Mushu - Ein Münchner EL



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Sascha Meyer

Bekanntes Mitglied
18.05.2007
4.651
Hi,
bei eingelaufenen Felgen mit Riefen wurde frueher abgedreht und es gab original von CityCom Bremsbelaege mit Uebergroesse. Hab ich nie bestellt, weiss ich aber von meinem Haendler.

Viele Gruesse aus dem Saarland, Sascha
 

Kamikaze

Aktives Mitglied
Naja - Bremsbeläge ("Bremsband") gibt es auf Ebay in unterschiedlichen Stärken für nen Appel und ein Ei.
Leider weiß man halt dann nicht, wie stark die die ohnehin abgenutzten Bremstrommeln dann weiter abschleifen...
 

Christian s

Bekanntes Mitglied
28.10.2006
3.052
, wenn sie übermäßig 'nachgestellt' wurden, weil man dann aus dem Bewegungsbereich der Nocken herauskommt. Extremfall: Die Bremse öffnet nach starker Betätigung (Vollbremsung) nicht mehr.
Stimmt schon aber nur wenn man mit der Handbremse vollbremst . soweit nutzen sich die bremstrommeln meist nicht ab dass die Kolben aus den Radbremszylindern rauspflutschen
 

Kamikaze

Aktives Mitglied
Ich habe jetzt mal Bremsband mit 7mm Stärke bestellt und werde die Hinterachse mal probehalber damit ausstatten.
Leider konnte ich keinen Belag ohne Metall drin finden.
Andererseits sind die Trommeln ja ohnehin schon "hinüber", und so kann ich sie evtl noch ein paar Saisons lang nutzen.
Noch schicker wäre natürlich eine Werkstatt, die den Stahlteil erneuern kann, aber da habe ich bislang niemanden gefunden, der sich da ran traut. Insbesondere auch, weil die Felgen aus einem nicht ganz alltäglichen Material sind.

Auch zur Hupe gibt es Neuigkeiten:
Ein Standard-Momo-Hupenknopf passt trotz nahezu identischer Abmessungen nicht ins Lenkrad. Zu tief.
Außerdem ist die Polung "falsch" (der etwas seitlich liegende Kontakt ist direkt mit der Außenfeder verbunden - wenn man da das Hupenkabel anschließt, dann röhrt die Hupe dauerhaft; der mittlere Kontakt bietet zum Rand zu wenig Platz für einen Standard-Kabelschuh, und einfach "in die Tiefe biegen" geht im EL-Lenkrad platzmäßig nicht).
Testhalber bin ich dann mal komplett ohne Hupe gefahren und hatte über das Kabel ein Stück Schrumpfschlauch geschoben (ohne es zu erhitzen - die Isolierwirkung ist ja erst mal trotzdem da).
Und siehe da: nach dem ersten Schlagloch: "Böp", und beim öffnen der Haube Dauerhupen - auch wenn ich das lose Kabel bewege und vom Lenkrad fernhalte - da also kein Kontakt bestehen kann.
Nach etwas Recherche habe ich herausgefunden, dass irgendwo im oder in der Nähe des Multischalters hinterm Lenkrad Schleifringe existieren müssen, die die Hupenkabel auf die sich drehende Lenkradnabe übertragen.
Die haben anscheinend auch schon bei anderen Autos ähnliche Fehlerbilder produziert - nämlich dann, wenn einer der Kontakte nicht zentral auf seinem Ring läuft, sondern beide Ringe berührt.
Ich vermute nun dort den Fehler, denn wenn ich den Stecker mit den Hupenkontakten abstöpsle, dann hört das hupen auf (also kann ich den Kabelstrang mit großer Sicherheit als Fehlerquelle ausschließen).

Hat hier schon jemand Erfahrung, wo genau diese Schleifringe sitzen und wie man diese ggf. reparieren kann?
 

Christian s

Bekanntes Mitglied
28.10.2006
3.052
die siht man wenn man das lenkrad abzieht geht manchmal schwer u manchmal leicht... ich hatte mal axiales spiel in der Lenksäule und komnnte nur hupen wenn ich gleichzeitig das ganze Lenkrad nach vorne drückte
 
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Sven Salbach

Bekanntes Mitglied
15.03.2007
8.988
44
Hannover
www.litrade.de
Ich hatte noch 5mm, aber davon würde ich abraten, da sonst die Trommel platzen kann, beim Bremsen.
Es gab hier im Forum schon berichte von gebrochenen Felgen deshalb.
Obwohl das evtl. noch die Serie 1 war, die sowieso etwas schwach ausgelegt war.
Neu Felge und dann meine Beläge ohne MEtallspähne und die Felgen halten ewig
 
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Kamikaze

Aktives Mitglied
Ui! Geplatzte Trommeln klingt ja garnicht gut.
Andererseits - wenn man die Felgen ohnehin nicht retten kann, dann würde ich sie auch bis zum Schluss fahren wollen.
Najo - kommt Zeit kommt Rad.
Vielleicht findet sich ja doch noch ein Betrieb, der die Stahltrommel erneuern kann...
 

Werni

Aktives Mitglied
19.02.2019
1.666
Heidenrod
Hi,

das klingt gut, bei denen steht:

"...kann ein nachgefertigtes Neuteil oder ein eingezogener Ring notwendig sein."

Das mit dem Ring sollte das sein, was wir suchen.

Das mit dem Innendurchmesser kann man auch ableiten: Neue Bremsbeläge auf die Platten kleben, Bremse auf 'ganz geöffnet' stellen und dann nachmessen, was drum passt ;-) Weil eine wirklich 'neue' Felge findeste wahrscheinlich nur in Aub oder bei dem Mensch in Dänemark, der diese EL-Sammlung hat.

Gruß,

Werner
 
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Kamikaze

Aktives Mitglied
eine wirklich 'neue' Felge findeste wahrscheinlich nur [...] bei dem Mensch in Dänemark, der diese EL-Sammlung hat.
@Sven Salbach hat doch gute Kontakte nach Dänemark... Evtl könnte der ja den Sammler überreden dieses Maß mit uns zu teilen?

Das mit dem ableiten hatte ich mir auch schon überlegt, und als Notlösung werde ich das im Zweifelsfall auch machen. Trotzdem wäre natürlich noch schöner direkt das richtige Maß zu kennen.
Theoretisch müsste an den Felgen ja der äußerste Rand der Stahl-Trommel ja auch noch das Original-Maß haben, falls die zwischendurch nicht abgedreht wurden.
Ich vermute zwar, dass das bisher nur eine meiner Felgen "ereilt" hat, aber sicher sein kann ich natürlich nicht.

Werde bei Gelegenheit mal messen. Wäre schön, wenn das dann hier jemand mit seiner besten Felge vergleichen könnte, ob das Maß realistisch erscheint. :)
Ich will am Ende nämlich nicht mit nagelneu überarbeiteten Felgen zur hiesigen Dreherei müssen, um den Innendurchmesser korrigieren zu lassen...
 

Sven Salbach

Bekanntes Mitglied
15.03.2007
8.988
44
Hannover
www.litrade.de
Das kann jeder von euch selber nachmessen. Die Bremsbeläge sind etwas schmaler als das Gegenstück in der Felge, daher haben wir da alle nach einer Zeit einen Ring, weshalb das Abnehmen der Felge bei einigen klemmt. Der vergrößert sich ja nie
 
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Christian s

Bekanntes Mitglied
28.10.2006
3.052
Ich habe eine meiner besten leider nicht neuen Felgen gemessen : 134,5 .

Der Hartmetallrand schaut ca 1,5mm aus dem Felgenmaterial raus
 
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Kamikaze

Aktives Mitglied
Good News everyone.jpg

Es gibt Neuigkeiten!
Dankenswerterweise habe ich einige Unterlagen zum Citycom- bzw. Boostech-BMS von @Tuppa erhalten.
Diese habe ich zum Servicehandbuch hinzugefügt.
Bei der Gelegenheit habe ich gleich noch ein Seitenverzeichnis auf der ersten Seite ergänzt, damit die Suche in der Riesen-Datei etwas erleichtert wird.
Ebenfalls hinzugefügt habe ich eine Seite zum Thema LiFePo4-Akkus (die Datenblätter zu den SAFT-Zellen waren schon drin).
Dann habe ich das Ganze noch durch ein OCR-Programm gejagt - deshalb kann in der Datei nun auch der Text (z.B. nach Schlüsselworten zum eigenen Problem) durchsucht werden.
Und zu guter Letzt habe ich das Ganze noch etwas eingedampft (komprimiert) - so, dass die ehemals deutlich über 100MB großen Datei (die mit den Ergänzungen auf >300MB gewachsen war) nun nur noch etwa 18MB groß ist (ohne sichtbaren Qualitätsverlust).
Die Datei findet ihr wie bisher auch in meiner Signatur oder unter dem altbekannten Link:
http://zeugs.elwiki.info/CityEL_Servicehandbuch_ab3006.pdf
 
Zuletzt bearbeitet:

Kamikaze

Aktives Mitglied
Mal wieder eine kleine Schrauber-Anakdote rund ums EL:

Letztes Jahr (2022) wollte ich unbedingt zum ersten mal am Waldmühlentreffen nahe Karlsruhe teilnehmen.
Von München aus sind das etwa 300-350km.
Der Akku meines ELs reicht maximal 180km (evtl ein paar km weiter), aber die Strecke ist keinesfalls ohne Zwischenladung zu machen. Nötig sind rund zwei Vollzyklen für den EL-Akku.
Einfache Strecke wohl gemerkt.
Der Untersitzlader lädt mit etwa 500W. Das entspricht etwa 16h für eine Volladung.
Eine Übernachtung auf der Strecke ist wegen der Urlaubsplanung nicht drin, und sogar dann hätte ich Bauchschmerzen, da mit dieser Planung wirklich garnichts ungeplantes auf der Strecke passieren darf und jeder Stau, jeder Umweg und jede nicht eingeplante Baustelle sorgt davür, dass mir kurz vorm Ziel der Saft ausgeht.
Kurzum: So geht das nicht.
Also war der Entschluss schnell gefasst: Ein Schnellader für Langstrecken muss her.

Mein EL-Akku fasst etwa 8kWh - das bedeutet eine Ladeleistung bis 8kW (1C) wäre ganz problemlos möglich.
Bei 36V Nennspannung des Akkus entspricht das in etwa 223A.
Die Hauptsicherung hält 250A aus. Ist zwar knapp, aber es sollte gehen.
Einen Adapter von Typ2 auf Schuko habe ich auch schon, also kein Problem, oder?
Moment... 8kW... über Schuko?
Nope. Keine Chance.
Der Adapter gibt maximal 16A einphasig her.
Das entspricht "nur" etwa 3,6kW.[
Und man sollte Schuko-Steckverbindung ohnehin nicht dauerhaft über 8A (also 1,8kW) belasten.
Da sind wir schon ganz schön weit weg von den geplanten 8kW...
Also neu überlegt: Der Schnellader muss also dreiphasig werden - auch mit stabileren Steckverbindungen, die die hohen Ströme auch dauerhaft tragen können.

Also einen Adapter von Typ2 (Ladesäulen) auf CEE (rot) besorgt.
Der ist aber nur etwa 30cm lang - quasi nur ein Stecker und eine Buchse mit einem ganz kurzen Kabel dazwischen.
Ein Verlängerungskabel mit 16A-CEE-Anschlüssen ist also Pflicht. Die gibt es glücklicherweise ganz einfach zu kaufen.
Aber wie "übersetzt man das Ganze nun auf die 36V (bzw. ca. 42V), die der EL-Akku braucht?
Dafür braucht es ein Netzteil - genauer gesagt drei, denn drei Phasen, die etwa gleich belastet werden sollen bedeutet, dass man entweder ein sehr dickes (das direkt einen CEE-Anschluss hat) oder eben drei kleinere Netzteile nutzen muss.
Glücklicherweise hatte ein Forist hier noch vier identische Netzteile mit dem richtigen Spannungsbereich zu verkaufen. Da ist dann sogar eins übrig für die Garage. Sehr gut.

Sooo... drei Netzteile liegen hier und zusammen mit einem bündel Kabel samt einem CEE-Anschluss ergibt das einen ganz schön unhandlichen "Haufen".
Das Ganze kann man jetzt zum Laden unterwegs natürlich einfach auf den Fahrersitz werfen aber dann muss ich das Ganze jedes mal unter dem übrigen Gepäck heraus suchen und alle Kabel auf korrekten Sitz prüfen, ggf. zusammenstecken und, und, und...
Langer Rede kurzer Sinn: Das gefällt mir nicht.

Also wo könnte ich diesen "Klotz" aus Netzteilen hin verbauen, so dass das Ganze möglichst wenig stört?[
Der Akkukorb ist schon voll.
Neben dem Motor ist kein Platz.
Unter der Haube wäre Platz, aber das Konstrukt ist ganz schön schwer. Da würde die Haube nicht mehr offen bleiben.
Najo - mal überlegen.
Was muss eigentlich sonst noch gemacht werden für die lange Fahrt mit viel Gepäck?
Eine "Wand" muss noch an den Überrollbügel, damit mir das Gepäck nicht die ganze Zeit ins Genick rutscht.

Moment.
Was wäre, wenn der Schnellader diese "Wand" darstellen würde?
Der Batteriefachdeckel ist mit 38kg belastbar. Das reicht dicke und das Ganze müsste ohnehin auch am Überrollbügel befestigt werden. Der hält das auf jeden Fall aus.
Das Ganze muss aber auch relativ einfach abnehmbar werden, damit ich bei einer Panne auch noch an den Kettentrieb heran komme.
Eigentlich ist es aber auch ganz praktisch, wenn man ein wenig nach hinten aus dem EL sehen kann.

Nach etwas hin und her überlegen kam ich zu folgender Entscheidung:
Eine Plexiglas-Platte wird das "Grundgerüst" darstellen.
Die ist durchsichtig, stabil und recht gut zu bearbeiten.
Diese Platte (bzw. zwei davon) habe ich dann so zugeschnitten, dass sie am Überrollbügel anliegt und die Haube trotzdem noch problemlos geschlossen werden kann.
Darauf habe ich dann die drei Netzteile mit etwas Abstand aufgeklebt.
Dazwischen, darunter und darüber habe ich jeweils zwei 6,5mm-Bohrungen gesetzt. Da kommen dann später M6-Gewindestangen durch.
Zusätzlich habe ich noch zwei 120mm-Löcher mit einer Bohrkone auf der Lüfter-Seite der Netzteile platziert. Da werden zwei Lüfter montiert, da die Netzteile zu dritt eine ordentliche Menge an Abwärme produzieren, wenn die mal eine Zeit lang unter Volllast laufen.
Auf die andere Seite der Netzteile kommt dann noch eine Plexi-Platte - so, dass die Netzeile sozusagen "gesandwicht" sind.

Diese zweite Platte sorgt dafür, dass die Netzeile geschützt sind und sie auf jeden Fall genug Luft für die Kühlung ansaugen können, da die Zuluft nicht von Gepäck blockiert werden kann.
Als Anschluss auf der Drehstromseite dient eine CEE-Maschinenbuchse", die an das Plexi montiert wird. Dort passt das Verlängerungskabel danach gut dran.

Die Gleichstromseite erhält einen 150A-Anderson-Stecker.
Ursprünglich hatte ich hier zwei solcher Stecker geplant, aber die Netzteile leisten insgesamt "nur" ca. 100A Ladestrom. Das ist zwar für mein Vorhaben ausreichend aber hierfür reicht auch ein einzelner Stecker.
Das EL habe ich sicherheitshalber trotzdem mit zwei solchen Steckern ausgerüstet - man weiß ja nie.
Die 100A Ladestrom entsprechen etwa 0,5C bei meinem Batteriesetup und inzwischen bin ich auch zuversichtlich, dass das garnicht schlecht ist, da so die Batterien nicht so arg gestresst werden, wenn sie während dieser langen Fahrt ohnehin ständig hoch belastet werden und sich dadurch erwärmen. Mit dem etwas geringeren Ladestrom heizen sie sich während der Ladepausen nicht noch weiter auf, bzw. kühlen evtl sogar ein wenig ab.
Auswirkungen auf die Fahrzeit hat das eher nicht, da ich ohnehin einige Pausen auf der langen Strecke machen will bzw. muss und in dieser Zeit wird das EL ohnehin an einer Ladesäule hängen, wenn das irgendwie möglich ist.
Nur ein einziges mal schrie der Akku nach Strom und es war rund um diese Ladesäule wirklich garnichts. Kein Cafe, kein Aussichtspunkt, kein Restaurant - nur Großstadt-Industriegebietsflair.
Die Reststrecke war aber so kurz, dass ich keinen weiteren Zwischenhalt mehr machen wollte.
Da war der Ladehalt eher nervig und daher hätte an dieser Stelle der Ladestrom gerne höher sein dürfen.
Aber auch diese 20min waren dank eines Handygames verschmerzbar.

Insgesamt wäre es mir den Aufpreis für drei Meanwell UHP-Netzteile (die hatte ich als Alternative im Auge) nicht wert gewesen.
Klar - der Ladestrom wäre höher, der Lader etwas kompakter und die Netzteile evtl etwas effizienter (weniger Abwärme), aber für die wenigen Langstrecken im Jahr ist das alles mMn. absolut verschmerzbar.

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