Mushu - Ein Münchner EL - Elektroauto Forum

Mushu - Ein Münchner EL

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Kamikaze

Bekanntes Mitglied
Falls sich nochmal jemand beschwert, dass ich zu arg auf dem Thema "Isolation der LiFePo4-Zellen" herum reite:
Diese Zellen sind 4 Jahre alt, haben etwa 20.000km auf dem Buckel (also eigentlich "nix"), und sind teilweise so kaputt, dass ich ernsthaft am überlegen bin, ob ich sie wieder einbauen soll.
Die Zellen standen glücklicherweise nicht auf Blech, sondern auf einer Plexi-Platte, die im Batteriekorb liegt. Vermutlich nur deshalb gab es bisher noch kein Feuerwerk.

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...und sogar die Seiten sind an mehreren Stellen durch. Glücklicherweise war auch hier ein isolierender Abstandshalter dazwischen.
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Da ich mir einen neuen Satz Zellen so aus dem Stegreif nicht leisten kann, und alle Zellen sosohl Spannung, als auch Ladung halten können (wenn auch geringer als neu), habe ich beschlossen die Zellen vorerst mal zu reparieren, indem ich eine Lage relativ dickes Papier (also Isolator) mit Reparaturklebeband festgeklebt habe.
Die Plexiplatte im Batteriekorb bleibt auf jeden Fall bestehen, und zusätzlich werden die Zellen unten noch eine Lage Textilklebeband erhalten. Das sollte ziemlich abriebfest sein.

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Wer also schon lange mit Alu-Zellen unterwegs ist: Schaut euch den Boden mal genau an und legt um himmels Willen einen Isolator zwischen das Blech vom Batteriekorb und eure Zellen!
Das hätte böse ins Auge gehen können!
 

Sascha Meyer

Bekanntes Mitglied
18.05.2007
6.047
Tja, Horst,
meine Finger haben grade ne Antwort formuliert, die vermutlich viel zu scharf formuliert war und hier mal richtig Stimmung produziert haette. Gottseidank hat mein Hirn mich nochmal davor gebremst, sofort auf "Antwort erstellen" zu klicken.

Daher probier ich´s mal diplomatisch. Horst, erklaerst du mal kurz, weshalb du an deinem EL alles selbst gemacht und nie bei "Fachfirmen" gewesen bist?

Also Leute, den Hinweis von Rick ernst nehmen und die Zellen mal im Auge halten, wenn da nicht (wie bei Muller-Zellen) noch ein zusaetzlicher Rahmen die Zellen vor Aufscheuern schuetzt. Die Isolierung gegeneinander bei Metallgehaeusezellen mit Folie ist wichtig, aber auch die Isolierung gegenueber dem Batterikorb und anderen elektrisch leitenden Teilen.


Viele Gruesse aus dem Saarland, Sascha
 

Sven Salbach

Bekanntes Mitglied
15.03.2007
9.981
47
Hannover
www.litrade.de
deshalb mein gemeinschaftsprojekt, da können sich viele was abgucken, unter anderem eben dieser
Schutz und auch diese Platten ZWISCHEN den Zellen und so:)
Statt Panzertape solltest du besser Kapton Tape nehmen!, das ist abriebfest

Eigentlich müssten auch in die Bodenplatten noch Schlitze, damit Spritzwasser besser abfließen kann.


 

Kamikaze

Bekanntes Mitglied
Nkon bietet glücklicherweise die 105Ah-Zellen von EVE noch an, die ich auch verbaut habe (allerdings ohne Stehbolzen).
Habe jetzt für ca. 70€ mal 2 bestellt. Damit kann ich die schlimmsten beiden Zellen austauschen.
Eine fühlte sich nämlich irgendwie "feucht" an, obwohl eigentlich alles strohtrocken sein müsste.
Ich vermute, dass dieses Gehäuse so stark korrodiert ist, dass das Elektrolyt schon sehr langsam durch ein winziges Loch sickert.
Diese Zelle kommt also definitiv nicht mehr ins EL.
Ich glaube auch, dass man das nicht mit Klebeband retten kann.
Diese Zelle ist also reif für den Müll.
Eine weitere Zelle sah auch schon stark korrodiert aus. Mal sehen, ob ich die dann auch gleich austausche.

Eigentlich wollte ich nur die Achse austauschen...
Dieses Projekt wächst sich gerade wieder zu einem "Generalumbau" aus.
Man könnte den Eindruck haben Mushu hasst mich. 🥲
 

Sven Salbach

Bekanntes Mitglied
15.03.2007
9.981
47
Hannover
www.litrade.de
Du musst entweder dafür sorgen, das kein Spritzwasser rann kommt(Ich habe bei mir sowieso Styrodur Platten recht links vorne und hinten angelegt, das schützt schon mal sehr gut, und das es ggfl. ablaufen kann und nicht in eine Pfütze steht, dann ist alles super
 

Christian s

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28.10.2006
3.452
Ich bin immer noch mit meiner Bodenplane zufrieden sei ist nicht mit dem Grauen tape sondern mit dem transparenten bis 70grad hitzebeständigen Tesa Tape festgeklebt . später hab ich den gewendeten Stabi unter die plane hineingenommen
 

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Kamikaze

Bekanntes Mitglied
Zum Thema Spritzwasser:
Mein Batteriekorb ist schon relativ gut gegen Spritzwasser geschützt. Größere Mengen (insbesondere stehendes Wasser) habe ich da seitdem nicht mehr gesehen.
Auch waren die Akkus relativ gut eingepackt (einen sieht man ja im Hintergrund noch zusammengebaut).
Ich vermute eher, dass die kleinen Splitt-Steinchen, die ihren Weg in den Batteriekorb gefunden haben, nach und nach die Zellen wie eine Raspel aufgerissen haben.
Gegen diese Steinchen habe ich bislang noch kein Patentrezept.
Auch hatten die Batterien auch stets minimales Spiel im Batteriekorb, wo sie bei Schlaglöchern usw. immer ein klein wenig hin und her wandern konnten (wenige mm). Sie waren ja "nur" mit einem Spangurt nieder gehalten.
Leider (!!!) hatte ich damals dem Boden der Zellen keine große Beachtung geschenkt. "Da stehen die Teile ja drauf. Was soll da schon hin kommen können?!"
Nunja - das Ergebnis sieht man oben.
Ich kann an der Stelle nur raten, beim Neueinbau darauf zu achten, dass die Zellen eine adäquate Schicht isolierendes und abriebfestes Material an den Boden geklebt bekommen.
Ob Gummi, mehrere Lagen abriebfestes Tape, Antirutschmatte (wird es zukünftig bei mir werden) oder was anderes ist vermutlich egal, aber irgendwas muss diese kleinen Steinchen von den Zellen fern halten.

Ich habe für die Zukunft eine 2mm-Gummimatte im Auge.
z.B. sowas: https://www.amazon.de/gp/product/B094R9Y7Q5?smid=A18YLZHXGXXV4O&th=1
Verkleben werde ich das an die Zellen vermutlich mit Silikon. Das sollte alle Ritzen auffüllen und klebt normalerweise wie bolle. Damit sollte sich der Gummi nicht mehr so einfach von den Zellen lösen und diese damit gut schützen. 2mm sollten außerdem reichen um nahezu alle kleinen Steinchen, die ich im Batteriekorb gefunden habe vollständig zu "schlucken".
 
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Werni

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19.02.2019
2.397
Heidenrod
Ich denke, da muss schon ne Kiste her, in der die Zellen stehen. Dann kommt da auch nix von unten dran, da es erst bis Kantenhöhe Kiste hochwandern müsste. Die Kiste dann so steif machen, dass die Kiste im Batteriekorb wandert - die Zellen gegeneinander aber nicht.

Als 'Zwischenwandmaterial' ist mir auf die Schnelle noch Pertinax (aka Platinenmaterial) in den Sinn gekommen.

Gruß,

Werner
 
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Sven Salbach

Bekanntes Mitglied
15.03.2007
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www.litrade.de
Am wichtigsten ist das Wasser abfließen kann, noch viel wichtiger als es vor Wasser zu schützen, denn Wasser wird immer da sein, und sei es nur morgens, wenn es warm wird und die Akkus noch kalt von der NAcht nichts und sich kondensfeuchte bildet,
immerhin arbeitet dann das ganze schwere Akkupack wie ein großer Kondens Lufttrockner...
 
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Sascha Meyer

Bekanntes Mitglied
18.05.2007
6.047
N´Abend,
was treibt ihr nur, dass bei euch immer alles so feucht is? Ich hatte noch nie nen Unterhodenschutz beim EL verbaut und dennoch keine Probleme mit Spritzwasser. Meine Muller sind mit den mitgelieferten Kaefigen und Abstandsplatten verspannt und mit Trittschalldaemmung aus dem Baumarkt verkleidet. Reicht bei mir, Furztrocken.
Seltsam..

Viele Gruesse aus dem Saarland, Sascha
 

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