Heute habe ich mal wieder eine Frage in die Runde:
Welche Sicherung verwendet ihr als Hauptsicherung?
kurzer Hintergrund:
Meine Hausbatterie verwendet wie viele ELs ein 16S-LFP-Akkusystem - also läuft auf 48V Nennspannung.
Vom EL inspiriert habe ich als "Hauptsicherungen" zwischen Wechselrichter und Batterie den selben Sicherungstyp verwendet, wie er auch in meinem EL verbaut ist.
Der Typ nennt sich "Mega Fuse", und es gibt sie von wenigen A bis 500A Stärke. Ich verwende für meine WR Sicherungen der Klasse 175A.
Im EL habe ich als Hauptsicherung eine 250A-Sicherung verbaut.
Nun ist vor einigen Tagen ein WR auf Störung gegangen, nachdem (dank eines nachts geladenen BEV) die WR seit einigen Stunden quasi auf Volldampf liefen.
Dabei wurden kurzzeitig Ströme von ca. 190A an einem WR registriert, was natürlich die Sicherung gekillt hat.
Soweit nichts ungewöhnliches (außer, dass ich die WR-Leistung nach diesem Vorfall etwas eingedrosselt habe).
Das ungewöhnliche daran war, dass diese Sicherung den Stromkreis nicht sofort trennen konnte.
Anscheinend blieb innerhalb der Trennstelle für einige Zeit ein Lichtbogen bestehen, der die Sicherung und den dazugehörigen Halter vollkommen zerstörte und einen Brandfleck auf dem Untergrund hinterließ.
Das hat im Fall meiner Hausbatterie nicht viel getan, außer den Rauchmelder aus zu lösen und den WR kurzzeitig außer Betrieb zu setzen. Der Schaden war schnell repariert, weil der Lichtbogen nichts entzünden konnte.
Im EL sitzt die Sicherung (zumindest bei mir) aber direkt bei den Zellen und nahe am Plastik der Wanne.
Wenn da nun (warum auch immer) ein Lichtbogen brennt, dann ist das für das EL vermutlich das Todesurteil, und es stellt den Sinn der Sicherung insgesamt in Frage. Die wäre ja an dem Punkt mehr Gefahr als (Ab-)Sicherung.
Es gibt noch andere DC-Sicherungen, die sind aber idR. deutlich (!!!) größer und teurer.
Daher meine Frage:
Welchen Sicherungstyp nutzt ihr in eurem EL?
Wie stellt ihr sicher, dass die Sicherung auch wirklich den Stromkreis trennen kann?