laufender Stromerzeuger auf Anhänger oder im Auto

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Carlo

Guest
#1
hallo leute,

ich mache mir erneut gedanken mit einem stromerzeuger meinen elektrowagen zu reicherweitern ( :eek:) ).allerdings möchte ich nicht ärger mit den behörden bekommen.muss ich sowas,wenn ich es im auto laufen lasse(abgas rausführen ist wohl schonmal klar!befestigung ebenfalls) eintragen lassen?im übrigen muss der motor davon ja beim unfall sofort ausgehen;auch dafür müsste man sorgen.auf einem anhänger wirds dann auch nicht grade einfacher...

Gruss,Carlo
 
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Herby

Guest
#2
Warum benutzt du nicht einen Schubanhänger???? Wäre viel praktischer!!! Beim Stromagregat müßtest du min 2000 Watt haben um die Leistung zu bringen!!! Bedenke auch was so ein Ding kostet!!! Beim Schubi hättest du ca 320 kmh Reichweite!!!! Fahre selber damit,daher weiß ich das!! Erfahrungswerte!! Schubi hängt an einem EL!!!Du kannst während der Fahrt starten und stoppen !!und natürlich Gasgeben !!! Gruß Herby
 
07.12.2004
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#3
Hallo,

was bitte ist der Unterschied von eine Schubanhänger zu einem Auto ? Ausser dass die Kombination viel unsicherer ist ?
Vielleicht verstehe ich das falsch, aber das tönt für mich wie ein Anhänger mit Benzinmotor und direktem Antrieb auf die Räder.

Betreff Anhänger mit Generator: Das wäre ja ein klassischer Hybrid. Wenn es auf den Primärverbrauch positive Auswirkungen hat, warum nicht ? Braucht es wirklich 2000 Watt ? Oder würde eine kleinere Leistung ausreichen die ja konstant die Leistung bringt und die Batterien wieder auflädt wenn man irgendwo langsam oder abwärts fährt.

Grüsse,
Wolfgang
 
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Herby

Guest
#4
Also,du liegst richtig,Schubanhänger ist nichts anderes wie ein Rollermotor der das EL schiebt!!!Mit einem Rad!! Sowas nennt man im Amtsdeutsch - Einspuriger Einachsanhänger. Dafür brauchst du auch keine Versicherung! Vorgeschrieben ist nur eine bestimmte Länge Breite und Höhe !!! Brauchst auch keinen TÜV dafür!!! Was dein Generator betrifft,das hatten hier schon Leute ausgerechnet ca 2000 Watt brauchst du,kannst ja mal Stichworte in die Suchmaschine eingeben,da wirst du bestimmt fündig. Gruß Herby PS Unsicher ist der Schubanhänger überhaupt nicht,im Gegenteil er hat sogar was Positives,früher ohne versuchte mein EL immer in den Kurven wegzuschmieren!!!!! durch das Hecklastige,seit ich Schubi fahre ist das fast verschwunden!!!! Man kann also viel schneller durch Kurven fahren.!!
 
J

Jürgen Gaber

Guest
#5
Nimm doch mal kontakt mit Jürgen Plower aus Finsterwalde auf , der hat ein Anhänger mit Stromerzeuger gebaut und ist damit von Finsterwalde nach Recklinghausen zum EL-Treff gekommen .Ca 500 Km auf eigener Achchse .
Grüße Jürgen
 
C

Carlo

Guest
#6
hallo jürgen,

danke.aber wie??

Grusss,Carlo

p.s.:habe einige stromerzeuger im netz zum verkauf gefunden.einer hätte sogar die benötigte leistung,und ist noch bezahlbar.aber zuerst müsste die anhängerkupplung an´s auto!
 

Herbert Hämmerle

Aktives Mitglied
13.12.2004
1.140
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#7
Was haben diese Klein-Stromaggregate für einen Wirkungsgrad ?
Wenn das nur 15-20 Prozent sind, dann brauche ich mit meinem 90 PS TDI auch kaum mehr Primär-Energie.

Für mich persönlich gilt folgendes: Fahrten mit dem EL im Nahbereich, bzw. längere Fahrten mit Nach-Lademöglichkeit unterwegs.

Was darüber hinaus geht (Entfernung, mehr Personen oder Beladung) mit dem TDI, bzw. mit der Eisenbahn.

Interessant wäre, wenn man das EL so einfach in die Bahn mitnehmen könnte wie das Fahrrad...

 
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Felix

Guest
#8
Du schreibst, dass du mit deinem Twike mit zwei Batterien 74 km gefahren bist. Hast du den Stromerzeuger während der Fahrt in Betrieb gehalten oder während einer Paus geladen? Welches Gerät verwendest du genau?
Ich beabsichtige mir eventuell auch ein Gerät von Honda anzuschaffen, welches ich in Notfällen einsetzen würde. Für meinen Kewet, welcher ich nächstens fahren werde, würden sicher 2000 Watt benötigt, um die Ladepausen nicht ins Grenzenlose steigen zu lassen.
Das Mitführen einer solchen "Knatterbüchse" wirkt sich psychologisch sicher positiv aus und motiviert, das Fahrzeug noch universeller einzusetzen.

Herzliche Grüsse, Felice
 
04.09.2007
115
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#9
Hallo Felix,

die 71,5 km habe ich geschafft, OHNE das Aggregat zu benutzen. Ich hatte eigentlich vor, das Eu10i zuzuschalten, sobald die Akkus zu schlapp werden. Ich bin mit 40 km/h gefahren und habe an jeder Steigung mitgetreten. Den letzten km ging es zwar nur noch mit 6km/h den Berg rauf, aber ich bin angekommen! Der Rekord mit der Batterieausstattung liegt überigends bei fast 120km! (Team Weckler bei der 2000er Tour de Ruhr. Zwei Mann haben getrampelt als wäre der Teufel hinter ihnen her. 37km/h Durchschnitt)

Beim Kewet soll es überigends möglich sein, das Aggregat (auf Anhänger oder mit Abgasschlauch hinten im Fahrzeug) während der Fahrt mitlaufen zu lassen. Einfach das Ladegerät einstecken und die Wegfahrsperre überbrücken. Hat Gerd Petrusch von der ISOR mal gemacht.

Bis dann
SternFuchs
 
19.01.2004
143
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Krefeld
#10
Den Schubanhänger halte ich auch für ideal. Nicads sind dermassen lästig, weil es jedesmal einige Euros kostet, wenn man die Dinger erst einmal sinnlos entladen muß, um vollzutanken. So ist man viel beweglicher. Wenn man die Knatterbüchse etwas stärker auslegt, sollte es doch leicht möglich sein, über den E-Motor bei optimalem Wirkungsgrad zu laden? Wir benötigen aber sicherlich ein Differential im Anhänger. Dann können wir bei der Saharadurchquerung in den Oasen immer elektrisch fahren, auch wenn die Steckdose versandet ist.
Hem, wenn man den Motor elektrisch einkuppelt, dann würde doch auch solch ein umgebauter Visamotor als leichter 30-KW-Diesel funktionieren, wie es bei den Ultraleichtfliegern üblich ist? Der darf dann eben nicht bei niedrigen Drehzahlen arbeiten, wie das ja bei einem Propeller unmöglich ist. Da gibt es eine ganze Reihe UL-ler, die solche Motoren umgebaut haben und mit einer Flasche Aldiöl meilenweit fliegen. Ich glaube, solch ein Motor wiegt nur 40 Kg, also 1 KW pro Kilo.
Wie ich Bin Laden so kenne, ist dann eine Bleibatterie fürs EL gar nicht schlecht, sogar eine Starterbatterie. Auf der Landstrasse Superverbrauch und in der Stadt auch, weil elektrisch. Zyklen gibts dann wenige, die Batterien sind immer voll. Sollten wir uns einmal ernsthaft mit solchen Diesels befassen?
Seit einiger Zeit habe ich vor, den Frank Stelzer zu besuchen. Wenn es gelingt, seiner Knatterdose einen tragbaren Generator zu verpassen, mit gutem Wirkungsgrad, dann passt die auch ins Handgepäck. Guckt Euch die Kiste doch mal an: www.stelzer-motor.de. Ich schätze mal, 6Kg für einen 60KW-Motor sind drin, der Generator wöge das Zehnfache (gibts noch nicht zu kaufen). Aber 6 KW müssten ja auch genügen. Das Ding schreit direkt nach einem Umbau als Aldi-Pöler.
Die Modellbauer verwenden einen Viertakt-Kettensägenmotor, nicht schlecht und unheimlich leicht und billig, aber nur als Benzinfraß, gut 1 KW.
Ist übrigens gar nicht wahr, sowohl der Stelzer-Motor wie der Baummörder laufen viel gleichmässiger und sauberer mit Gas, der Stelzermotor sogar mit besonders hohem Wirkungsgrad. Von Erdgas weiß ich, dass es 1:12 Verdichtung aushält, ehe es klopft. Die Kettensäge würde dann nur bei einer festen Leistung und Drehzahl mit erhöhter Kompression laufen, ohne darunter zu leiden. Aus einem Autodynamo bekommt man bei hohem Wirkungsgrad 2 KW heraus. Da traue ich mir glatt zu, den gleichzeitig als Anlasser zu benutzen. Wer bastelt mit? Der Karl sollte noch ein paar Baumtöter auf Lager haben.
Jetzt nur noch die Reihenfolge: erst das UL fertig bauen, dann das Ladegerät (Gibt es da neue Erkenntnisse, die auch zuverlässig sind?), und dann...
Bernd
 
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Roland Heumesser

Guest
#11
Hi Bernd,
das mit dem Stelzermotor währe sicherlich eine tolle Lösung. Ein so gutes leistungsgewicht habe ich bisher noch nicht gefunden. Allerdings gibts die Dinger immer noch nicht zu kaufen. Und ähnlich wie bei Elektrofahrzeugen kann mans halt erst glauben wenn´s im Laden steht oder wenn man´s selber bauen kann.

Schade eigentlich.

Grüße
Roland
 
R

Roland Heumesser

Guest
#12
Hi Bernd,
Du meinst das Twike auf dem Hänger mitbringen, oder? Bis jetzt habe ich jedenfalls noch keinen Hänger fürs Twike. Allerdings hätte ich gerne einen. Aber ich fürchte die Sache mit dem Einspurigen Anhänger funktioniert nur mit dem El.

Um auf deinen Vorschlag einzugehen, wenn dieser Stelzermotor erst mal ins Wageninnere passen würde, (von mir aus auch auf die Beifahrerseite) könnte man zuminest mal erste Tests machen. Allerdings benötigt das Twike ja wie Du weisst
400V anstatt 220V. Mit 5 kW könnte man mit dem Twike dann wirklich full Speed als
Hybrid fahren.

Allerdings ist mir auch schleierhaft, warum Natascha ihren Honda im Twike erst anwirft, wenn die Batterien leer sind.
Ich denke wenn er wirklich 400V liefert, dann sollte er doch auch parallel zu den vollen Batterien lauffaehig sein und eben selbige entlasten und an Ampeln und Kreuzugen eben wieder laden. Dadurch sollten sich doch auch hoehere Reichweite mit hoher Geschwindigkeit hinkriegen lassen, oder?

Mit sonnenelektrischen Grüßen
Roland
 
19.01.2004
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Krefeld
#13
Also, der Stelzermotor ist erst einmal Zukunftsmusik. Der Generator ist vorerst einmal in der Entwicklung und ob der die nötige Leistung abgeibt, bezweifle ich auch noch. Ob ich da mit meinem Modell-sowas kann man nicht kaufen, das muss erst entwickelt werden, einsteige, werde ich frühestens in zwei Wochen sehen.
Darauf kann keiner von uns warten und ich empfehle da erst einmal einen kleinere Viertaktmotor mit passablem Wirkungsgrad.
Hat ein Autodynamo ein gutes, verlustfreies Statorblechpaket, so kann man ohne allzu große Verluste bei voller Felderregung (12Volt) 5000 Umdrehungen/min drehen lassen und erhält dann bei 80% Strom 50 Volt. Das sind dann immerhin 2 KW bei einem 55 Ampere-Dynamo. Merke: je dünner die Bleche des Stators, je besser die Qualität und je weniger Verspannung der Bleche, desto geringer die Verluste. Das muss man ausprobieren: voller Erregerstrom, wahrscheinlich müssen drei Dioden ausgebaut werden (wenn die erlaubte Spannung überschritten wird). Wird der Generator dann im Leerlaufbetrieb und voller Drezahl nur mässig heiß, dass man ihn also noch dauernd anfassen kann, ist das Problem gelöst. Der Wirkungsgrad steigt dann ohnehin auf 90%.Wenn man die Lüftung optimiert, kann man auch noch etwas mehr herausholen.
Wohlgemerkt, wir nehmen einen ganz normalen 12 Volt-Autogenerator.
Da man Lichtmaschinen auf dem Schrott billig bekommt, kann man auch daran denken, die Batterie in mehrere Ladepakete aufzuteilen und mit zwei, drei Dynamos auf einer Achse gekoppelt (oder zwei Modellmotore...) zu laden.

Beim Twike könnte man die drei Drehstromwicklungen voneinander trennen (sehr einfach) und über die sechs Dioden sechs Batterieteilpakete von je 40 bis 60Volt laden...oder aber die Spannung versechsfachen, was aber keine 400 Volt erginbt...
Aber das passt irgendwie nicht, ich muß mir erst noch einmal die Twikeaufteilung anschauen. Da ist wohl ein normaler Wechselstromgenerator sinnvoller....

Irgendwann werde ich wieder UL-flieger treffen und fragen nach Ultraleichdieseln.