Neu Hier mit einem EL und ein Paar Fragen

Tuppa

Neues Mitglied
12.05.2022
27
Moin Zusammen
Ich binn neu Hier im Forum und Probiere mich über den City EL schlau zu lesen und zu machen.

Ich binn seit Kurzem ein stolzer besitzer einses Solchen Elektromobils und werde da wohl meinen Spaß dran haben.
Vorweg ich binn Elektriker und nicht ganz unbeholfen in vielen Dingen musste aber doch feststellen das ich noch sehr viel in Sachen Lifepo4 zu lernen habe.

Mein El wurde im Mai 2008 zugelassen daher gehe ich erstmal von einem 2007 er baujahr aus. Top Spedd 57 KM/h

Er ist soweit ich das beurteilen kann ganz gut in Schuss werde aber demnächst mal alles nachschauen und checken was man so machen sollte wie Lager und den ganzen anderen Verschleiß kram.
Die "windungsversteifung zwischen den Hinterrädern ist an der Schweißnaht gerissen das werde ich neu überschweißen und wenn es sinn macht noch mit knotenblechen verstärken so das da mehr steifigkeit rein kommt. Es sei denn jemand sagt mir hier das sich das ein Bisschen verwinden muss dann lasse ich das lieber bevor irgend etwas anderes Darunter leidet.

Verbaut sind in meiner kiste wenn ich das richtig gelesen habe 15 Lipo4 Zellen 60AH (von Winston?) Denke das war ab Werk so verbaut dafür habe ich jedenfalls mal eine Anleitung als aufrüstsatz gefunden. Im Armaturenbrett sitz auch die Anzeige mit dem einem Drehrad.

Ich wollte ihn dann mal einmal volladen um einen Reichweitentest zu machen.

Vorher hatte ich schon mal geschaut wo denn sol die Ladeschlussspannung liegen sollte. Dazu habe ich verschiedene Angaben gefunden und nach mehr lesen wurde ich da auch immer verwirrter da z.b. 48 BMS immer mit 16 Zellen angepriesen werden Ich habe aber nur 15.

Errechnete Ladeschlusspannung mit 15 Zellen wären laut dem was ich gefunden habe 3,6x15=54V
Da kommt mein Laderegler Laut anzeige im Cockpit leicht rüber (genauen Wert weiß ich nicht mehr)schaltet dann aber auch ab und ab und zu wieder an.
Weiß hier zufällig einer wo die Ladeschlusspannung bei den ELS mit diesem System liegt? Ich möchte mir ungerne die Lipos schrotten da sie Laut vorbesitzer noch gut sein sollen und der El Laut Tacho grade mal 13500 runter hat. Ich weiß das die Alterung auch eine große rolle spielt daher der Reichweitentest.
Ach ja was ich etwas komisch finde ist das die Anzeige im Tacho nur bis 40V geht ist das normal oder deutet das daraufhinn das der Liposatzt mal nachgerüstet wurde?

Verbaut ist ein Perm Motor der äußerlich schon leichten Flugrost hat dazu habe ich auf youtube schon ein Video zum zerlegen gesehen wenn mich nicht alles täuscht sogar von einem der Mitglieder hier. Vielen dank schonmal dafür ohne das Video würde ich mir beim zerlegen garantiert sau die finger klemmen.


Ich hatte auch vor demnächst den BMS kram einmal zu demontieren und den Innenwiderstand der Lipos zu messen mit montierten BMS kam da irgenwie so Garnichts passendes bei rum.


Würde mich freuen wenn ihr mir weiterhelfen könnt.

Ach ja Ensatzzweck soll der Arbeitsweg sein 2x20 KM in meist ebenen gelände mit jeweils 2 Steigungen (bahnüberführung) und ohne Zwischenladen haltet ihr das für realistisch.
Bleifuß habe ich nicht und muss auch nicht die ganze zeit vollgas fahren.

LG Mark
 
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16.09.2018
114
Peine
Moin,
Herzlich Willkommen hier bei den normalen Leuten😁😉

Also eigentlich sollte das Schweißen beim Stabbi erstmal reichen. Knotenbleche kannst du dann immer noch machen.

Zu dem orginal BMS kann ich dir nichts sagen da ich das nicht verbaut hab. Aber die Ladeschlußspannung die du dir ausgerechnet hast passt erstmal so. Ich würde dir raten sie aber nur für weitere Strecken zu nutzen. Ich hab jetzt gelernt das lipo4 richtige Divas sind. Sie mögen es nicht zu kalt und nicht zu warm. Nicht immer voll laden und niemals leer fahren. Also ich lade im Alltag nur bis 90%.
Für deine Strecke sollte dein Setup locker reichen
Zu den übringen Fragen melden sich sicher noch die Cracks.
Grüße Fabian
 
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Wertungen: Kamikaze

Tuppa

Neues Mitglied
12.05.2022
27
So nun habe ich ein neues Problem der El war mit e Nummernschildern zugelassen. Ich wollte ihn heute ummelden Ging nicht angeblich habe ich die falsche Typenschlüsselnummer (26) sein müsste es aber L3e oder LTE oder sowas haben. hatte das schon Mal einer? Wahrscheinlich müsste ich zum TÜV und das Umtragen lassen oder? Hat das schon Mal einer gemacht? Ist das viel Aufwand bzw. Teuer? Ich würde natürlich auch gerne die co2 Prämie einstreichen dafür muss ich das wahrscheinlich sowieso ändern oder?

Entschuldigt die vielen Fragen aber auf dem Gebiet binn ich neu.
Und da ich meine überschüssige Energie aus meinen Balkonkraftwerken nicht weiter der Stadtwerke schenken möchte bin ich doch daran interessiert das El möglichst schnell auf die Straße zu bringen.
 
Zuletzt bearbeitet:
16.09.2018
114
Peine
Was für eine fahrzeugtyp/klasse ist denn bei dir eingetragen? Und Du schreibst oben topspeed 57kmh. Was steht denn bei dir im Schein als Geschwindigkeit?
Wie war er denn vorher zugelassen? Mit normalen Kennzeichen oder Versicherrungskennzeichen ?
 

Werni

Aktives Mitglied
19.02.2019
1.379
Heidenrod
Hi,

L2e ist die 45er Version mit kleinem Kennzeichen. Mit 57 km/h ist das ein 'normales' Auto, und wird auch genau so angemeldet. Tipp: Die HUK kennt das EL, das wird dort als Quad geführt und ist recht günstig. Und als 'normales' E-Auto bekommst auch ein E-Kennzeichen und THG-Geld. Kannst auf L5e umschlüsseln mit 57. Außer dem anderen Eintrag ändert sich da aber wenig.

Gruß,

Werner
 

Tuppa

Neues Mitglied
12.05.2022
27
Vielen Dank schon Mal für die Antworten. Aktuell ist der Schlüssel 26 das muss ich auf L5e umschlüsseln lassen und dann bekomme ich auch en Kennzeichen mit E. Ich werde heute Mal zum TÜV fahren und mich dort schlau machen und dann hier berichten wie es ausgegangen ist oder was alles benötigt wird.
 

Tuppa

Neues Mitglied
12.05.2022
27
So gestern Nachricht vom TÜV bekommen das eine Umschreibung laut KBA nicht vorgesehen ist. Leider geht der gute mann auch nicht ans Telefon um mir Mal genauer zu erklären was da los ist. Für die thg Prämie sollte das aber keinen Unterschied machen da im Fahrzeugschein Elektro und im Feld 10 die 0004 eingetragen sein muss (so habe ich es jedenfalls gelesen). Habt ihr den ein E Kennzeichen? Es wäre schön von Vorteil dann sehen die Leute eher das es ein Elektro Fahrzeug ist und haben evtl. Etwas mehr Verständnis wenn es nicht so schnell voran geht.

Sonnige Grüße Mark
 

Sascha Meyer

Bekanntes Mitglied
18.05.2007
4.399
Hi Mark,
viele von uns fahren so lange, da gabs noch gar keine E-Kennzeichen. Ich wuerde mir auch heute keins verlangen, da am EL nicht viel Platz ist und daher ein moeglichst kurzes Schild Sinn macht. Bei uns im Auenland gibt es fuer Elektrofahrzeuge auch keinerlei Vorteile, wenn man ein E-Kennzeichen hat. Keine Umweltzonen oder so (Koeln hat mehr Einwohner als unser ganzes Auenland zusammen..).

Das Verstaendnis anderer Autofahrer ist so ne Sache, da vermutest du richtig. Am Anfang bin ich vorsichtig und moeglichst weit rechts gefahren und hab andere Autos sozusagen zum gefaehrlichen Ueberholen animiert. Es ist halt ne hochheilige Pflicht eines jeden Asphaltcowboys mit Arthrose im rechten Fuss, ein EL sofort zu ueberholen, sobald es gesichtet wird. Ich hab mir halt abgewoehnt, hier noch aktiv mitzuarbeiten. Wer mich ueberholen will darf das gerne wie bei jedem anderen Fahrzeug probieren.

Ob man von jedem direkt als Elektrofahrzeug erkannt wird, wage ich zu bezweifeln. Gesehen wird man sicher. Das EL zieht Blicke auf sich..

Viele Gruesse aus dem Saarland, Sascha
 
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Werni

Aktives Mitglied
19.02.2019
1.379
Heidenrod
Hi,

ja, ein E-Kennzeichen kann man bekommen. Das mit der Breite des Kennzeichens ist so ne Sache, ich habe mir für hinten daher die zweizeilige Version geholt, das passt dann problemlos. Mein EL ist Erstzulassung 1990 und ist daher eine Einzelzulassung mit den 'Wildcards' als Hersteller und Typschlüsselnummern. Ist aber gerade vorgestern erfolgreich bei der THG-Quote vom Bundesamt anerkannt worden.

Gruß,

Werner
 
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Wertungen: HorstHansen

Tuppa

Neues Mitglied
12.05.2022
27
So nach etwas hin und her habe ich nun gestern doch meine E Kennzeichen bekommen. Das war aber eher good will von unserer Zulassungsstelle. Mir war es Recht so musste ich nur ummelden habe noch nie so wenig bei der Fahrzeuganmeldung bezahlt 😁
Nun kann es ordentlich auf die ersten Testfahrten gehen.

Im Internet finde ich die tollsten Aussagen zur unteren Spannung der lifepo4
Stimmen die 2-2,5v entladespannung? Ich würde eher über 2,5 bleiben wollen.
Wahrscheinlich würde ich bei 40v nachtanken. Ist die Spannung im Ruhezustand hier entscheidend oder unter "normaler" Last also irgendwas um die 30 Ampere?
 

Sven Salbach

Bekanntes Mitglied
15.03.2007
8.751
44
Hannover
www.litrade.de
Besser du geht kaum unter 3
Danach dauert es sowieso keine 3km mehr bis sie komplett leer sind
Keinesfalls unter 2,5V bei Winston sogar 2,8
Die Ruhespannung sagt gar nichts aus
Eine Beurteilung sollte nur nach Ah erfolgen
 

Kamikaze

Aktives Mitglied
Im Internet finde ich die tollsten Aussagen zur unteren Spannung der lifepo4
Stimmen die 2-2,5v entladespannung? Ich würde eher über 2,5 bleiben wollen.
Wahrscheinlich würde ich bei 40v nachtanken. Ist die Spannung im Ruhezustand hier entscheidend oder unter "normaler" Last also irgendwas um die 30 Ampere?
2,5V ist für LiFePo4 die absolut unterste Schallgrenze. Darunter nehmen die Zellen Schaden.
Üblicherweise liefert bei Unterschreiten dieser Spannung (oder schon etwas früher) das BMS eine Fehlermeldung und schaltet die Batterie ab.
So weit solltest du also nach Möglichkeit nicht entladen.

Die genauen Werte kannst du auf dem Datenblatt deiner Zellen ablesen. IdR. nimmt sich das aber nicht viel bei gleicher Zellchemie.
Hier das Datenblatt zu den bei mir verbauten Zellen: https://www.lithiumakkushop.de/product/innopower-lfmp-105ah/#1602660500092-1e4aae07-6032

Wie du den Entladekurven ( https://www.lithiumakkushop.de/product/innopower-lfmp-105ah/#1602660559154-bdbafe5a-7f1d ) entnehmen kannst bringt weder die Vollladung bis an die Abschaltgrenze, noch das Entladen bis an die Abschaltgrenze einen nennenswerten Kapazitätsvorteil.
Fast 95% der Energie im Akku kannst du im "Fenster" zwischen 3,3 und 3,0V entnehmen.

Entscheidend bei der Spannungsmessung ist der Entladestrom. In Ruhe klettert der Wert (je nach Ladezustand) auf einen Wert, der keine Aussagekraft mehr hat. Die Entladekurven zeigen auch das Verhalten der Zellen bei unterschiedlicher Last.

Für ein 16S-System würde ich folgende Parameter empfehlen:
> Ladeschlussspannung: 56,0V
> Entladeschlussspannung: 48V

Generell ist ein Ah-Zähler sehr empfehlenswert, da die Restenergie im Akku daraus viel besser ableitbar ist, als aus der Spannung allein.
 

Tuppa

Neues Mitglied
12.05.2022
27
Na denn werde ich Mal schauen ob ich zu den Winston Akkus noch ein Datenblatt finde und danach mit die passenden Spannungen suchen vielen Dank schon Mal.
 
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Wertungen: Kamikaze

Tuppa

Neues Mitglied
12.05.2022
27
Vielen Dank das hatte ich auch gefunden 😁 dann weiß ich ja das es passt. Ich habe aber auch noch Mal einen Kapazitätstester bestellt um die Akkus Mal unter kontrollierten Bedingungen zu testen und die noch vorhandene Restkapazität zu testen denke über die Jahre werden sie was verloren haben und sich kann so die optimalen Spannungen für meine lifepo4 rausfinden. Zusätzlich entscheidet sich hierdurch auch ob ich noch einen anderen balancer kaufe da der jetzt verbaute ja nur ein top balancing macht und wie ihr ja geschrieben habt ist das nicht so der Bringer für die Zellen. Wie oft ladet ihr die Akkus voll mit dem System oder habt ihr das fast alle raus geschmissen.
 

Kamikaze

Aktives Mitglied
da der jetzt verbaute ja nur ein top balancing macht und wie ihr ja geschrieben habt ist das nicht so der Bringer für die Zellen.
Wo wurde da was gegenteiliges geschrieben? O_O
Top-Balancing ist absolut okay, da die Spannungen im "Nutzbereich" der Akkus gar nicht so weit auseinander driften sollten, dass ein Balancer da überhaupt was sinnvolles tun könnte.
Üblicherweise reicht eine Volladung alle 10-20 Vollzyklen locker aus. Meine (noch recht neuen) Zellen driften in Ruhe nach etwa 40 Zyklen seit Jahresbeginn (~6.000km) nur etwa 0,04V auseinander (gemessen vom BMS gestern Abend), so lange sie in Ruhe und zwischen 85% und 25% SOC sind. Da würde ein aktiver Balancer, allenfalls schleichend die Zellen entladen, was gerade bei langen Standzeiten zum Problem werden kann.
Erst wenn ich sie randvoll ballern lasse (z.B. heute morgen - wollte eigentlich über Nacht Top-Balancing ermöglichen, habe mich aber mit der Ladedauer verrechnet - es waren also max. 5min Top-Balancing möglich) driften die Zellen rund 0.1V zwischen höchster und niedrigster Ruhespannung (abgelesen am BMS heute morgen).
Balancing macht nur in den Extrembereichen wirklich Sinn (ganz voll oder ganz leer), denn dort sind die Spannungsdifferenzen aufgrund der minimal unterschiedlichen Kapazitäten der einzelnen Zellen am größten. Da die Akkus in einem BEV hoffentlich nie ganz leer werden, ist Top-Balancing hier das sinnvollste System.
Aktives Balancing über den gesamten SOC-Bereich bringt nur dann eine Verbesserung, wenn die Zellen schon recht alt und dadurch in der Kapazität (und damit Spannungslage) bereits signifikant verschieden sind - allerdings mit dem Preis der schleichenden Entladung durch den aktiven Balancer.
 

Sven Salbach

Bekanntes Mitglied
15.03.2007
8.751
44
Hannover
www.litrade.de
Bitte bleib unbedingt beim TOP Balancing!!!!
Und ändere daran nichts und lass die Finger von irgendwelchen aktiven. im besten Fall sind sie nicht schlechter oftmals sind sie aber schlechter
Und niemals!! Buttom Balancing, noch unprakischer und Akkumordender geht es nicht
 

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