Kalendarische Alterung von LiFePo4 Zellen

Sven Salbach

Bekanntes Mitglied
15.03.2007
8.504
43
Hannover
www.litrade.de
Ohne groß viel zu schreiben stelle ich gerade mal eine alte Headwayzelle in den Raum.
Herstellunsdatum 24.3.2013, Nennkapazität 10Ah, gemessene Kapazität 3.8.2021 9,33Ah.
Gemessen wurde mit 5A Laststrom
Abschaltspannung 2,8V
Also wäre sogar noch etwas klitzeklein wenig mehr drin gewesen, bis 2,5V:)
Allerdings kenne ich die Historie der Zelle nicht genau. Die lag hier in meine Kramkiste.
Aber selbst, wenn sie unberührt war..ist das mehr als i.O. Abgesehen davon das Headway und viele andere Marken die Nennkapazität oft nur knapp, wenn überhaupt erreichen.
Also schon eure Winston und übertreibt es nicht immer mit Ladestömen, laden bei Kälte, und Anfahrströmen, dann habt ihr sehr lange was davon(Was ich ja immer sage;-)
 
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Werni

Aktives Mitglied
19.02.2019
1.098
Heidenrod
Hi,

das ist gut zu wissen :)

Sollte ja für die meissten Zellen dieser Bauart gelten, wenn es nicht gerade totaler Ramsch ist. Danke für die Info.

Gruß,

Werner
 

Emil

Bekanntes Mitglied
04.04.2006
2.445
So lang die LiFePO4 Zellen bei niedrigem Ladestand und nicht wärmer als Zimmertemperatur gelagert werden, ist die Degradation nur minimal.

Bei 30+ ° C und ständig durch PV bei 100 % geladen, geht es schnell Abwärts, was einige Yachtbesitzer in tropischen Gewässern erfahren mussten.
 

wolfgang dwuzet

Bekanntes Mitglied
23.11.2006
3.446
sagt ich doch schon vor 3 jahren, als meine 15 jahre alten zellen die schon mehr als 60000km auf dem buckel hatten nur 6-7% weniger kappa aufwiesen, als zu beginn,,,
bye wolle
 
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Wertungen: Sven Salbach

thegray

Bekanntes Mitglied
15.04.2008
8.380
Emil - ist schon seit einer Decade meine Rede.
Auch die Lixx-Zellen sind "Chemiche Speicher" - somit gilt grundegende Erfahrungsregelen Regeln wie bei den anderen.

Es liegen ja genug ExtremerFahrungen bei Notebooks und Modellbau bei den Lixx vor!!! ;-)
Dort sind auch heute 2Jahre gute Leistung und dann nervt es - Auf der anden Seite alte Nokia SmartPhone (preMS-Zeit)mit dem original Akku nach 5 Jahren immer noch fast eine Woche Standby hatte.

Es hat ja einen Grund weshalb z.B. Tesla von vornerein eine Inverterklima vorsah.
Es hat ja einen Grund warum T. die "Vollgas- Prozeduren" - Pedalseitig einbremst.
Gut auf der einen Seite hatte Tesla GF die Politik des "Stillen Rekalmation und Überarbeitung" das selbet wenn Akkus Ärger machen sollen könnten ......es wurde einfach was gemacht meist ohne Diskussion Hautpsache zufriedene Kunden mit Reichweite.

Der Ruf und Verkauserfolg wäre bei der Handhabung wie bei Z.E. Modellen und Renualt Leasingbank ...."bei unter so und so Prozent Restleistung" ......was dann selten und dann auch nur unter anwaltlicher Hilfe eingehalten wurde.
Sowas wäre für andere eine Eigentor gewesen - also da hat E.M. richtig gehandelt oder auf die Richtigen gehört?

@werner
Nicht diese Bauart - gilt für alle.
Aber nicht ohne Grund ist in den TS irgend wann z.b. Yttrium reingekommen - und etliche andere andere "trixerein".

Man bedenke - ich beschreibe das immer plakativ mit dem von mir so genannten "Leistungsdreieck" wenn du was in eine Richtung hin optimierst, entfernst du dich von anderen "Ecken".
So gibt es eben welche die vertragen Tiefentladungen besser andere Lagersituationen und wieder andere hohe Temperaturen oder Ströme besser.
ABER innerhalb einer "HERSTELLER-KLASSE" kann man die Pauschalregel gelten lassen um für die Konstruktion bzw. Chemie - Langesleben - gleich- Keine Reichweitentest; hohe Ströme vermeiden; nicht Voll oder Leer lagern; gennerell hohe Temperaturen vermeiden. Und schon föhrt der eine Berningo noch nach 100.000 zufriden stellen wöhrend der andere nach 2 Jahren wegen Minderleistung abgestoßen wird.
Wie ich mitbekommen habe, haben die Piech´s also die genau DIE, Die haben jetzte einen eigenen Sportwagen in VRC entwickelt und kaufen dazu von einen JV-Capitalfirma aus der unmittelbaren nachbarschaft akkus die Dahingehnd Optimiert sind das Diese Suppentypen - eine 80% Ladung bei geringster Erwärmung in deutlich unter 10 Minuten machen. Ergo extrem niedriger RI ich habe Bilder gesehen die Schlecht Waren da sind die an einer mit Flüssigkeitskühlung auf dem Teststand mit C-werten ran wie es sonst nur die Modellbauer machen - die ja im ergebnis meist keine 100Zyklen schaffen - die der Firma mit ist jetzt der Name nicht geläufig Dxxxxxx garantieren unter solchen Bedingungen angeblich 3000Zyklen mit minimalen Verlusten.

OB ABER das auch nach Jahren ... also 1000x jetzt dann 5Jahre rumstehen und dann noch mal in 5-10 Folge Jahren nochmals Problemlos 2000x Schnellldaung ohne Verluste möchte ich bezweifeln. Aber gene von Tröume ;-)

Dagegen nimmt sich dann die Tesla-Schnelllader wie ein lames Tauchsieder gegen einen 2500Watt Wasserkocher aus - ich sehe das schon kommen, das Ladeparks wie bei uns in Echborn - dann Travos haben wie LKW´s und Anbindung an die 380KV-Leitungen.

@Sven such doch mal eine Zyklen-Anwendung jetzt mach dann noch mal 400 und dann Teste nochmal RI und Kapa?!!!
 

Emil

Bekanntes Mitglied
04.04.2006
2.445
Es hat ja einen Grund weshalb z.B. Tesla von vornerein eine Inverterklima vorsah.
Es hat ja einen Grund warum T. die "Vollgas- Prozeduren" - Pedalseitig einbremst.
Gut auf der einen Seite hatte Tesla GF die Politik des "Stillen Rekalmation und Überarbeitung" das selbet wenn Akkus Ärger machen sollen könnten ......es wurde einfach was gemacht meist ohne Diskussion Hautpsache zufriedene Kunden mit Reichweite.
OFF-TOPIC:
Als ehemaliger Besitzer eines MS85 und MX100D über insgesamt 5 Jahre kann ich in Dein Lob für Tesla leider überhaupt nicht einstimmen.

Denn Tesla schert sich in Bezug auf den Batteriezustand leider überhaupt nicht um zufriedene Kunden, sondern sorgt durch Eingriffe in das Fahrzeug dafür dass ihr eigenes Risiko Garantie leisten zu müssen, minimiert wird. Seit etwa 2016 spielt Kundenzufriedenheit nur noch eine untergeordnete Rolle.

Bei meinem S85 wurde sowohl Batteriekapazität und Ladeleistung massiv eingeschränkt, so dass die Ladestopps auf Langstrecke doppelt so lang dauerten. Die Batterie wurde nach Totalausfällen mehrfach getauscht, und anstatt wie in den Batteriebedingungen versprochen eine mindestens gleichwertige Batterie einzubauen, waren es jedes Mal schlechtere. Dies konnte durch das Auslesen der Batteriedaten klar bewiesen werden. Ich hatte in den 30+ Jahren davor mit keinem meiner vielen Fahrzeuge einen Totalausfall und war noch nie so oft ungeplant in der Werkstatt, mit Ausfallzeiten von mehreren Monaten.

Beim MX100D lag nach etwa 30.000 km die nutzbare Batteriekapazität nur noch bei etwa 86 kWh, was die Nutzung mit Wohnwagen noch weiter erschwerte. Beschwerten bei Tesla stoßen auf taube Ohren. Nur wenn es ein Gerichtsurteil gibt dann gibt es Entschädigung, wie man vor Kurzem wieder sehen konnte.

Das Thema Tesla und reines Elektroauto ist wegen Wohnwagen für mich erst Mal erledigt.
 
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Sven Salbach

Bekanntes Mitglied
15.03.2007
8.504
43
Hannover
www.litrade.de
ja, für Wohnwagen würde ich derzeit auch kein E Auto einsetzen, das wird auch noch dauern.
Wundert mich sogar, das die Hersteller das überhaupt bewerben.
Anhängerkupplung ok, aber nur zum ziehen von Grünabfällen oder mal Baustoffe aus dem Baumarkt. Aber für ganez urlaubsreisen mit Wohnwagen hinten dran..klar das die Akkus da schnell fertig sind
Ich denke einfach du bist einer der Kunden die durchs Raster fallen und man als Hersteller hofft, das es nicht zu viele sind, da diese natürlich häufiger Wechselakkus benötigen werden.
Dann geht die Kalkulation nicht mehr auf
Ist halt nicht einfach das beim Vermarken auszuschließen, das wäre für viele dann gleich ein k.O. Kriterium obwohl sie es real später vielleicht nie nutzen werden
 

thegray

Bekanntes Mitglied
15.04.2008
8.380
Emil - Da muß ich Sven zustimmen.
Mal davon abgesehen das, Du an Verbräuchen vor allen bei Bergfahrten und Beschleunigung - und da ich mir gweiss bin du - sicher in der Vergangenheit Fahrzeig hattest die dir Den Momentanverbrauch anzeigen - zu gleich man "Rechnen" kann. Vermutlich zu blauäugig den Werbeversprechen ......
Man sich im Klaren sein muß was das für Belastungen für die Technik darstellt, deswegen ich seit Jahren damit hardere keinen reinen EV für sowas verwenden zu können.

Nix für ungut - an deiner stelle würde ich mich auch Ärgern - evtl. auch mehr über mich als ....

Haste mal bei Renault versucht ......es gibt Berichte und Klagen das selbet bei einem Praktischen Minus von 40% die interen Test so angelegt sind das - nahezu nie Batterien getaucht werden. Ob wohl die in etwas über 3-Jahren die Meite die EK drin war.

Und ich kann dir - grade bei den hiesigen Herstellern eine Handvoll bzw. mehr nennen wenn ich mir Geld und Zeit nehme Recherche zu machen - wo im Umfeld Totalschäden wöhrend der Garantiezeit vorlagen - und entsprechende Anträge und wenn es nur eine Woche nach der Garantie war Kulanz abgelehnt worden waren (Motor; Getriebe grade die Teuren - Oder was meinste wievile Commenrail-Dieselfahrer kostentechnisch mit Zitronnen gehandelt hatten........
Oder der Skandal vor mehr als 10 Jahren wo Raus kam das Mercedes bei der Oberklasse wo die das Neue elektromechanische Bremssystem einführten (keine Direkte Hydaraulische Koppelung von Pedal zum Leitungssystem- (Redudantsystem in der Praxis nicht Anwendbar) einfach wärend der Fahrt ausviel und Schwerwigende Unfälle gab - die Rückgabe abgelehnt worden war; Fehler im System abgewigelt wurden man die Leute jahrelang mit den Systemen so weiter fahren lies.
usw.


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