Ladegerät



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Peter Pott

Mitglied
04.04.2006
55
Wow, was für eine Reaktion!
Danke jedenfalls für die Tipps.
Ich muss noch ein paar Sachen klarstellen. Wir sind hier an der Uni alles Maschinenbauer, Elektrotechniker und Informatiker mit Diplom, deswegen sind wir nicht auf die Idee gekommen 20A Ladestrom von 230V auf 12 per Vorwiderstand zu regeln, keine Sorge! ;-). Es ging eher darum, ob man der Einfachheit haleber (wir wolle nachher keine 2500 Steinchen für das Gerät ausgeben) von 15V Eingangspannung aus einem handelsüblichen Schaltnetzteil auf 13,8V runter kommen. Das sind in der Hauptladephase nahe Null Watt Verlust und in der Erhaltungsladung, wenn nur ein paar mA fließen auch keine nennenswerten Verluste. Die Pulbreitenregelung liegt, wenn wir sie nutzen, bei 25kHz.
Die Frage, ob wir in einem Pulszyklus n Akkus sequentiell laden können habe ich leider nicht beantwortet gesehen, ich werde mich mal kundig tun.
Die Größenordnung für das System soll bei 20A pro Kanal à 12 V liegen, also bei nahezu 1KW für die vier EVT-Blöcke. Aber im Endeffekt wird das von der Spannungsquelle abhängen, die wir NICHT mit einbauen. Da kann man dann ein beliebiges Netzteil benutzen.
Also: wir werden uns nicht an 32A Drehstrom die Finger verbratzeln, wir bauen ein kleines leichtes Ding aus verschiedenen Modulen, wir werden etwa 5 Ladestufen bestehend aus Strom- und Spannungsregelern implementieren und es wird eine Temperaturkompensation geben, wenn wir einen sicheren Messpunkt finden. Die Idee, den Sensor am Pluspol zu montieren, hatte ich auch schon, doch bin ich mir nach wie vor icht sicher, ob ich damit eine gemittelte Temperatur über alle Zellen messe, oder nur die der ersten. Schaumermal. Dem Pic ist das egal.
Beste Grüße

Peter
 

Gunther Kufner

Mitglied
11.12.2004
120
Hi Peter

Aha! Das wären interessante Informationen für den ersten Beitrag gewesen...

Die Frage, ob wir in einem Pulszyklus n Akkus sequentiell
laden können habe ich leider nicht beantwortet gesehen, ich
werde mich mal kundig tun.

möglicherweise, weil es niemand so genau verstanden hat?! ich zumindest weiss nicht genau, was du da machen willst...

Die Größenordnung für das System soll bei 20A pro Kanal à 12
V liegen, also bei nahezu 1KW für die vier EVT-Blöcke.

hmm... seltsame Angabe, finde ich... zumindest, wenn du es sequentiell machen willst... vielleicht verstehe ich es deswegen nicht?

temperaturmessung an einem Pol halte ich für durchaus sinnvoll.

Viele Grüße

Gunther
 

Bernd Rische

Mitglied
18.12.2003
225
Hallöchen,

auch wenn es deine Frage nicht beantwortet und ich mich als Absouter Elektronik Laie wieder oute ;)
Aber mal die Frage wie kann man in der Geschwindigkeit die die Stromquelle an die verscheidenen Batterien klemmen? Denn ich habe doch eben verschiedene 0V Potentiale die ich dann umschalten muss.

Kann mir vielleicht da mal einer in meiner Überlegung helfen? Oder sagen in welchem Forum mir da geholfen wird ;-) ? Meine Elektronikerausbildung ist schon etliche Jahre her und begrenzen sich noch auf einfache Transistor-Schaltungen und eben Computerschaltkreise.
Aber die Technik mit den Ladetechniken versuche ich nun eben zu lernen ;-)

Meine derzeitige Lösung ist eigentlich nur mit Relais das Netzteil an die einzelnen Batterien anzuschalten. Das ist aber in der Geschwindigkeit und in den Stromhöhen ein Problem. Ich kenne zwar Netzteilschaltungen wo ich in der Plusseite einen Transistor in Reihe geschaltet ist um die Strombegrenzung zu machen. Aber kann ich so auch die einzelnen Batterien anschliessen? Also eben je einen Transistor (oder MOSFET) pro Batterie in die Plusleitung und in die Nullseite (Masse)?
Gibt es evtl im Netzt einfache Schaltungsbeispiele wo so eine Umschaltung von einer Quelle auf 2 - x Verbraucher gemacht wird ohne Relais?

Aber nun doch noch zu deiner Frage: Zwar nicht in der Frequenz und in der Höhe wie du es machen möchtest, sondern eben nur mit 2C und alle 60sek. Umschaltung wurde dieses mit positiver Wirkung bei der HTA (HTI) Biel in einem Lader für 2 Batterien gemacht.
(Dort wurden aber eben wegen der geringen Geschwindigkeit Relais genommen :( )

Bis denne

Berny
 

Emil

Bekanntes Mitglied
04.04.2006
2.797
Hallo Peter,

ich hatte diesen Link schon früher mal gepostet:
http://www.hta-bi.bfh.ch/~mik/download%5CSchlussbericht.pdf

Der beschreibt was ähnliches, nur ist die Pulsfrequenz viel niedriger.

Gruß,
Emil
 

Peter Pott

Mitglied
04.04.2006
55
Hallo Bernd,

die Umschaltung würde mit Mosfets gemacht werden. Die haben einen Widerstand von etwa 0,3mOhm. Und die Schaltfrequenzen sind nicht das Problem. Die hohe Frequenz dient nachher noch der Pulsbreitenmodulation.
Das sollte schon passen.

Grüße

Peter
 

Emil

Bekanntes Mitglied
04.04.2006
2.797
Peter Pott schrieb:

die Umschaltung würde mit Mosfets gemacht werden. Die haben
einen Widerstand von etwa 0,3mOhm.

Welche MOSFETs haber einen Widerstand von 0,3 mOhm?

Oder willst Du viele parallelschalten?

Gruß,
Emil
 

Gunther Kufner

Mitglied
11.12.2004
120
Das hab ich mich auch schon gefragt. Die besten, die ich kenne, haben 3mOhm.
Und parallelschalten würde ich tuntlichst vermeiden. Zumindest muss man da auf einige Dinge aufpassen. Die haben die (un)schöne Eigenheit, dass der Rdson kleiner wird, wenn sie warm werden. also fließt durch den, der am wärmsten wird, noch mehr strom... ausser, man tut was dagegen.

Viele Grüße

Gunther