Neue LiFePO4 Zellen aus China


Kamikaze

Aktives Mitglied
24.08.2020
421
Bei <24cm Höhe der Zellen sollte da oben (theoretisch) noch genug Platz bleiben. Ich meine mich da an rund 27cm nutzbare Höhe bei den Fact4-Modellen ohne Umbauten zu erinnern. Falls nicht - korrigiert mich bitte!
 

Emil

Bekanntes Mitglied
04.04.2006
2.380
Gestern sind die neuen BMS gekommen:

daly-bms-24v-200a-jpg.8512


Im Gegensatz zu vielen anderen BMS sind die Daly BMS richtig massiv und haben auch dicke Anschlüsse. Bluetooth und USB Anschluss ist auch dabei.

daly-bms-24v-200a-1-jpg.8514

daly-bms-24v-200a-2-jpg.8513
 

Emil

Bekanntes Mitglied
04.04.2006
2.380
Am WE habe ich die Batterie Module testweise aufgebaut.


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wchriss

Aktives Mitglied
30.12.2010
1.422
54
Egweil
Hallo Emil,
die Übersetzung auf Deutsch ist grausig :-
Mit dem BMS hab ich auch schon mal geliebäugelt. Es es möglich auch die Parameter für Zellen minimal & Maximalspannung, sowie die Balancing spannung einzustellen ?
LG
Christian
 

Emil

Bekanntes Mitglied
04.04.2006
2.380
Ja, die Parameter kann man einstellen. Aber für das Balancing braucht man was Zusätzliches, da mit 30 mA viel zu gering.

Ich verwende nur noch aktive Balancer und lade im Betrieb nur noch bis 3,40 V.
 

wchriss

Aktives Mitglied
30.12.2010
1.422
54
Egweil
Hallo Emil,
danke für die Info, das mit dem Balancerstrom hatte ich schon befürchtet. Also wieder nix vernünftiges. Ich meine es müssen ja nicht gleiche 2A Balanerstrom sein, aber nen halben hätte ich jetzt schon erwartet.
 

Sven Salbach

Bekanntes Mitglied
15.03.2007
8.387
43
Hannover
www.litrade.de
dann baust du dir einen etwas höheren Deckel;-) MUsste ich bei meinen 16x 160Ah Wide auch so machen, obwohl ich keine Balancer obendrauf habe(nutze ein zentrales System)
 

saxobernd

Mitglied
23.07.2020
144
In die schmalen 6er-Akkukästen vom Berlingo passen 12 280er. Wenn ich einen damit fülle, habe ich 38,4 Volt statt 36 Volt. Die Nicads müssen dann nur noch 126 Volt liefern. Mit den drei 120 Volt-Wandlern von Michael Hurst Lade ich dann die übrigen ca 200 Ah in die Nicads, während der Fahrt. Komme dann zusammen mit den alten Nicads geschätzt auf 18kWh. Gäbe was zum Basteln...
Nur die Lifepos haben 10,75 kWh zu 1290 Euro. In den Saxo passt es entsprechen, nur die verbleibenden 81,6 Nicad-Volt passen nicht ganz.
 

Emil

Bekanntes Mitglied
04.04.2006
2.380
Berücksichtige bitte mindestens 1 mm pro Zelle zusätzlich, um die Isolation zwischen den Zellen und den Zellen und dem Gehäuse sicherzustellen.
 

Emil

Bekanntes Mitglied
04.04.2006
2.380
Hallo Emil,
danke für die Info, das mit dem Balancerstrom hatte ich schon befürchtet. Also wieder nix vernünftiges. Ich meine es müssen ja nicht gleiche 2A Balanerstrom sein, aber nen halben hätte ich jetzt schon erwartet.
Beachte bitte dass bei aktiven Balancern die Spannungsdifferenz zwischen den Zellen zur Steuerung verwendet wird, während es bei Top-Balancern eine definierte Spannungsschwelle ist.

Wie soll bei nur wenigen mV Unterschied zwischen den Zellen ein Balancerstrom von mehreren A fließen. Dazu noch wenn die Spannungsmessung auf den gleichen Leitungen erfolgt auf denen auch der Strom fließt. Sie können dann nur einigermaßen ausgleichen wenn die Belastung der Batterie nicht zu hoch ist. Wer als harte Zyklen fährt mit schnellem Laden-/Entladen wird von der Arbeit der aktiven Balancer wenig merken. Der Susgleich erfolgt nur während längerer Zeiten in denen der Akku nicht genutzt wird.

Die aktiven Balancer verrichten zuverlässig ihren Dienst, können aber nur kleinere Unterschiede, die durch unterschiedliche Alterung, Temperatur, ... hervorgerufen werden, über längere Zeit ausgleichen. Sie helfen nicht bei großen Kapazitätsunterschieden zwischen den Zellen, oder gar einzelnen defekten Zellen.

Dabei ist auch noch ein Unterschied zwischen LiFePO4 und anderen Zellen. Im Bereich von 20 - 80 % SOC sind sie kaum im Betrieb, da der Unterschied bei guten Zellen weniger als 10 mV beträgt. Bei NMC und ander Zellen ist das nochmal was Anderes.

Wem der Ausgleich der aktiven Balancer nicht ausreicht, der hat schlecht ausgeglichene, oder Zellen mit ungleicher Kapazität. Die sollte man entweder mal durch Parallelschalten und Laden über 3,7 V ausgleichen, oder nicht mehr für Hochstromanwendungen verwenden. Wer sie trotzdem nutzen will muss den aktiven Balancer noch durch Top-Balancer ergänzen, oder eine Einzelzellenladung realisieren. Dann kann man jede Zelle individuell schnellstmöglich auf die gleiche Ladespannung bringen, ohne die Vollen mit dem Top-Balancing zu lange zu quälen.
 

E. Vornberger

Aktives Mitglied
09.10.2006
554
@Emil: So stimmt das jetzt nicht ganz.
Zum Thema Balancer-Strom: Auch über 1 mOhm bekommst Du bei 1 mV Spannungsdifferenz 1 A Strom. Das ist also kein Hindernis. Generell ist es auch so, dass ein (moderner) Balancerchip dafür sorgt, dass entweder gemessen, oder balanziert wird. Da wird also nichts verfälscht.
Zum Thema Aktiv/Passiv: Auch passives Balancing beschränkt sich in kommerziellen E-Autos auf wenige hundert Milliampere Balanzierstrom. Auch aktive Balancer können hohe Ströme von einer zur anderen Zelle üertragen und können auch größere Zellunterschiede ausgleichen. Siehe Datenblätter mit Anwendungsbeispielen und zig Master/Diplomarbeiten mit entsprechenden Anwendungsuntersuchungen.
 
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Sven Salbach

Bekanntes Mitglied
15.03.2007
8.387
43
Hannover
www.litrade.de
die gängigen Systeme der aktiven arbeiten aber nur mit gerade zu lächerlichen Ströme.
.
Mit gängig meine ich die im Hobbybereich erbauten Chinasysteme.
Da fließen real wenige mA.
Bei 1mV kommt KEINES! dieser Billigen Systeme auch nur im Ansatz an 1A, eher 5mA.
Kauf einfach einige der Systeme und mess mal nach
 

E. Vornberger

Aktives Mitglied
09.10.2006
554
Ich spreche nicht von chinesischen Bastellösungen, sondern von professionellen wie sie auch kommerziell eingesetzt werden. Die verfügbaren Hardwarekompoennten erlauben jedenfalls sinnvoll funktionierende aktive Balanzersysteme mit genügend hohem Balanziervermögen. Mit den verfügbaren Chips könnte man auch für den Bastelmarkt was sinnvolles darstellen. Was es dann teuer macht sind die induktiven Komponenten (bei aktiven Balanzern auf Induktiv-Basis). Ich nehme an, dass da die chiensischen Bastellösungern sparen?
Das 1mV-Beispiel sollte nur darlegen dass auch geringe Spannungsdifferenzen durchaus ausreichende Balanzierströme erzeugen können. Ob ein Blanzierer das auch nutzt ist natürlich eine andere Frage.
 

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