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saxobernd

Aktives Mitglied
23.07.2020
813
Sind die Andersons noch zeitgemäß? Mit dem könnte ein Schnellader angeschlossen werden. Sind billig.
Tankstationen gibt es inzwischen wie Sand am Meer. Selbst in Rußheim.
going electric
Noch mal schnell zur Technik: Zwei 3kW-Radnabenmotoren und zwei Scheibenbremsen hinten, auch vorne. Beschleunigung mäßig, Scheibenbremsen eher overkill. Klar, mit Differential. Das Cityel hat keines.
Der Neigemotor ist an der Unterseite sichtbar. Sehr kräftig, über Vielkeilriemen.
Zum Treffen in Rußheim sollte sich vermutlich jemand finden, der Dich mit einem Lader versorgt und nahe genug wohnt.
 
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saxobernd

Aktives Mitglied
23.07.2020
813
Meine Erfahrungen mit dem Carver waren ziemlich getrübt durch die Auswirkungen des Krefeld-typischen Straßenzustands.
Der sehr angenehme persische Verkäufer beantwortet alle Fragen und beschönigt nichts.
Das ich den Carver nicht auf der Stelle mitnahm hat natürlich auch damit zu tun, dass ich Citroen-Komfort gewöhnt bin.
Die rüpelhaften seitlichen Stöße der Krefelder Straßen werden einfach ungefiltert, ja sogar verstärkt an die Fahrzeuginsassen weitergegegeben. Ich kann mir vorstellen, dass man auf dem ungepolsterten hinteren Hartplastiksitz schlechte Karten hat, wenn der Herrgott nicht für eine ordentliche Speckschicht gesorgt hat.
Aber, wie gesagt, die Spurhaltetechnik finde ich nach wie vor sehr interessant. An der ungehobelten Technik wird sicherlich noch gehobelt werden können.
Auf jeden Fall haben unsere Cityel-Fahrer bereits leistungsstarke und passende 48 Volt-Schnellader entwickelt, die auch für den Carver passen sollten. (Konstanz?) Ich stelle mir vor, dass der Antriebswürfel unter anderm mit den Batterien so vollgestopft ist, dass da kein Zusatzlader mehr hineinpasst. Die klapprigen Papptüren haben es verdient, keines Blickes gewürdigt zu werden. Nachdem ich die Türen geschlossen hatte, ließen sie mich nicht wieder einsteigen und ich befürchtete, in einerr Moschee übernachten zu müssen vor der ich den carver abgestellt hatte. Nach etwa einer halben Stunde Bemühen und einem kurzen Gebet hatte die Gottheit schließlich ein Einsehen. Die Regendichtheit der Türen verlangt nach zusätzlichem Schutz, wurde verraten.
Der Allgäuer Pendolino mit Blick nach Thurgau litt unter häufigen Ausfällen der Neigetechnik, die Neigetechnik wurde schließlich arretiert, die Pendolinos fahren dort nicht mehr.
In Polen fahren viele Züge mit Neigetechnik. In Düsseldorrf habe ich heute wieder ein schmales Dreirad (oder sagt man "Motorrad?) mit Neigetechnik gesehen.
Sehr schmale, einspurige Wege ohne große Versiegelung der Landschaft wären damit möglich, die Straßen von Staus entlastet und die Mitnahme in Zügen erleichtert.
 
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saxobernd

Aktives Mitglied
23.07.2020
813
Der Carver ist noch ein ziemlich ungemütliches Fahrzeug. Leider ist es mir noch nicht gelungen, den mit Neigetechnik in Düsseldorf herunfahrenden Fahrer längere Zeit zu interviewen.
Es ist wohl eine Menge Abstimmarbeit für das "mehrdimensionale" Fahtwerke erforderlich, ehe es unseren Ansprüchen gerecht wird.
Enge Waldwege sollte es bewätigen können, ehe es für weitaus engere Straßen geeignet ist. Das überfahren einer Baumwurzel, mit denen unsere Krefekder Radwege übersäht sind, erzeugen sehr ruppige Gegenreaktionen.
Trotzdem, die Technik sollte weiterentwickelt werden-
Erfahrungsberichte interessieren mich sehr. Gibt es vielleicht ein geeigneteres Forum dafür?

Segways und Einräder wurdenbereits optimiert und ein billiger ESP32-Mikroprozessor dürfte allen Anforderungen gewachsen sein. Wir sollten die Entwicklung verfolgen.
Ist die erforderliche Spurweite gering genug, kann für den Trassebau jede kostentreibende Befestigung und Drainage der Dreiradwege entfallen. Leichte Fertigbrücken beseitigen die untragbare Zerteilung der Landschaft.

Noch sind die Dreiräder teuer.


Was heißt "carver"?
"Schnitzen" (=carve) sich da die zwei Hinterräder in die Straße ein?
Ich würde die starre Hinterachse mit dem schweren Kasten als "Trampelachse" bezeichnen, wie ich sie von mehreren alten Fordmodellen kenne. Auf unebener Strecke keine Haftung Ich habe mich enthalten, meine sonst üblichen Schleuderkünste anzuwenden. Das war schon im Ford schwierig.
Ich war froh, als ich die Kiste los wurde. Bei der Ente waren die ungefederten Massen minimal, Sogar die Bremsen befanden sich nicht an den Rädern, fand ich optimal. Die Neigung allerdings zur falschen Seite.

Das Elektrodreirad mit Neigetechnik, das in Düsseldorf herumfährt, hat vorne zwei gut gefederte Räder. Vermutlich eine bessere Straßenhaftung als der carver.
 
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