Laternenparkender Vielfahrer - Umstieg auf E-Auto praktikabel?

thegray

Bekanntes Mitglied
15.04.2008
8.713
Es gäbe ja noch die Möglichkeit einen Plug-in Hybriden zu wählen wei Prius plug-in oder Ioniq plug-in. Die sind auch im Verbrenner-Betrieb auf Langstrecke recht sparsam.
Also das soll kein Bashing werden!

Aber gegen einen TDI mit VDO/Siemens Injektoren-Motor - das waren die Effektivsten Schnellläufer wenn auch etwas rauher. Wenn do so einen fährst - wie du dann den BEV oder PHEV fahren würdest - Stinkt der Hybride aber möchtig ab . (da hat mal ein Ehepaar in einem VAG-Kompakt eine Weltreise gemacht - gesamtdurchschnitsverbrauch damals 3Liter!)
In Kosten Nutzetn zum Diesel sowie so auf lange Sicht - Warum Ich hatte ja schon mal mit einem Kritk-Gegener eine Wette* ausgelobt - das die PHEV in einigen Jahren viel stärkeren Preisverfall sehen werden als die EV!

*hm wieso ist man nicht drauf eingegeangen ?!

Warum du hast einen kompletten Verbrenner mit alle seinen Problemen und selbst wenn dieser ben wegen EV-Betrieb weniger LAufzeit ...... ligt die Hypothese nahe das eben auch ensprechende Einsparungen .......Ergebnis es kommt der Punkt wo - deutlich höhere WarungsReperaturkosten der PHEV den möglichen Vorteil auffressen.

Nur weil Toyota eine Firmenpolitik verfolgt bei Kritischen Sachen nicht auf Kosten zu achten zu gunsten von Langzeit Stabilität; Ruf des unternehmens wie auch des Einzelproduktes ; das es keine Marketingnachteile duch schwere bekannte Möngel ......vor den Verbraucher die Kosten nach oben Treiben.

Das dies auch allen anderen so gelingen mag - wenn schon nicht bei den Reinen Verbrennern nicht wie dann bei 2-Autos in einem!
 

Thomas Pernau (Ion)

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22.02.2012
715
glei bei Blaubeira
Es gibt auch normale Leute die mit einem relativ normalen Auto ohne Flux Kompensator reisen wollen. Wenn man davon ausgeht dass das Auto doch recht oft innerhalb der Reichweite der 8 kWh Batterie betrieben wird und nur hin und wieder mit Bedacht über die Langstrecke dann ist man mit der Urform des Prius nicht ganz falsch.
Ich rede ja nicht von Stadtpanzern der Q7 Klasse die plug-in nur zum schönrechnen haben. Ralf Wagner hatte auch einen Prius bevor er sich den Tesla gekauft hat und geschont hat er ihn nicht.
 

Vielfahrer

Neues Mitglied
15.01.2022
7
Berlin
Ich persönlich würde mit Deinen Rahmenbedingungen bei einem Verbrenner bleiben, denn ohne regelmäßige Lademöglichkeit gerät das E-Mobil zum Frust. Lieber als Zwischenlösung zu nochmal einen gebrauchten Verbrenner kaufen, bis sich die Randbedingungen (Lademöglichkeiten, Reichweite, Ladegeschwindigkeit) verbessern.
Ja, ich denke mittlerweile auch, daß für uns Laternenparker noch ein paar Jahre Wartezeit nötig sind.

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HIer ist einer der Laternenparker in meinem Bezirk im Norden. Allerdings keine Laterne wo er steht ; )

Ich habe auch einen weiteren Laternenparker in meiner Nachbarschaft gefunden, junge Leute ohne Kinder, fahren damit zur Arbeit nach Mitte. Im Bezirk gibt es wie ich sehe mittlerweile drei oder vier davon. Die haben einigen Reichweitenverlust beim Parken bei diesen eisigen Temperaturen. Man kann jede Woche ein Mal durch die Stadt in den Berliner Süden, nach Friedenau zu einem Tesla Schnellader fahren und dann dort laden. Für die, mit denen ich sprach, ist das praktikabel, sagen sie jedenfalls, da sie hauptsächlich zum Einkaufen usw. in der Stadt fahren und am Wochenende ins Umland. Also eher Rentnerstrecken. Es gibt auch zwei ID.3 im Bezirk, also kein Sharing, sondern Privatfahrzeuge, aber mit TG und eigenem Lader. Dann habe ich ein interessantes Video gefunden, von einem Enthusiasten, der auch keine eigene TG mit Lader hat, und das ist für den dann doch so Einiges an Gemuckel, auch bei kürzeren Langstrecken wie München - Berlin.

Ich glaube, wenn in ein paar Jahren überall Laternenlader vorhanden sind, und die Batterien mehr Kapazität haben, dann geht die Post ab, und man kann bedenkenlos auch in normalen Preiskategorien zuschlagen. Ein Skoda Octavia Combi für €34,000 wie jetzt für die Dieselversion, aber eben mit großer Batterie, das wäre perfekt.

Also, vielen Dank nochmals für Eure Erfahrungen/Hinweise - und natürlich allzeit gute Fahrt!
 

Vielfahrer

Neues Mitglied
15.01.2022
7
Berlin
ABER DAS Größte Thema wäre mir hier bei dir in deim "Katalog" die Regelmässige Ladefrage.
Und wie man das löst.
Mal eine Anfrage bei der Stadt Berlin machen.
Oder mal spezielle Intressenvertreter grade um das Thema kontaktieren
UND was ist aus den beiden Startups in BErlin geworden die JEDE Laterne zu einer "Schnarsch"-Ladestation machen wollten.?
Ich habe mich tatsächlich erkundigt, aber auf absehbare Zeit ist da leider nichts geplant, obwoh der Bezirksmann hier von den Grünen ist und sehr engagiert in Umwelt- und Verkehrssachen.
 
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thegray

Bekanntes Mitglied
15.04.2008
8.713
ch habe mich tatsächlich erkundigt, aber auf absehbare Zeit ist da leider nichts geplant, obwoh der Bezirksmann hier von den Grünen ist und sehr engagiert in Umwelt- und Verkehrssachen.
ich habe es beführchtet - das eine Rückinfo in diese Richtrung kommt ? Politiker eben

Aber Respekt - die meisten hätten vorher schon "Abgewunken" -- also hat man wirklich was vor zu tun.

Ich habe bei einer Verwantdten, wenn ich nicht anderswo direckt vom Sonnen-Dach in 85% meiner Fahrleistung geholt habe, Nachts erst aus dem Keller gezogen quer über den Rasen - je nach dem wo in der Straße ich parken konnte bis zu 80m ausgerollt; was der Hausverwaltung nicht passte (Will Modellregion sein, Schenkelklopf); dann gelegentlich nachts aus dem Fenster direkt vors Haus .....mit Folgen Mietparkplatz gekündigt (Stadtwohung nochmahr Klopf nun 20Euro im Monat gespart) na den eben Einen Elektrischen Blumenkasten mit Kunstblummen ; mit Motor gebaut zum automatischen Auf- und Abrollen und wieder irgend wo auf der Straße ..... dann eben 80m in den Randstein gelegt (ja ja für die besserw. mit FI-Schutz im Kasten) Und eben Morgens befor die Büro und Hausmeister unterwegs sind wieder eingerollt ;-))
Man muß schon ein bisschen ........... um elektrisch gegen den Strom zu fahren. Gut verrückt sein hilft ungemein das anfeinden und löcherlich machen anderer zu akzeptieren.

Genauso das so wie die Gesellschaft bestimmte Dinge angeht, es mit einer wirksamen Wende in vileen Bereichen nichts werden kann - Wieviel Windröder sind letzten Jahre gestellt worden ?????

Überall, wo Veranstaltungen sind, mit denen ich zu tun habe, und wo man Zeug mitnehmen muß, mit dem Fliegen zu nervig ist (habe ich natürlich einige Jahre probiert, konkurrenzlos billig, aber den Kram einchecken... bitte nicht).


Oder man ist z.B. im weitesten Sinne Serviceman - was hast du mit deinen Metallkram und Werkzeugen Probleme, dazu must du noch nicht mal Fliegen , das Reinkommen ......
 

thegray

Bekanntes Mitglied
15.04.2008
8.713
Es gibt auch normale Leute die mit einem relativ normalen Auto ohne Flux Kompensator reisen wollen. Wenn man davon ausgeht dass das Auto doch recht oft innerhalb der Reichweite der 8 kWh Batterie betrieben wird und nur hin und wieder mit Bedacht über die Langstrecke dann ist man mit der Urform des Prius nicht ganz falsch.
Ich rede ja nicht von Stadtpanzern der Q7 Klasse die plug-in nur zum schönrechnen haben. Ralf Wagner hatte auch einen Prius bevor er sich den Tesla gekauft hat und geschont hat er ihn nicht.
OK

Kurz:
Also den letzten Satz mal nach oben geholt -
So und dann noch mals schauen - er hat keine Parkplatz mit Ladebuchse; spart mit dem Prius keine Kraftstoff auf Langstecke. Wenn er nicht die neuesten hat - Auch keine Typ2-Schnelllademöglichkeit beim Einkaufsmarkt ; GesamtKostenAufwand ohnehin nicht ......wozu dann den Weg gehen?
Dann ist ein Bruchteil der notwenigen Invest in einem Bürgerkraftwerk nur mal so z.B. besser aufgehoben.

LAng:
Nun wie in dem Thema Hybrid immer durchblicken lasse - Einwurf: Ich habe zuerst Zwangsweise auch 15Jahre Japser gefahren - und seit dem Jederzeit im Fall des Falls kein Thema es wieder zu tun - entgegen einiger hiesiger Marken)
Also Toyota - hat allgemein eine hohes Zuverlässigkeit/Kosten/Nutzenverhältnis.
Hybride - wurde zuerst nicht auf Gewinnmaximierung produziert - sondern das die sich da nichts einhandeln (ist so eine Sache mit Gesichtsverlust - anders als bei MB; VW; GM und Co.)
Beides zusammen - ergibt ein be/erwiesener Maßen zuverlässiges Produkt !(y)

Aber dann kommen wir doch mal auf den Hausherren - was hat der auf Langstrecke mit erhöhter Geschwindigkeit ..... da hats du gegen einen alten (zudem Pumpe-Düse Injektor) den neuere Einspritztechnik heist nicht gleich haltbarer; billg zu Rep. oder bessere Motor mit mehr mech. Wirkungsgrad.
Wenn du den Prius auf Langstrecke mit der gleichen Last (damit auch 120+) im reinen Verbenner betrieb laufen lässt - stinkt der gegen den alten TDI ab!
Nein natürlich nicht in der Geschwindigkeit das wäre ja ein hinkender Vergleich!
Ich habe so Kisten-Golfkombi schon ohne Brechstange auf 4Liter gehabt!

So und dann noch mals schauen - er hat keine Parkplatz mit Ladebuchse; spart mit dem Prius keine Kraftstoff auf Langstecke. Wenn er nicht die neuesten hat - Auch keine Typ2-Schnelllademöglichkeit beim Einkaufsmarkt ; GesamtKostenAufwand ohnehin nicht ......wozu dann den Weg gehen?
 

Vielfahrer

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15.01.2022
7
Berlin
ich habe es beführchtet - das eine Rückinfo in diese Richtrung kommt
Ja, das ist nicht schön; ich habe erfahren, daß ca. zwei Drittel aller Deutschen in Mehrfamilienhäusern wohnen, und die meisten sind Laternenparker wie ich, oder haben manchmal einen Mietstellplatz in der Nachbarschaft (die Glücklichen), aber oberirdisch, und auch ohne Lader... wie auch nach Auskunft nur 4% der TG Stellplätze überhaupt über eine gewöhnliche Steckdose verfügen. Aber in der Nachbarschaft einen TG-Platz mieten kann man eh vergessen, es gibt zu wenige, und noch weniger werden vermietet, denn da stehen die Wagen der ETW-Eigentümer. Da kann ich bis zur Rente warten.

Es kann doch eigentlich, die sonstige Straßenverkabelung vorausgesetzt, nicht so schwer sein, zumindest alle Laternen mit je zwei Steckdosen zu versehen. In London gibt es schon welche, allerdings auch nur ganz wenige und das Laden dauert offenbar sehr lange. Aber man kann zumindest die Batterie von November bis März ggf. warm halten.
 
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Stefanseiner

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29.10.2021
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finde ich mega, und 5,5 kW Ladeleistung sind völlig ausreichend wenn man da eh parkt, spätestens über Nacht ist die Kiste also auf jeden Fall voll.
Eine Stunde dauert der Umbau von der Straßenlaterne zum Ladepunkt.
 
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Kamikaze

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Da ich eine Zeit lang bei den Stadtwerken München (SWM) gearbeitet habe mal ein kurzer Ausflug zum Thema "Straßenlaternen mit Steckdosen":

Die übliche Straßenlaterne ist mit 2*36W Neonröhren, bzw. die neueren mit etwa 12W LED ausgerüstet.
Das ergibt eine nötige Anschlussleistung von etwa 75W je Laternenmast.
Im Umkehrschluss: Es können an einem gewöhnlichen Standard-Anschlusskabel ganze Straßenzüge von Lampen angeschlossen werden - insbesondere wenn die hohe Starter-Last der Neonröhren wegfällt (z.B. bei LED).
Und das wird idR. auch genau so gemacht.
Da ist also fast nie genug Leitungskapazität für eine Steckdose vorhanden.
Und aus Kostengründen wurde (und wird immernoch) idR. ohne Leerrohre gebaut.
Da kann also auch nicht mal eben ein dicker Kabelstrang (3*2,5+*mm² je Steckdose) nachgezogen werden.
Tanken von der Straßenlaterne klingt erst mal nett (weil "da ist ja schon Strom") - es war aber technisch nie vorgesehen.

Mmn. sollten Städte (und alle größeren Siedlungen) in die Offensive gehen indem zuerst größere öffentliche Parkplätze (z.B. P+R) flächendeckend mit "Schnarchladern" und ggf. ein paar wenigen 11-22kW-Ladepunkten ausgerüstet werden.
Auch sollten Anreize zur Errichtung von Ladepunkten bei den ortsansässigen Firmen und in den örtlichen Parkhäusern ("Stundenhotel fürs Auto") geschaffen werden. (Da wäre idR. auch Potential für substantielle PV-Anlagen vorhanden. Das könnte also ein lukratives Geschäftsmodell werden, wenn man es richtig macht und die politischen Rahmenbedingungen passen.)
Damit sollte man schon einen großen Teil der "Laternenparker" abholen können, bei relativ geringem Aufwand.
Dass in der Stadt wirklich jeder Parkplatz mit einem Stromanschluss ausgerüstet wird halte ich aufgrund des immensen Aufwands für nahezu ausgeschlossen - auch wenn es natürlich eine tolle Vorstellung für E-Mobilisten wäre.

*) je nach Leitungsstrecke zum nächsten Trafo ggf. auch deutlich mehr
 

Thomas Pernau (Ion)

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22.02.2012
715
glei bei Blaubeira
Die Förderung der Langsamlader hat man in den Niederlanden gemacht, inklusive Boni für Leute die ihren Stellplatz mit 3.6 kW Wallbox für andere freigegeben. Das war bereits 2014. Wir sind einfach nur hinterher und jetzt bauen wir Schnelllader wie die Doofen. Die sind natürlich am Bedarf vorbei. Da der Betreiber trotzdem Rendite sehen will Preise hoch.
Zum Grauen: ich hatte ein 206 HDI Eco privat und im Betrieb etliche Golf 2.0 TDI. 4 Liter auf 100 km gingen mit dem Peugeot gerade so wenn man wirklich sparsam gefahren ist . Die Golfs eigentlich immer über 5. Aber mir ist schon klar, die Experten wissen und können das alles viel besser und erreichen mit dem EA189 auch Euro 7.
 

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