Netzgekoppelte Hybridfahrzeuge als Spitzenlast-Kraftwerksersatz

Adolf Höötmann

Neues Mitglied
13.07.2006
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#1

Hallo zusammen,
schaut mal, was für Perlen man beim Googeln findet, wenn man Hybrid car grid eingibt.
http://forums.livingwithstyle.com/archive/index.php/t-20066.html
http://www.msnbc.msn.com/id/5829880/site/newsweek
Frohes neuse Jahr A.H.
 
K

Karl

Guest
#2
Hallo Adolf!

Ein gutes neues Jahr!

Das ist der Traum der Akkuhersteller! Solange aber die gespeicherte und wieder abgegebene kWh ca. 0,5-2 € ( manchmal auch deutlich mehr!) an Akkukosten verursacht, haben nur jene etwas davon!

Sonnenelektrische Grüße

Karl
 

Adolf Höötmann

Neues Mitglied
13.07.2006
3
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#3
der Motor(möglichst mit Erdgas betrieben und hochverdichtet) und der bringt eben mal 50kw. Für kurze Schwankungen der regenerativen Energien ideal, wenn er vom Netzbetreiber per GSM oder besser übers Netz angesteuert werden kann.
Für meine Nicad Akkus im Saxo wäre eine vollständige Entladung vorm Ladebeginn allerdings auch recht gesund.
Einen Neujahrsgruß an München (Wenn mich als Fischkopf diese Sch... Berge nur nicht immer so erdrücken würden...)
A.H.
 

Bernd Schlueter

Bekanntes Mitglied
10.12.2004
10.138
0
#4
Nee,nee, Karl. Die Energie soll nicht aus den Akkus kommen, sondern direkt aus dem Verbrennungsmotor. Wenn solch ein Diesel bei 40% oder ein normaler Gasmotor bei 30% Wirkungsgrad mit Erdgas läuft, sieht die Sache schon ganz anders aus. Mir würden 10 kW Notstrom aus meiner Kiste schon genügen, wenn ich dann noch einige Nachbarn mit versorgen kann. Das genügt alleine in Köln-Weiß schon, um 300 Wasserpumpen weiterzubetreiben, wenn das Wasser wieder die Sicherungskästen überspült hat. Autos gibt es genug. Was allerdings nicht einzusehen ist, dass das Gas in den Niederlanden 15 Cent kostet und das gleiche Gas 100 Meter weiter auf der deutschen Seite 30 bis 50 Cent. Auf diese Weise erhalten sich Ruhrgas und EON natürlich das Energiemonopol.
Mit diesen Gesellschaften lässt sich unsere Zukunft nicht sinnvoll gestalten. Rotgrüne Politik unterstützt mit Vehemenz solche überteuerten Monopole.

Oft ist aber ein Stützimpuls von einer Sekunde ausreichend, um einen Stadteil vor dem Abschalten wegen Überlast zu bewahren. Dann würden auch Stromkosten von 10 Euro pro kWh aus dem Akku das Geld wert sein. 100 kW-Sekunden stellen dann einen Wert von 30 Cent dar. So könnte man die Zeit bis zum Anspringen der Aggregate überbrücken.

Eine besonders effektive Nutzung unserer "Notstromaggregate" sähe ich darin, wenn wir tagsüber den Spitzenstrom aus den Aggregaten einspeisen, und nachts dafür unsere Akkus mit Überschussstrom laden.

Verschiedenfarbige Lampen an den vielen Einspeisesäulen signalisieren dann die gerade geltende Einspeisevergütung. Stehe ich dann im Stau, steckt meine Frau den Kurzschlussdraht in die Steckdose, alles stürzt sich auf die Einspeisesäulen und ich habe freie Fahrt.

Ja, wir sind nicht alleine mit unseren guten Ideen.
 
K

Karl

Guest
#5
Hallo Freunde!
Da sieht man wer für die netzgekoppelten Hybride ist! :joke:
Die Anarchisten und die Abtrünnigen! :xcool:

Ich hab ja leider keine Verbrennungsmaschine in meiner E-Kiste, was soll ich jetzt machen? Eine Verbrennungsmaschine kaufen um die E-Konzerne zu entlasten?

Sonnenelektrische Grüße

Karl
 

Adolf Höötmann

Neues Mitglied
13.07.2006
3
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#6
Hallo Karl,
Alm-Öhis dürften doch kein Problem haben eine Biogasanlage zu bestücken und mit dem Gas den Verbrenner zu betreiben :D
Gruß A.H., der von seiner Familie getriezt wird bei Euch in den Hügeln WInterurlaub zu machen.
 
K

Karl

Guest
#7
Hallo Adolf!

hier läuft das viel geschickter:
Zur sonnenschwachen Zeit werden Flachlandtiroler in sogenannte Fitnessstudios gelockt, da müssen sie noch bezahlen um dann an Geräten zu arbeiten die zur Stromproduktion dienen um Fischköpfe dann an Schnüren -gegen erneute Gebühr- die Berge hochzuziehen! Die mühen sich dann unter Lebensgefahr auf unterschiedlich breiten Brettern ( für die sie wieder bezahlen mussten!) den Berg hinab.
Ein gewinnbringendes perpetuum mobile!
Hoffentlich habe ich jetzt nicht zuviel verraten!

Sonnenelektrische Grüße

Karl
 

Adolf Höötmann

Neues Mitglied
13.07.2006
3
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#8
Hallo Karl,
als Preusse hab ich schon längst durchschaut wie Ihr das macht. In der Schule haben wir auch gelernt, daß Ihr nach dem Krieg vor Hunger geschrien habt und das dann später, nachden die Hilfslieferungen aus dem Norden angekommen waren, als Brauchtum (Jodeln) vermarktet habt.
Na ja, wie dem auch sei ich komme wahrscheinlich familientechnisch nicht um einen Urlaub in eurer geologischen Verwerfung herum. Mail mal, ob Du Ende Januar zuhause bist.
Gruß A.H.
 

Emil

Bekanntes Mitglied
04.04.2006
2.172
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#9
Hallo Adolf,

unter http://www.acpropulsion.com/white_papers.htm findest Du einige interessante Artikel zu dem Thema Vehicle-to-Grid.

Was den Preis der kWh aus dem Speicher angeht so sollte man wirklich bedenken dass Spitzenlaststrom sehr teuer ist und damit die Kosten für die Batterie gedeckt wäre.

Gruß,
Emil
 
K

Karl

Guest
#10
Hallo Emil,
Spitzenlaststrom ist teuer- ohne Frage, interessant wird die Abgabe ins Netz, wenn der Preis höher als die Batterieamortisation + eingespeiste Energiekosten liegt.
Wie oft bzw. wieviele Stunden im Jahr geschieht dies?
Unter 50 cts/ kWh -also mehr als das zehnfache des durchschnittlichen Stromgroßhandelspreises- ist Batteriestrom aus Elektroautos wohl derzeit nur selten darstellbar ?
Wann ist der theoretische Gewinn höher als die Abschreibung der Installationskosten allein für die Netzkopplung und die Abrechnung?
Ist da eine Solarstromerzeugung nicht sinnvoller? ( zugegeben, immer scheint die Sonne Mittags auch nicht!)
mit sonnenelektrischen Grüßen

Karl
 

Emil

Bekanntes Mitglied
04.04.2006
2.172
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#11
Hallo Karl,

liess Dir bitte mar die beiden Artikel:
http://www.acpropulsion.com/EVS18/ACP_V2G_EVS18.pdf
http://www.acpropulsion.com/Veh_Grid_Power/V2G-Cal-2001.pdf

durch. Dort werden viele Deiner Fragen beantwortet.

Und Solarstromerzeugung ist ganz sicher kein Ersatz für Spitzenlastkraftwerke. Ganz im Gegenteil, gerade wegen den regenerativen Energiequellen brauchen wir mehr Speicher im Stromnetz. Pro Fahrzeug könnte man problemlos 10 KW Spitzenlast bereitstellen. Bei 1 Million Fahzeuge wären das schon 10 GW an Spitzenleistung. Da die Fahrzeuge überwiegend stehen steht auch ein hoher Prozentsatz jederzeit zur Verfügung.

Du solltest auch bedenken, dass ein solch massenhafter Einsatz auch zur drastischen Senkung der Speicherkosten beiträgt.

Gruß,
Emil
 
K

Karl

Guest
#12
Hallo Emil,

Ich habe den zweiten Artikel schon vor einger Zeit überflogen,

"C. Summary
We found that battery EDVs had economic potential to sell peak power, at CalPX
market prices, only in the year 2000. Using the "utility rule of thumb" to compare the
three vehicles, the vehicle with the lead-acid battery is economically the most attractive (has the highest net profit) followed by the city car with the NiCd battery and finally the Honda EV Plus with the NiMH battery."
Diese Zahlen ( nicht näher überprüft) bezogen sich auf die Zeit der "Anarchie" im kalifornischen spot market! Das ist selbst dort vorbei!

Ich stimme absolut zu, daß ein massenhafter Einsatz die Batteriekosten senken würde!
Es ist ökologisch sicher sinnvoller, möglichst viele Zyklen zu erreichen als ständig Batterien zum Recycling zu fahren! ( Das hält aber wiederum die Wirtschaft in Schwung!)

sonnenelektrische Grüße

Karl

p.s. das beste Geschäft mit Batterien machen derzeit sicher die Tankstellen , da kosten 4 Mignons ca. 5 Euro, Einkaufspreis höchstens ein Euro!
Der Verdienst ist weit höher als bei einer Tankfüllung!
 

Manfred

Neues Mitglied
05.09.2015
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#13
Ist zwar wo anders aber irgendwie wars auch schon mal hier

Hallo Ihr Zwei http://forum.myphorum.de/read.php?f=567&i=5663&t=5659

Also eigentlich ist im Zwischenkreis Gleichstrom aber 3 mal am Tag den Stecker gezogen und wieder angesteckt und derjenige braucht kein sogenanntes Fitnessstudio der hat dan schon Muskeln.

aus den gelogischen Verwerfungen Manfred