LiFePo4 - Batterien im EL

Kamikaze

Aktives Mitglied
24.08.2020
606
Hat hier jemand auf die Schnelle die genauen Einbau-Maße des ELFact4-Batteriekorbs zur Hand? Idealerweise mit der genauen Position der dreieckigen Strebe...
Danke schon mal! :)
 

Kamikaze

Aktives Mitglied
24.08.2020
606
Perfekt!
Danke! :)

Der Deckel trägt unterhalb der Kante etwa 2 cm auf, oder?
Wie hoch sind die BMS-Platinen, bzw. wieviel Luft zum Deckel brauchen die? Oder anders herum gefragt: Wie hoch dürfen die Akkuzellen sein?
Welchen Kontakt-Abstand brauchen die BMS-Platinen?
 

Berlingo-98

Administrator
23.11.2004
3.419
91365 Reifenberg
Hat hier jemand auf die Schnelle die genauen Einbau-Maße des ELFact4-Batteriekorbs zur Hand? Idealerweise mit der genauen Position der dreieckigen Strebe...
Danke schon mal! :)
Findest Du im elweb-wiki hier (ist allerdings noch mit Thrige Motor):



Hier eine Ebene darüber die Auflistung der CityEl Umbauten:

Und hier was zum Akkukasten-Umbau für Li Akkus bei einem Fact4:

Mit solarmobilen Grüßen, Roland
 

Kamikaze

Aktives Mitglied
24.08.2020
606
Findest Du im elweb-wiki hier (ist allerdings noch mit Thrige Motor):
Für die verwendeten 90Ah Blöcke bietet sich eine Konfiguration mit 430 x 330 Millimeter Grundfläche an. Da die Kiste mit 20mm PU-Platten ausgekleidet werden soll, muss die neue Seitenwand eine Fläche von 470 x 350 umschließen. Falls geplant ist, anstatt dem Perm einen Motenergy ME1003 einzubauen (64mm tiefer) so sollte die Akkukiste nur 460 x 350 groß sein (eine Seitenwand mit 10mm Styrophor). Die neue Seitenwand nutzt mit 260mm Höhe fast die Gesamthöhe von rund 280mm aus (10mm für Motorraumdeckel-Lippe nötig).
Danke, aber hier wurde jeweils der Akkukorb insgesamt umgebaut.
Auch das verwendete BMS ist ein Eigenbau und nicht das originale.
Das möchte ich aktuell (noch) vermeiden. Insofern ist der Wiki-Eintrag leider nur begrenzt hilfreich.
Trotzdem Danke für's raussuchen! :)
 

Kamikaze

Aktives Mitglied
24.08.2020
606
Hallo zusammen,

ich belebe diesen eigentlich alten Strang mal wieder, da ich eben über einen Batterietyp gestolpert bin, den ich bislang gar nicht auf dem Schirm hatte:

Dabei handelt es sich um NMC-Akkus: https://de.wikipedia.org/wiki/NMC-Akkumulator

Mit den 12 Stück, die ich für mein EL bräuchte käme ich da auf ~6kWh (vorausgesetzt die Zellen passen auch in den Akkukorb - das muss ich noch prüfen) für "nur" ~650US$.
Das wären nur ~91€/kWh!

Allerdings weichen die Spannungen etwas von den LiFePo4-Zellen ab:

LiFePo4:
> Entladelimit: 2,5V
> Nennspannung: 3,2V
> Ladeschluss: 3,6V

NMC:
> Entladelimit: 2,7V
> Nennspannung: 3,7V
> Ladeschluss: 4,2V

Meint ihr das kann man dem EL-BMS irgendwie beibringen, oder braucht es dafür ein programmierbares/neues BMS?

Die übrige Elektronik sollte mit dem Unterschied von 36V (12S) zu 44V (12S) Nennspannung vermutlich kein Problem haben, oder? (Notfalls ginge ja auch eine oder zwei Zellen weniger -> 40,7V (11S) bzw 37V (10S) )

Die übrigen Parameter wären in Ordnung, denke ich:
* Maximum discharge current is 1 C continuously and peak 4,3 C (413 A, <5 s).
* Maximum charging current is 0,5 C continuously
* Dimensions: 26 x301x 91mm (<- da muss ich noch puzzlen, ob das passen kann)
* Weight: 1.75Kg
Nachtrag: Überschlagsweise müssten 20 Zellen in den Fact4-Korb passen. Dann wäre ein 10S2P-System mit ~10kWh realisierbar... @_@
 
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Werni

Aktives Mitglied
19.02.2019
1.100
Heidenrod
Hi,

zum BMS im City-EL kann ich nichts sagen. Die Kapazität ist beeindruckend, weil Lithium Ionen. Bedenke aber den Nachteil gegenüber LiFePo: Nicht eigensicher, Thermal Runaway ab ca. 85 Grad möglich. Und in den Specs von den Dingern steht was von nur 1000 Ladezyklen. Das können die meissten Akkuzellen heute besser...

Gruß

Werner
 

Berlingo-98

Administrator
23.11.2004
3.419
91365 Reifenberg
Mit den 12 Stück, die ich für mein EL bräuchte käme ich da auf ~6kWh (vorausgesetzt die Zellen passen auch in den Akkukorb - das muss ich noch prüfen) für "nur" ~650US$.
Das wären nur ~91€/kWh!
Li NMC ist an sich sehr gut. Sind ja z.B. von Yuasa in den Mitsubishi Drillingen und den neuen Berlingos und Partnern verwendet. Vorteil derzeit für mich (beim Solarladen): die kalendarische Alterung ist am geringsten entweder bei 20 bis 40 oder bei 90% SOC. Da die Sonne derzeit heftig scheint, ist der Ladestand meines E-Autos meist bei 90% SOC.

Aber aufgepasst bei den Preisen: rechts oben stehen noch Transportkosten. Dann ergeben sich folgende Endpreis:
  • 12 Pieces€473.64
    Ship to Germany by Seller's Shipping Method… 373,30

    Shipping time 15-30 days, Processing Time 15 days
    Total price €846.94
Und dann kommen auf jeden Fall noch die Einfuhrumsatzsteuer von 19% dazu. Möglicherweise auch noch kleinere Gebühren oder so für die Zollabfertigung.

Total Price € 846,94 plus EUST = also mindestens 1007,86 Euro für rund 6 kWh (168 Euro/kWh)

Allerdings immer noch ein klein wenig günstiger als das beste Angebot, das ich derzeit für 12 Stück EVE Li-FeP4 Zellen á 280Ah habe. Die würden wohl so um die 1800 Euro kosten, also rund 180 Euro/kWh. Allerdings vom deutschen Lieferanten mit allen Vorteilen. 12 Stück von diesen 280Ah Zellen müßte man in die normalen CityEl Körbe reinbringen, also mit Thrige Motor (wie bei meinem). Bei den Li-FePo sind übrigens deutlich mehr Zyklen angegeben, so um die 4000 oder so. Das sollte also gehen: Akkus nicht nur zum Fahren, sondern auch das Hausnetz stützen. Autos sind ja oft leider nur Stehzeuge.

Gruss, Roland
 

Sven Salbach

Bekanntes Mitglied
15.03.2007
8.514
43
Hannover
www.litrade.de
wo siehst du den Vorteil zur neuen LFP Genation? , komplizierter zu verwenden(mieser Spannungsbereich), weniger Zyklen, zu weich(zu großer RI) etc pp
* Recommend charging/discharging current is 0,33 C (31 A)
Und das bei einer 180Ah Zelle...??
 
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Kamikaze

Aktives Mitglied
24.08.2020
606
wo siehst du den Vorteil zur neuen LFP Genation?
aktuell sehe ich die Vorteile im Preis und dem (zumindest fürs36V-Fact4) ziemlich perfekten Format.

, komplizierter zu verwenden(mieser Spannungsbereich),
der Spannungsbereich ist anders als bei LiFePo4 - das ist korrekt.
Warum ist der "mies"?

mMn. sind 200.000km (bzw. ~100.000km bei 1P) ausreichend.
Dazu bin ich der Meinung, dass die Kalendarische Alterung idR. den Akku im EL schneller tötet, als es die Zyklen könnten. (Ausnahme: Sehr kleine Akkus, die täglich mehrere Zyklen fahren.)
Das entspricht immerhin 20.000km (bzw. 10.000km) pro Jahr wenn man von einer kalendarischen Lebensdauer von 10 Jahren ausgeht.
Und danach ist der Akku ja nicht kaputt, sondern hat eben Leistung verloren - kann also ggf. noch eine ganze Zeit lang gefahren werden, so lange es das Fahrprofil erlaubt.

zu weich(zu großer RI) etc pp
Wo hast du diese Infos her?

* Recommend charging/discharging current is 0,33 C (31 A)
Und das bei einer 180Ah Zelle...??
Also ich komme bei 0,33C an einer 140Ah-Zelle auf 46,2A.
Das ist mehr als mein EL außerhalb von Beschleinugungsphasen braucht (~30A).
Die maximale Entladerate ist mit 1C angegeben. Das wären also 140A.
Die Burst-Entladerate ist mit 4,3C - also ~600A angegeben.
Bei 2P können diese Werte nochmal verdoppelt werden. (Dann wäre Beschleunigen mit 100A nicht mehr weit über der optimalen Entladerate.)

Warum sollte das nicht funktionieren?

Ich möchte hier deine Kompetenz nicht anzweifeln - daher kläre mich bitte auf, wo mein Denkfehler liegt. :)
 
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Sven Salbach

Bekanntes Mitglied
15.03.2007
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Die Angaben habe ich da aus der BEschreibung entnommen, deshalb das Fragezeichen dahinter...da stimmt schon mal was nicht..kann ein Vertipper vonm Anbieter sein, womöglich..
Die Daten gelten bei 25°C. Bei um die 10°C oder weniger wirst du keine Freunde mit den Zellen haben, weder beim Fahrspass noch bei der Lebenserwartung..
Die mies meine ich, das das EL nun einmal Spannungsabhängige Geschwindigkeit hat. Wen du noch eigentlich 90km Reichweite hast, geht bereits die Beschleunigung und Endgeschwindigkeit spürbar runter..das nervt..
Erst recht im Bergigen Gelände wird das noch schneller den Spaß nehmen.
Deshalb ist die gerade Entladelinie von LiFePo4 so ein Segen fürs El:)
Günstig ist ja toll, ich bin ja auch ein sparfuchs, aber gerade bei solchen Investitionen würde ich das sicherere nehmen.
Die Zyklenzahl erreicht du ja niemals im EL da du die Zellen immer etwas überlastest
Dein El verbrauch 30A auf der Strecke? HAst du eine 25km/h Version mit F4?
Beim Thrige wird du kaum unter 45A kommen, auch mit der 45km/h Version, alleine die Feldspule benötigt etwa 20A bei Vollgas
Also zusammengefasst, die Akkus werden schon bei 25°!C im absoluten Grenzbereich betrieben, wenn alles gut läuft halten die das einige Zeit durch. Sobald es aber keine 25°C mehr ist, werden die Zellen laufend überlastet, mal mehr mal wenigre.
Dadurch schrumpft die Zyklenzahl deutlich zusammen.
Was im ersten moment nicht dramatisch wäre, nur werden die Zellen damit auch immer weicher und weicher,,,,,somit werden sie noch schneller überlastet und dieser Kreislauf setzt sich dann immer schneller fort
Dann setz lieber auf die billigen ALI LiFePO4 Zellen als auf die von die auserwählten
 

Sascha Meyer

Bekanntes Mitglied
18.05.2007
4.146
Hi,
Sven hat recht, man sollte nicht mit 30 oder 40 Amps dauerstrom rechnen. Wenn wir in den Lithium-Jahren etwas gelernt haben, dann dass da auch mal ordentlich Last drueber geht und es nicht schlecht ist, wenn man etwas Puffer hat. Nicht alles auf Kante naehen.
Vielleicht kommt man mit dem Perm nicht unter 45 Amps, mit dem Thrige locker. Mit 40 Ampere fahr ich dir ueber 50 auf ebener Strecke. Romans harte Schule. Darueber nimmt sich der Thrige aber gerne, was er kriegt. Da faehrt man halt auch mal laengere Zeit mit 80 oder 90 Ampere. Hat schon nen Grund, warum man im EL lieber auf hochwertigere Zellen setzt..

Viele Gruesse aus dem Saarland, Sascha
 

Sven Salbach

Bekanntes Mitglied
15.03.2007
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Na, der Perm ist ja in allen fällen immer sparsamer,w ie gesagt, alleine schon,d as die 20A der Feldspule wegfallen
Bei Teillast natürlich weniger.
Aber die genannten 30A sind halt völlig unrealistisch außer es wäre eben eine 25km/h Version
 

Kamikaze

Aktives Mitglied
24.08.2020
606
30A sind halt völlig unrealistisch
Ich erreiche hier auf ebener Strecke regelmäßig 28-32A über längere Zeit (mehrere Minuten) bei ca. 45km/h laut BMS-Anzeige.
Das ändert sich natürlich, sobald es bergauf geht.
Dass man darauf alleine nicht bauen sollte (die wenigsten Strecken sind ja dauerhaft eben) ist mir klar, aber "völlig unrealistisch" würde ich jetzt mal anzweifeln (esseidenn natürlich mein BMS geht grundlegend falsch, wofür ich bislang keinen Hinweis hätte).

Dennoch: Herzlichen Dank für die Erklärung!
Gibt es denn evtl LiFePo4-Zellen in ähnlichem Format?
 

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