LG Chem liefert Batteriezellen künftig auch an VW


Der Batteriehersteller LG Chem aus Südkorea hat erst kürzlich mit Ganfeng Lithium aus China einen Vertrag geschlossen. In diesem soll es um Lithumhydroxid im Rahmen von 48.000 Tonnen gehen. Das Agreement steht bis Ende 2022 und soll die Belieferung von E-Auto-Batterien sicherstellen. Diese Rohstoffe sollen auch für Batteriezellen, die Ende nächsten Jahres an den VW-Konzern gehen, herhalten.

Aufrüsten für die Zukunft

Nicht nur CATL, auch LG Chem plant künftig die BEV-Batterienproduktion anzuheben. Dafür wird LG Chem für das zweite Werk in China round about 1,77 Milliarden Dollar investieren. 2017 kam bereits eine Niederlassung in Polen hinzu.

Weitere Fakten sind noch nicht bekannt

Im vergangenen Frühjahr waren bereits Details für eine Zusammenarbeit mit VW bekanntgegeben worden. Die Kooperation soll ungefähr Ende nächsten Jahres beginnen. Weitere Mitteilungen über Auftragsvolumen oder Dauer der Anlieferungen wurden noch nicht dargestellt. Mit Nemaska Lithium hat sich LG Chem jedoch im Juli schon einen starken Partner gesichert. Rund 7.000 Tonnen Lithiumhydroxid sollen pro Jahr gesichert sein. Dies reicht für ungefähr 140.000 e-Fahrzeuge.

Neben diesem Vorhaben wurden ebenso mit größten Kobald-Produzenten Huayou Cobalt zwei zusätzliche Joint Ventures geschlossen. 2017 hat Huayou round about 20.000 Tonnen Kobalt für den Weltmarkt beigesteuert.

Volkswagen hat indes den Auftrag für Batteriezellen auf verschiedene Zulieferer aufgeteilt. Neben LG Chem ist auch Samsung SDI beauftragt.

Quelle:
yonhapnews.co.kr
whbl.com

Volkswagen.jpeg
Bild: VW
 

Kommentare


Anmelden