einen Vorteil.
 

Manfred aus ObB

Bekanntes Mitglied
12.12.2006
7.086
... hab mir mal ausgerechnet wiviel kg ein gewicht haben müsste für wieviel kwh ...... ,
Verhält sich genauso wie bei einen Pumpspeicherwerk vom Gewicht, nur das Volumen läßt sich halbieren,
oder sogar noch weniger ( wie schon ein paarmal hier erwähnt, Uran ist da erste Wahl )

ein PS war mal definiert mit 75 kg in einer Sekunde 1 Meter hoch heben, in der Stunde also 3600 m
oder 3600 kG in einer Stunde um 1 Meter mal 1,36 in kWh umgerechnet so umara 5 tonnen
hätt ein Gewicht wie heutiger Kran gut heben kann ( man soll Technik möglichst von der Stange kaufen )
2000 Tonnen ( etwa 1000 cbm Beton ) 400 kWh je Meter also bei 100 m höhe 40.000 kWh.

Bohrt man den Schacht entsprechend groß auf kann man wie wenn Obelix ein Torte teilt, so etwa
6 Tortensegmente in einen Schacht hängen also etwa 240.000 kWk je 100 Meter, wenn man alte
Förderschächte nimmt wären als fast 1.000.000 kWh möglich oder anders gerechnet etwa 11.800 Tesla S 85 kWh
die an der Steckdose verweilen müßten um PV Schwankungen auszugleichen.

( Die Rechnung ist sehr grobschlächtig da einige Wirkungsgradverlust nur pauschal verwendet,
man sollte von etwa 12.000 Tesla S ausgehen a 700000 € da ja Dinger immer stehen und so keine
Sonderausstattung benötigen, der Systemkonkurrenzpreis wäre also 84 Mio )

Es ist und bleibt wie Gunnar schreibt

...Speicher haben höhere Verluste, sind auch teurer, und wenn sie Leer sind, geht das Licht aus.
......
damit es nich heißt aus dem Zusammenhang, der Orginaltext unter
http://67183441.foren.mysnip.de/read.php?569,360327,399705,quote=1#REPLY

Speicher sind nur eine Ergänzug um Systembedingte Trägheiten oder Kostenvorteile die durch Marktgegebenheiten entstehen
( eine davon ist im Sommer eine gewisse PV Überproduktion ) zu optimieren.

Bei Speicher gilt je kleiner und genauer am Ort und je öfters aktiv, je leichter könnt es sich Rechnen.

Allerdings wird die Gschicht mit dem Gewicht im Wasserschacht noch einen Fehler haben :rolleyes:

Hebt man einen großen Stein unter Wasser, gehts noch, hebt man den außen Wasser gehts nimmer :eek:

http://www.youtube.com/watch?v=HqMUBZbzc3g
 

saxobernd

Mitglied
23.07.2020
287
Nein, das geht alles nicht. Ich habe heute mit -zig Knappen bei der Knappenkirchschicht in Kamp Lintfort gesprochen. Die Schächte stehen alle voll Wasser, da ist nichts mehr zu machen. Schlimmer noch: das Koepchenwerk in Herdeke ist praktisch stillgelegt. Nur noch Museumsbetrieb und Leuchtrekleme für RWE. Noch schlimmer: die Wuppertaler Schwebebahn gibt es auch nicht mehr. Nur am Wochende darf sie unter Lebensgefahr befahren werden. 2004 demonstrierte ich mit etlichen grünlichen Freunden gegen den Neubau der Schwebebahn mit dem falschen Material. Darin sind die Genossen groß: Falsches Material für den Schienenverkehr und für die Wupperschwebebahn zu wählen, natürlich das Billigste, das sich sehr schnell zerreibt oder, wie im Falle der Wuppertaler Schwebebahn zu hart und spröde ist. Nicht ohne Grund gibt es jetzt einen Laschet in der Sozialistenhochburg.
Also, seid vernünftig: an der Saharaleitung geht kein Weg mehr vorbei, zusammen mit Romans Hochdruck-Wasser-Elektrolyse und Hochdruck-Brennstoffzellen. Leider fürchtet Ihr Euch ja vor den Krokodilen, wenn ich den Kongo durch die Wüste fließen lasse.
Auf die fünfte Generation von Atomkraftwerken wollt Ihr ja nicht warten. Oder doch? Wenn ich Euch verspreche, ganz schnell mit dem Bau und der Entwicklung zu sein? Schließlich habe ich Physik studiert, genau aus diesem Grund.
Für Roman: 10 hoch 16 Neutronen pro Quadratzentimeter und Sekunde. ADS. Flüssigmetall.
Ich glaube selbst noch nicht daran, dass es funktioniert. 10^16/s. Das hält kein Strukturmaterial länger als ein paar Stunden aus. Aber die Berliner glauben daran, mit ihrem DFR mit 1000°C heißem Flüssigmetall.Mir schaudert. Dann doch lieber die Krokodile vom Kongo.

Also, nehmt alles nicht zu ernst, was ich hier schreibe. Es sind alles so Nachrichtenschnipsel die ich bei einer sehr großen Versammlung am Sonntag aufgeschnappt habe und noch nicht fertig verarbeitet habe.

Alles utopische Musik: dass die Schwebebahn werktags nicht fährt, da muss ich mich erst selbst von überzeugen, dass das Speicherkraftwerk in Herdecke defekt ist, das war nur Hörensagen und die Atomreaktorkonzepte sind überhaupt nicht spruchreif, obwohl dafür Viel-Miliardenprojekte finanziert werden.
Ach so: Ehe die Krokodile in der Sahara heimisch werden, müssen sie erst einmal zum Islam bekehrt werden. Schwierig, sage ich da nur. Aber Wasser steht in den Bergwerksschächten. Da habe ich mich selbst vergewissert.
 
Zuletzt bearbeitet:

saxobernd

Mitglied
23.07.2020
287
Eine besonders schwere Kugel zur Energiespeicherung:
die Erdkugel, und zwar als Wärmespeicher:
Bei Bruchsal, also auch Rußheim gehört zu diesem Gebiet, zapft man die Erdwärme im oberrheinischen Graben an und gewinnt so ganz nebenbei Lithium, in der aussichtslosen Hoffnung, mit dem im Thermalwasser gelösten Lithium ganz Deutschland mit Lithiumbatterien versorgen zu können. Baden Baden wurde bekannt durch Thermalquellen.
Durchschnittlich entweichen pro m² Erdobefläche 27mW Erdwärme, 27kW pro km². Das ist viel zu wenig für eine wirtschaftliche Ausbeute. Häuser mit Geothermieheizung schaffen sich einen mächtigen Eisklotz unter ihren Füßen. Nur an ausgewählten Plätzen lohnt sich das:
Island, Larderello in Italien, vielleicht in Baden-Baden, Bruchsal, Rußheim. Noch etliche andere Orte...
Elektrische Wirkungsgrade: meist zu gering.
Aber die gespeicherte Energiemenge ist gewaltig und wird durch Uranzerfall laufend nachgeliefert.
Lohnend viel Energie erhielten wir, wenn wir den Mond mit dem Lasso einfangen würde und die Fallenergie auf die Erde nutzen würde. Mein Rat: bleibt bei Euren Wasserfällen, die sind leichter zu handhaben und erneuerbar.

Um das von uns Elwebern besichtigte Köppchenwerk in Herdecke wäre es schade, wenn das Gerücht stimmt. Horst fragt nach.
 

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