KFZ Ladegerät mit 45A- Blei-Vlies kompatibel?

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C

Christian Mosmann

Guest
Hallo,
ich möchte meine weicher werdenden CTM 100 Blei-Fliesbatterien (2600km, 6 Monate alt) von Zeit zu Zeit auffrischen, damit ich gut über den Winter komme. Langsame Entladung brachte etwas Kapazitätsbesserung, hier im Forum wird jedoch das hochamperige Laden bevorzugt. Meine Frage: Taugen Geräte wie elektronisch geregelte Ladegeräte mit 45A (z.B. http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=8004509333&ssPageName=MERC_VI_RSCC_Pr4_PcY_BIN_Stores_IT) ? Die CTM sollen 1x im Monat nach langsamen Entladen damit "behandelt" werden. Therapiere ich die Akkus zu tode? Soll ich lieber auf ein geregeltes 20A Ladegerät zurückgreifen? Die Batts werden regulär mit IVT-Einzellader geladen. Optimal währen wohl Lader wie das CTEK mit 25A, die kosten aber auch gleich eine ganze Menge...

Sonnige Grüße Christian
 

Berlingo-98

Administrator
23.11.2004
3.808
91365 Reifenberg
Hallo Christian,
ich würde es versuchen mit dem 45 A Ladegerät. Allerdings überwache zumindest bei den ersten Versuchen die Spannung mit einem externen Messgerät. Stelle sicher, dass die Spannung nie über 14,2 oder 14,4 Volt oder so ansteigt. Das wird bei leeren Akkus sicher erst nach rund 2 Stunden passieren, ist also nicht so kritisch.

Ich würde die leeren Akkus einzeln mit Zeitschaltuhr jeweils für 1 oder 1,5 Stunden mit hohem Strom laden. Danach die IVT Einzellader anschließen. Dann kann eigentlich wenig passieren. Mußt halt die Spannung beobachten.

Gruss, Roland, bsm
P.S. Der Preis für das 45 A Gerät ist eigentlich ganz ok, wenn auch nicht ein Superschnäppchen.
 
A

Andreas Hagen

Guest
Hallo,

eine Alternative habe ich Der Link wurde entfernt (404). gefunden.

MfG
Andreas
 
C

Carlo

Guest
hi christian!

miss mal die ladekurve der ivt-sollten alle besitzer mal tun-und vergleiche sie mit den angaben des akkuherstellers!nach meinen erfahrungen sind 14,v mit 8a einfach mord für die 100ah akkus.bei 800ah gel/fliess wäre das ok.bzw. bei 200ah säurebatts.nur so zur anmerkung...habe schon viele tolle runde akkus gesehen,die immer mit dem ivt geladen wurden.wie hoch geht den die spannung bei den citycom-vorwiderstandsgeräten?passt es da??

mfg Carlo
 

Gunther Kufner

Mitglied
11.12.2004
120
Ist zwar kein Ladegerät, sondern ein einfaches Schaltnetzteil, aber funktioniert ganz gut. hab ich auch.
Leider kann man nicht mehrere parallel an in serie geschalteten Akkus betreiben, da minus mit PE verbunden ist... :(
Ach ja: und bitte nicht auf die Anzeige verlassen - die Spannung ist bei meinem ca. 0,1...0,3V falsch.

Gruß, Gunther
 
A

Andreas Hagen

Guest
Hi Carlo,

bei 14,7 Volt wird der Strom zurückgenommen. Da fliessen keine 8A mehr.
Die Effekta 120s (mein Fall) haben 14,5-15V im Standbybetrieb ausgewiesen (aufgedruckt).
Meinst Du sie sollten von 13,8 bis 14,7V mit einem geringeren Strom geladen werden?

Hat zufällig Jemand die Ladekurve für die Effekta BTL? auf der Homepage finde ich die nicht.

MfG
Andreas
 
A

Andreas Hagen

Guest
Ich würde das Netzteil wie von Christian beschrieben auch nur 1x im Monat benutzen und dann die Akkus einzeln behandeln.

MfG
Andreas
 

Bernd Schlüter

Aktives Mitglied
19.01.2004
322
Krefeld, 02151 9287045
Wenn die Ladeendspannung stimmt, kann man dann nicht durch einen passenden Vorwiderstand erreichen, daß die Ladestromkurve in ausreichendem Maße den Vorschriften angepasst wird? Es gibt dann zwar eine Wirkungsgradeinbuße von wenigen Prozent, aber der Strom verringert sich ab der Stelle, an der 8 Ampere unterschritten werden, proportional zur Spannungsdifferenz der aktuellen Batteriestellung und der Endladespannung des IVT. Die IVTs von Georg besitzen solche Widerstände , die gefährlich heiß werden und kurz vor der Batterieklemme eingefügt sind.
Mir ist immer noch nicht klar, ob der Ladestrom nach Überschreiten der Umschaltspannung tatsächlich konstant 1 bis 1,6% des Zahlenwertes der Batteriekapazität sein muss. Reicht es nicht, wenn der Strom gleichmäßig von 8 Ampere proportional zur Spannungsdifferenz sinkt?

Könnte es nicht sein, dass diese Vorwiderstände ein ganz wesentlicher Bestandteil der IVT-Lader sind und diese unverdient in Verruf geraten sind, weil sie zu häufig fehlten?

Ich beobachtete allerdings, dass die IVTs (12 V bei 8/1 A-Typ) gebündelt, trotz Ventilators, überhitzen. Dann kann die Temperaturkompensation ebenfalls nicht mehr funktionieren. Außerdem ruinieren die IVTs Akkus, die vorrübergehend hochohmig geworden sind (langes Stehen im entladenen Zustand), indem die Ladespannung in einen sich stetig ändernden, unstabilen Zustand übergehen. Ich las Spannungen bis 35 Volt ab, die aufgenommene Ladung lag dauerhaft bei 0.
Die 35-Voltanzeige erkläre ich mir durch eine HF-Schwingung.Offensichtlich ein systematischer Fehler der IVTs.

Da Akkus altern, und auch einmal durch andere ersetzt werden, halte ich ein gut geeichtes Messgerät für unverzichtbar, damit universell eingestellt werden kann. Auch das SPS9400 kann man eichen, mit Hilfe einer Tabelle, in der auch Temperaturen eingetragen sind...

Wirkungsgrad: Das ist für mich eine wesentliche Größe, in vielen Fällen ist dieser meiner Meinung nach zu niedrig.
 
C

Carlo

Guest
hi andreas,

ich wollte 14,7v schreiben.leider schluckt meine funktastatur ab und zu buchstaben und zahlen.

zur erklärung:bei 14,4v gast eine batterie-nach meiner erfahrung egal ob säure oder gel/flies.bei säurebatts erwünscht,bei flies und gelakkus tödlich,weil so der elektrolyt sich über die überdruckventile verflüchtigt.testet es selber!nehmt ein regelbares netzgerät mit genügend ampere,und klemmt ne fast volle batterie an.ohr an den akku,spannung variieren.bei unter 14,4v ist ruhe.und damit bei gelakkus nix vergast bleibt man ein wenig unter der spannung,damit selbst bei leicht unsynchronen zellen diese nicht gleich totgeladen werden.ich glaube unter www.zvei.org findet man nach etwas suche ein merkblatt über bleibatterien (ladegerätezuordnung zu antriebsbatterien,oder so ähnlich).dort sind die ladekurven herstellerunabhängig aufgeführt.

wichtig scheint mir zu sein,dass die lade und entladekurve an beiden enden flach auslaufen,damit keine der zellen gasen kann.das scheint nach meiner theorie den schnellen tod vieler bleiakkus zu erklären-und dass meine immer noch leben.

noch was zu den flies mit 14,7-15v :wo steht bei welchem strom?bei 1% der kapazität ist das vollkommen i.o.,bei mehr gasen die zellen zu stark!

sonnige grüsse

Carlo
 

Berlingo-98

Administrator
23.11.2004
3.808
91365 Reifenberg
Hallo Carlo,
da hast Du mich aber neugierig gemacht mit den ZVEI Seiten im Internet. Wo bitte hast Du da was über Akkus gefunden? Bitte hilf mir bei der Suche: unter Technik & Umwelt, oder unter Publikationen und Veranstaltungen, oder wo??

Gruss, Roland
Hallo Carlo, danke für den Hinweis auf den ZVEI, ich habe mit Hilfe der Such-Funktion gute Infos gefunden, die von allgemeinem Interesse sein dürften (Auflistung von allerlei Batterie-Publikationen, hier der direkte link):
http://www.zvei.org/index.php?id=163
 

Bernd Schlüter

Aktives Mitglied
19.01.2004
322
Krefeld, 02151 9287045
Carlo weist gerade auf den meiner Meinung nach wichtigsten Punkt bei der Ladung eines Akkus hin: die Ladekurve MUSS bei unter 1,6% "Ladestrom" auslaufen, meist unter 1%. Wie es die meisten Hersteller auch angeben.
Die billigen KFZ-Lader begrenzen die Ladespannung und damit den Strom nicht ausreichend und sind für Batterien auf Dauer tödlich. Wie der Stromverlauf dabei ist, ist meiner Meinung nach unerheblich, Hauptsache, zu keiner Zeit werden die 1 bis 1,6 Ampere Momentladestrom in der Endladephase überschritten.
Die Ansichten dazu sind in unserem Kreis hier völlig widersprüchlich. Ja, es gibt sogar Verfechter ausgesprochener Impulslader. Seit ich Carlo getroffen habe, sehe ich die Welt da inzwischen anders.
Die wichtigste Frage, die mich dabei noch bewegt, ist die, ob ein Lader, das den Ladestrom ab dem Überschreiten der ersten Schwellspannung gemäß dem gesetz: I = R / deltaU begrenzt, ausreichend ist, oder ob tatsächlich ab einer bestimmten Spannung der Strom auf unter 1,6% der Kapazitätszahl beschränkt werden muss.

Ich wage sogar, die verwegene Theorie aufzustellen, dass man mit jedem beliebigen Lader bis zu der ersten Spannungsschwelle (stromkorrigiert natürlich) laden darf, also auch mit einem ungefilterten Schweisstrafo, dass danach aber eine sehr ruhige Ladephase erfolgen muss, ohne Überschreitung vorgegebener Werte. Billige KFZ-Lader verhalten sich umgekehrt. Sie haben in der Endladephase zu schweigen.

Kann jemand einmal überprüfen, ob der in die Originalladekabel eingebaute Ladewiderstand bei den IVT-Ladern der wichtigste Bestandteil überhaupt ist?
 
C

Carlo

Guest
hallo bernd,

würdest du bitte meine beiträge nicht in kilometerlangen texten wiederholen.bitte...

mfg carlo
 
A

andreas

Guest
Hallo
Auch ich habe die CTM.
Der Vorwiderstand bei den IVT-Ladern dient angeblich nur der Entstörung. Der IVT-Lader besitzt 3 Phasen: Konstantstrom (8A) , Konstantspannung (1 h , 14.7 V) und Schwebespannung (13.8V). Der Übergang von Phase 1 zu Phase 2 wird durch erreichen der 14.7V Schwelle festgestellt. Durch den Vorwiderstand wird dieser Zeitpunkt vorverlegt, d.h., die Batterie hat zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht 14.7 V . Dadurch wird die Gasungsphase milder ausfallen, die 14.7 an der Batterie stellen sich erst zum Ende der Gasungsphase oder gar nicht ein. Richtig voll wird die Batterie bei tiefen Temperaturen dann nie, denn auch die 13.8 V der Schwebeladung reichen bei tiefen Temperaturen nicht aus. Was fehlt ist der Temperatursensor und die Nachführung der Ladespannungen. Meiner Meinung nach sind die Dinger ihr Geld nicht wert, es handelt sich um veraltete Technik. Die eignen sich meiner Meinung nach nur zum Ausgleichsladen unter kontrollierten Temperaturbedingungen. Ich habe meine IVTs durch CTEK 25000 ersetzt, das ist schon wesentlich besser, mit Diagnosefunktion und Temperaturnachführung, aber vom Preis/Leistungs-Verhältnis noch nicht optimal. Mein Tip, bevor Du in teure Ladetechnik investierst:
1.Vollladen mit Einzelladern, Schwebespannung messen.
2.Heizung am Cityel auf 400 W stellen.
3. Blockspannungen alle 30 Minuten messen und aufschreiben (Alle mit demselben Multimeter messen). Temperaturen der Blöcke durch Handauflegen kontrollieren-wird ein Block teilweise warm, dann liegt dort wahrscheinlich ein Zellendefekt vor.
4. Erreicht ein Block 10 V : abbrechen

Das ganze wiederholen: Die Ergebnisse können sehr unterschiedlich sein. Oft erholt sich eine kaputte Zelle bei diesem Training, die Performance bleibt aber suboptimal.

Einzellader/Powerchec/Symmetrierer sind zwar der richtige Ansatz - aber wer sagt, daß die Einzelzellen in einem Block alle gleich gut sind?

Meistens ist nicht die Ladetechnik schuld, sondern die Batterien sind schlecht---gerade bei CTM.
Citycom gibt 6 Monate Garantie (Nicht Kulanz) auf die CTM, hat aber eine Menge Fragen parat, bevor diese Gewährt wird. Also: Keine wilden Experimente.
Die Garantiezeit beginnt neu ab der Auslieferung der Ersatzware. Sollte auch die Ersatzware nicht zufriedenstellend sein, dann rechtzeitig umtauschen oder wandeln.

Gruß
Andreas
 
C

Carlo

Guest
hi andreas!

ich möchte etwas pro ctm akkus sagen-evtl. auch für andere als schlecht verschrieene akkus.was den meisten batterien zu schaffen macht ist nicht nur die ladetechnik,sondern der für diesen batterietyp zu hoch angesetzte entladestrom.ansonsten kann ich mir nämlich NICHT erklären,wie ein bekannter nach über 12000km immer noch mit den ct100i (wegen def.tempfühler leider nun doch defekten) batterien rumfährt!trafolader und 3 schaltnetzteile mit 14,1v laden seine batterien.

sonnige grüsse Carlo
 
A

andreas

Guest
Hallo Carlo
Mag sein, dass sie manchmal ganz toll sind. Aber zu oft (in meinem Fall und vielen anderen dokumentierten Fällen) eben nicht. Das Forum ist seit Jahren voll von Beiträgen, bei denen es m.M. nach darum geht, kaputte Batterien wieder mit den absonderlichsten Methoden Gesundzuladen.
Welchen Entladestrom würdest Du denn vorschlagen?
Gruß
Andreas
 
C

Carlo

Guest
hi andreas,

ich habe hier mehr als ein dutzend batterien aus unterschiedlichsten
quellen.z.b. die in meinem kewet waren oval,waren tiefentladen und 0
kapazität.nach erfolgreicher behandlung habe ich jetzt damit über 40km
reichweite.die akkus damals in meinem simson sr e roller hatten jahrelang
entladen rumgestanden,auch hier gab es nach 2wöchiger kur lebenszeichen;nach
weiteren wochen extremer nutzung fuhr der roller wieder über 50km weit.ok,am
anfang hab ich dafür mehr als einmal geschoben :) .eine solarbatterie hatte
ich bei der arbeit als defekt aus einem womo rausgeholt;auch hier erfolg.mag
sein,dass ich keinen neuzustand erreichen kann-aber um einige hundert
euronen zu sparen nehme ich dies gerne in kauf.

meiner meinung nach sollte man maximal c1 eines akkus enladen.d.h. bei den
ctm100i(gemessen bei c20) wären dies etwa 60a (=60ah).

für weitere fragen bin ich offen!

mfg carlo
 
A

Andreas Hagen

Guest
Hallo!

Den Vorschlag von Carlo werde ich umsetzen.
Die Effekta 120s haben 70Ah(C1).
Wenn die 70A noch im Regelbereich der Strombegrenzer Platine liegen sollte dies kein Problem sein.

MfG
Andreas
 
A

andreas

Guest
Hallo
Batterien sind halt komplex. Sollten aber eigentlich trivial sein, für den Alltagsgebrauch. Ich habe Tage damit zugebracht, NiZink-Batts zu warten-ohne Erfolg. Ich habe Tage damit zugebracht, C T Ms wieder flott zu kriegen mit stärkerem Ladegerät, so etwa 35A, keine Chance, es war ein Produktionsfehler. Hast Du die ovalen Bleivliesbatterien geöffnet, um Flüssigkeit nachzufüllen, oder ging das einfach durch Laden/Pulsen/Entladen?
Ich finde es auch völlig OK ein bischen Arbeit und Köpfchen reinzustecken, wenn die Batterien ihre Lebensdauer erreicht haben, aber solange noch nicht mal -wie bei mir und einigen anderen- 2000km durch sind, sollte man den Batteriehändler in Regress nehmen. Schließlich hat der viel Geld dafür bekommen. Das erste was der Batteriehändler fragt: Haben Sie richtig geladen? Nicht zu viel und nicht zu wenig? Und da hat man einfach bessere Karten, wenn man (reinen Gewissens) sagen kann: Ich habe dies und jenes Ladegerät benutzt, ich habe die Akkus nicht überhitzt, nicht überladen und nicht tiefentladen, ich habe mich an die Vorschriften gehalten. Ein dickeres Ladegerät zu benutzen hat wohl in den meisten Fällen geholfen, aber dann Frage ich mich, warum Cit... I V T-Lader zu den C T M verkauft. Weil es so billig und klein ist? Nein, es ist das beste überhaupt!!! Leider ist es so, daß jegliche Dokumentation zu den teuren Akkus fehlt, und der Anfänger, den Ci... mit seinem Internetauftritt und seiner Werbung anspricht, völlig im Regen stehen gelassen wird. Da gibt es keine Datenblätter, keine Ladevorschriften, keine Empfehlung, was bei Problemen zu tun ist, was man selber prüfen könnte. Also: Zurück damit!

Es würde wirklich helfen, wenn sich mal ein Batteriehändler hinstellen und sagen würde: Ich weiß was zu tun ist! Ich garantiere Dir eine Mindestreichweite (Anstelle von spekulativen Maximalreichweiten) bei 10°C von 20 km im Stadtverkehr nach Norm. Und davon 300 Stück über Lebensdauer.
Ich sehe gerade, daß Citycom die Lebensdauer der BleiVlies im Factfour auf 20000-25000km angehoben hat. Das gilt vielleicht für das Topmodell für 900¤!!! bei Sonnenschein, Rückenwind und immer Bergab, aber wenn man nachfragt, bekommt man zu hören: Bei 0°C kommen 40 % raus, was der Cityel mit Thrige Titan? Sie wollen wirklich 2mal 10 km ohne Nachladen? Der Akku wird dazwischen kalt? Sie haben keine Batterieheizung? Sie wollen die Scheiben-Heizung einschalten? ---Also wieder investieren in Batterieheizung, größere Akkus, größere Ladegeräte. Die CTM wurden Lebensdauergetestet, im Labor: 300 Zyklen, dann warens nur noch 80%. 25000km/300Zyklen sind aber gerade 83 km, also die maximale Reichweite. Die erreicht man aber nur bei Temperaturen über 20°C, also etwa 3 Monate im Jahr. Die restliche Zeit fährt man halt nur die halbe Strecke. Und wenn nach 300 Zyklen nur noch 80% drin sind, läßt man bei Frost (0.8*0.4=32%) das El halt stehen.
Wenn jetzt einer kommt und sagt: Die 80% jucken mich nicht, ich brauche nur 30%, weil ich alle 10km laden kann, dann kommt er vielleicht auch mit Kältephasen auf 25000km. Aber mal im Ernst: Ist das eine Leistung? Da fährt man 100-150kg Batterien und Lader herum, um 10km weit zu kommen? Was jeder gesunde Mensch auf dem Fahrrad schafft? Brauche ich jetzt eine beheizte Garage, um wirtschaftlich zu fahren und Energie zu sparen? Wenn ein TDI mit 1500kg 1.2l Diesel für 20km braucht (Stadtverkehr)?

Wie wäre es, einen hochwertigen Rollermotor inkl. Getriebe ins Cityel einzubauen? Man spart etwa 70kg Gewicht, wird sicher 100km/h schnell, hat eine quasi unbegrenzte Reichweite. 4-Takt-Motor 1-2 Zylinder, Superbenzinverbrauch vielleicht 3 l/100km, wenn man die Fahrweise beibehält. Im Motorraum ist viel Platz, das müßte man doch wunderbar Schalltechnisch dämmen können. Katalysator wär nicht verkehrt, aber teuer. Sprit- und Batterie/Strom-preise lassen sich durchaus vergleichen, Klimatechnisch auch.

Wenn der Entladestrom das große Problem ist, dann sollten wir auf Starterakkus ausweichen, ich werde es irgendwann einmal ausprobieren, wahrscheinlich diesen Winter. Fragt sich nur was die Umwelt und menschliche Gesundheit von der massenhaften Produktion von Bleiakkus in China hat.

Genug durcheinandergeredet, jetzt seid Ihr dran.
Gruß
Andreas
 
C

Carlo

Guest
hi andreas!

ich gebe dir in vielen punkten recht.vermutlich kann dir kein hersteller bei den kunterbunten belastungskurven eine definitive lebensdauer,geschweige denn reichweite angeben.am rande bemerkt:mein skoda stand 2 tage,die spannung brach heute morgen nach etwa 30km auf den dann üblichen wert ein.eben habe ich knapp 45km,teils durch eifelgelände,nach hause ohne einbruch der spannung gefahren.obwohl ich genug experimente und erfahrungen gesammelt habe wundert mich dies immer wieder.da sind so viel faktoren,die auf die reichweite/lebensdauer wirken,dass sie keiner 100% vorhersagen kann.alleine den max.strom,temperatur und ladetechnik/spannung können wir beeinflussen.

nen stinker im el??nee,kauf dir dann lieber gleich so n 45kmh mobil...

mfg carlo
 
C

Carlo

Guest
hallo andreas,

ich vermute dass aus dem grund im 48v el die akkus länger leben.weil sie dank höherer spannung bei gleicher leistung weniger strom abgeben müssen.schon mal an 42v gedacht?

sonnige grüsse Carlo

...frisch von seiner ersten eifelrandfahrt zurück :) !
 

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