Mushu - Ein Münchner EL

wolfgang dwuzet

Bekanntes Mitglied
23.11.2006
3.588
Bleibt nur noch die Frage, wie ich die festgerostete Mutter von der Vorderrad-Achse bekomme ohne da irgendwas zu zerstören.
Kriechöl wird da nicht viel helfen fürchte ich, da es sich um eine Stoppmutter handelt. Da sollte der Gummi darin perfekt abdichten... :unsure:
am besten du gehst in eure küche, und holst dir den "creme brülle" brenner deiner frau,,, damit auf die mutter und nach 1-2 minuten kannste sie ohne großen aufwand aufdrehen,
hab ich 3x so gemacht
bye wolle
 
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HighControl

Mitglied
06.01.2019
160
Ja, Lager in C3 Ausführung. Habe gerade meine beim Hinterrad erneuert. Dafür habe ich SKF Lager eingesetzt. Billig Lager halten meistens nicht lange und ein defektes Lager kann teuer werden.
 
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wchriss

Aktives Mitglied
30.12.2010
1.627
55
Egweil
Hallo, kann dir nur abraten von Billiglager, meine letzen hatten gerade mal 2000km gehalten, ist der Ärger echt nicht Wert mal 10 euronen zu sparen.
 
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Kamikaze

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Gestern gab es mal wieder ein EL-Abenteuer:

Kurze Vorgeschichte:
Rick meint besonders schlau zu sein und den EL-Akku "gesünder" betreiben zu wollen. Dafür soll der Akku nur noch einmal die Woche komplett voll geladen werden und den Rest der Zeit soll jeweils bloß etwa so viel nachgeladen werden, wie verbraucht wurde (eher knapp gerechnet).
Als Anhalt dafür dient dem superschlauen Rick die BMS-Anzeige.
Also flugs gerechnet, eine Zeitschaltuhr ans Ladekabel und fröhlich gefahren.

Die BMS-Anzeige liegt morgens vor Abfahrt immer bei ca. -0,1 bis -0,7Ah.
Passt doch! Für den Weg zur Arbeit brauche ich ca. 20Ah. Dort lade ich dann wieder etwa so viel nach und fahre zurück. Perfekt! Bin glücklich. So hält der Akku bestimmt noch ein Jährchen länger. (Dachte ich mir.)
Dann auf dem Rückweg von der Arbeit piept das BMS ertmalig bei ca. -15Ah.
Okay - seltsam, aber was soll's. Dann eben am Dampfrad die Beschleunigung auf 80% runter geregelt, und schon geht die Reise weiter.
Dann bei ca. -20Ah wieder piepen und spontanes Abschalten durch das BMS (war nach ca. 1 Sekunde wieder da).
Hmmm... irgendwas passt hier nicht. Aber es sind ja nur noch ca. 5km bis zur heimischen Steckdose. Das wird schon noch gehen - wenn auch im Schleichtempo.
Also am Dampfrad die Beschleunigung auf 50% kastriert.
So macht das Fahren keinen Spaß mehr, aber Hauptsache ich komme noch heim. Kann ich mir durch Schleichwege vielleicht noch einen Kilometer sparen?
Und bei ca. -25Ah war dann ENDE im Gelände.
Auch noch so sanfter Druck am Gaspedal wird sofort mit Piepen und Abschaltung quittiert.
MIST!
Etwa 1,8km von Daheim sitze ich nun fest.

Mal überlegen:
> Der Anhänger samt Rampe steht daheim
> Die Anhängerkupplung ist am Auto montiert
> Aber der Anhänger ist vom Auto meiner Schwester zugeparkt
> die ist natürlich grade im Urlaub irgendwo
> Also Anhänger fällt aus
> Heim schieben wird (alleine) nichts - da ist noch eine (zu) steile Brücke im Weg.
Also mangels Alternativen meine Eltern angerufen.
Sie kommen und wir schleppen Mushu eben bis zu mir.

Glücklicherweise habe ich einen langen Spanngut dabei, denn natürlich haben meine Eltern kein Abschleppseil.
Für das leichte EL müsste der Spanngurt aber locker ausreichen, und mit 5m Länge sollte er auch lang genug sein. (~2m Abstand passen doch... - so meine Denke)

Kurze Zeit später hängt Mushu am Haken und die aufregendsten 2km meines Lebens beginnen:
Dank Warnblinker piept das BMS inzwischen dauerhaft in ohrenbetäubender Lautstärke.
Das SUV meiner Eltern versperrt mir KOMPLETT die Sicht.
2m Abstand hinter einer fahrenden Wand sind VERFLUCHT nah.
Sobald meine Mutter auch nur den Fuß vom Gas nimmt, rollt das EL augenblicklich schneller als das Auto.
Also Fuß auf die Bremse und versuchen das Seil irgendwie gespannt zu halten - insbesondere falls meine Mutter tatsächlich mal bremsen muss.
Dann der Blick auf den Tacho: >60km/h (Landstraße)
Im Auto vermutlich eine sehr gemütliche Fahrt, aber 2m hinter einer fahrenden Wand im ohrenbetäubenden Lärm des BMS im EL bei konstanter Angst nicht schnell genug reagieren zu können, falls doch mal die Bremslichter aufleuchten ist schweißtreibender als jede Achterbahn.

Ein paar Minuten später war ich schweißnass und wir alle wieder daheim.
Dann der nächste Schock:
Mushu an die Steckdose und: Nichts außer Pfeifen.
Das BMS sagt: Zellausfall.
Also erst mal alles komplett abgeschaltet und den Arbeitsrucksack hoch in die Wohnung gebracht.
Sollte bei dieser Aktion tatsächlich der Akku kaputt gegangen sein?
Also nochmal runter und nochmal angestöpselt: Läuft.
Piept zwar noch, aber das Ladegerät läuft. Diesmal natürlich wieder ohne Zeitschaltuhr.
Mal sehen, was der morgige Tag bringt.

Heute Morgen dann Erleichterung: Kein Fehler mehr im BMS. Serviceanzeige sagt: alle Zellen okay und gesund.
Puh! Glück gehabt.
Über Nacht klettert die Ah-Anzeige von ca. -25Ah auf +45Ah (auf den Akkus aufgedruckt sind 50Ah).
Das EL läuft den Arbeitsweg wieder brav und ohne zu mucken (abgesehen vom Rattern des kaputten Lagers - das wird am Samstag getauscht).

Merke:
> Ein zweiter Spanngurt muss ins EL, damit im Notfall der Schlepp-Abstand größer sein kann. (Hilft ja auch, wenn mal wieder Getränkekisten fest gezurrt werden wollen; evtl spendiere ich meinen Eltern auch eine Abschleppstange, falls ich auf Kleinanzeigen eine günstige finde)
> Die Ah-Anzeige im BMS ist für eine verlässliche Aussage des SOC nur nach Volladung zu gebrauchen, da sie über mehrere Akkuzyklen schlicht zu weit von der Realität abweicht und ohne positive Ah-Werte auch nicht nachkalibrieren kann.
> Ich werde daher die Zeiten an der Zeitschaltuhr anpassen und zudem alle 3 Tage eine "Kalibrier-Ladung" durchführen. Das sollte den Akku schonen und gleichzeitig mir genug Spielraum geben um nicht liegen zu bleiben.
> Das EL von einem PKW schleppen zu lassen ist ein sehr adrenalin-intensiver Ritt. Das gilt es zukünftig zu vermeiden!
> Wenn das BMS den Antrieb endgültig abschaltet sind die Akkus LEER. Das heißt auch nur Licht und Warnblinker können den Akku innerhalb von ca. 30min so weit entladen, dass einzelne Zellen in die Unterspannung laufen und dadurch ernsthaft Schaden nehmen können! --> Wenn das EL nicht mehr vorwärts will, dann ALLES ausschalten!
 
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wchriss

Aktives Mitglied
30.12.2010
1.627
55
Egweil
Guten morgen Rick,
schön geschrieben :), ich finde es gut wenn sich einer seine Fehler eingestehen kann und diese auch mitteilt, damit andere drauf lernern können. (y)

So nun zur erklärung warum das BMS nicht richtig anzeigen kann, wenn es über einen längeren Zeitraum keine Volladung gibt.
Im "Original-EL" ist der DC-DC-Wandler permanet mit dem Akku verbunden und entläd praktisch mit einen geringen Strom permanent den Akku. Der Strom ist allerdings so klein das es das BMS-System nicht messen kann, und so entsteht eine Differenz von der Angezeigten SOC zur tatsächlichen SOC des Systems. Die Differenz wird umsogrößer je länger der zeitraum zwischen den Volladungen ist, denn bei jeder Volladung wird das BMS-System wieder auf 100% gesetzt.

Gruß
Christian
 

Kamikaze

Aktives Mitglied
Habe jetzt die neuen (Billig-)Lager mal eingebaut.
Hach ist das EL jetzt angenehm leise... Kein geklapper mehr von der Haube (Kompriband sei Dank), kein Gerattere von der Kette (Danke für die Tipps in Sachen Antrieb verschieben) und auch kein Gerattere mehr vom Vorderrad.
Jetzt klingt das Teil wirklich wie eine Flugzeugturbine (nur viel leiser). :cool:
Mal sehen, wie lange die Lager halten. ~250km haben sie jetzt schon runter und bisher hört sich alles gut an.
Werde natürlich berichten, wie sie sich weiters schlagen.

Leider hat sich Herr Nestmeier nicht auf meine Mail in Sachen Verdeck gemeldet. Werde da heute Nachmittag nochmal nachhaken.
Habe trotzdem mal Kunstleder, Fensterfolie und Druckknöpfe bestellt.
Heiliges Blech sind die Tenax-Verschlüsse teuer im Vergleich zu normalen Druckknöpfen! (Haben das Selbstbau-Projekt mal eben im Preis verzweieinhalbfacht... o_O
Hoffentlich sind die Teile das wert. :unsure:
 

Enno

Aktives Mitglied
15.05.2006
373
Moin Rick,
genau diese "Liegenbleibgeschicht" habe ich auch schon, im glauben, dass das bms immer das Richtige anzeigt, erlebt. Meine Rettung war der nächste Bauernhof.
Zu den Tenax: ja, die sind ihr Geld wert-habe ich seit 40 Jahren in einem anderen Bereich im Einsatz. Achte beim Einbau Haubenseite auf sehr vorsichtiges arbeiten, damit es keine ärgerlichen Risse gibt.Für die Stoffseite hast Du die Version, wo es 2 kl. Bohrungen für einen Spezialschlüssel gibt?
Viele Grüße
Enno

PS. Und, ja, ein El muß leise sein. mich nervt schon immer die knarrende Lenkung- habe ich noch nicht weg bekommen.
 

Kamikaze

Aktives Mitglied
Achte beim Einbau Haubenseite auf sehr vorsichtiges arbeiten, damit es keine ärgerlichen Risse gibt.

Da werde ich natürlich mein möglichstes versuchen.
Was ist für das Hauben-Plexi schonender - hohe Bohrerdrehzahl oder langsam laufende Maschine?
Ich werde auf jeden Fall die Löcher, die ich aufbohren muss mit Kreppband abkleben - das hilft im Schreinereibereich immer, dass Kunststoffbeschichtungen nicht so leicht ausbrechen...

Für die Stoffseite hast Du die Version, wo es 2 kl. Bohrungen für einen Spezialschlüssel gibt?
Da stand was dabei, dass ein Schlüssel dabei ist. Habe das Paket aber noch nicht erhalten.
 

Enno

Aktives Mitglied
15.05.2006
373
Moin Rick,
Zitat:Was ist für das Hauben-Plexi schonender - hohe Bohrerdrehzahl oder langsam laufende Maschine?
Unsere Hauben sind über die Jahre sicher eher spröder/härter geworden.
Ich traue mir einen fundierten Tipp nicht zu - Bauchgefühl: wenig Drehzahl bei wenig Druck.
Viele Grüße
Enno
 
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Hallo,
bin momentan auch gerade dabei Tenax, bzw Loxx zu verbauen. Immer wieder mal eins oder zwei. Je nach Lust und Zeit. Habe an einer alten Haube das Bohren probiert und muss sagen, dass auf keinen Fall Bohrer verwendet werden sollten. Weder bei hoher noch mit niedriger Drehzahl. Sehr gut geht ein sogenanter Schälbohrer. Aber wenn möglich nicht mit Stufen sondern sowas wie auf dem Bild.
Ich habe mir auch die mit dem Schlüssel bestellt und das passt nicht nur beim Oberteil (Verdeck)
, sondern auch mit dem Unterteil an der Haube perfekt.

mfG
Peter
 
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el3331

Aktives Mitglied
03.12.2008
773
Köln
Hallo,
die Fa. Röhm (Plexiglas-Hersteller) liefert Spezialbohrer speziell für Plexiglas. Ich meine auf deren Webseite gäbe es auch eine Anleitung.
Grüße

Lothar
 
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Kamikaze

Aktives Mitglied
Es gibt Neuigkeiten:
Das Bohren konnte ich weitestgehend bleiben lassen, da die Löcher der Original-Druckknöpfe ausreichend groß für die Tenax-Schrauben sind. Nur dort, wo die Rückseite der alten Druckknöpfe von der Haubenverstärkung verdeckt sind musste ich knapp daneben neue Löcher bohren.
Dafür habe ich einen 5mm-Spiralbohrer verwendet (auf Empfehlung eines Plexiglas-Profis habe ich einen "stumpfen" Metallbohrer verwendet, da diese Bohrer sich angeblich nicht mehr selbst ins Material ziehen, was laut ihm meist für Brüche/Risse verantwortlich ist. Es hat funktioniert.) Alle Schälbohrer hätten schon an direkt der Spitze die nötige Lochstärke gehabt.

Der Prototyp des neuen Verdecks ist aktuell montiert.
Der Aufbau sieht aktuell folgendermaßen aus:
"Dach" (oberster Teil) aus Kunstleder (1mm), "Fenster" aus glasklarer PVC-Folie (1mm).
Rundum und an den Verbindungsnähten wurde alles mit 1,5mm-Gurtband aus Nylon verstärkt.
(Bilder folgen heute Abend)

Fazit: PVC-Folie an Gurtband nähen ist schlimmer als Flöhe fangen - auch mit Tesa-Krepp auf der Folie und der Nähmaschine. Die Folie saugt sich innerhalb von Sekundenbruchteilen an allen glatten Oberflächen fest und rutscht kein Stück mehr. Das mag die Nähmaschine garnicht.
Dementsprechend sehen auch die Nähte aus.
Die Montage der Tenax-Verschlüsse war dagegen super einfach: Mit dem Henkellocheisen 9mm ausgestanzt, Oberteil rein stecken, Mutter festziehen - fertig.

Zwei 2mm-GFK-Stäbe stabilisieren das Ganze entlang des Daches etwas.

Der Prototyp sollte ziemlich wasserfest sein und ist daher erst mal montiert.
Sieht bei genauer Betrachtung eben nicht toll aus, daher ist das Material für "Version 2" schon bestellt:
> Kunstleder mit Geweberücken (2mm stark)
> PVC-Folie glasklar (1,5mm)
Die Idee: Es gibt nur noch zwei Nähte (entlang des Daches), und der Rest wird direkt so verwendet, wie es ist. --> einfacherer Aufbau (Nachteil: Das Material ist dann zu dick für die Nähmaschine -> muss von Hand genäht werden. Da das aber nur ~4m Naht sind, dürfte das gut machbar sein denke ich.)

Außerdem war Peter so nett und hat mir ein neues Kreuzgelenk zugeschickt.
Das wird vermutlich am Freitag montiert.
Ganz herzlichen Dank dafür! :)
 

Kamikaze

Aktives Mitglied
Heute gab es eine gehörige Portion Adrenalin für mich.
Heftiger Sturm gepaart mit eisglatter Fahrbahn hat mich heute in einen kleinen Bach befördert.
Das war der wohl langsamste Unfall, den ich je hatte.
Mit stehenden Reifen , und etwa 5km/h Restgeschwindigkeit und etwa 4km/h Quergeschwindigkeit ging es hin zur Bach-Kante, und ab dann ging es bergab.
Glücklicherweise konnte ein Bauer aus dem Ort mit seinem Frontlader das verunglückte EL aus dem Graben heben.
Kaum wieder auf der Straße fing es direkt wieder an quer über die Straße zu rutschen.
Es war wirklich schweinisch glatt (kaum dass ich mich auf den Füßen halten konnte) und extremer Seitenwind.
Glücklicherweise scheint auf den ersten Blick nichts kaputt zu sein. Im Schneckentempo (und mit großzügig Abstand zum Straßenrand) ging es dann heimwärts (ca. 1km).
Eine genauere Untersuchung steht noch aus, aber es scheint nur das linke Rücklicht etwas abbekommen zu haben (beim ersten Bergeversuch mit dem PKW). Sonst ist auf den ersten Blick kein Schaden zu erkennen.
Jetzt trocknet Mushu erst mal in der Garage.
 

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Sascha Meyer

Bekanntes Mitglied
18.05.2007
4.388
Hi Rick, nur gut, dass dir nichts passiert ist. Wie extrem windig muss es denn bei euch da unten sein?

Viele Gruesse aus dem Saarland, Sascha
 

Enno

Aktives Mitglied
15.05.2006
373
Moin Rick,
sagenhaftes Glück (dank wenig Geschwindigkeit)-ich denke Dein Schutzengel hat erst einmal Urlaub! Das es Dein "El" sogar über das Gras gedrückt hat-sauglatt. Schön wenn nichts weiter passiert ist. Rücklicht ist "" - alter Fiat 126 - noch zu bekommen.
Viele Grüße
Enno
Nachtag: was mir noch einfällt beim Bild betrachten: schau, ob der Stabilisator hinten noch gerade ist (siehe Bild: Kante vom Graben).
 
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Kamikaze

Aktives Mitglied
Rücklicht ist "" - alter Fiat 126 - noch zu bekommen.

Nachtag: was mir noch einfällt beim Bild betrachten: schau, ob der Stabilisator hinten noch gerade ist
Ein Rücklicht habe ich bereits über Ebay bestellt. Danke für den Tipp!
Der Stabilisator und das Vorderrad waren die ersten Teile, die ich genauer betrachtet habe, weil ich Angst hatte, dass da was verbogen sein könnte. Da scheint aber alles heile zu sein.
Nicht mal die Klappe ist verbogen, obwohl die vom Wind kräftig "verdreht" wurde. (Hatte zwischenzeitlich echt Angst, dass der Wind sie abreißt...)
Es scheint wirklich sonst nichts kaputt zu sein. Evtl schaffe ich es heute noch eine kleine Proberunde zu drehen, um zu sehen, zu fühlen und zu hören, ob doch noch irgendwo was ist, was ich so nicht gesehen habe. Mal sehen. :)
 
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Kamikaze

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Hmmm... Proberunde war nicht.
Irgendwo scheint es einen Masseschluss zu geben.
Ohne Tritt aufs Pedal leuchtet die Handbrems-Leuchte, und sobald ich das Strompedal bewege geht der linke Blinker dauerhaft an. Vortrieb gibt's nicht.
Ich fürchte da muss die Elektronik noch etwas länger trocknen.
Hoffentlich hat auf dem Heimweg die Elektronik nichts abbekommen... (da ging noch alles).
Also wird jetzt erst mal wieder gedieselt, bis das EL wieder flott ist. :(
 

Enno

Aktives Mitglied
15.05.2006
373
Moin Rick,
Zitat:Ich fürchte da muss die Elektronik noch etwas länger trocknen.
Noch ein Tipp: War der Blinker v.r. bzw sogar die Relaisplatine v.r. am Angelrahmen im Wasser?
Blinkergehäuse v.r. zum trocknen öffnen (da muß ja+ und- anliegen. Evtl ebenso das graue Gehäuse von der Relaisplatine.
Viele Grüße
Enno
 
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Kamikaze

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Hurra! Die neuen Batteriezellen sind gestern angekommen!
Da ich zwischen den Jahren ohnehin ein paar Sachen zu reparieren habe, kommt der Einbau der neuen Zellen nun ebenfalls auf die To-Do-Liste.
Es sind jetzt 24 105Ah-Zellen geworden. Hergestellt von EVE, gekauft in Deutschland bei Innopower für rund 1700€ incl Zellverbindern und aufgeschweißter M6-Gewindestifte.
Theoretisch sollten die alle im Batteriekorb Platz haben. ^.^'
Da die Zellen ein Aluminium-Gehäuse besitzen und "nur" mit einem Schrumpfschlauch isoliert sind, werde ich dünne Plexiglas- oder GFK-Plättchen (~0,5mm) dazwischen klemmen.
Für den Druck auf die Flächen werde ich Gewindestangen (vsl. M5) verwenden, die natürlich einen Schrumpfschlauch-Überzug erhalten werden.

Ich meine irgendwo gelesen zu haben, dass man beim Akkutausch mehr beachten muss, als nur "trennen mittels Natoknochen -> Zellen austauschen -> Platinen aufschrauben und zusammenstecken -> mit Widerstand die ElKos laden -> Kabel verbinden -> Natoknochen wieder einschalten"
Kann mir da bitte jemand auf die Sprünge helfen?


@ Enno: Danke für den Tipp! Den Blinker wollte ich demnächst ohnehin aufschrauben, weil der nicht trocken werden will, aber die Relaisplatine hatte ich nicht auf dem Schirm. Die werde ich auch mal genauer begutachten. :)
 
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