Laternenparkender Vielfahrer - Umstieg auf E-Auto praktikabel?

Vielfahrer

Neues Mitglied
15.01.2022
7
Berlin
Hallo,

ich bin nicht dienstwagenberechtigter laternenparkender Vielfahrer und ETW-Bewohner in Berlin, zur Zeit mit einem 2003 Audi A3 2.0 TDI mit bereits über 6,5l Diesel auf 100km unterwegs, z. Zt ca 550.000km auf dem Tacho. Ich frage mich, wie wohl viele, ob in meinem Fall der Umstig auf's E-Auto praktikabel ist. Eigentlich wollte ich das Fahrzeug fahren, bis es 25 Jahre alt ist.

Ich fahre zu schwer vorhersagbaren Zeiten ungefähr ein Mal pro Woche Strecken um die 300km und alle zwei Wochen um die 1000 km, und ansonsten nur kurze Strecken in der Stadt oder im Umland. Da ich Laternenparker bin, kann ich nur öffentlich laden; Mietgaragen gibt es in meiner Nachbarschaft leider nicht, bzw. keine freien Plätze und Wartelisten bis zur Rente.

Gibt es für mein Nutzerprofil bereits geeignete E-Autos unter €40.000 (nach Förderung) oder sollte ich noch bis 2028 warten, bis das jetzige Fahrzeug "ausgefahren" ist?

Vielen Dank für ein paar Praxistips, gerne von laternenparkenden Vielfahrern!
 

MEEMo

Mitglied
14.10.2012
125
Hallo Vielfahrer

ich an deiner Stelle würde mit dem Audi weiterfahren
für dein Fahrprofil käme eigentlich nur ein grosser Tesla in Frage, bei dem ist das Laden in der Regel kein Problem, das Navi sagt dir, wann und wo du laden kannst
Elektrofahrzeuge für dein Fahrprofil kosten wesentlich mehr, als du Budget hast
ein Problem könnte dann entstehen, wenn du mit deinem Audi nicht mehr überall hinfahren darfst (Innenstädte)
ich würde jedenfalls noch zuwarten, aber das ist meine ganz persönliche Ansicht

MEEMo

M
inimum
E mission
E lektro
Mo bil

nur noch elektrisch unterwegs:
seit 2012 Kangoo Ni-Cd
seit 2014 Think City A306
seit 2015 i-Miev
seit 2020 Leaf ZE0
 

thegray

Bekanntes Mitglied
15.04.2008
8.713
Also im Prinzip habe ich im schnellschuss gedacht - nein.

Was du selber dir nicht gedacht hast - wurde schon geschrieben.

Drössel wir das mal von Hinten auf - 1000KM in der Praxis derzeit NOWAY - wie du es mit den TDI gewohnt bist!
Gewichte selbet - du müstetes dir einen Großen Tesla 2Handkaufen mit einer passenden Ausstatung also Fette battereie UND aus der zubehörliste mitbestellter zusatzlader - oder aus einen unfall einen zusatzlader - aber vorher klören ob bei dem Wunschmodel das dann Eingebaut und Konfiguriert werden kann.
Was mit deinem TDI - OBDmässig beim Hacker-Spezalisten geht - da ist beim Tesla Ende der Fahrnen stange machst du da was das dem Hersteller nicht -> wird Online Stillgelegt.
Lezteres ist in Grenzen der Aussatung aber mit allen Moderen Fahrzeugen so - weil alle jetzte eine Online Modem verbaut haben MÜßEN->Unfallrettung.

Und wenn du dann die Fahrautomatik im Hoch-ECO modus benutzt ist alle 400 danach alle 300 Km mit den T. eine Schnellladung fällig -> sprisch für 1000KM 2x nachladen.
Wenn du sportlich fährst 3x - also am Ende kein Zeitgewinn.

Denn Gewinn - sieht du dann aber schnell in der Geldbörse bei den laufen Kosten. Bei dem TDI weniger als bei einem anderen neueren aber es ist vorhanden.

Soweit mal Langstrecke.

Alles unter 300Km macht man dann auf einem Ei.

Tesla hat woh eins der besten Netzte derzeit.

Die anderen setzten auf Öffentliche Strukturen - Wie schnell man da Laden kann wenn man Laden kann - ist sehr unterscheidlich. Und am Ende immer sprichwörtlich eine Preisfrage - die Kosten/Nutzen auch in Schieflage bringen kann.
Die Großen anderen Konkurenten wollen teilweise für ihre Kunden .......wie bei vielen ist es bisher aber immer beim wollen.......Mann hoft drauf das der Gesetzgeber underte Milliarden mit der Zeit in die Handnimmt.......
Wärend dessen solche wie Tesla einfach machen und Tatsachen schaffen.

muss weg .... to bei continue
 

microcar

Aktives Mitglied
02.08.2010
499
Ich bin zwar Laternenparkender aber nur selten Langstreckenfahrer.
Laden tue ich auf der Arbeitsstelle und bei Langstrecke nutze ich die Ladezeit zum Essen oder mache dienstlichen Schreibkram.
Falls das Dir nicht möglich ist und Du sonst nicht weisst mit der Lade-Zeit was anzufangen oder überhaupt keine Zeit zum Aufladen hast unterwegs, dann musst eben beim Stinker bleiben......
Aber falls ein E- Auto für Dich überhaupt eine Option ist dann würde ich an Deiner Stelle wie mein Vorschreiber schon richtig bemerkte wegen des unkomplizierten Ladens nur Tesla Fahrzeuge in Betracht ziehen. Vielleicht am besten mal eines kurzzeitig mieten und schauen wie es klappt in Deinem Falle.....
 
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Vielfahrer

Neues Mitglied
15.01.2022
7
Berlin
Danke für Eure Meinungen!

Ein Tesla ist mir zu teuer. Ich möchte maximal €40.000 auf den Tisch legen. Zur Zeit kostet ein neuer A3 8Y ähnlich meinem Alten 8P ca. €35.000, aber für ein vergleichbares E-Auto darf's schon etwas mehr sein, aber über €40.000 ist mir für ein "Arbeitsgerät" zu viel.

Da wo ich allermeistens hinfahre, kann ich nicht laden. Hier im Norden Berlins gibt es nur sehr wenige öffentliche Ladepunkte, und die sind meistens beparkt; ich hätte von dort auch nach dem Abstellen einen längeren Nachhauseweg.

Daß ich für ca. 1000km Strecken zwei Mal kurz zwischenladen muß, ist klar. Ich halte auch heute schon auf der Hälfte für eine halbe Stunde an, und das ist ok.

Wie sieht es denn mit Autobahnfahrten in der warmen Jahreszeit bei sagen wir mal so um die 140-150km/h maximal aus - und dergleichen im Winter? Wie weit kommt man da in der Praxis, ohne Schweißausbruch daß der "Tank" gleich leer ist? Und wenn ich z. B. am abend vor einer Fahrt voll lade, wieviel Prozent der Ladung sind in der kalten Jahreszeit morgens noch verfügbar? Bei den Herstellern finde ich nichts darüber. Beim ADAC oder Auto BILD steht mal dies, mal das, dem traue ich nicht so richtig. Mein Gedanke war, ein oder zwei Mal in der Woche zu einem freien öffentlichen Schnellader zu fahren und gut ist.

Aber vielleicht muß ich den A3 doch noch "zuende" fahren, bis es überall Laternenlader gibt.

Ich hoffe mal, da tut sich bald ordentlich was. So was wie in Großbritannien, wo zusammengenommen fast 50% laternenparken oder auf dem Grundstück keinen Lader aufbauen können.
 
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Stefanseiner

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29.10.2021
236
40
Saarland
mona-stefan.de
bei 1.000km Autobahn wirst Du mit zwei Ladestops bei mehr als 130kmh nicht auskommen. Und schon garnicht mit max. 40.000€

Tesla sind aufgrund ihrer äußerst aerodynamischen Form die idealen Autobahn-Langstreckenfahrzeuge im Elektrobereich. Aber auch hier ist alles oberhalb von 120kmh sehr batteriezehrend, ab 130kmh steigt der Verbrauch generell enorm an.
Schau Dir mal das Tesla Model 3 LR an. Das kommt über 40T€ aber wäre für Langstrecke meine erste Wahl.
Alternativ: Hyunday Ioniq 5. Etwas höherer Verbrauch aber durch 800V Technologie kürzere Ladepausen.
Evtl. auch der Polestar 2 in Long Range / Singel Motor Konfiguration
 
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Kamikaze

Aktives Mitglied
Für dein Fahrprofil in Kombination mit dem eher schmalen Budget (für ein Langstrecken-E-Auto) fürchte ich ist der Markt derzeit noch extrem dünn.
Ich an deiner Stelle würde den alten Audi noch weiter fahren und immer mal wieder in die Gebrauchtwagen-Portale schauen.
Ich würde da nach Tesla Model 3 und Hyundai Ioniq suchen (das sind derzeit die besten Langstrecken-Läufer) und darauf achten, dass diese entsprechend Schnelladefähig sind und dicke Akkus verbaut haben.
Gebrauchte sind mMn. aktuell die einzige Option wie du mit deinem Budget an einen derartigen Langstrecken-Läufer kommen kannst. Neu kosten die alle wesentlich mehr.
Die E-Autos durchdringen gerade erst so langsam den Markt und Gebrauchte sind NOCH Mangelware, aber ich schätze das wird sich in den kommenden Jahren ändern.
Gleichzeitig bietet es sich natürlich an, die Augen offen zu halten, ob in deiner Gegend ein Garagenplatz mit Stromanschluss (und wenn es nur eine Steckdose ist) verfügbar wird.
Über Nacht laden zu können ist insbesondere für dein Fahrprofil sehr sinnvoll, und auch mit einer alten Schuko-Buchse (also maximal reduziertem Ladestrom auf 8A bei 230V) bekommst du über Nacht (10h) etwa 18kWh bzw. rund 100km nachgeladen. Das wären in 24h also 44kW bzw. etwa 220km, wenn du nicht jeden Tag fahren musst. Das ist natürlich dann Zeit, die du nicht irgendwo an einem öffentlichen Lader zuwarten musst (von Annehmlichkeiten wie Standheizung, Standklima, etc. mal abgesehen). Mit einer 11kW-Wallbox ginge da natürlich noch mehr, aber ich schätze mal derartige Stellplätze dürften in Berlin mit dem Mikroskop zu suchen sein.
 
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microcar

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02.08.2010
499
Würde auch empfehlen nach einem guten gebrauchten Tesla schauen. Die sind ja oft schon unter 40T€ zu haben......
 
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Berlingo-98

Administrator
23.11.2004
3.781
91365 Reifenberg
Es gibt viele Elektroautos, die zu Deinem Anforderungsprofil hinsichtlich Reichweite und so passen. Es muss nicht immer Tesla sein.
Mit meinem Kia eSoul könnte man das auch locker schaffen, ebenso mit dem antriebsmäßig fast baugleichem Kia Niro. Und beide sind zu Preisen knapp über 30T erhältlich, natürlich inklusive der Förderung. Beide Fahrzeuge gibt es schon eine Weile, daher kann ich sie als ausgereift betrachten. Der viele heute übliche elektronische Schnick-Schnack mit teilautonomen Fahren und App und so hinkt allerdings um Längen hinter Tesla her. Das gilt aber für viele andere E-Autos auch. Ich kann damit leben. Immerhin habe ich nach über 4 Monaten immer noch nicht alle Funktionen in ihrer vollen Tiefe begriffen und lerne noch dazu. Vor allem, damit ich es auch meiner Frau erklären kann.

Die Grundfunktionen mit dem Fahren im Alltag und so sind jedenfalls super und einfach viel besser als beim Verbrenner. Auch das elektrische Vorheizen per Handy und App finde ich einfach super. Wenige Minuten mit Innenraum-, Lenkrad-, Sitz-, Scheiben- und Spiegelheizung genügen und alles ist schön vortemperiert. Diese Vorteile hast du jeden Tag. Die Nachteile mit den etwas längeren Ladepausen auf Langstrecke hast Du nur sehr gelegentlich.

Die - oder Deine - Haupthindernisse auf dem Weg zum Elektroauto scheinen mir die Unkenntnis und die Ungewissheit zu sein. Aber mit dem Wissen, dass es besser wird und es bei anderen gut geht und Du auf die Erfahrungen und die Hilfe anderer zurückgreifen kannst, sollten für einen entspannten Umstieg sorgen. Wenn sich was ändern soll, müssen wir uns ändern, und zwar vor allem im Kopf. Wir müssen umdenken und uns ans neue gewöhnen (wollen). Ja, vor allem das Wollen gehört dazu.
Natürlich ist elektrisch Fahren anders. Also das Fahren erstmal schöner. Viel schöner. Das Laden ist anders als das Tanken. Man braucht mehr Zeit, als lädt man dann, wenns passt. Also wenn das Auto sowieso auf mich wartet. Zuhause und im Alltag ist das überhaupt kein Problem, da gewöhnt man sich schnell dran. Und im Alltag kann das auch echt kostengünstig werden. Wo und wie man lädt hat man schnell raus und wundert sich dann später über die anfänglichen Ängste.
Etwas anderes ist das Schnellladen unterwegs mit DC-Schnellladern. Mit etwas Vorbereitung und Kenntnissen geht das aber auch problemlos und mit Kenntnissen auch einigermaßen preisgünstig. Also einige Male Langstrecke pro Jahr schrecken mit auch überhaupt nicht.
Ich habe im letzten Jahr meinen Diesel daher auch verkauft, nachdem der über ein Jahr fast nur rumgestanden hat. Jetzt habe ich nur noch ein Auto für Kurz- und Langstrecke und genieße die Vorteile. Also bequem und kostengünstig im Kurzstrecken-Alltag, und mit einem oder zwei Pausen auch für Langstrecke. Also zwei Pausen für 1000 km halte ich für machbar oder besser: für absolut nötig für die Sicherheit.

Also kurz: Man muss es wollen. Dann wird es besser geht, also Du vorher geahnt hast.

Mit solarmobilen Grüßen, Roland
 

Vielfahrer

Neues Mitglied
15.01.2022
7
Berlin
Danke für Eure weiteren Meinungen.

Also E-Auto fahren ist gut und leise, das habe ich durch Mietwagen (BMW i3, VW ID.3) schon ausprobiert, und darum gucke ich mich ja jetzt um, was es für mein Profil neues geben könnte, weil die Batterie der beiden sich doch recht schnell entleerte (Dezember, Autobahn), obwohl ich bestimmt nicht über 130km/h fuhr, oder nur ein paar Mal äußerst kurz zum Überholen.

Drei Mal laden bei längeren Autobahnfahrten wäre allerdings schon so ein Knackpunkt, ich komme stets am Stück um die 900km weit, das kommt dann also auf die echte Ladedauer an; die Hersteller selbst schreiben ja viel, wenn der Tag lang ist, daher gucke ich lieber in Foren.

€40.000 ist schon sehr viel Geld, und bei einem gebrauchten E-Auto hätte ich ehrlich gesagt Bedenken, was die Batterie angeht, also wie der Vorbesitzer die behandelt hat; und eine neue Batterie ist teuer. Ich habe mein erstes Auto 14 Jahre gefahren, das jetzige 18 Jahre, und möchte die 10 Jahre bis zur Rente wenn möglich höchstens noch ein neues Auto kaufen. Ich kaufe in allen Bereichen eher sehr langlebige Dinge, das ist auch nachhaltiger.

Was uns Laternenparker angeht; freie Mietparkplätze in einer TG sind rare Ware, da gucke ich ohnehin immer mal wieder. Es geht offenbar nur mit verläßlichem Übernacht-Laden. Am Abend vorher herumzufahren, um an einem Schnellader voll zu laden, ist mir bei den wenigen Ladestationen die es in der Stadt überhaupt gibt irgendwie zu riskant. Oft stehen da sogar klar erkennbar Verbrenner drauf, ohne daß es das Ordnungsamt groß zu kümmern scheint, zum Teil sogar einige Tage.
 

Kamikaze

Aktives Mitglied
Die Batterie sollte bei Fahrzeugen unter 5 Jahren noch kein großes Thema sein - selbst wenn sie echt misshandelt wurde. (Die Fahrzeuge sind idR. ziemlich idiotensicher aufgebaut, was das angeht, und wenn man ein wenig auf sein E-Mobil achtet leben Batterien auch gerne mal etliche 100.000km.)
Da wäre für mich eher der Allgemeinzustand und ggf. der Kilometerstand interessant, da auch E-Autos Verschleißteile wie z.B. Stoßdämpfer, Bremsen usw. haben - auch wenn der Motor selbst jetzt nicht mehr dazu gehört.
Und Gebrauchte immer probefahren! Dann siehst du auch, mit welcher Restreichweite du startest, wie weit du gefahren bist, und mit welcher Restreichweite die Probefahrt endet. Das sollte dir einen ganz guten Anhalt liefern wie weit du realistischerweise mit einer Akkuladung kommst. (Bei Probefahrten im Sommer 20% Winterzuschlag einrechnen!)
Wichtiger für Langstrecken ist mMn. da aber die Schnelladefähigkeit.

900km am Stück halte ich (nix für ungut) für beinahe kriminell - egal ob Verbrenner, E-Auto, LKW oder Hovercar. Als Feuerwehrmann rate ich dringend nach 400-450km bzw. 4-5 Std eine Pause von mindestens 15 Minuten zu machen. Das reduziert die Unfallgefahr massiv. (Und beim E-PKW kann man in der Zeit an der Schnelladesäule nachtanken.)
Bedenke: Die ganze Geschwindigkeit und Zeitersparnis bringt dir rein garnichts, wenn du einen Unfall hast (und da reicht schon ein "Streifschuss" an der Leitplanke oder eine Außenspiegelkollision). Ich weiß natürlich auch, dass das "immer nur den Anderen" passiert, aber bitte beachte, dass auch der Mensch ein begrenzender Faktor im Straßenverkehr ist.
 

Stefanseiner

Mitglied
29.10.2021
236
40
Saarland
mona-stefan.de
Kann man mit einem Diesel 900km am Stück durchheizen? Klar kann man. Ich bin auch schon Saarbrücken - Hamburg durch gefahren, oder als Student regelmäßig freitags mittags nach Vorlesungsende die 700km nach Hause zur Freundin.
Aber entspannt und sicher ist was anderes.

Trotzdem, wenn ich die 1.000km regelmäßig fahren müsste wären mir drei Ladestops wohl auch zu lang. Aber ich würde auch einen Job sehr stark in Frage stellen, bei dem ich regelmäßig 1.000km fahren muss...
 
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Berlingo-98

Administrator
23.11.2004
3.781
91365 Reifenberg
Drei Mal laden bei längeren Autobahnfahrten wäre allerdings schon so ein Knackpunkt, ich komme stets am Stück um die 900km weit, das kommt dann also auf die echte Ladedauer an; die Hersteller selbst schreiben ja viel, wenn der Tag lang ist, daher gucke ich lieber in Foren.

Soviel ich weiß, gibt es harte Pausenregeln bei LKW Fahrern. Also eigentlich bei allen, die beruflich fahren. Irgendsowas wie 1 Stunde Pause nach 4 Stunden Fahrt oder so. Da sind 900 km am Stück eigentlich verboten. Ich halte das jedenfalls für grob fahrlässig, jedenfalls wenn man alleine fährt.

Ich würde es aus purem Egoismus nicht tut, denn ich meine, dass es nicht gut für mich und meine Gesundheit wäre. Ich habe außerdem die Erfahrung gemacht, dass häufige Pausen echt entspannend wirken und der Gesundheit und dem Wohlbefinden förderlich sind. Zu zweit siehts anders aus: einer fährt, der andere schläft, dann wechseln.

Siehe dazu auch dem Erfahrungsbericht von Ralf Wagner mit seiner jährlichen Urlaubstour mit über 1000 km:

oder den Tesla S Schlussbericht:

Aber ich wiederhole mich: Es muss nicht immer Tesla sein. Ähnliche Fahrleistungen bieten heute auch preisgünstigere Fahrzeuge.

Und ich wiederhole mich: Man muss es wollen, dann geht es auch. Vor allem Vielfahrer lieben nach einiger Zeit die Kostenersparnis. Wenn man weiss, wies geht.

Gruss, Roland
 

thegray

Bekanntes Mitglied
15.04.2008
8.713
Also je schärfer die Gedanken und Angaben werden, um so Schörfer wird das Profil der möglichen suche; obüberhautptwennoderdochnicht.

Ein Kluger Kopf sagte: Es ist nicht schlimm nicht zu wissen was man will, wenn man weis was man nicht will....;-)
Also was will man nicht.
CO2 Schleuder?
Geld für Sprit an Ausländisch Konzere das wiederum in den Nahenosten fliest?
......


Also - wenn ICH für Dich eine Empfehlung tendiere......Tesla -
Weil dann NICHT Neu wegen deiner Vorgaben!
Gebraucht ist es zu bekommen! 40-50000
Daher auch die Angaben - einen Suchen mit Fetten Akku damit garatierte Restreichweite..... und Wunschideall 2-LAder Mitbestellt oder evtl. nachgerüstet wurde.

Bei eine solchen hast du dann evtl. auch Autonomes Fahren Level 2 oder sogar 3. Probier das mal aus, auf der Langstrecke - dann reden wir noch mal ! 😇
Der Hersteller ist den anderen um Jahre in der Software voraus.

Aber die 1000KM regelmässig ist schon eine Sache - ABER gehe mal in die T-Foren - Also hier in meinem Wohnomfeld gibt es leute die haben in 6 Jahren 500.000 Km zusammengefahren und es gibt anderswo Fälle da haben die in um die 8Jahren hier in D. an die 1,000.000KM.
EXTREM aber gehet auch WENN man unbedingt will.
pa,130.000KM
Im Monat über 10000.
macht am Tag incl. Schlaf; WE; Feiertage und Urlaub 333KM jeden Gott verdammten Tag

ODER wahrscheinlicher ein-zweimal die Woche an die 1000KM.....

DIE aber nicht mit mehr als 120-130!!!!!
Bedenke und das kannst Du auch in der Leistungsanzeige der meisten sehen -> Physik besagt Doppelte Geschindigkeit gleich 4fache Leistung EGAL wie strömungsgünstig etwas sit oder eben auch Verbrauch!!!!

ABER DAS Größte Thema wäre mir hier bei dir in deim "Katalog" die Regelmässige Ladefrage.
Und wie man das löst.
Mal eine Anfrage bei der Stadt Berlin machen.
Oder mal spezielle Intressenvertreter grade um das Thema kontaktieren
UND was ist aus den beiden Startups in BErlin geworden die JEDE Laterne zu einer "Schnarsch"-Ladestation machen wollten.?


Batterie ja die kann nach lassen - bei T. wird die recht Konservativ behandelt - und es liegen etliche ErFahrungen für vor - aber auch da hat es über die Fahrzeuggenerationen was verändert. Da muß man andere Spezies vorzugsweise auch anderswo fragen.

Ich wundere mich schon das kein Hybrid ausgelobt wurde (stehe ich in der derzeitigen Ausprägung alte Technik - Grünfärben zu wollen ) kritisch gegenüber. Es gibt aber Ausnahmen von der Regel, aber selten gewinnt man am Ende.
Und schlimmer das dann auch noch mit Privat-Leasing ......weil das Fahrzeug auch nur nur 199,- kosten würde, so Rosa keine eine Brille garnicht sein - das ich mir das aufbinden lasse.

So mal ein Paar Sachen auf die Schnelle .... mus Raus
 

Berlingo-98

Administrator
23.11.2004
3.781
91365 Reifenberg
Nochwas zu den Stromkosten: Bei diesen zu erwartenden km-Leistungen ist eine flatrate echt eine Überlegung wert:

Schau mal, ob Dir jucr gefällt oder doch lieber elvah.

Beide haben Kontingente, sind also nur eingeschränkt wirkliche flat-rates. Man sollte die Nutzungsbedingungen schon genau studieren. Die jucr business wird allerdings mit echt-flat beworben. Beide flat-rates sollten auch im benachbarten Ausland gehen, z.B. in Holland oder so. Wo fährst Du hin von Berlin mit 1000 km Strecke? Amsterdam wären nur 654 km. Paris aber 1062 km.

Bei Deinen rund 40.000 km p.a. oder mehr kannst Du bei Diesel z.Z. mit rund 4000 Euro Spritkosten p.a. rechnen. Tendenz sicher nicht fallend. Rein elektrisch sollte das mit 1000 bis 2000 Euro machbar sein. Mit ein klein wenig know-how. Vielleicht sogar noch günstiger. Und dann noch ohne KFZ Steuer und zusätzlich 300 Euro THG Geld p.a.

Für mich lohnt sich das nicht. Ich fahr zu wenig mit irgendwas zwischen 10 und 20 T km p.a. und habe vor allem im Sommer zuviel kostenlosen Solarstrom. Und einige kostenfreie Ladestationen in meiner Nähe an Punkten, wo ich sowieso ab und an hinfahre. Die ersten 4 Monate bin ich rund 4000 km gefahren und habe zuhause rund 400 kWh Strom gezogen. Geschätzt rund 3/4 davon kostenlosen Solarstrom. Unterwegs habe ich auch einige Male kostenpflichtig geladen, schon um es zu testen. Mit Kia-Charge für 33C/kWh für AC und das deutschlandweit find ich ok. Mit der Ladekarte der Stadtwerke München gibts sogar DC Schnellladen für 38C/kWh. Ist das nach meinen Kenntnissen derzeit günstigste Angebot für Gelegentlich-Lader. Also von flatrates mal abgesehen.

.... aber bedenke: Elektroautofahren macht dick. Wegen Essen in den Ladepausen. Da hilft nur eiserne Disziplin.

Gruss, Roland
 
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Emil

Bekanntes Mitglied
04.04.2006
2.695
1000 km mit nur 2 Stopps ist unrealistisch. Auf der Autobahn haben die gängigen Langstrecken-E-Fahrzeuge knapp 300-400 km Reichweite - aber nur auf der 1. Etappe wenn sie vorher auf 100 % geladen waren. Danach lädt man das Fahrzeug meist nur zu 60 - 80 % auf, da bis dahin die Ladeleistung noch hoch genug ist. Damit hat man dann aber meist nur noch eine Reichweite von 200 - 300 km Reichweite. Es wird also auf mindestens 3 Stopps hinaus laufen. Das gilt für den Sommer, im Winter sind entsprechend mehr nötig.

Also Anhaltspunkt für 1000 km Trips kannst Du Dir die 1000 km Videos von Bjorn Nyland ansehen.

Die Fahrzeiten mit den unterschiedlichen Fahrzeugen gibt es auch in eine Google Tabelle.

Ich persönlich würde mit Deinen Rahmenbedingungen bei einem Verbrenner bleiben, denn ohne regelmäßige Lademöglichkeit gerät das E-Mobil zum Frust. Lieber als Zwischenlösung zu nochmal einen gebrauchten Verbrenner kaufen, bis sich die Randbedingungen (Lademöglichkeiten, Reichweite, Ladegeschwindigkeit) verbessern.
 

Andreas106

Mitglied
29.03.2011
193
Warum kostet bei euch ein Tesla M3 über 40000 €? Bei dem Preis von knapp 43 T€ geht doch noch 6000 € BAFA ab.
 

thegray

Bekanntes Mitglied
15.04.2008
8.713
Genau bei Extremanwendungen - sollte man auch eher die obre Ende der Preisliste abarbeiten;-)
Und 1000KM in einer Tour ist ganz klar eine Extremanwendung und da sollte man den Frustfaktor minimieren und nicht an dem Ende gespart haben.

DANN noch das wer hat vom kleinen geredet?

Eher nein ich habe von einen gebrauchten .....und zwar - WAS hier manche vergessen bei hohen Laufleistungen lohnt sich ein gebrauchter S-Modell mir Lifetime "kostenloses Tanken"
ABER LEIDER passt das als Empfehlung nicht in sein Nutzungsverhalten mit nur ein Paar Tausend Km im Jahr.

WIESO fragts du eigentlich was ist deine "innerere Moti-Vation"

Umwellt; Enkel/Kinder; Zukunft; Kostenoptimierung ???

Was ist mit
Alten schonen für Langstecke.
Pedelec und Klein-BEV (Kurzstrecke im Winter oder 100-200KM) Den Rest mit Audi
da bleibste bei weit ganz weeeeiiiiiiiiitttt also extremweit so 90-85% unter der geplanten Ausgabe.
Zum Antesten aus dem Sharingsystem......

Und einen weiteren Teil - des gesparten Ausgabe -> in ein Bürgerkraftwerk, da Strom ja keine Grenzen kennt muß das ja nicht in Berlin liegen wenn es kein passendes Projekt....
Dann machste deinen "eigenen" Strom und verkleinerst damit Sinnvoll deinen Erdabdruck.....

Nur mal so als alternative " Out of the Box" gedacht .....

Denn eines ist sicher klar geworden - ohne diese vermaledeite Steckdose kann es nervig werden.
 
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thegray

Bekanntes Mitglied
15.04.2008
8.713
Nur mal so als alternative " Out of the Box" gedacht .....

Denn eines ist sicher klar geworden - ohne diese vermaledeite Steckdose kann es nervig werden.

Ja ja und dann kommen noch die Besserwisser ....Lightyear aus NL und dann noch Sono in München.
Der Erste könnte sogar noch was vor den Müchnern schaffen - was auszulieffern.
Nur der Niederländer wird mindestens das 5fache dessen kosten was der von Sono-Motors......und beide schaffen auch keine 1000 oder ......also Definition ohne FremdeSteckdose
doch!!!!!! -- im Sommer und bei genung Licht die Paussssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssen
werden etwas länger:love:.

Also keine Sekundenschlaf mehr möglich - Entschleunigung des 21Jahrhunderts neu definiert.
Co2 Neutraller mit einem Neuwagen geht es nicht mehr :devilish:


EDIT

JA JA - Entschleunigung neu definiert - werden jetzt manche fragen WO SIND WIR!
ja ja gut im ELWEB
Also - Definition von Entschleunigung heist CITYEL!

EDIT EDIT
Pardon
Post EDIT
ABER hey was das nicht im Letzten Jahrhundert - reusper duck und wech
 
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