Laden von Li-Ionen-Zellen


Jens Schacherl

Aktives Mitglied
30.03.2004
1.067
0
#1
Hallo,

hier gibts ein interessantes Dokument über die verschiedenen Cell-Balancing-Techniken für Li-Ionen-Akkupacks:

http://formulasun.org/asc/tech/SAE_2001-01-0959.pdf

Meiner Meinung müßte man beim "Charge Shunting" den Widerstand auch durch eine Leistungs-Z-Diode mit z.B. 4.1V ersetzen können. Die Ladesteuerung müßte dann nur erkennen, sobald bei einer Zelle die Endspannung erreicht ist und den Ladestrom soweit absenken, das die Diode nicht überlastet wird (1-2A je nach Kühlungsaufwand). Wenn alle Zellen etwa dieselbe Kapazität haben, sollte diese Nachladephase mit niedrigem Strom nicht allzulange dauern.

Alle anderen Techniken erscheinen mir entweder zu aufwendig bzgl. Kosten/Gewicht oder der Energieverlust ist zu hoch.

Ob die FORTU-Batterie wohl gegen Überladung unempfindlicher sein wird?
:confused:

Gruß Jens
 
D

Dieter

Guest
#2
Hallo Jens habe mir das Lithium charging script kurz angesehen.

Die Vorschläge darin halte ich alle für schwer praktikabel in unserer e-mobil Anwendung (U~100V = 35+ Zellen). Deine Idee mit Z-diode klingt generell gut und ist mit einer einfachen aufgeblasenen ZD über einen Leistungstransistor auch machbar. Das würde aber bedeuten, daß viel Energie verheizt wird = entspricht der Widerstandsmethode weil die ZD die überschüssige Energie einfach in Wärme umsetzt. Demnach hätte das System einen schlechten Wirkungsgrad und ist nicht ideal für Rekuperation.

Eine Verwendung von Transformatoren und Spulen ist teuer und schwer – scheidet also aus. Demnach bleiben noch Cs über, das ginge, erfordert aber viele dicke Transistoren (bei 100V 50 Leistungsmosfets+50 Dioden für die Reversdiode) einige teure Cs und einiges an Schutzbeschaltung auch da sind die Verluste nicht zu vernachlässigen aber besser. Ein DC-DC der eine variable Spg. rausbringt und den man je nach Anzahl von zu ladenden Zellen einstellt wäre die selbe Idee und kostet noch mehr.

Also bliebe doch nur eine Kombination aus der Methode verheizen und der C Methode als praktikable Lösung.

Lohnt sich der Aufwand? Und wo bekommt man überhaupt solche Akkus her?? Die sind doch irgendwie gefährlich und deshalb nicht im Handel :confused: ???

Hast du noch Ahnung über andere Akkuladeverfahren / Akkutypen? Bzw. hast Du irgendwelche Akku links die interessant sein könnten? Ich werde mich jetzt aus aktuellem Anlaß (Saxi) in die Angelegenheit einarbeiten und auch vor Bastellösungen nicht zurück schrecken.
 
06.04.2006
208
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#3
Hallo Dieter,
unter
http://www.battery-vrla.com/
Produkte anklicken, Nickel Zink
dort findest Du Infos zu Nickel Zink Batterien, die Daten sehen ganz gut aus, ein Nachteil ist allerdings die, beim entladen mit hohen Strömen, stark abfallende Spannung.
Was für Batterien waren denn im Saxi? Länge:, Breite:, Höhe:?
Kapazität, Spannung

Gruß Frank
 
D

Dieter

Guest
#4
Ich suche derzeit Batterien für mein neues Saxi:
Jetzt sind 12* Bleisäure 55AH (270*180*200) verbaut.
Ich habe 2 Batteriekästen von je ca. 720*280*450. Der einbau ist allerdings schwierig, weil bei einem der Kästen nur ein Loch von ca. halber Länbge zum Verstauen vorhanden ist.

Ich will jetzt erstmal aus Kostengründen (Reifen brauche ich auch) normale Starterbatterien der billigsten Sorte kaufen und dann allerdings jeden Accu mit einem Temperaturfühler und Spannungsmessanschlüssen ausrüsten, damit ich immer den totalen Überbilck habe. Gibt es auch elektronische Säurestandsmesser??? Ein Ausbau der Batts gestalltet sich bei mir recht umständlich.

An Tips bin ich als noch Greenhorn unter den e-fahrern sehr interessiert. :D
 
J

j-hd

Guest
#5
...gar keine Frage: Optima Yellow Top - fast schon wie Strom aus der Steckdose
Die passen selbst von den Abmessungen her.

Möge der Saft mit Dir sein
j-hd
 

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