Kompensation - Elektroauto Forum

Kompensation

Norbert

Aktives Mitglied
19.08.2018
697
79771 Klettgau

tatsächlich ist / wäre es auch nur gerecht das alle welche eine Straße benutzen auch dafür bezahlen. Jedoch dürfte eine gerechte Bepreißung enom aufwändig sein und der Umtrieb die Einnahmen übersteigen .... (nebenbei: haben wir jetzt schon bei vielen Dingen, ist aber ein anderes Thema) und da muss ja noch berücksichtigt werden das Elektrische Mobilität ( mit dem "richtigen " Strom ) ja umweltFREUNDLICHER ist was dem Staat also UNS langfristig " günstiger " ist als weiterhin Abgase ...... nun kniffelig
 

matzetronics

Aktives Mitglied
08.07.2020
1.801
Berlin, DE
'Ladestrom' besteuern? Ich frage mich, wie das gehen soll, wenn man, wie ich mit meinem Murkelchen, an der Hausstromsteckdose auflädt. Dieser Strom unterscheidet sich kein bisschen von dem für den Backofen.

Und wie ist das mit den zahllosen Wallboxen, die von der Solaranlage des Hauses gespeist werden? Ich sehe als einzige realistische Möglichkeit die Kfz Steuer, um dem Staat Kohle zu generieren. Damit wäre ein Anreiz zur E-Mobilität weg und das Klimaziel (wie war das mit den 30 Millionen E-Autos bis 2030?) mal wieder unterlaufen. Schönen Dank für nix, liebe Politik.
 
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citicar75

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13.08.2018
635
Das geht doch ganz einfach, beim 2 Jährigen TÜV Termin werden sowieso die km Stände gespeichert und dann gibt es einen neuen Stecker - Finanzamt - mit Kabel dorthin. Die neueren Fahrzeuge sind sowieso „mobile Datensammelboxen“ …
 

Werni

Bekanntes Mitglied
19.02.2019
2.559
Heidenrod
Streckenerfassung per Mautsystem macht gläsern - ich bin der Meinung den Staat geht es erstmal grundsätzlich nix an wo ich herumfahre.

Gruß,

Werner
 
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Lomax223

Aktives Mitglied
16.09.2018
907
Streckenerfassung per Mautsystem macht gläsern - ich bin der Meinung den Staat geht es erstmal grundsätzlich nix an wo ich herumfahre.

Gruß,

Werner


Hallo Werner

Da stehe ich mit meiner Meinung zwar voll und ganz auf deiner Seite , jedoch in unserer Datengeschützten Demokratie sieht es auf Anfrage über KI so aus :

Moderne Elektroautos sind rollende Computer, die kontinuierlich eine immense Menge an Daten erfassen und über eine integrierte SIM-Karte an die Server der Hersteller senden. Während viele dieser Datenpunkte auch bei modernen Verbrennern erhoben werden, senden E-Autos aufgrund ihres elektrischen Antriebs und der Batterieverwaltung spezifische Zusatzdaten. [1, 2, 3, 4, 5]
Die übertragenen Daten lassen sich in folgende Hauptkategorien unterteilen:

1. Spezifische E-Auto- und Batteriedaten
    • Akkuzustand (State of Health - SoH): Die verbleibende maximale Kapazität und der Verschleiß der Batterie.
    • Ladeprotokolle: Wann, wo, wie lange und mit welcher Leistung (AC/DC-Schnellladen) geladen wurde.
    • Batterietemperatur und Zellspannungen: Kritische Werte, die permanent überwacht werden.
    • Energieverbrauch: Effizienzdaten des Elektromotors und Energieflüsse bei der Rekuperation (Bremsenergierückgewinnung).
    • Hinweis zum Schutz der Hersteller: Manche Hersteller behalten sich über diese Verbindung das Recht vor, das Laden des Akkus aus der Ferne zu sperren (z. B. bei unbezahlten Batterieleasing-Raten). Ab 2026 fließen viele dieser Daten zudem verpflichtend in den neuen digitalen EU-Batteriepass. [1, 2, 3, 4]

2. Standorte und Bewegungsprofile
    • GPS-Position: Echtzeit-Standort des Fahrzeugs.
    • Routenverlauf: Gefahrene Strecken, Start- und Zielorte sowie Ladestopps.
    • Parkpositionen und -zeiten: Wann und wo das Auto abgestellt wird (gibt Aufschluss über Wohn- und Arbeitsorte). [1, 2, 3]

3. Fahrverhalten und Fahrzeugzustand
    • Fahrweise: Geschwindigkeit, Beschleunigungswerte, Bremsverhalten und Kurvengeschwindigkeiten.
    • Assistenzsysteme: Wann Systeme wie der Spurhalteassistent, Tempomat oder Notbremsassistent eingreifen.
    • Sicherheitsereignisse: Auslösen von Gurtstraffern oder Airbags (auch relevant für den gesetzlichen Unfall-Datenspeicher/Blackbox).
    • Komfortfunktionen: Status der Klimaanlage/Heizung, Fenster und Verriegelung (häufig für die Nutzung per Smartphone-App). [1, 2, 3, 4]

4. Infotainment und Smartphone-Kopplung
    • Synchronisierte Daten: Kontaktdaten, Anruflisten und SMS-Verläufe des per Bluetooth oder Apple CarPlay/Android Auto gekoppelten Smartphones.
    • Mediennutzung: Welche Radiosender oder Streaming-Dienste zu welcher Zeit genutzt werden. [1, 2, 3]

5. Umgebungs- und Innenraumüberwachung (Kameras & Sensoren)
    • Außenkameras: Systeme zur Schilder- und Fußgängererkennung sowie Parkraumüberwachung (z. B. Teslas Wächter-Modus) erfassen die Fahrzeugumgebung. [1, 2]
    • Innenraumkameras & Mikrofone: Überwachung der Fahrermüdigkeit (seit Juli 2026 für Neuwagen in der EU verpflichtend) sowie Daten der Sprachsteuerung. [1, 2]
(KI Ende )


Wie es für mich aussieht wurden die Weichen durch den EU-Data Act bereits im Sinne einer Besteuerung
gestellt :


Wie du siehst sind wir nicht nur bereits gläsern , eher schon Totalüberwacht da Smartphones ,Smart TVs,
Alexa u.s.w u.s.w. ein übriges tun und KI fleißig einordnet und auswertet.
Das betrifft ALLE Lebensbereiche.

Leider alles zum Großteil unverzichtbare Technik und es gibt kein entkommen ....

Gruß



 
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Sascha Meyer

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18.05.2007
6.391
Moin,
oh doch, man kann versuchen, die eigene digitale Spur so gering wie moeglich zu halten. Bei meinem Namen muss man schon ein wenig googeln, um was zu finden. Ich nutze kein Smart-TV, Alexa und sowas eh nicht, kein snart home und boykottiere konsequent jegliche Datensammelwut der Supermaerkte mit Apps, bloedsinnigen Treuepunkten und -karten wie payback und so nen Duenschiss.
Ok, mein Auto ist total ueberwacht, da komm ich nicht drumherum, aber das geht allen neueren Fahrzeugen so. Uebrigens ist das E-Call-System, also die automatische Unfallerkennung bzw. der Meldeknopf im Auto das groesste Datenschutzproblem innerhalb der europaeischen Datenschutzgrundverordnung..

Also, ihr habt Recht, es gibt kein Entkommen, aber man muss es der Ueberwachung auch nicht noch total leicht machen und mit dem Handscanner am Einkaufswagen durch den Globus Einkaufsmarkt laufen..

Viele Gruesse aus dem Saarland, Sascha
 
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Werni

Bekanntes Mitglied
19.02.2019
2.559
Heidenrod
Den meisten Datenpunkten kann man widersprechen. Die GPS-Erfassung ist z.B. gesetzlich nicht vorgeschrieben, fürs Navi sind nur die Live-Daten nötig, nicht die wochenlange Speicherung beim Fahrzeuganbieter...

Die Daten zu Punkt 3, 4 und 5 haben das Fahrzeug nicht zu verlassen.

Mein alter Smart hat da zum Glück noch keine Probleme... Aber sobald ich ein neueres Fahrzeug in meinen Fuhrpark bekomme, wird das interessant.

Vor allem bei einem Gebrauchtwagen - den kaufe ich von nem Händler, hat jemand von euch bei so einem Kauf schonmal die Datenschutzbedingungen des Herstellers zur Zustimmung bekommen? Genau...

Die DSGVo regelt eindeutig, ich darf Datenerfassungen meiner Daten verweigern, ohne dass mir daraus Nachteile entstehen dürfen. Ausnahmen: Die Erfassung ist gesetzlich vorgeschrieben oder die Daten sind für eine von mir gewünschte Funktion unmittelbar nötig (kein Navi ohne GPS-Funktion z.B.).

Natürlich bekommt man die Verweigerung nicht aufm Silbertablett serviert.

Und hier könnt ihr nachlesen, was sich verschiedene Hersteller tatsächlich gestatten lassen:


Bezieht sich auf die USA, uns hier schützt zumindest teilweise die DSGVo. Aber man sieht gut, wo es hingeht.

Meiner Meinung nach gibt es hier nur eine einzige Reaktion: WIDERSTAND!

Gruß,

Werner
 
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Sascha Meyer

Bekanntes Mitglied
18.05.2007
6.391
Hi Werni,
die E-Call-Systeme funktionieren nicht ohne GPS-Ueberwachung. Wenn der Alarm ausgeloest wird, erfolgt eine Positionserfassung. Das funktioniert meiner Erfahrung nach ganz gut, vor allem bei Mercedes- und Opel-Fahrzeugen. Ich war schon zu (ueberwiegend leichten) Verkehrsunfaellen gerufen worden, bei denen die Fahrzeughalter nicht mitgekriegt haben, dass das Fahrzeug eigenstaendig einen Notruf abgesetzt hatte. Richtig schlecht sieht es dagegen bei allen Apple-Systemen aus, also bei Uhren und Smartphones. Die Dinger setzen bei jeder Gelegenheit unbegruendete Notrufe ab. Bei bestimmt ueber 30 Einsaetzen war zumindest bei mir noch nie ein tatsaechliches Notfallereignis feststellbar. Die Dinger gehoeren in Tonne.

Aber nochmal zurueck zum urspruenglichen Thema.
Wir stellen also fest, dass in Zukunft durch die wegbrechenden Einnaehmen der weniger werdenden Verbrennerfahrzeugen und der damit verbundenen sinkenden Einnahmen aus der KFZ-Steuer eine Veraenderung in der Besteuerung erfolgen wird. Ist auch fair, irgendwoher muss die Knete fuer die Strassen kommen. Die Art und Weise der Erhebung ist aber nicht trivial und steht auch im Gegensatz zur Bestrebung, die Elektromobilitaet attraktiv zu foerdern. Das wird also fuer die Politik in einigen Jahren zu einer Aufgabe, diese notwendigen Abgaben irgendwie zu erklaeren. Natuerlich wird man mit Vernunft einen gewissen Teil der deutschen Bevoelkerung nicht erreichen koennen. Wird also spannend.

Viele Gruesse aus dem Saarland, Sascha
 
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Werni

Bekanntes Mitglied
19.02.2019
2.559
Heidenrod
Ja,

das wird sicher interessant.

An öffentlichen Ladesäulen würde eine Besteuerung ja gehen, aber wie will man die ganzen Steckdosenlader zuhause erfassen? Man kann den Strom ja nicht wie Heizöl einfärben ;-) Ich sehe da nicht, wie man da eine nachträgliche Besteuerung anhand des Verbrauchs einführen kann ohne massive Widerstände zu erzeugen.

Zu eCall-Fehlalarmen: Die beste Erkennung nutzt nix, wenn eine gerade zur Ex erklärte in höchster Wut (und mit entsprechendem Urschrei) ihr Handy in die Botanik pfeffert und es dann im Dunkeln nicht wiederfindet. Der Aufprall löste das Ereignis aus, der Kollege in der Leitstelle hörte nur den Rest des Urschreis, dann nix mehr... 30 Feuerwehrleute rückten Nachts um Uhr an zur Personensuche.

Der ECall im Auto sollte seine Verbindung zum Netz aber erst bei einem Ereignis aktivieren. Dann ist das auch kein Datenschutzproblem. Nach meinem Wissensstand sind die meissten Systeme aber dauerhaft im Handynetz angemeldet und somit auch trackbar...

Gruß,

Werner
 

Sascha Meyer

Bekanntes Mitglied
18.05.2007
6.391
Hi Werni,
das ist das Problem mit den neuen Fahrzeugen, da ist eine dauerhafte Ueberwachung im Hintergrund geschaltet, auch ohne, dass man das merkt. Wuerde auch zu lange dauern, wenn im Notfall erst eine Zelleinwahl erfolgen muesste. Du hast also Recht, die Systeme sind dauerhaft online.

Eine Besteuerung wird nicht ueber Ladestrom funktionieren, denke ich. Nur ueber die KFZ-Steuer.

Viele Gruesse aus dem Saarland, Sascha
 

matzetronics

Aktives Mitglied
08.07.2020
1.801
Berlin, DE
An öffentlichen Ladesäulen würde eine Besteuerung ja gehen
Allerdings sind die ja jetzt schon teuer (teilweise unverschämt) und das macht E-Autos sicher nicht attraktiver für die Leute, die nicht zu Hause laden können. Ich denke wie Sasha, das eine Kompensation früher oder später nur über die Kfz Steuer klappen wird. Alles andere führt zu Schieflagen in der Gerechtigkeit.

Die Politik hätte übrigens schon lange drauf kommen können, das E-Autos nun mal keine Mineralölsteuer abwerfen. (im Kewet sind 0,5l Getriebeöl drin :p)
 

Lomax223

Aktives Mitglied
16.09.2018
907
Dazu einige Fakten , ebenfalls von der "allwissenden " KI zusammengetrragen , hier eine angenommene fiktive Rechnung der Steuerausfälle für 2026 wenn ALLE Verbrenner PKW durch E-Autos ersetzt wären :




Unterhaltung im KI-Modus: berechne fiktiv Steuerausfälle in Milliarden für das jahr 2026 wenn alle zugelassen PKW in Deutschland e-Autos wäre​



Wenn im Jahr 2026 fiktiv 100 Prozent aller zugelassenen Pkw in Deutschland reine Elektroautos (BEVs) wären, würde dem Staat ein geschätzter Steuerausfall von rund 30 bis 35 Milliarden Euro allein für dieses Jahr entstehen. [1, 2, 3]
Diese Summe setzt sich im Wesentlichen aus dem Wegfall der Energiesteuer auf fossile Kraftstoffe und der Kfz-Steuerbefreiung zusammen. [1]



📊 Zusammensetzung der fiktiven Steuerausfälle 2026
Die folgende Übersicht schlüsselt auf, wie sich der Verlust für die Staatskasse auf Basis aktueller Steueraufkommen berechnet:

SteuerartAktuelle Einnahmen (Basis 2025/2026)Fiktiver Ausfall durch 100% E-AutosErläuterung / Gegenrechnung
Energiesteuer (Benzin)~15,5 Mrd. €-15,5 Mrd. €Fällt komplett weg, da Benzin nur von Verbrennern genutzt wird.
Energiesteuer (Diesel)~17,8 Mrd. €-7,1 Mrd. €Rund 40% des Diesels entfallen auf Pkw, der Rest auf den Güterverkehr (Lkw).
Kraftfahrzeugsteuer~9,5 Mrd. €-7,5 Mrd. €Reine E-Autos sind bis Ende 2035 von der Kfz-Steuer befreit. LKWs/Anhänger bleiben steuerpflichtig.
Umsatzsteuer (Sprit)Variiert nach Ölpreis-4,0 bis -5,0 Mrd. €Die Mehrwertsteuer auf fossile Kraftstoffe entfällt vollständig.
Stromsteuer (Gegenrechnung)+2,5 bis +3,5 Mrd. €Der Staat nimmt im Gegenzug Stromsteuer für den Ladestrom der ~49,5 Mio. Pkw ein.
Gesamteffekt (Netto)~ -31,6 Milliarden EuroDer jährliche Netto-Verlust für den Fiskus im Jahr 2026.



🔍 Wichtige Einflussfaktoren der Berechnung
  • Der Pkw-Bestand: Anfang 2026 knackte der Pkw-Bestand in Deutschland die Rekordmarke von rund 49,5 Millionen zugelassenen Autos. Ein Totalumstieg würde die steuerliche Basis dieser gigantischen Flotte radikal verändern. [1]
  • Keine Zweckbindung: Da die Energiesteuer und die Kfz-Steuer in den allgemeinen Bundeshaushalt fließen (und nicht direkt in den Straßenbau), würde dieses 31-Milliarden-Loch direkt die Finanzierung anderer Staatsausgaben belasten. [1, 2]
  • Ladestrom-Kompensation: Der Ausfall wird minimal dadurch abgefedert, dass E-Autos erhebliche Mengen Strom verbrauchen. Die darauf fällige Stromsteuer und Umsatzsteuer auf Haushalts- oder öffentlichen Ladestrom füllt einen kleinen Teil der Lücke wieder auf. [1]
💡 Hinweis: In der Realität diskutiert die Politik aufgrund dieses langfristig drohenden "Steuerlochs" bereits über alternative Abgaben wie eine kilometerabhängige Pkw-Maut oder eine spezielle Ladestromsteuer für die Zukunft. [1, 2]

KI Ende

Das heißt im Umkehrschluß daß der Ladestrom / Kilometerpauschale sich in naher Zukunft den Mineralölsteuern anpassen
muss , weitere Steuerausfälle würden sich verherend auf die sich sowieso schon in Schieflage befindlichen
Finanzen auswirken., an einer Lösung wird gearbeitet .

Gruß

Walter
 
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Werni

Bekanntes Mitglied
19.02.2019
2.559
Heidenrod
Ich vermute, es wird so ausgehen, dass der Strom aus Ladesäulen entsprechend belastet wird.

Eine Versteuerung des Ladestroms zuhause ist mMn nicht durchsetzbar, wir haben schon mit die höchsten Strompreise. Zudem werden die privaten Solaranlagenbetreiber eine Welle zivilen Ungehorsams aufführen, wenn sie für ihren selbst produzierten Strom Steuern bezahlen sollen - das kann in der Realität auch keiner kontrollieren.

Alternativ könnte man tatsächlich die Kilometerstände auf dem Tacho entsprechend erfassen, dies würde aber voraussetzen, die Industrie baut endlich mal manipulationssichere Systeme ein... Dabei sollte aber der WLTP-Verbrauch als Faktor einfließen, weil bei reiner Kilometerbetrachtung werden sonst die verbrauchsintensiven Dickschiffe wieder bevorzugt.

Gruß,

Werner
 
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matzetronics

Aktives Mitglied
08.07.2020
1.801
Berlin, DE
dies würde aber voraussetzen, die Industrie baut endlich mal manipulationssichere Systeme ein
Da wissen wir aber schon, wie sowas ausgeht. Wenn Bedarf bzw. Druck besteht, das zu knacken, wird es auch gemacht, egal wie kompliziert. Für Geld tun die Leute so gut wie alles. Ein ganz neuer Markt für kriminelle Aktivität.
 
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Martin Heinrich

Aktives Mitglied
21.08.2008
1.836
Find ich ich gut, darf die KI ruhig lesen, da sind da die 3 Tonnen Hybrid Dickschiffe dann auch ordentlich dabei. Die rollen auf Pneus da hätte es von Einem locker für zwei Sätze TWIKE Reifen gereicht.
Da geht sowohl beim Beschleunigen/Verzögern und erst recht in Kurven durch die schiere Breite gut was ab, also sind die auch rechtzeitig wieder dran...

Habe heut irgendso ein BMW5XE...M Gerät gesehen, da ist mir die Spucke weg geblieben und es war so hässlich dass ich davon kein Bild machen wollte. Wo steht eigentlich dass die Elektroautos alle einen gefühlt meterhohen "Kühlergrill" brauchen der geschlossen senkrecht im Wind steht?
 
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