LiPo Akkus Lebensdauer

E. Vornberger

Aktives Mitglied
09.10.2006
560
Vor 6 Jahren habe ich einen kleinen eScooter mit LiPo-Modellbauakkus ausgestattet (8Ah).
Aus dem eScooter habe ich sie dann in ein eBike verbaut, und die Dinger fahren heute noch.
Nach gängiger Theorie sollten sie eigentlich schon lange ihr kalendarisches Lebensende erreicht haben, aber alle Zellen haben immer noch geschätzt 7Ah Kapazität (alle gleichmäßig). Die einzige Sonderbehandlung die sie erfahren haben war Laden nur bis 4,1V statt auf zulässige 4,25V und keine Tiefentladung. Einen rein kalendarischen Zelltod durch allmähliche Zersetzung der Zellchemie kann ich also (noch) nicht feststellen.
 

Sven Salbach

Bekanntes Mitglied
15.03.2007
8.558
43
Hannover
www.litrade.de
das kann ich so bestätigen..meine handyakkus sind auch nach vielen jahren noch neuwertig...weichtig ist eben nie ganz voll nie ganz leer..nächstes Jahr werde ich meine Werte meiner 160AH Zellen die ich ergade im EL fahre veröffentlichen...und hoffe weiterhin auch mind. 160Ah..
 

omitreligion

Aktives Mitglied
26.02.2011
371
Hallo,

meine Zellen haben auch 8ah und 106 Stück in Reihe.... und das 2x.

Mittlerweile habe ich Vertrauen zu diesen Akkus. Spezifiziert sind sie mit 300 Zyklen, etwa 1000 Zyklen bei Teilentladungen.

Ich lade nur bis 4,1 Volt und bleibe untenrum auch weit weg. Bisher habe ich keine subjektiv empfundene Abnahme der Leistung.

Mir erzählte mal jemand die Lipos würden über die Dauer lediglich an Innenwiderstand zunehmen, aber keinen Kapzitätsverlust erleiden.... Ich finde das tolerabel. In meinem Twike werden sie nur mit Spitzenströmen von einem C belastet... Sonst eben viel weniger.

Ich bin in drei Jahren keine 10.000 km gefahren, da ich von zuhause aus arbeite. Aber ich lade das Twike immer mit Teilladungen fast jeden Tag und entnehmen dabei höchtens 30% der 16 ah/440 Volt die ich zur Verfügung habe....

Also ich würde mir wieder hochqualitative Lipos kaufen. Überlege mir einen dritten Strang mit insgesamt 24ah ins Twike zu setzen. Und hätte dann nur 60kg Gewicht des Akkus.

Gruß, Dragan
 

Cavaron

Mitglied
04.01.2013
189
Hi

Kennt ihr gute Bezugsquellen für LiPos 18650? Etwa in dem Sinne, das man mehrere tausend zu einem guten Stückpreis bekommt. Was haltet ihr da für realistisch? Vielleicht 2,50 €?

Falls es jemanden interessiert - ntsworks hat ein extrem hitzeableitendes Druck-Verbindungssystem entwickelt, um ohne Verdrahtung größere Packs machen zu können. Ein Youtube-Video gibt es auch wenn man nach dem Firmennamen sucht.

Einen unabhängigen Test habe ich aber noch nicht gefunden (ist auch erst seit letztem Monat öffentlich) und ich zweifle mal die Langlebigkeit des Systemsl an, da es nicht flüssig gekühlt wird. Aber wenn doch was dran ist, dann wäre es als Alternative zu den großen Traktionsbatterien gerade für Umrüster/Nachrüster schon interessant. Tesla macht es ja ähnlich, nur eben mit Wasserkühlung.
 

E. Vornberger

Aktives Mitglied
09.10.2006
560
Ich glaube wir müssen wieder mal auf die Begriffe achten.
Unter LiPo (Lithium-Polymer) versteht man üblicherweise die typischen Suppentüten (Kapazitäten von Handy bis Modellbaubereich). Ihre Zellchemie erlaubt bis zu 4,25V Ladespannung, aber sie sind relativ unsicher was thermisches Wegrennen und Selbstentzündung bei Überladung betrifft.
Die 18650 ("Laptop")-Akkus laufen gerne unter dem Begriff "Lithium-Ionen"-Akkus (obwohl ja alle Li-Akkus mit Li-Ionen arbeiten...). Ob die auch die Polymerfolien der LiPo-Akkus als Seperator haben wüsste ich jetzt auch nicht. Das "PO" in LiFePO4"-Akkus steht für Phosphat, nicht für Polymer.
 

Cavaron

Mitglied
04.01.2013
189
Ja, bei euch hier geht es um Flachzellen, LiPo-Rundzellen gibt es auch, aber im Fall der 18650er selten mit mehr als 3Ah. Vielleich mache ich mal besser ein neues Thema für die Rundzellen auf.

Sind eigentlich die Flachzellen von LiTec schon im Handel? Der Keramik-Separator macht ja schon Eindruck bei der Nagelprobe.
 

Claus.

Aktives Mitglied
11.01.2006
1.404
Meine LiPo-Modellbauakkus kann ich nach 1-2 Jahren entsorgen da die sich blähen oder einfach keine hohen Ströme mehr hergeben.
Allerdings Prügel ich die Dinger ganz schön in meinen Fliegern.
Bei einem Preis von um die 20 Euro pro Stück, leiste ich mir den Verschleiß ;-)
 

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