IT-Netz Norwegen zu Hause welche Steckdose, FI, Stromstärke, Leistung, Klemmplan?


Bugsbunny

Neues Mitglied
15.11.2020
3
Hallo, wir wohnen in Norwegen und haben leider ein IT-Netz mit drei Phasen 230V ohne Nullleiter. Der eigene Tiefenerder ist nicht so gut, da Steinboden vor Ort. Die Hauptabsicherung ist 63A, angeschlossen mit 3x16mm².

Da in der UV kein Platz mehr ist, werde ich um eine klein UV mit 12TE separat erweitern und dort den FI und Leitungsschutzschalter unterbringen. Von dort aus wollte ich nach außen an eine geeignete Dose anschließen.

Welche Ladeleistung kann ich für einen Mercedes B250e (max. 11 kW) realisieren?
Was für eine Steckdose muss eingebaut werden und habt Ihr dafür einen Klemmplan?
Ich habe einen 3-poligen FI Typ B, kann der überhaupt genutzt werden und wenn ja bitte einen Klemmplan?

So Tips, frage den Elektriker vor Ort kann ich mir auch selber beantworten, ich möchte wissen woran ich mit dem Netz bin und wie es technisch damit umsetzbar ist. Danke für eure Antworten im Voraus.

Grüße André
 

R.M

Bekanntes Mitglied
24.12.2006
9.971
das geht problemlos du must den N auf den PE legen direkt am Erder. Fi Typ B brauchst du beim E250 nicht. das einige was dann passieren kann ist dass sich das Potenzial auf dem PE anheben kann bei schlechter Erdung ohne das was auslöst aber das ist jetzt schon genauso
 

Bugsbunny

Neues Mitglied
15.11.2020
3
Aber zwei Phasen haben zusammen betrieben ohne Nullleiter nur 240V. Wie macht das Ladegerät das genügend Leistung geladen wird. Gemessen an L1/L2 oder L2/L3. Wenn ich die einzelnen Phasen gegen Erde messe habe ich 142/230/130V.

Auf 400V komme ich doch mit dem IT-Netz nicht?

Den Tiefenerder würde ich an der Erdungsklemme auf Null und Erde aufteilen --> d.h. ich führe zwei Adern für Null und Erde von der Erdklemme zur CE Dose? Warum kann ich Null und Erde nicht einfach an der CE-Dose brücken? Die haben hier kein fünfadriges 6mm² Kabel, sondern nur 4-adrig.

Gruß André
 

Emil

Bekanntes Mitglied
04.04.2006
2.307
So Tips, frage den Elektriker vor Ort kann ich mir auch selber beantworten, ich möchte wissen woran ich mit dem Netz bin und wie es technisch damit umsetzbar ist. Danke für eure Antworten im Voraus.
Wenn Du Ahnung von diesem Thema hättest dann bräuchtest Du hier nicht fragen. Ich kann Dir nur dringend empfehlen dich an eine Elektrofachkraft zu wenden.

Und noch ein kleiner Tip:
Es gibt auch Ladegeräte die direkt am IT-Netz funktionieren. Es gibt also keinen Grund den Schutz des IT-Netzes aufzugeben.
 
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Wertungen: Ralf Wagner

Bugsbunny

Neues Mitglied
15.11.2020
3
Das ist mir bekannt das es Ladegeräte für das IT Netz gibt. Die laden aber alle nur einphasig mit maximal 7,4kW und kosten in der Regel ca. 800.-€ zzgl. Zubehör. Eine Ausnahme wäre Tesla 3, der kann auch im IT Netz 3-phasig geladen werden.

Also stellt sich die Frage warum Geld für ein teures Ladegerät ausgeben, wenn sich die Ladezeit dadurch nur halbiert im Vergleich zum mitgelieferten Lader mit 3,6 kW, der mich nichts kostet und nur einer CE Dose mit 16A bedarf? Da ich aber die Installation zukunftssicher ausführen werde, kann ja mal sein das der Trafo erneuert wird, werde ich die Komponenten in der UV und die Zuleitung entsprechend für 400V 22kW dimensionieren.

Für das verlegen eines einfachen Kabel, eventueller Einbau eines FI, Einbau Sicherungsautomat 700.-€ Lohn ausgeben? Das sind vielleicht drei Stunden Arbeit, das ist mir doch zu viel von meinem kostbaren Nettoverdienst. Zum Glück kann man bei uns noch selber die Hauptsicherungen entfernen, so dass die komplette UV dann stromlos ist. Die vier Farben der einzelnen Adern kann man auch nicht verwechseln. Wie man ein Messgerät bedient ist auch kein Hexenwerk. Außerdem handelt es sich hier nur um ein Einfamilienhaus, mit geringfügigen technischen Ansprüchen. Wenn ich jedes mal wenn ich eine Steckdose, eine Lampe einbaue, eine Netzwerkdose neu montiere, einen Elektriker holen würde, dann müsste ich ewig warten, hätte einen umfangreichen Aufwand mit den Angeboten etc. Gerade bei Kleinaufträgen sind die Konditionen bei fast allen Handwerkern vollkommen überzogen und am Material werden exorbitante Gewinne in Rechnung gestellt, mit dem Hinweis der Bruttopreis des Großhandel ist so hoch. Dabei interessieren die Bruttopreise des Großhandles nun wirklich Niemanden, weil diese vollkommen weltfremd sind.

Wenn mir ein Elektriker auf beiden Seiten die bereits verbauten Kabel klemmt und einmal rüber schaut, dann sollte das 50.-€ Wert sein. Die Erde messen kann man zwar machen, aber das Ergebnis bei Steinboden ist wohl schon bekannt.

Gruß André
 

Thomas Pernau (Ion)

Aktives Mitglied
22.02.2012
642
glei bei Blaubeira
Dann weißt du ja sowieso alles besser, warum also noch fragen.
Übrigens ist dem Lader IT TN TT reichlich egal. Es ist die Schutzleiterprüfung der Wallbox oder ICCB die fehlschlägt. Braucht es bei IT aber gar nicht. Ladeelektronik bei Bettermann kaufen, ein relais dran und gut. Ans Auto angeschlossen mit 5+1 Kabel und Männekens Kupplung. Alles zusammen 300 Euronen.
IT hat einen Nulleiter nur keine Verbindung zwischen Nulleiter und Schutzerde. Das was du meinst ist landwirtschaftliche Nullung also fehlender Nulleiter weil 3-Phasen Motor. Müsste bei der B-Klasse sogar gehen wenn sich der Lader ordentlich benimmt . Wenn nicht bekommt er die verdiente Quittung
 

R.M

Bekanntes Mitglied
24.12.2006
9.971
Aber zwei Phasen haben zusammen betrieben ohne Nullleiter nur 240V. Wie macht das Ladegerät das genügend Leistung geladen wird. Gemessen an L1/L2 oder L2/L3. Wenn ich die einzelnen Phasen gegen Erde messe habe ich 142/230/130V.

Auf 400V komme ich doch mit dem IT-Netz nicht?

Den Tiefenerder würde ich an der Erdungsklemme auf Null und Erde aufteilen --> d.h. ich führe zwei Adern für Null und Erde von der Erdklemme zur CE Dose? Warum kann ich Null und Erde nicht einfach an der CE-Dose brücken? Die haben hier kein fünfadriges 6mm² Kabel, sondern nur 4-adrig.

Gruß André
Weil das Brücken direkt in der Dose verboten ist und du damit keinen Schutz hättest wenn der PE irgendwo zwischen Dose und Erde unterbrochen wäre. richtig sauber wäre nur ein Trafo dazwischen was in der Industrie z.B. in Teilen Belgiens die das gleiche Problem haben üblich ist. dann hättest du 3 mal 230 V und 11 kw ladeleistung was das Fahrzeug auch kann. Die Frage ob das Fahrzeug das mit den 130 V auch akzeptiert wird dir niemand beantworten können. Ich persönlich würde auch für einphasige Ladung einen trafo vorsehen damit das nullpotenzial stimmt. ist billiger als ein defektes ladegerät. sonst würdest du ja mit dem Fahrzeug einphasig nur 1,8 kw und dreiphasig mit 5,5 kw laden immer voraus gesetzt der Lader läuft mit 130 V.

Also erst mal einen einphasigen Trafo mit 4 kw installieren lassen wenn dir 3,6 kw reicht der aus 240 aus 2 Phasen 230 V gegen Erde macht und dahinter normal verdrahten.

Ich sage bewusst installieren lassen und zwar durch einen Industrie Elektriker der das Problem kennt. Hauselektriker ist hier der falsche Ansprechpartner.

Ich habe mehrere Jahre leistungsstarke 3 Phasengeräte in Belgien installiert und das mit dem um verdrahten ist kein Spass wenn du da einen Draht von hundert vergisst gibts ein riesen Feuerwerk.

Was theoretisch noch möglich wäre ist ein Frequenzumrichter bei denen kann man normalerweise die Spannung einstellen und die Hersteller bieten da Geräte die fürs IT Netz gebaut sind.

Wird also auf jeden Fall was kosten ein einphasiger Trenntrafo mit 4 kw ist bei etwa 800€ ein defekter Lader bei 2000€

Gruß

Roman
 

MEEMo

Mitglied
14.10.2012
70
Also, wenn Andre alias Bugsbunny schon in Norwegen wohnt, dann doch bitte vor Ort fragen, nirgends gibts mehr Elektroautos mit den entsprechenden Ladegeräten. Bitte nicht bei uns im deutschsprachigen Raum fragen, hier kommen nur Mutmassungen und Theorien über das 3x230/133 Volt zusammen. Theoretisch weiss ich auch ganz genau wie das funktioniert, wie das aber in der Praxis technisch richtig gemacht wird, weiss ich nicht, weil ich dort noch nie installiert habe. Wenn du eine ICCB (Ladeziegel) für Norwegen nimmst, dann funktioniert der dort, jedoch ein Ladeziegel für das 400/230 Volt Netz wird dort nicht funktionieren, weil die automatische Prüfung des Schutzleiters mit dem Neutralleiter zusammen passiert.
Siehe auch Wikipedia (unter Belgien, identisch wie Norwegen)
du musst dich halt im norwegischen Forum durchfragen!

und denk daran, am Strom zu basteln ohne umfassende Kenntnis kann sehr schnell sehr gefährlich werden (Brandgefahr, Lebensgefahr, 50 mA durch den menschlichen Körper sind tödlich!)
Strom verträgt nun mal keine Basteleien (warum dauert die Lehre wohl vier Jahre?)
 

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