Ketzerei: Der Stinki-EL

A

Arnd

Guest
Vielleicht werde ich ja jetzt gesteinigt. Im Jahre 2007...

Der EL.

[...] Als der EL zum Massenartikel wurde, waren die meisten seiner kleinen Wehwehchen schnell ein Ding der Vergangenheit und seine Zukunft schien gesichert. Vernünftige Federung, Einzelradaufhängung hinten, Differential, und vieles andere mehr waren Selbstverständlichkeit.

Möglich geworden war diese positive Entwicklung, nach der Übernahme von Citycom durch BMVV. BMVV (Be-Em-Vau-Vau, haha!) hatte schnell seine Chance gesehen und bauten nun, neben dem CityEL, eine neue Variante, den CityEL-Benzina. Das Mobil wurde im Volksmund schnell unter dem Namen Stinki-EL bekannt und beliebt. Der Stinki-EL besass eine Art Variomatik, war also genauso narrensicher zu fahren wie der CityEL. Er wurde in einer 45km/h Version und einer 80km/h Version angeboten. Probleme mit Steigungen und sinkender Batteriespannung hatte er natürlich keine. Er forderte seinen Besitzern auch nicht mehr Umsicht oder Voraussicht ab als ein normaler PKW.

Dank der Grossserienproduktion wurde auch der CityEL qualitativ besser und komfortabler. Die EL-Fahrer freuten sich. Endlich war auch die Luxus-Version mit Notgenerator Wirklichkeit geworden. Auf-der-Strecke-Liegenbleiben war ein Ding der Vergangenheit. Naja, jedenfalls für die GL-Ausfürhung. Der CityEL erlebt dank der vielen Verbesserungen und des wesentlich niedrigeren Preises eine nie erlebte Blüte...

Das ganze hatte leider einen kleinen Haken. Der Stinki-EL wurde so beliebt, dass der Automobilhersteller es für nötig fand, den weniger profitablen, garantieanspruch-intensiven und anfälligen CityEL ganz aus seinem Programm zu streichen...
 

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