Neuer Artikel über MDI Aircar


Emil

Bekanntes Mitglied
04.04.2006
2.172
0
#2
Hallo Jens,

angeblich soll ein Tankd von 300 l mit 300 bar etwa 46 MJ/13 kWh enthalten. Damit hat man wohl nur eine Reichweite von etwa 100 km.

Gruß,
Emil
 
M

Matthias

Guest
#3
Habe gerade eine neue aktuelle deutsche Website gefunden:

www.aircars.de
 

Jens Schacherl

Aktives Mitglied
30.03.2004
1.067
0
#4
Emil schrieb:

Hallo Jens,

angeblich soll ein Tankd von 300 l mit 300 bar etwa 46 MJ/13
kWh enthalten. Damit hat man wohl nur eine Reichweite von
etwa 100 km.

Gruß,
Emil
Das wäre nicht so schlimm wenn es unterwegs passende Luft-Tankstellen gibt, das "Nachladen" würde dann ja nur 5 Minuten dauern :spos: .
Mein Renault wird heute nacht wieder 6 Stunden Strom nuckeln bis er satt ist :rolleyes: ...

Gruß Jens
 
K

karl

Guest
#5
Hallo Matthias!

Die website ist bunt, wohl nicht auf dem neuesten Stand, der Standort der neuen Fabrik in Bautzen ist aber ideal! Bei weiteren Problemen kann man sich schnell nach Osten absetzen, fallls das nichts hilft, ist dort ein berüchtigter Knast direkt im Ort!
Ich hoffe inständig, daß da nicht wieder jemand in Sachsen meine Steuergelder in den Sand gesetzt hat !

Gruß Karl
 
K

Karl

Guest
#6
Hallo !

Nachdem ich ein wenig im Netz gesucht habe, bin ich doch wieder beruhigt, offensichtlich wurde schon im Oktober 2002 von beratenden Wissenschaftlern in Sachsen bemerkt, daß an dem aircar noch wesentliche Verbesserungen notwendig sind.
Wer kann uns sagen, welche Leute dort Geld investiert haben ?

sonnenelektrische Grüße
Karl
 

Emil

Bekanntes Mitglied
04.04.2006
2.172
0
#7
Hallo Karl,

da wird wohl im wahrsten Sinne nur heiße (kalte) Luft verbreitet. ;-)

Es scheint ja eine Unmenge von Entwicklungen im Bereich kleiner Fahrzeuge zu geben. Ich bin nur gespannt wann endlich sowas wirklich als Produkt verkauft wird. Oder müssen wir wirklich auf die großen Hersteller warten bis was vernünftiges verfügbar wird?

Gruß,
Emil
 
K

Karl

Guest
#8
Hallo !
Wie ich auf den aircar -Seiten sehen konnte, bauen die als Generator/ Motor wohl eine Reluktanzmaschine direkt an den Luftmotor! Was kostet heute wohl die Steuerung für eine solche Maschine? Es wird auch von Bremsenergierückgewinnung und Leistungsunterstützung geschrieben, dann wäre das wohl ein Hybridfahrzeug!
Genial ist, daß man mit ein paar guten Batterien gar nicht merken würde, daß der Luftmotor wenig energieeffizient ist !

sonnenelektrische Grüße

Karl
 
R

Roland Reichel

Guest
#9
Hallo Karl,
die Verbindung des Druckluftmotors mit einer Reluktanzmaschine erscheint sehr interessant. Warum allerdings überhaupt eine Elektromaschine eingesetzt wird, ist mir nach dem (zugegebenermaßen oberflächlichen) Studium der WEB-Site nicht klar geworden.

Allerdings finde ich den Hinweis auf die benötigte Wärme ganz hilfreich (... der Motor nutzt auch die Wärme aus der Umgebung oder so ähnlich...).

Hier liegt nämlich einer der technischen Knackpunkte, sozusagen. Der Druckluftmotor braucht viel Wärme, wenn er eine nennenswerte Leistung abgeben soll. Ansonsten vereist er sehr schnell. Vielleicht ist das der Grund, warum bei allen öffentlichen Vorstellungen nur ganz langsam gefahren wurde.
Bei einem Landfahrzeug, Auto oder so, könnte das ein Problem werden. Bei niedrigen Außentemperaturen geht nichts mehr, und ideal wären große Wärmetauschen im Bodenblech oder auf dem Dach des Fahrzeugs, um die Umgebungstemperatur oder Sonne bestens auszunutzen.
Jedenfalls: Wenn der Motor nicht viel Wärme von außen erhält, wird er vereisen. Abhilfe würde der mögliche und vorgesehene Betrieb als Verbrennungsmotor mit Benzin geben, dann würde diese Wärme aus der Benzinverbrennung kommen. Das wäre dann auch eine Art Hybridmotor.

Besser funktionieren würde das ganze bei einem Bootsmotor. Hier steht mit dem Wasser eine fast unerschöpfliche Wärmequelle zur Verfügung. Eine eine kleine Pumpe ins System und das Wasser durch den Motor pumpen, und er könnte nicht mehr vereisen. Also: Beim Bootsantrieb erwarte ich weniger Probleme, hier könnte der Druckluftmotor funktionieren.

Gruss, Roland Reichel
www.solarmobil.net
 
S

Sönke Voß

Guest
#10
Hallo, seit Jahren verfolge ich jetzt den angeblichen Serienstart des Aircars. Ich würde sofort eins kaufen wenn es um die 10.000 EUR zu haben wäre. Aber es wird wohl wieder nichts und teilt damit das Schicksal der meisten anderen. Jedenfalls habe ich reserviert.
Gruß Sönke Voß
 
19.01.2004
179
9
Krefeld
#11
Vom Luftauto bin ich gänzlich abgekommen. Ich hatte eigentlich eine ganz ähnliche Konstruktion wie Guy Negre projektiert, mit getrenntem Kompressionszylinder, Verbrennung in einem weiteren und ein dritter Zylinder zur vollständigen Verbrennung und Einsparung des Kat, weil noch sauberere Abgase.
Also, fast so aufgebaut wie Guy Negres 20 Jahre altes Ursprungsmodell. Guy Negre erlitt Schiffbruch mit seiner Verbrennung in der Gleichdruckkammer. Das entstehende Umweltproblem wollte er durch Zusatzlufteinspritzung lösen. Das musste schiefgehen, das Gegenteil ist der Fall.
Er gab deshalb das vielversprechende und nichts haltende Projekt auf und verlegte sich auf 100% reine provencalische Kaltluft. Mit bösen Folgen, wie wir in endloser Serie verfolgen können.
Das Projekt wird meiner Meinung scheitern:
a) die verwandten Tauchkompressoren sind zwar billig, aber haben einen schlechten Wirkungsgrad. Der Wunderkompressor ist allenfalls im Bau.
b) die überaus sicheren Pressluftflaschen laufen mir eiskalt des Rücken herunter
c) 1,3 KWh reichen zwar für unsere Ansprüche aus, aber die notwendigen Wärmetauscher hätten ein dermassen hohes Gewicht, dass ich nicht an eine Verwirklichbarkeit glaube. Das Problem ist noch überhaupt nicht angegangen worden. In Englands Westminster Uni war man da realistisch und verließ aus diesem Grunde das Projekt.
d)Die vorhandenen Motoren Negres sind keine effektiven Luftmotoren. Sie basieren immer noch auf zweckentfremdeten Ottomotoren.

Die Aircars mit ihren Kaltluftmotoren fahren wunderschön, aber, wie lange bzw. wie weit???

Wer sich eine vernünftige Motorentwicklung ansehen möchte, wie sie Guy Negre einmal vorschwebte, der schaue unter tasmanischen oder italienischem google "google.it" nach "z-motor fi" oder gebe direkt "aumet.fi" ein. Das sind Finnen, verlässlicher als Guy Negre, aber auch die kämpfen mit Schwierigkeiten.

Wer große Stücke auf große Versprechungen setzt, der suche bei unserem Stromriesen und Supermonopolisten EON. Unter dem Namen Enron wurde dort schon vor einiger Zeit eine Dampfmaschine von der Größe eines desktops entwickelt, die bei 40% Wirkungsgrad und 20 kg Gewicht inclusive Brenner, Kessel und Maschine/Generator 4 bis 6 KW Strom erzeugt (Infinitiv!) und ihre Probeläufe schon erfolgreich bestanden hat. Selbstverständlich großzügig unterstützt von unserer Regierung, Das Patent von Herrn Buhmann wurde übrigens in Kanada erneut zum Patent angemeldet, obwohl es längst abgelaufen ist und firmiert nun unter dem Namen "Quasiturbine".

Wer eine Mutter mit Porzellankiste besitzt, lasse bitte Vorsicht walten.

Über Herrn Nagels Motor will ich mich überhaupt nicht auslassen, aber der Z-Motor der Finnen ist ein wirklich interessantes Projekt.

Bleiben wir bei unseren E-autos!

Ach, ich habe immer noch nicht den Prototyp für den Lineargenerator für Herrn Stelzers Motor gebaut. Das Ding ist dermaßen simpel!
Nur, die Besucher in Oberursel waren nicht alle begeistert. Von Herrn Stelzer schon, weniger vom Motor. Für uns wäre die Kiste ideal, selbst, wenn sie nur 25% Wirkungsgrad hätte und - die Luft nicht verpestet. Ich kann also noch nichts dazu sagen.

Hmmm, was lese ich da gerade, Guy Negre mit Reluktanzmaschine...
Ob wir, wenn wir nachts im Regen bei der Förstersfrau mit Verlängerungsschnur und Stecker vor der Haustür stehen, sie über Blindstrom aufklären sollten?

Mein Rat: Allzuviel heiße Luft ist nicht gut, kalte ebensowenig.

Was machen die Scheibenläufer, was die Batterien?.. Bernd
 
19.01.2004
179
9
Krefeld
#12
Habe zwei Fehler in meinem Artikel entdeckt: die Pressluft enthält nicht 1,3 KWh Energie, sondern 13 KWh, was ja nicht wenig ist, wenn Guy Negre sie vernünftig nutzen würde. Eigentlich sind es 14,25 KWh, die allerdings nicht voll nutzbar sind.

Der andere Fehler ist der, dass ich Gleichdruckkammer sagte, aber Gleichraumverbrennungskammer meinte.
Guy Negre benutzte hier wohl seine eigenen Ventilkonstruktionen, die dann versagten. Um die Ventile herauszuwerfen, so vermute ich, ging er dann zu seiner Knickpleuelkonstruktion, ähnlich der Mederers, über, um einerseits esotherische, freie Energie (Tatsache!!) zu ernten, als auch, um seine Ventile herauszuwerfen.
Von dieser Geschichte hielt ich noch nie etwas. Rolf Keppler und Luftauto eingegugelt, führt auf eine entsprechende Seite. Die Eingugelung von "Romanshorn" und "Aircar" führt ebenfalls auf beredte Spuren und erklärt einiges über die deutschen Aircar-Fimen und die armen Leute, die ihr Erspartes zur Verfügung stellten.
Wir sind zwar auch nicht wunschlos mit unseren Batterien glücklich, aber mit den kleinen Prinzen aus der gleichen Stadt, in der auch Jul Vernes und St. Exupery lebten, werden wir auch nicht glücklich werden.

http://guns.connect.fi/innoplaza/energy/conference/Bodensee/
http://www.aw-verlag.ch/Calendar/2001-09-30%20Kreative%20Finanzmodelle%20und%20Projekte.PDF
http://www.s-line.de/homepages/keppler/luftauto.htm
 

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