Mushu - Ein Münchner EL - Elektroauto Forum

Mushu - Ein Münchner EL

Letzte Änderung im Vergleich
Laden...

Werni

Bekanntes Mitglied
19.02.2019
2.390
Heidenrod
Orangenreiniger war das Zeug, womit man klebrige gummierte Beschichtungen ab/auflösen kann. Ob das da auch funktioniert wird wohl nur der Versuch klären.

Das mit der senkrechten Fläche ist ein häufiges Problem. Ein Tuch tränken und dann irgendwie mit einer Befestigung dagegen drücken könnte funktionieren.

Gruß,

Werner
 

L.S.

Aktives Mitglied
05.05.2021
696
Mühldorf am Inn
Alles mit Säure drin wird wohl mehr oder weniger die Oberfläche angreifen.

Schon mal mit einem Radiergummi probiert? Aus dem Kfz-Bereich kenne ich solche Bohrmaschinen-Radierscheiben für Lackoberflächen oder Folien, da würde ich aber wenn überhaupt erstmal eine möglichst weiche nehmen und ganz vorsichtig sein.
 
  • Wow
Wertungen: Kamikaze

Lomax223

Aktives Mitglied
16.09.2018
868
Das mit dem Einwirken lassen ist leider das große Thema an einer senkrechten Fläche... 🤔
Kein Problem :

Abschminkpad von der Frau / Frendin / bekannten nehmen oder Watteausch mit Olivenöl tränken und mit
Tesa an die fläche pinnen ( natürlich weit spannen so daß kein Olio hinkommt )
Kannste auch mit Kaugummi anpinnen der geht mit Kältespray wieder ab.

:unsure::geek:

Gruß
 

Kamikaze

Bekanntes Mitglied
Heute habe ich mal wieder eine Frage in die Runde:

Welche Sicherung verwendet ihr als Hauptsicherung?

kurzer Hintergrund:
Meine Hausbatterie verwendet wie viele ELs ein 16S-LFP-Akkusystem - also läuft auf 48V Nennspannung.
Vom EL inspiriert habe ich als "Hauptsicherungen" zwischen Wechselrichter und Batterie den selben Sicherungstyp verwendet, wie er auch in meinem EL verbaut ist.
Der Typ nennt sich "Mega Fuse", und es gibt sie von wenigen A bis 500A Stärke. Ich verwende für meine WR Sicherungen der Klasse 175A.
Im EL habe ich als Hauptsicherung eine 250A-Sicherung verbaut.

Nun ist vor einigen Tagen ein WR auf Störung gegangen, nachdem (dank eines nachts geladenen BEV) die WR seit einigen Stunden quasi auf Volldampf liefen.
Dabei wurden kurzzeitig Ströme von ca. 190A an einem WR registriert, was natürlich die Sicherung gekillt hat.

Soweit nichts ungewöhnliches (außer, dass ich die WR-Leistung nach diesem Vorfall etwas eingedrosselt habe).
Das ungewöhnliche daran war, dass diese Sicherung den Stromkreis nicht sofort trennen konnte.
Anscheinend blieb innerhalb der Trennstelle für einige Zeit ein Lichtbogen bestehen, der die Sicherung und den dazugehörigen Halter vollkommen zerstörte und einen Brandfleck auf dem Untergrund hinterließ.

Das hat im Fall meiner Hausbatterie nicht viel getan, außer den Rauchmelder aus zu lösen und den WR kurzzeitig außer Betrieb zu setzen. Der Schaden war schnell repariert, weil der Lichtbogen nichts entzünden konnte.
Im EL sitzt die Sicherung (zumindest bei mir) aber direkt bei den Zellen und nahe am Plastik der Wanne.
Wenn da nun (warum auch immer) ein Lichtbogen brennt, dann ist das für das EL vermutlich das Todesurteil, und es stellt den Sinn der Sicherung insgesamt in Frage. Die wäre ja an dem Punkt mehr Gefahr als (Ab-)Sicherung.

Es gibt noch andere DC-Sicherungen, die sind aber idR. deutlich (!!!) größer und teurer.


Daher meine Frage:
Welchen Sicherungstyp nutzt ihr in eurem EL?
Wie stellt ihr sicher, dass die Sicherung auch wirklich den Stromkreis trennen kann?
 
  • Like
Wertungen: Sven Salbach

L.S.

Aktives Mitglied
05.05.2021
696
Mühldorf am Inn
Das fast gleiche Thema haben wir gerade parallel im Saxo/P106-Bereich.

Meinst Du mit "Mega Fuses" die ANL-Sicherungen? Diese sind nämlich oft nur bis 32V spezifiziert, nur in Einzelfällen bis 60V oder max. 80V. Wenn Du also eine ANL-Sicherung hattest, die nicht explizit für über 32V ausgelegt ist, könnte das das Problem gewesen sein. Ich persönlich würde eigentlich immer lieber zu einem richtig dimensionierten "DC-Breaker" greifen (plane ich auch im EL), den muss man nicht nachkaufen falls er mal fliegt ;-)
 
  • Like
Wertungen: Sven Salbach

Kamikaze

Bekanntes Mitglied
Meinst Du mit "Mega Fuses" die ANL-Sicherungen? Diese sind nämlich oft nur bis 32V spezifiziert, nur in Einzelfällen bis 60V oder max. 80V.
Ich hatte konkret diese hier verbaut:
Angeblich sind die für bis zu 58VDC zertifiziert.
Die maximale Ladespannung meines Systems liegt bei ca. 54V.
Zum Zeitpunkt des Versagens lagen etwa 51V an.
Sollte also EIGENTLICH alles innerhalb der Spezifikation sein.
Der gleiche Typ ist derzeit in meinem EL verbaut.

Mit deinem Suchbegriff (ANL-Sicherung) habe ich jetzt noch diese hier gefunden:
Die sind angeblich bis 72VDC zertifiziert.
Allerdings haben auch diese keine Sandfüllung oä. zur Löschung von Lichtbögen...

Und fliegen sollte ja eigentlich gar keine Sicherung - jedenfalls nicht im Normalbetrieb.
WENN es zu einem Kurzschluss oä. kommt, dann sollten die Teile aber auch den Strom unterbrechen können...
 
  • Like
Wertungen: L.S.

Sascha Meyer

Bekanntes Mitglied
18.05.2007
6.029
Hi Rick,
ich glaub ich hab aktuell ne 125er ANL drin. Fuers Bordnetz natuerlich ne 35er.

Viele Gruesse aus dem Saarland, Sascha
 
  • Like
Wertungen: Kamikaze

matzetronics

Aktives Mitglied
08.07.2020
1.627
Berlin, DE
Denn bei 16 oder 25mm² hilft dir eine 250A Sicherung herzlich wenig.
Da brennen dir die Kabel vorher ab als dass die Sicherung auslöst.
Schulmäßig berechnet sind knapp über 40mm² für 250A völlig ausreichend. In der Kfz Technik rechnet man mit etwa 6A/mm². Und die Herren bei Kewet hätten sicher nicht mit 35mm² verkabelt, wenn das für die 200A des Motors nicht reichen würde. Und im EL sind ja nur kurze Wege zu brücken. Also alles easy.
 
  • Like
Wertungen: Kamikaze

Martin Heinrich

Aktives Mitglied
21.08.2008
1.725
In den bisherigen Autos die ich gefahren habe waren so ähnliche Sicherungen verbaut, aber immer in einem Kästchen. Logisch aus Kunststoff - denke aber mal bis die richtig Feuer fangen hätte sich die Sicherung beruhigt. Im TWINGO waren bis 140 Volt, kam nie zu einem Hauptsicherungsfall trotz immer weiter gesteigertem (wegen Batterieerweiterungen;-) Fahrstrom bis 240 Ampere.

Aktuell im eDobló (300 Volt Nennspg.) sind es diese für die Lader und DC Abgang: Eaton

Für hohe Ströme im Hausspeicher (58 Volt max.) hab ich ganz normale Automaten genommen.
Allpolig abgesichert für plus 3*125 A, trennen werden die schon einmal auch wenn nicht explizit für DC freigegeben. Für Minus jeweils die einzelnen Stränge mit 50 A, da stand sogar was von DC mit drauf.
Und Feuerwerk erwarte ich da nicht - wenn ist es ja auch noch in der Box.

20250702_092827[1].jpg

Mit 95mm² geht es bei mir an diesen Brummer mit NH 3*160 A, das ist sicher nichts fürs el.
Praktisch ist dabei die "Ausschaltfunktion" und Sicherungswechsel in Sekunden.

20250702_092918[1].jpg
 
  • Like
Wertungen: Kamikaze und L.S.

L.S.

Aktives Mitglied
05.05.2021
696
Mühldorf am Inn
Lichtbögen sind bei ordentlichen Sicherungen und unter 60-70V sowieso nicht zu erwarten.
eigentlich "nicht zu erwarten" aber bei @Kamikaze hat ja dennoch zumindest irgendetwas gekokelt...

Das ungewöhnliche daran war, dass diese Sicherung den Stromkreis nicht sofort trennen konnte.
Anscheinend blieb innerhalb der Trennstelle für einige Zeit ein Lichtbogen bestehen, der die Sicherung und den dazugehörigen Halter vollkommen zerstörte und einen Brandfleck auf dem Untergrund hinterließ.

Die DC Breaker (MCCB) findet man zwar größtenteils mit Ursprung aus Fernost und irgendeiner kryptischen "Buchstabenkombination" als Markennamen im Internet, aber es gibt sie auch von deutschen Herstellern, z.B. ABB Tmax XT oder Tmax T.
Für PV-Speicher wär ein zweipoliger nett, beim EL reicht (zwecks Bauraum) auch ein einpoliger.

Die sind zwar Spannungsmäßig weit überdimensioniert (für PV-Strings) aber das macht ja nichts und man kann zumindest mit ruhigem Gefühl schlafen/fahren.
 
  • Like
Wertungen: Kamikaze

Sascha Meyer

Bekanntes Mitglied
18.05.2007
6.029
Hi,
was mal vorkommt ist, dass die ANL brechen, aber noch nen Kontakt halten und dann bei Erschuetterungen sproradisch trennen. Dann sucht man sich nen zweiten Bauchnabel, bis man den Fehler gefunden hat. Und da koennte ich mir ein wenig kokeln lebhaft vorstellen.
Bei mir haben sich mal die Schrauben der ANL-Sicherungen geloest und dadurch natuerlich nen beschissenen Kontakt gehabt. Hat auch schoen geschmort. Also gelegentlich die Schraubverbindungen ueberpruefen schadet nicht.

Viele Gruesse aus dem Saarland, Sascha
 

Kamikaze

Bekanntes Mitglied
Kennt jemand hier eine günstige Bezugsquelle für Micromatch-Stecker (Stiftwanne, männlich, Schneidklemmverbindung)?
Die Teile sind direkt bei Boostech gefühlt leider ziemlich teuer, und ich will die Batterien jetzt, wo ich sie eh mal wieder ausbauen musste (wegen der neuen Achse), gleich umbauen. Die Akkupakete sollen "handhabbarer" werden, denn aktuell brauche ich zum ausbauen immer einen kräftigen Helfer.
Das hat zur Folge, dass die BMS-Platinen an anderen positionen liegen und ich das Flachbandkabel auf den letzten Metern erneuern muss, damit die Stecker-Positionen wieder zu den Platinenpositionen passen.
 

L.S.

Aktives Mitglied
05.05.2021
696
Mühldorf am Inn
Der Anschluss ist ein AMP TE 8-215083
Damit sollte sich leicht das Gegenstück finden lassen, welches es bestimmt auch günstig von bekannten Elektronik-Anbietern oder günstigen Obline-Versandgäusern gibt 😉
 
  • Like
Wertungen: Sven Salbach

Anmelden

Neue Themen