Motorsteuerung im CityEl



Bis zu 350 € für alle Fahrer von Elektroautos!
» Jetzt die höchste Quote am Markt sichern
» Oder direkt FIX 65 € erhalten.

Bereits jetzt THG-Quote für 2024 beantragen! Sichere dir deinen Quoten-Anspruch bevor die Prämie sinkt!
(Werbung)
S

Steffen

Guest
Hallo CiytEl-Fahrer/innen,

Wer weiß zufällig welche Spannung die Motorsteuerung, die den Gleichstrom über PWM zerhackt, noch aushält? Sind 96 Volt noch drin oder beginnt es bereits zu rauchen. Ich benötige diese Steuerung jedoch nicht für den Cityel, keine Sorge ich fahre noch nicht mit 96 Volt.

Tschüss Steffen
 

Karl-Heinz Jurkiewicz

Aktives Mitglied
14.05.2006
490
Motorsteuerung

Beim el wird der Gleichstrommotor durch einen Pulsweitensteller der Firma Curtis geregelt. Ein Steller kann den Strom nur ein- oder ausschalten. Um dennoch eine stufenlose Geschwindigkeitssteuerung zu bekommen, taktet man den Motorstrom. Kurze Einzeiten und lange Auszeiten zum Langsamfahren und umgekehrt. Die Frequenz der Impulse liegt bei 15 kHz. Das Ganze stellt im Prinzip einen Tiefsetzsteller dar, dadurch ist es auch möglich, daß ein höherer Motor- als Batteriestrom fließen kann. der Motorstrom ist bei etwa 200 Ampere, der Batteriestrom bei etwa 130 Ampere abgeregelt. Die Nennspannung des Stellers beträgt 24-36 Volt, deshalb kann das el mit diesem Steller nicht auf 48 Volt Fahrnennspannung umgebaut werden.

Quelle: Ralf Wagner
 

Karl-Heinz Jurkiewicz

Aktives Mitglied
14.05.2006
490

42 VOLT
Eine relativ einfache Methode ist das In-Reihe-Schalten eines zusätzlichen 6 Volt Blocks mit gleicher Kapazität. Das heißt, vom Pluspol der linken Batterie führt eine neue Leitung in den "Kofferraum" wo die neue 6 Volt Batterie plaziert ist. Am Pluspol der neuen Batterie wird das Fahrzeugplus angeschlossen. Diese geringfügige Spannungserhöhung können alle Komponenten des Fahrzeuges verarbeiten. Es ist lediglich eine kleine Modifikation des Ladegerätes und des Kapazitätsmessers notwendig.

Nach einer Recherche bei den Batterieherstellern hat sich gezeigt, daß es billiger ist, eine 12V Batterie aufzusägen als eine passende 6 Volt Batterie zu besorgen. Dies ist zwar nicht ganz die feine Art, aber kostengünstig. Ein weiterer Vorteil ist, daß man den gleichen wie den eingebauten Batterietyp nehmen kann und dadurch die geiche Amperestundenzahl hat. Die maximale Ladespannung, sollte nicht über 60 Volt eingestellt werden, da die Schutzdioden im Fahrzeug bei ca 61 Volt ansprechen.

48 Volt oder höher..
Der Umbau auf 48 Volt ist aufwendiger, da dabei der Steller ausgetauscht werden muß und ein zusätzliches Ladegerät (empfohlen) oder ein neuer Trafo benötigt wird. Die Bordelektrik kann auch nicht mehr mit dieser hohen Spannung betrieben werden, sondern muß bei 36 Volt abgegriffen werden. Die Fahrleistungen verbessern sich allerdings sehr. Der Motor muß nicht ausgetauscht werden, er wird zwar mit Überspannung betrieben, aber es ist noch kein Fall bekannt, daß er deswegen einen Defekt hatte. Ein 48V city el kann zusammen mit 100Ah Batterien Reichweiten von 70-120km erreichen, siehe mein eigenes Fahrzeug. Ein typischer durchschnittlicher Verbrauchswert ist dabei 1Ah/km ab Batterie bei normaler Fahrweise. Ich habe diese Version beim Tüv eintragen lassen. Man muß am Motor den 50km/h Widerstand überbrücken, da das Fahrzeug sonst deutlich über 50 km/h fährt.

Quelle: Wieder Ralf Wagner
 
R

reinhold

Guest
Hallo
Systembedingt durch die Zerhackerspitzen werden Stellerspannungsspezifische Leistungshalbleiter eingesetzt. der 24-36 kann maximal 50V ab welche beim volladen der 36 auch fast erreicht werden.
möchte man mit ganz anderen Fahrspanungen arbeiten muss man zum einen den pasenden Controller montieren und die dazupasendne Batterien nebst Ladetechnik sowie die 12V Fahrzeugelektrik versorgen- im El durch einen DC/dc
In machen anderen Fahrzeugen duch eine eigene Bordbatterie.
eine anzapfung der1sten 12V ist nicht sinnvoll; asymetrie!
Gebräuchlich sind 48V steller, 80V, 96V
Die Sachen gibts bei Gabelstaplertandlern, oder bei den "Links"
Billig sind sie nicht;>500€
Moderen Controller werdern Digital programmiert, ein Programmadapter wird benötigt.
Ganz alte Steller arbeiteten mit Thyristoren, Gross, schwer, unkaputtbar...
aber leider nur bis<90% durchsteuerbar, schlechterer Wirkungsgrad.
Moderne natürlich mit Mosfet.
Gibts überall mit 200v/500A (Semikron)
Aber selberbasteln ist anspruchsvoll- Strombegrenzung!
Tschau
Reinhold
 

Anmelden

Neue Themen