Mushu - Ein Münchner EL



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matzetronics

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08.07.2020
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Da hast du ja noch Glück gehabt. Mein Kewet hat mich heute gar nicht erst reingelassen - beide Türschlösser zugefroren :oops: Ich konnte zwar mit Heissluft eine Tür öffnen, aber 1 Stunde später war sie wieder fest zu. Die Schlösser scheinen nicht so das Gelbe vom Ei zu sein. Hier sinds allerdings auch gerade -8°C, Tag und Nacht.
 
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Sven Salbach

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Na, die muss man auch beim El, vorm Winter immer frisch fetten bzw ölen:) Dann klappt das.
Ist mir aber dennoch auch mal passiert, beim El und BMW..wenn man es zu lange aufschiebt...
 

Kamikaze

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Heute gibt es wieder ein paar Schrauber-Anekdoten von mir. :D

Zwischen Weihnachten und dem 6. Januar hatte ich dieses Jahr Urlaub und da in dieser Zeit viele Feiertage liegen ist das wohl keine gute Zeit um ernsthaft Lärm zu machen (den Nachbarn zuliebe).
Also was tun?
Na klar!
Mushu braucht ohnehin wieder ein bisschen Liebe und so lange ich in der Garage schraube mache ich draußen keinen Lärm.
Also ran an den Speck! :D

Einige Tage zuvor hatte ich ja bereits die neuen alten Silentbuchsen überarbeitet. Die sollen also an ihrem Platz.
Dafür müssen natürlich die alten Buchsen erst mal raus.
Um die raus zu bekommen muss Mushu auf die Böcke, da dafür beide Hinterräder runter müssen.
Um sinnvoll an die Silentbuchsen zu kommen müssen die Bremsankerplatten von der Achse.
Wenn die Ankerplatten runter sind, dann kann auch gleich der neue Duplex-Zahnkranz auf die Achse.
Dafür muss die Achse raus.
Um die Achse raus zu bekommen, muss der Akku raus.
Wenn der Akku raus ist, dann komme ich auch an die Reste der Scheibenwaschanlage und die kaputte Hupe - die sollte ich also auch gleich noch reparieren.
Um das neue Duplex-Kettenblatt nutzen zu können muss natürlich auch ein neues Ritzel auf den Motor.
Dafür muss der Motor raus.
Wenn das Teil ohnehin auf den Böcken steht und die Silentbuchsen lose geschraubt werden, dann kann auch gleich der Stabilisator raus - der besteht inzwischen aus stahlfreiem Edelrost.
Um die Silentbuchsen demontieren zu können müssen auch die Stoßdämpfer raus.
Wenn die Stoßdämpfer schon mal raus sind, dann komme ich auch an die Rohre für die Handbremszüge - also sollte ich die auch gleich noch tauschen.

Und ZACK - innerhalb von etwa 10 Minuten den kompletten Urlaub verplant. :cool:

Aber es hat sich gelohnt:
Jetzt ist all das gemacht (Details dazu dann in zukünftigen Posts) und fast alles funktioniert auch.
Nur die Hupe zickt noch, da diese auch ohne Druck auf den Lenkradknopf spontan beginnt zu tröten - insbesondere bei Schlaglöchern oder an Schrägen.
Da muss ich mich noch genauer auf die Fehlersuche machen. Vorerst habe ich sie wieder still gelegt (Stecker abgezogen). Dass ich mit dem El viele Blicke auf mich ziehe ist ja okay, aber ganz so geltungsbedürftig bin ich dann doch nicht, dass ich mit röhrender Hupe durch die Stadt gondeln müsste. 😅

Zusätzlich habe ich mich noch um die Steckerleiste hinter dem rechten Hinterrad gekümmert (alles gesäubert mit Zahnstochern und Wattestäbchen, neu mit Vaseline aufgefüllt und wieder zusammengesteckt).
Dieses Bauteil hat zudem noch eine "Hülle" aus Isolierband bekommen, da diese Steckverbindungen sonst nur durch die Vaseline vor dem Wasserstrahl des Reifens geschützt wären.

Eine Erkenntnis nach den ersten Kilometern:
Das Duplexkettensystem passt nur gerade so in das Fact4. In Linkskurven höre ich, wie die Kette an der 3mm-Plexiglas-Beplankung am Batteriekorb kratzt, die den Motor vor Spritzwasser schützen soll.
Hochklappen kann ich den Antriebsstrang nur noch, wenn ich mit einem Spanngurt durch das linke Hinterrad und den Überrollbügel das EL links stark eingefedert halte.
Die Antriebseinheit ist dabei übrigens so weit wie möglich nach rechts verschoben (der Motor steht an der Batteriekorb-Strebe an).
Das Aufziehen der neuen Kette ist ebenfalls schwieriger, da jetzt nicht mehr genug Platz ist, um die Kette am Motorritzel vorbei zu fädeln. Die muss nun auf das Motorritzel aufgelegt und dann "durch gekurbelt" werden, wie hinten auch. Ist natürlich super ärgerlich, wenn man nicht aufpasst und das Gewicht der Kette den Motor weiterdreht und die Kette auf dem Boden landet.
Im Gegenzug muss ich sie hoffentlich viel seltener wechseln.

Eine weitere Erkenntnis:
Ich habe (auch dank der "falschen" Eintragung im Fahrzeugschein) die Übersetzung von 17/75 auf 19/75 geändert.
Mushu läuft nun statt 45km/h etwa 50km/h auf ebener Strecke.
Damit hat sich aber auch der Energieverbrauch erhöht - um etwa 10-15%.
Eine Fahrt zur Arbeit und zurück bedeutete vor dem Umbau, dass ich etwa 2kWh nachladen musste (Zähler der Wallbox; Strecke etwa 45km).
Nach dem Umbau war Mushu mit 2,2kWh noch nicht wieder ganz voll.
Natürlich stört die Akkuheizung den Vergleich etwas, aber ich fürchte, dass mir nun mehr Energie durch Bremsen verloren geht, als vorher.
Auch hat die Agilität am Berg bzw. an steilen Brücken etwas gelitten. Mehr als 30km/h sind bei 100A-Fahrstrombegrenzung nicht mehr drin. Ausreichend, aber vorher waren ca. 35km/h möglich.
Erfreulich ist hingegen, dass der "Antritt" nicht mehr ganz so ruppig ist, wie zuvor und das Mitschwimmen im Stadtverkehr funktioniert jetzt quasi perfekt.
 

Sven Salbach

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haha, so kenne ich das, deshalb kann ich mich nicht durchringen einen CityEL Reparatur/Wartungs oder Tuning Service anzubieten, ich würde nie meinen Ansprüchen gerecht werden.
Wenn jemand zum Bremsenwechsel kommen würde, würde ich nicht selten, lieber die Komplette Bremsankerplatte zerlegen und gleich alles gängig machen(Nocken, bremsseile etc)
Du kommst dann an die Rohre der Handbremsseile?
Wie meinst Du das? Und gab es kein Problem mit der linken Seite? Davor scheue ich mich noch, hatte damals nur das rechte ausgetauscht
Bei Arbeiten an der Elektrik immer gleich alle Stecker abklemmen, mit Vaseline wieder einsetzen etc pp.
Ich würde immer wollen, das alle bei mir gewarteten und umgebauten Els so problemlos laufen wie meins.
Nur wer würde das bezahlen wollen...

"Nur die Hupe zickt noch, da diese auch ohne Druck auf den Lenkradknopf spontan beginnt zu tröten - insbesondere bei Schlaglöchern oder an Schrägen."
Nimm mal den Hupenknopf ab und schau mal ob das Kabel irgendwo angescheuert ist.

"Dieses Bauteil hat zudem noch eine "Hülle" aus Isolierband bekommen, da diese Steckverbindungen sonst nur durch die Vaseline vor dem Wasserstrahl des Reifens geschützt wären."
Da muss die Langzeiterfahrung zeigen, wie gut es ist, oder ob sich da nun Wasser drin sammelt das nicht raus kann doer dann noch stärker Korosion fördert
Erfahrungswerte hier bitte mitteilen:)


"Das Duplexkettensystem passt nur gerade so in das Fact4. "
Jepp, aber es geht, gehört etwas feingefühl zu, das Ritzel genau richtig zu platzieren.
Ist es zu weit drauf, arbeitet es sich durch den Motorhalter und durchtrennt diesen..
Ist es zu weit weg, schleift es am Batteriekaten bei Kurvigen Bodenwellen und man bekommt den Motor nicht mehr hochgeklappt, trotz aufgefeiltem Plastikrahmen
Das auffeilen musst Du machen, sonst geht das früher oder später mal schief, das dort was verklemmt bei Wartungsarbeiten und dann der die Motorkonsole, oder Lager oder was anderes Schaden nimmt


"Im Gegenzug muss ich sie hoffentlich viel seltener wechseln."
Bau dir, wie ich, den Mccoi Kettenöler ein. Dann brauhcst Du die Kette nur alle 10.000-15.000km mal kontrollieren oder manchmal sogar nur spannen.
Allerdings macht es noch mehr Sinn, mit einem Spritzschutz von unten, der Verlängert die Kontrollintervalle dann in Kombination auf diese 10.000-15.000km


"Erfreulich ist hingegen, dass der "Antritt" nicht mehr ganz so ruppig"
Ach, das ist doch nur eine sache der Übrung. Wenn Du ein Auto mit 500PS und viel Drehmoment fährst, bedarf es auch einem feinem Gasfuss bei Regen:)
 
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"Nur die Hupe zickt noch, da diese auch ohne Druck auf den Lenkradknopf spontan beginnt zu tröten - insbesondere bei Schlaglöchern oder an Schrägen."
Nimm mal den Hupenknopf ab und schau mal ob das Kabel irgendwo angescheuert ist.
Den Knopf kann man einzeln abnehmen?
Wie?
(Ich hatte gedacht ich müsste dafür das Lenkrad lose schrauben...)
"Erfreulich ist hingegen, dass der "Antritt" nicht mehr ganz so ruppig"
Ach, das ist doch nur eine sache der Übrung. Wenn Du ein Auto mit 500PS und viel Drehmoment fährst, bedarf es auch einem feinem Gasfuss bei Regen:)
Das hilft leider nix.
Ich habe das vielfach ausprobiert: Auch wenn ich das Strompedal nur im Zeitlupentempo bewege, dann klackt das Schütz, dann passiert eine Weile lang nichts, und dann macht's einen kräftigen Ruck, anschließend schleicht das EL dann weiter.
Rollt Mushu erst mal, dann kann ich bis weit unter Schrittgeschwindigkeit (geschätzt ~0,5-1km/h) runter modulieren; aus dem Stand amer tritt der Motor erst mal mit Gewalt los, bis etwa 2km/h und erst danach kann ich sinnvoll regeln.
Schätze das ist ein Artefakt in der Curtis-Programmierung, das den Stillstands-/Blockierstrom begrenzen soll.
Ist ja normalerweise nicht schlimm, aber wenn ich mich von hinten an eine Ampelschlange "heran pirsche", dann ist das manchmal etwas nervig.
Aber jetzt ist es ja besser.
Ich schätze mit der 63km/h-Übersetzung wäre der Ruck vermutlich kaum noch merkbar. :)
 
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Sven Salbach

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Welches Lenkrad hast Du?
Ich habe das Sportlenkrad, da ist es selbsterklärend, wie es bei dem alten Lenkrad geht weiß ich nicht, aber vermutlich wird das auch einfach abgezogen

Der Ruck hängt auch etwas von der Kettenspannung ab, der Ruck ist natürlich um so stärker, je mehr die Kette durchhängt.

Ich "Pendel2 gerne an der Ampel, also rolle langsam vor , lasse mich zurückrollen, rolle wieder vor...mit dem Perm

Ich kann jetzt aber tatsächlich nicht einschätzen, wie stark der Unterschied mit einer anderen Übersetzung ist, bzw der Einfluss darauf
 
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Kamikaze

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Ich habe das Sportlenkrad, da ist es selbsterklärend, wie es bei dem alten Lenkrad geht weiß ich nicht, aber vermutlich wird das auch einfach abgezogen
Mein Lenkrad sieht auch irgendwie nach "Sportlenkrad" aus... Allerdings tut das in meinen Augen fast jedes Lenkrad ohne Airbag. 😅

Wie dem auch sei:
Habe eben versucht den Hupenknopf heraus zu ziehen und: war ganz einfach. (Vielen Dank für den Tipp!)
Einfach mit einem dünnen Schraubendreher unter den Rand, etwas anhebeln und dann mit der Hand heraus ziehen.
Der Hupenknopf hat zwei Kontakte: Einer seitlich, mit Kabelanschluss und einer zentral, der auf die Lenkstange drückt.
Am Kabelschuh war tatsächlich die Isolierung ein ganz klein wenig abgeschabt. Habe den Kontaktpunkt mit der Lenkstange nun etwas gefettet und die fraglische Stelle mit Isolierband geflickt, und werde die Tage mal testen, ob das schon der Fehler war.
Falls ja, werde ich der Hupe evtl einen neuen Kabelschuh mit intakter Isolierung spendieren.
Falls nicht, weiß ich jetzt zumindest, dass der Fehler nicht dort liegt. 🤷‍♂️
 
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Kamikaze

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Okay - die Hupe ziert sich noch.
Nun ist es zwar kein Dauerröhren mehr, wenn ich die Brücke hoch fahre, aber dafür macht es spontan immer mal wieder "Böp", um dann für einige Sekunden oder Minuten zu verstummen, bis es wieder "Böp"t.
Das tritt an steilen Streckenabschnitten, beim bremsen und auf hubbeliger Fahrbahn auf.
Ich fürchte, da ist noch irgendwo eine Scheuerstelle, oder der Hupenknopf hat einen "Wackler".
Nachdem es diese Hupenknöpfe für nen Zehner zu kaufen gibt, werde ich das als nächstes ausprobieren.
Glücklicherweise habe ich, als der Handbremsschacht das letzte mal geöffnet war gleich ein Kabel vom Batteriekasten bis unter's Armaturenbrett gezogen.
Die Fehlersuche geht also weiter... o_O

Dann die nächste wilde Idee:
einer meiner Felgensätze nähert sich hart seinem Lebensende.
Die Bremstrommeln sind so weit ausgerieben, dass ich die Bremsen nur noch mit Ach und Krach richtig eingestellt bekomme. Die Handbremse zieht nur noch an einem Rad richtig - am anderen Rad ist das Gewinde am Ende (bei dem, wo's noch geht ist es fast am Ende). Und das bei quasi neuen Bremsbelägen...
Also: Felgen wegwerfen?
Oder Felgen aufarbeiten?
Kennt ihr jemanden, der in die EL-Felgen "Rohre" einkleben kann, um den Durchmesser der Bremstrommel wieder zu verringern?
Die Idee: Wenn man die Innenseite der Bremstrommel sauber abdreht und ein Stahlrohr außen auf den passenden Durchmesser bekommt, dann könnte man das (evtl. mit etwas Bremsenkleber) in die erwärmte Felge drücken. Erkaltet die Felge kommt eine Passung zustande (und der Bremsenkleber gleicht kleine Unsauberkeiten aus). Anschließend kann die neue Innenseite wieder auf den Ursprungsdurchmesser der Original-Bremstrommel abgedreht werden.

Habt ihr eine Idee, wer sowas machen könnte?
 
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Wertungen: HorstHansen

Sven Salbach

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15.03.2007
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"Nun ist es zwar kein Dauerröhren mehr, wenn ich die Brücke hoch fahre, aber dafür macht es spontan immer mal wieder "Böp", um dann für einige Sekunden oder Minuten zu verstummen, bis es wieder "Böp"t."
Ist eigentlich das Label im Hupenknopf, hatte das damals auch

Deshalb bevorzuge ich jetzt meine weichen Bremsbeläge aus meinem Shop, die verschließen die Trommel nicht mehr und bremsen besser und hallten dennoch länger, da man die einfach großflächiger aufklebt
 

Kamikaze

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"Nun ist es zwar kein Dauerröhren mehr, wenn ich die Brücke hoch fahre, aber dafür macht es spontan immer mal wieder "Böp", um dann für einige Sekunden oder Minuten zu verstummen, bis es wieder "Böp"t."
Ist eigentlich das Label im Hupenknopf, hatte das damals auch
Hä?
Ich habe da kein Label gesehen... (aber auch nicht explizit danach gesucht).
Das einzige Label, das ich dort kenne ist der Aufkleber mit dem Smiles-Logo auf dem Knopf selbst.
Welches Label meinst du?

Deshalb sind die Hinterradbremsen jetzt mit genau solchen Bremsbelägen ausgestattet. Vorne war Herr Schippers schneller (keine Ahnung, welche Beläge der verbaut). Die werden jetzt aber aufgebraucht, ehe ich die vorderen Beläge auch tausche. Wird aber vermutlich einige Jahre dauern...
 

Kamikaze

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Du musst den Ring darum abnehmen... :ROFLMAO: nicht das Emblem
Du sprichst in Räzeln...
ich habe den Hupenknopf samt Plastikring drum herum aus dem Lenkrad gezogen und die kleine Stelle am Kabel, die ich im Verdacht hatte eine Scheuerstelle zu sein vorerst mit Isolierband versehen.
Dabei habe ich kein Label gesehen am Hupenknopf wahrgenommen. Allerdings habe ich den Plastikring rund um den Hupenknopf auch nicht von diesem abgezogen... Aber Plastik leitet doch nicht - alles da drunter dürfte also doch eigentlich nicht zu einem Fehler führen, oder?

Nachtrag: Natürlich habe ich den Schalter in verschiedenen Lagen durch gemessen. Dabei konnte ich keinen Durchgang feststellen - esseidenn der Schalter wurde gedrückt. Dann gab es zuverlässig Kontakt. Eine Messung während Rüttelns war mir leider auf die Schnelle nicht möglich.
Ggf. mache ich heute Abend noch ein Foto...
 
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Christian s

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28.10.2006
3.049
Das einschrumpfen marke eisenbahnspurkränze ist glaub ich eine gratwanderung.
wie viel willst Du an der bestehenden Felge abdrehen ohne zu weit ins Leichtmetall zu kommen und weiviel wandstärke würde dann für das neue Innenleben übrigbleiben das ja seinerseits wieder auf eine bremsbackenkopatible Stärke abgedreht werden muß ?
das gibt wohl sehr dünne werkstücke ..

ist wohl besser neue stärkere Bremsbeläge zu verwenden ?
ev genügt auch das :

Bezügl der Handbremsseile hab ich ca 1,5 cm lange Dünne rohrstücke verwendet so dick dass sie über das gewinde des Handbremmsseiles gehen aber so wandschwach dass sie in dei ausnehmung in den Hebeln hineinpassen und satt anstehen. dadurch braucht man nicht so viel gewinde ( Hier am bild ist das gewinde durch schlauchförmigen Schutz rechts verdeckt das rohrstück kann man leider nicht erkennen ..hab keindirektes Foto davon

über die stufenlose Nachstellvorrichtung für dieFußbremdse ( dei beiden schrauben ) hab ich schon geschrieben
 

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Kamikaze

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ist wohl besser neue stärkere Bremsbeläge zu verwenden ?
Meine Bremsbeläge sind mit 4mm noch sehr nahe an der Original-Stärke, wie Sven sie verkauft.
Noch stärkere Beläge habe ich zumindest bei ihm nicht gefunden.
Die Verstellungen sind schon alle am Anschlag.
Davon abgesehen habe ich auch nur begrenzt Lust, bei jedem Reifenwechsel die Bremsbacken mit wechseln zu müssen...
Die Alternative dürften wohl eher neue Felgen sein.

Oder bietest du die Bremsbeläge auch in 6 oder 7mm an, @Sven Salbach ?
 
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Wertungen: Sven Salbach

Werni

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19.02.2019
1.665
Heidenrod
Hi,

wenn die Trommeln eh schon abgenutzt sind (ich habe auch so einen Satz Felgen), dreht man da innen solange raus, bis die Trommelreste weg sind bzw. so dünn, dass man sie nach innen drücken und rausnehmen kann.

Dei Wandstärke des neuen Einsatzes ist genauso groß wie die des orginalen Einsatzes, oder mehr, wenn man zuviel rausgedreht hat. Wenn manns mit dem Rausdrehen arg übertreibt, wird dann irgendwann die Felge zu schwach... Aber wenn man maßhaltig arbeitet, sehe ich da kein Problem.

Allerdings ein Problem ist zuviel Bastelei an der Nachstelleinrichtung: Die Bremshebel mit ihren innenliegenden Nocken, die dann den Bremsbelag drücken, arbeiten nicht mehr korrekt, wenn sie übermäßig 'nachgestellt' wurden, weil man dann aus dem Bewegungsbereich der Nocken herauskommt. Extremfall: Die Bremse öffnet nach starker Betätigung (Vollbremsung) nicht mehr.

Wenn also die Option 'dickerer Bremsbelag' schon ausgereizt ist, MUSS man dann mal an die Trommel ran. Die Idee von Kamikaze ist da schon grundsätzlich richtig, viel anders kommen die ursprünglichen Stahleinlagen da ja auch nicht rein. Man müsste halt die genauen Maße haben, um das korrekt nachzubauen. Und das muss genau maßhaltig sein und bombenfest sitzen, wenn bei ner Vollbremsung der Metallring um die Bremsbeläge steht aber die Felge weiterdreht ist das der Super-GAU.

Gruß,

Werner
 
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