Kostenloses Ladeparadies findet ein Ende / Aldi Süd

saxobernd

Aktives Mitglied
23.07.2020
632
Das war schon überaus praktisch. Nach meinem wöchentlichen Einkauf bei Aldi-Süd war jeweils mein Kühlschrank voll und ebenso meine Fahrbatterie in der Nähe 75%. Warten auf eine besetzte Säule brauchte ich selten und die energiehungrigen Teslafahrer räumten oft das Feld für meinen kleinen Schlucker.
Gut fand ich schon die Lösung, dass bei Sonnenschein die Filialen mit großen Solardächern den Strom ungebremst abgaben, wenn Wolken ausgezogen waren, die Ladeleistung auf 3,5 kW reduzierten.
Ich halte es für überaus wichtig, dass solch ein Anreiz für das solare Laden bestehen bleibt. Das geht nicht ohne Aufhebung der Besteuerung der solaren Energie und der Umlage. Mir reicht eigentlich das nächtliche Laden an meinem Schukoanschluss für knapp 26 Cent pro kWh. Wenn ich nun zukünftig wenig mehr für das solare Schnellladen bezahlen muss, wird mich das nicht abhalten den kleinen Umweg von 3 km auf mich zu nehmen, alleine schon, weil es sinnvoll ist, die solare Energieversorgung zu nutzen. Auf meinem Garagendach (es gehört mir nicht) ist mir das verwehrt. 600 kWh jährlich kämen da mit meinen 6 Modulen schon zusammen. Noch stehen die nur dumm herum.
Vermutlich werden die meisten übrigen Anbieter kostenlosen Ladens Aldi-Süd folgen.

Das eingebaute Ladegerät im Mii ist stufenlos regelbar, da muss ich mich nur mit dem Protokoll auseinandersetzen.
Aber wie ich unsere solare Mobilitätscommunity kenne, ist das längst gelöst, auch ohne teure Wallbox...

Ende kostenloses Laden bei Aldi
 
Zuletzt bearbeitet:

Sascha Meyer

Bekanntes Mitglied
18.05.2007
4.463
Hi,
viele Super- und Baumaerkte quer durch die Republik bieten waehrend des Einkaufens kostenlosen Ladestrom an. Leider sind diese Saeulen groesstenteils dauerbelegt, zumindest bei uns in der Gegend. In meiner Stadt gibts nen auf ca. 25 KW-Ladeleistung gedrosselten Schnellader bei Lidl, welcher permanent durch Teslas belegt ist. Soll kein Vorurteil gegen alle Teslafahrer sein, aber andere BEVs raeumen die Ladesaeulen wieder, sobald ihr Einkauf fertig ist und die besagten Teslas bei uns stehen von Sonnenauf- bis Untergang wie festgewachsen an der Traenke. Einfach nur ein asoziales Verhalten.
Ja, ich finds gut, dass man mit kostenlosem Laden versucht, die E-Mobilitaet zu foerdern. Aber ich faends auch gut - und Lidl ist an dem Problem ja dran - wenn alle Schnelladesaeulen an Supermaerkten kostenpflichtig oder zumindest zeitlich beschraenkt waeren. Man muss hier bei der Solidaritaet etwas nachhelfen.

Viele Gruesse aus dem Saarland, Sascha
 

saxobernd

Aktives Mitglied
23.07.2020
632
Eine andere Art, eine andere Art Sonne auf die Erde zu holen, könnte uns aus China blühen:
Das bereits existierende Tokamak Chinas erhöht die Energie für die Fusion auf das Sechsfache, also 60 keV statt 10 keV, die theoretisch mindestens erforderlich sind. Immerhin schon 50% der hineingesteckten elektrischen Energie kommt schon als Wärme zusätzlich heraus.
Plasmaalterung bleibt ein Problem.
Vorerst sollten wir noch mit den Aldi-Säulen mit Solardach vorlieb nehmen.

Sonnenstrom aus dem Aldiregal aus China?

Vermutlich lohnt sich das Anstellen noch nicht.
 

Norbert

Mitglied
19.08.2018
224
79771 Klettgau
Da wären wir wieder bei den Thema Säule blockieren oder heist es : Säue blockieren.. .... egal
Ich könnte sofort damit leben wen die " Ausgabestation " wie sie auch immer heist, den Stecker nach einer gewissen Zeit welcher keine Last mehr gezogen wird, entriegelt wird oder zumindes zum entriegenl durch den nächsten freigegeben wird.Das frühe freigeben wird belohnt, das Blockieren richtig teuer. Wen jemand nicht mag das ich den Stecker aus seinem Wagen ziehe, so wird er zahlen oder sich bewegen.
 
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Wertungen: wolfgang dwuzet

Kamikaze

Aktives Mitglied
den Stecker nach einer gewissen Zeit welcher keine Last mehr gezogen wird, entriegelt wird
Was hindert Menschen mit krimineller Energie dann daran sich die ganzen entriegelten Ladekabel unter den Nagel zu reißen?
Angesichts dessen, wie teuer diese Kabel sind sehe ich da einen großen Aufschrei kommen, wenn die einfach so entriegelt werden würden.
Gegen eine (gerne hohe) Blockiergebühr hätte ich nichts ein zu wenden.
Noch besser fände ich aber die Einrichtung besonders vieler "Schnarchlader" - also leistungsschwache Anschlüsse, die ausreichend verfügbar sind um sie auch über längere Zeit nutzen/blockieren zu können ohne dass sich darüber jemand aufregen müsste.
Also z.B. an den Anschluss einer 22kW-Ladesäule stattdessen lieber ~50Stk 2kW-Ladebuchsen mit Lastmanagement - insbesondere an Langzeit-Parkplätzen wie z.B. P+R.
Dann kann man dort früh morgens auf dem Weg zur Arbeit sein Autochen anschließen und abends ist es dann voll(er) für die Heimfahrt. Über die ca. 10h, die ein Pendlerfahrzeug da steht könnte so rechnerisch etwa 4,4kWh (also rund 20km) nachgeladen werden, was erstaunlich nahe an der durchschnittlichen Tagesfahrstrecke des Durchschnitts-PKW liegt, obwohl ich die Werte nur eben in den Raum geworfen habe.
In Wirklichkeit dürfte die geladene Energiemenge deutlich darüber liegen, da ja nicht ständig alle 50 Schnarchlader-Buchsen belegt wären und deshalb mehr Leistung für alle Anderen zur Verfügung stünde.
Wäre auch deutlich netzdienlicher als "nur" eine Stunde (+-) mit viel Power laden und dann muss aber das Auto weg (sonst Blockiergebühr).

Wenn man jetzt noch in Betracht zieht, dass für Typ2-Ladung ein Minimum von 6A gilt (was etwa 1,4kW entspricht), gepaart mit dem Wunsch nach einer Garantie, dass das Autochen auch wirklich Strom abbekommt (wäre bei 50 Buchsen nicht zwingend der Fall) dann wären es wohl eher 15 Ladepunkte je 22kW-Anschluss und die rechnerische Ladung je 10h Standzeit eher bei 14,6kWh (bzw. ca. 75km). Doch noch immer wäre so ein System deutlich netzschonender als eine einzelne 22kW-Ladesäule.

Leider verkaufen sich 30 Schnarchlader nicht so gut zum Posieren des Bürgermeisters, wie eine nagelneue 2*22kW-Ladesäule mit sagenhaften zwei Parkplätzen. Die 30 Schnarchlader-Plätze hätten ja auf dem Foto gar keinen Platz... :cry:
 

Sascha Meyer

Bekanntes Mitglied
18.05.2007
4.463
Was hindert Menschen mit krimineller Energie dann daran sich die ganzen entriegelten Ladekabel unter den Nagel zu reißen?
Moin Rick,
naja, die Tatsache, dass die Kabel fest an der Saeule montiert sind. Die Entriegelung sollte Fahrzeugseitig stattfinden. Aergerlich sind dauerblockierte Schnelladesaeulen. Dass die Ladesaeulen mit Kinderstrom auch unnoetig blockiert werden, faellt etwas weniger ins Gewicht, da selbige wie Sand am Meer vorkommen und eher ungeliebt sind.
Ihr habt Recht, das Verhalten der Elektromobilfahrer aendert sich durch die deutliche Zunahme der Szene. Waren wir frueher eher sozial gereifte Selbstdenker mit Einsicht fuer das persoenliche Verhalten, so trifft man heute unter den E-Fahrern halt auch mir_is_alles_egal- oder wo_ich_bin_is_vorne-Menschen. Also muss wieder durch eine allgemein gueltige Konvention interveniert werden, denke ich. Traurig.

Viele Gruesse aus dem Saarland, Sascha
 

saxobernd

Aktives Mitglied
23.07.2020
632
Seit ich schnellladen kann, bin ich eigentlich sehr zufrieden mit dem Verhalten meiner elektrischen Brüder und Schwestern. Da das Laden nicht mehr so lange dauert, fällt gegenseitige Rücksichtnahme nicht mehr so schwer und notfalls plauscht man ein wenig...
Unverständlich ist mir, dass die LGBT-Fahrer mit ihren sehr kleinen Batterien so lange für eine Volladung brauchen, obwohl sie nur 50km weit kommen. Die sollten einen direkten Zugang zur Batterie haben, sonst lohnt sich die Hybrid-Technik nicht. Den könnte man auch so gestalten, dass man seine Solarpaneelausbeute bei bedecktem Himmel einspeisen kann und auch das Haus versorgen. Die gefährlich hohen Gleichspannungen kann man bei Gleichstrom mit höchst einfachem Fehlerstromschutz versehen. Ich habe ja probehalber einen Outlander die voll entleerte Batterie mit Super 10 im Stand voll laden lassen. In der Hoffnung, dass man so notfalls sein Haus versorgen kann. Das funktioniert überhaupt nicht, es sei denn, Ihr heißt Krösus und habt Mitleid mit den Mineralölkonzernen. Ein ganz irre hoher Verbrauch.
10 Minuten Gleichstromladen sollte für ein LGBT-Auo immer möglich sein.
Blockierende Verbrenner-Porsches sind mir keine mehr begegnet.

Der meiner Meinung nach zu teure Gleichstrom samt teurem Anschlussgedöns sollte sich preislich am Aufwand messen. Der ist einfach nur zu teuer. Wird sich von selbst regeln.

Da ich zukünftig meist vor meiner Garage lade, wüsste ich gerne, wie hoch ich maximal mit den 0,07C = 2500 Watt laden sollte. Auch da bei 80% beenden? Bei Aldi wurde automatisch bei unter 80% beendet (1 Stunde Einkaufszeit, zum Schluss der Ladung stark verminderte Ladeleistung). Wenn ich zu Hause nicht vorher stoppe, lädt Fräulein Mii immer 100%.
 

Werni

Aktives Mitglied
19.02.2019
1.461
Heidenrod
Zuminest bei den AC-Ladepunkten wäre eine Lösung einfach: Ein eigenes Ladekabel muss mitgebracht und an der Ladebox eingesteckt werden. Nach Volladung oder Maximalladezeit wird der Strom abgestellt und an der ladebox entriegelt. Dann kann sich der nächste einstöpseln. Da das Kabel am Auto verriegelt bleibt, kann es nicht geklaut werden und es ist kein Eingriff ins Auto nötig.

Gruß,

Werner
 
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Berlingo-98

Administrator
23.11.2004
3.808
91365 Reifenberg
Das eingebaute Ladegerät im Mii ist stufenlos regelbar, da muss ich mich nur mit dem Protokoll auseinandersetzen.

Nach Typ2 Standard von 6 bis 16A von der wallbox einstellbar, ein- oder zweiphasig.
Was Du im Auto einstellen kann, musst du mal rausfinden. Ich hab ja keinen Mii...

Mein Kia eSoul kann unabhängig von der wallbox Vorgabe per Parametrierung bei AC in drei Stufen laden: voll - mittel - niedrig. Im Prinzip läuft es wohl so, dass bei voll das Pulsweitensignal von der wallbox manipuliert wird. Bei voll nicht, bei mittel auf 75% und bei niedrig auf 50%.
Ich konnte so bei Parametrierung im Auto auf niedrig und Vorgabe von der wallbox von 6A tatsächlich und gemessen mit 3 A Strom laden. Einphasig also mit nur 690 Watt.

Gruss, Roland
Zum eigentlichen Thema, also dem Laden bei ALDI.
Ja, es soll zug um zug bei allen Stationen ab 1.6. kostenpflichtig werden. Ist für mich ok, weil dann die Stationen sicher wieder mal auch für mich zugänglich werden könnten. Außerdem sehr gut: es wird von moderaten Preisen von 25 C/kWh geschrieben. Mal schauen, ob für AC, DC oder alles. Und sehr gut: es kann per normaler Bankkarte direkt bezahlt werden. Einfach Karte dranhalten - und fertig. Noch besser: einige Stationen werden rund um die Uhr und auch an Sonn- und Feiertagen zugänglich sein.
Alles in allem sehe ich es als eine Verbesserung an.
 

Norbert

Mitglied
19.08.2018
224
79771 Klettgau
Was hindert den Diebstahl ? Erfahrungsgemäß spätestens nach dem ersten Mal wird er nach seinem Kabel schauen oder besser: er denkt vorher ( auch an andere ) rechnete hoch wann voll und sichert sich sein Kabel dann sofort / macht somit frei.
 
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Berlingo-98

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23.11.2004
3.808
91365 Reifenberg
Zuminest bei den AC-Ladepunkten wäre eine Lösung einfach: Ein eigenes Ladekabel muss mitgebracht und an der Ladebox eingesteckt werden. Nach Volladung oder Maximalladezeit wird der Strom abgestellt und an der ladebox entriegelt. Dann kann sich der nächste einstöpseln. Da das Kabel am Auto verriegelt bleibt, kann es nicht geklaut werden und es ist kein Eingriff ins Auto nötig.

Gruß,

Werner
Na ja, viele moderne E-Autos können das parametrieren.
Jedenfalls an meinem Kia eSoul kann ich es so einstellen:
1. Mein Ladekabel vom Auto immer verriegelt, wenn eingesteckt, oder
2. Mein Ladekabel vom Auto nur während der Ladung verriegelt. So ist es z.Z. bei mir eingestellt, weil es für das Laden zuhause über mein an der wallbox fest angebautes Kabel am bequemsten ist. Ist die Ladung beendet, weil a) voll (am Auto auf 90% eingestellt) oder weil b) nicht genug solarer Überschuss zur Verfügung steht, kann ich das Kabel rausziehen.

Version 1 bietet Sicherheit gegen das Kabel-Klauen, ist aber unfreundlich gegenüber anderen.
Version 2 natürlich deutlich freundlicher für die Kollegen, die auch mal laden wollen, aber unsicher, weil dann das Kabel geklaut werden könnte.

Allerdings habe ich bisher unterwegs noch nie die Vollladung bzw. 90% Ladung erreicht, jedenfalls nicht an herkömmlichen AC Ladesäulen. Und falls ich mal ganz langsam laden will, weil der geplante Ladehalt mehrere Stunden dauert, oder weil ich wegen gut gefüllten Akku wenig laden (aber dort parken) will, werde ich mir eigens dafür ein einphasiges Typ2 Ladekabel machen. Dass wird auch mein Auto so eine Spassbremse wie die langsam ladenden Hybridautos. Na ja, an Bezahlstationen ist sowieso meist die grosse Leere. Ist jedenfalls die Lehre aus meinen Beobachtungen.

Die Reduzierung im Auto auf halbe Ladeleistung hat bisher an öffentlichen Säulen nix gebracht. Ist mir klar, denn die bieten ja 22 kW bzw. 32A an. Das Auto nimmt davon die Hälfte, also 16A. Und mehr kann das Auto sowieso nicht, ist also für das Auto der max. Ladestrom vom Netz.

Gruss, Roland
 

saxobernd

Aktives Mitglied
23.07.2020
632
Die Teslas bekommen bei meinem Aldi mit ihren 2 CSS und eiem AC 22kw immer den Mammutanteil der Ladeleistung, oft deutlich über 50 kW. Ich hatte nur zwei mal über 30 kW, nur anfangs. Keine Ahnung, welche Algorithmen sich da streiten. Zwei voll ladende Kollegen von Tesla, dann bleiben für mich nur unter 3 kW statt meist 7,2 bei AC, nur so lange, wie mein Mii noch ziemlich leer ist.
Mein Laderegler wird also von den anderen E-Fahrzeugen und von der Ladesäule kontinuierlich mit geregelt, mein kleiner steht dann hinten an . Also die ungerechte Ladeleistung dann nur irgendwie gerecht aufgeteilt. Ob ich mit meinem noch nicht angelernten Smartphone Einfluss nehmen könnte, weiß ich noch nicht. Darüber soll jedenfalls eine Menge möglich sein. Jedenfalls, Ladestärkestufen gibt es nicht. Kontinuierlich.
Bisher habe ich nur volle Rücksichtnahme untereinander festgestellt.
Die Bevorzugung der Fahrzeuge mit hoher Ladegeschwindigkeit ist merkwürdig. Der Wärmeverlust der Säulen ist gewaltig. Technik von vorgestern? Oder liegt das an den (wasser?)gekühlten 3m langen Kabeln? Heizen während des Ladens geht nicht, vielleicht per App? Denn fernsteuerbar soll da vieles sein.
 

saxobernd

Aktives Mitglied
23.07.2020
632
7.6.2020
Finito freies Laden bei Aldi. 39 Cent pro kWh. ADAC-Karte funktioniert nicht. EC-Karte schaltet frei, aber lädt nicht. Ominöse 49 Euro werden angezeigt. Bei mir funktionierte auch die EC-Karte nicht, es wurde aber eingelockt. Also heim an den Schukostecker.
Bisher kassierten die Elektroraucher mit ihrem Tesla immer ca 60kWh pro Ladung und Kauf eines Pakets Zigaretten. Vielleicht hören die jetzt mit dem Rauchen auf,Die Ladeenergie wurde nicht angezeigt.
Also, zukünftig, wie gehabt, am Schukostecker, nachts. 13 Stunden. Gute Nacht!
 

wolfgang dwuzet

Bekanntes Mitglied
23.11.2006
3.609
Was hindert Menschen mit krimineller Energie dann daran sich die ganzen entriegelten Ladekabel unter den Nagel zu reißen?
ganz einfach,
das ladekabel ist (normalerweise!!) nicht nur an der säule verriegelt
sondern ebenso auch am auto,,,
also nix mit abziehen und weg

ach ja, noch als kurzer nachtrag;
an meinem nächstgelegenen aldi süd ist erst seit wenigen wochen eine nagelneue ladesäule aufgestellt worden,,,
strom gibts kostenlos ABER nur zu den ladenöffnungszeiten
UND nur für 59min 59sec, dann sachaltet die säule den strom ab
hab dort noch keinen tesla ankern sehen und kaufe seitdem weniger bei normal lidl und co sondern meißtens beim aldi wärend mein stromer tankt
bye wolle
 

saxobernd

Aktives Mitglied
23.07.2020
632
Normalerweise standen an meiner Aldi-Südsäule zwei Fahrzeuge berteit, die mit mit 90kW Kapazität die immer gelieferten über 50kW abschleppten.
Freundlicherweise waren die Besitzer meist in der Nähe und machten bescheideneren Strominteressenten Platz. Muss ich sehr lobend erwähnen. Der erzielte Gewinn lag immer über dem Mindestlohn. Seit gestern ist das Spiel nun zu Ende. 39 Cent kassiert Aldi nun angeblich.
Noch ist die Preisauszeichnung widersprüchlich und undurchsichtig.
Manche Karten werden akzeptiert und eingeloggt. Andere nicht. Ob da überhaupt was abgerechnet wird, ist nicht zu erkennen. 49 Euro steht da irgendwo.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein ca 10 mal 15 cm großer, angeklebter Kartenleser einfach EC-Karten leeren kann, vor allem ohne jegliche weitere Information oder Bestätigung.

Ich fürchte, schlecht überlegt. Versuchsphase. Ein Knopf "Quittung" ist vorhanden, der auch reagiert. Der erwartete Papierstreifen hat jedoch Probleme , das lückenlos geschlossene stählerne Gehäuse der Säule zu durchdringen. Strom gibt es, bei manchen Karten, bei meinen alle nicht.

Das Abziehen des CSS-Kabels von der Säule ist ausgesprochen schwierig. Ich habe es erst gar nicht versucht.

Die Anschlusskabel sind zu teuer. Drehstromliste!
 

Berlingo-98

Administrator
23.11.2004
3.808
91365 Reifenberg
Normalerweise standen an meiner Aldi-Südsäule zwei Fahrzeuge berteit, die mit mit 90kW Kapazität die immer gelieferten über 50kW abschleppten.

Oh oh Bernd. Du als Physiker???? Was genau sind 90 kW Kazapazität?
Ich bin als Elektroingenieur zwar nicht so ein theoretischer Theoretiker wie Du, aber ich verwende eigentlich - oder versuche es - die Einheiten und Bezeichnungen korrekt.

Kapazität ist was für Kapazitäten oder eine Einheit des Energiefassungsvermögen von Kondensatoren. Wird allerdings in kWh auch für Elektroautos angewendet. Beides ist physikalisch einigermaßen korrekt oder wenigstens verständlich. Und komm mir jetzt nicht mit Fahrrad-Einheiten. Oder den ganz kleinen, also die micro-Fahrrädern. Ist jedenfalls, wie erwähnt, was für Kapazitäten.

90kW aber ist eine Leistungsangabe. Ok, ein Fahrzeug mit 90 kW Leistung kann ein Fahrzeug mit 50 kW abschleppen. Wozu und Wieso, und was ist gemeint? Geht umgekehrt (und langsam) aber genauso. Und was genau sind die "immer gelieferten?" Bei Aldi? Wird jedenfalls in Dein Auto nie geliefert. Dein Auto will gar nicht so viel.

Oder willst Du uns nur wieder verblüffen, verunsichern oder veralbern? Wie mit der Mitteilung, dass das Abziehen des CCS Kabels von der Säule ausgesprochen schwierig ist.
Schon klar. Aber was genau ist ein CSS Kabel? Ernst gemeint, oder wieder nur ein Dreckfuhler?

Gruss, Roland
[Allergiker-Warnhinweis: Beitrag kann Spuren von Ironio und Sarkasmus enthalten]
 

Norbert

Mitglied
19.08.2018
224
79771 Klettgau
......der erzielte Gewinn lag immer über dem Mindestlohn........
nun, wir hätten das auch dürfen ! wir dürfen auch weiterhin wo gratis Laden wo es gibt ! wir dürfen uns einen xxx kaufen und voll laden wir dürfen ganz ganz viel was aber nicht bedeutet das wir alles müssen ! Ich tippe mal auf : hätte niemand dieses gratis Laden in jener Form "aus"genutzt, so wäre es warscheinlich auch nicht aus genutzt...
 
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Wertungen: Sascha Meyer

saxobernd

Aktives Mitglied
23.07.2020
632
Ich denke, die Ladesäulenanbieter wollen jetzt wieder die Verluste einfahren, die sie angehäuft haben.
Roland, da die Ladezeit auf eine Stunde begrenzt war, konnte man das "h" einsparen. Jetzt wird die Begrenzung aufgehoben. Selbstverständlich jetzt wieder mit "h".
Jetzt weiter mit einem Aldi, das halb so weit ist. Zu Fuß.
 

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