Motorwikungsgrade?


SB

Aktives Mitglied
19.05.2006
1.834
0
#1
Hallo zusammen

Im Zusammenhang mit Luftdruckmotoren
http://forum.myphorum.de/read.php?f=569&i=5361&t=5361

Habe ich mir Gedanken gemacht, über Wirkunggrade von Motoren.
Der Wirkungsgrad ist ja of auch sehr von den Einsatzbedingungen abhängig, vor allem wenn im Stand auch Verlusste entstehen: Entladung oder Wärmeverlusst bei Zebraakkus.
(http://elweb.info/dokuwiki/doku.php?id=zebra-akkumulator)

Könnte ein Druckluftmotor trotz schlechten Wikungsgrades sinnvoll sein, wenn man Ihn nur ganz wenig braucht, da keine Entladung? Z.B. Twike nur mit Pedalen und alles und ein kleine Druckluftmotor für kurze Steigungen?

Ich habe angefangen einen Artikel im Wiki zu schreiben.
Bitte helft mir da bei Infos hier oder dort.
http://elweb.info/dokuwiki/doku.php?id=motorwirkungsgrad

Grüsse Sebastian
 
04.04.2006
55
0
#2
Hallo Sebastian,

en so eingesetzter Luftdruckmotor wäre ja eigentlich nichts anderes als ein Federspeicher.
Ich halte wenig davon, weil man noch ein weiteres Aggregat samt Steuerung, Leitugnen Tank und einer Möglichkeit zum Ein- und Auskuppeln mitführen muss.

Grüße

Peter
 

Bernd Schlueter

Bekanntes Mitglied
10.12.2004
10.138
0
#3
Nein, Sebastian, darin sehe ich, nachdem Guy Negre nur Geld abgezogen hat und keinen ernsthaften Versuch gemacht hat, die physikalischen Gesetze zu beachten, keinen Sinn mehr. Die Elektromotortechnik ist haushoch überlegen und man hat damit endlich begonnen, sich über die Effizienz von Batterien Gedanken zu machen. Elektronik ist spottbillig und meiner Überzeugung nach wird alles in Kürze elektrisch laufen. Jedenfalls, was Stadtverkehr und Leistungsreserven angeht. Meist wird sogar das Getriebe durch elektrische Kraftübertragung ersetzt, wie es schon seit langem im Ausland bei der Bahn üblich ist. Das ist ja schon ein Wahnsinn, was so eine leichte Batterie im Prius an Leistungsvermögen hat, obwohl sie nur eine Energie für zwei Kilometer Reichweite speichert.
Warte mal, bis Chevron/Texaco das Batteriemonopol lockern und auch 100 Ah-Batterien lizensieren! 500 kW heißt das dann! In Kombination mit wahlweise einem 10 bis 20 kW-Sparsamkeitsverbrenner mit Erdgas oder aber einer Hochenergiebatterie (beides herausnehmbar und austauschbar, gibt es dann das Fahrzeug, das alle Erwartungen erfüllt: 120 km/h Dauergeschwindigkeit bis ans Ende der Welt , gleichzeitig ein 2000 Meter hoher Berg in 1 1/2 Minuten erklommen...da können wir bequem auf Deine Pressluftrakete verzichten, mit der es, unbestritten, noch schneller gehen könnte...
Also, Elektromotoren kann man sehr wohl ungeheuer leistungsstark, klein und leicht bauen...
Trotzdem, wir bleiben beim Pressluftmotor, aber dem mit Verdichtungs- , Erhitzungs- und dann Arbeitstakt. Erdgas aus dem 300 Barspeicher wird ganz simpel in einen Dieselmotor eingespritzt.
Die Hochdruckgasspeicher haben den Vorteil, dass sie sehr stabil sind. Meist werden die nicht platzen, auch wenn zwei Renner frontal aufeinanderstoßen, wenn doch, dann gute Nacht. Aber das wird viel seltener vorkommen als verbrannte Menschen in Benzinern. Sauberes Abgas ohne Kat und kein Russ. Allah darf wieder voll Wohlgefallen auf die Kamele blicken...
Bernd

 

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