Ladedauer

  • Themenstarter Gunther Diehl
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Gunther Diehl

Guest
#1
Hallo,

da ich zur Zeit erhebliche Reichweiteneinbussen mit meinem Kewet habe, bin ich beim Nachrechnen. Mein Zivanlader NG3 läd meine Varta 180AH-Akkus in rund 3 Stunden in 2 oder 3 Stufen (Gasungsphase?). Danach schaltet das Gerät ab. Ich habe nun den Anfangsladestrom gemessen. Dieser liegt bei 36 Ampere. Wenn ich davon ausgehe, daß die Akkus leer sind (Spannung unter 12 Volt), dann müsste das Ladegerät doch mindestens 5 Stunden mit 36 Ampere laden, damit die Akkus voll sind. Danach noch die Gasungsphase.

Wo liegt mein Denkfehler?

Gruß
Gunther
 

Herbert Hämmerle

Aktives Mitglied
13.12.2004
1.140
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#2
Gunther Diehl schrieb:

Mein Zivanlader NG3 lädt
meine Varta 180AH-Akkus in rund 3 Stunden...
Ich habe nun den Anfangsladestrom gemessen. Dieser liegt bei 36 Ampere.
Wenn ich davon ausgehe, daß die Akkus leer sind (Spannung
unter 12 Volt), dann müsste das Ladegerät doch mindestens 5
Stunden mit 36 Ampere laden, damit die Akkus voll sind.
Bei den hohen Strömen, die in einem E-Fahrzeug vorkommen, kannst Du ohne Beschädigung eine Bleibatterie nur zu ca. 60-70% entladen, dann fällt die Spannung so ab, daß es für die Batterie gefährlich wird.
Somit ist natürlich auch weniger nachzuladen, weil die Batterie ja de facto nicht leer ist, sondern die Restkapazität ist mit hohen Strömen nicht nutzbar.

 
G

Georg Schütz

Guest
#3
Die Akkus hatten nach der Stromentnahme eine Spannung von unter 12V. Daher würde ich annehmen, dass sie wirklich leer sind.

Meiner Ansicht nach liegt die geringere Stromentnahme bei höhen Strömen am Innenwiderstand der Bleibatterie (bei NiCd-Batterien mit sehr geringem Innenwiderstand tritt dieses Phänomen ja auch kaum auf). Der Innenwiderstand führt dazu, dass ein Teil der Leistung zum Aufheizen der Batterie benötigt wird. Das bedeutet, dass man bei der Entnahme von hohen Strömen weniger Leistung herausbekommt, als man hereinsteckt. Daher müsste man bei wirklich leerer Batterie, die volle Ladung nachladen können - und das unabhängig davon, ob man die Batterie mit niedrigen oder hohen Strömen entladen hat.
Der Innenwiderstand hat als Ursache, dass die chemischen Prozesse in der Batterie nicht beliebig schnell ablaufen. Man kann den Innenwiderstand dennoch senken, in dem man die Temperatur der Batterie z.B. durch eine Heizung erhöht. Somit erhöht sich die Reichweite und der Wirkungsgrad der Batterie.

Ich würde mal überprüfen, ob alle Batterien vor und nach dem Laden die gleiche Spannung haben und gegebenenfalls eine Ausgleichsladung (geht natürlich nur bei der traditionellen Säurebatterie, nicht bei "wartungsfreien" Gel- oder Fließbatterien) vornehmen.
 
R

reinhold

Guest
#4
Hallo
Welcher Kewet Typ?
Wenn die Batt nicht mehr so macht wie soll ist die erste Frage . wie alt- wieviel laufleistung?
Welcher Batterietyp?
Dann wüde ich weitermachen mit zwischenstecken eines Lademengenzählers
Z.. vom Globus um 21.-
Der zeigt die die Bruttoenergimenge die Du lädst.
Dann würde ich die Vollspannungnen der einzelnen batts messen.
Ist eine anders?
Dann 20 km fahren und wieder Spannungen messen.
Läuft eine weg?
Dann mit Energiemonitor laden~3-4Kw?
Schreib mir die Ergebnisse!
Tschau
Reinhold
 

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