Ion als Notstromquelle

Berlingo-98

Administrator
23.11.2004
3.850
91365 Reifenberg
Du hast Emils Steilvorlage nicht genau gelesen. Es kann schon sein, daß es Begehrlichkeiten weckt wenn die Siedlung dunkel ist und bei Dir das Licht brennt. "Du Nachbar, kannst Du mal mein Handy aufladen? Und den Massagestab auch gleich!" Da hat Emil nicht unrecht.

... und wenn Du genau genug meinen Beitrag gelesen hättest, wüßtest Du, dass es mir primär um die Technikfragen geht. Alles andere ist mir schon klar, doch einiges gehört nun wirklich ins Reich der Spekulation. Vielleicht pendele ich mal aus, was ich doch so machen soll. Drucke mir die vielen Forenratschläge mal aus, und pendele dann.....

.... zum vielfach erwähnten Massagestab: Hab ich noch nicht, müßte ich zum Aufladen dann Deinen ausborgen.

Mit Verdunkelung kenne ich mich noch aus, jedenfalls ein wenig aus der Erinnerung. Anfang der 70er Jahre im vorigen Jahrhundert lebte ich in Maadi, einem Vorort von Kairo. Es gab dort Krieg mit den Israelis, und es mußte zeitweise verdunkelt werden. Vielleicht krame ich da meine Uralt-Erinnerungen aus dem Gedächtnis mal hervor. Ist vielleicht sogar - anders als heutzutage bei vielen jungen Leuten - ganz ohne Handy und app möglich.

... und zu den Nachbarn: Handy aufladen gerne. Leb ja auf dem Lande, die direkten Nachbarn sind willkommen. Im Austausch zu Eiern, Walnüssen, Kirschen oder Brot. Sind die Dinge, die ich ja sowieso gelegentlich von denen bekomme. Privat, aber z.T. handeln die damit.

Gruss, Roland
[Allergiker aufgepasst: Kann Spuren von Ironie enthalten]
 
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Emil

Bekanntes Mitglied
04.04.2006
2.720
@p.hase:
Das war nicht ich.

@Berlingo-98:
Das mit dem Honda wird wahrscheinlich so nicht funktionieren, da er ein IT-Netz bildet und nicht geerdet ist, außer der Ladewürfel ignoriert das, oder hat eine Einstellung dafür.

Ich konnte meine Teslas am Wohnmobil, Kipor KGE2000 und dem EcoFlow Delta 1300 nur laden in dem ich den Juice Booster auf Norwegen einstellte. Dann ignoriert er die Erdung. Mit dem Teslawürfel ging es jedenfalls nicht.
 
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Berlingo-98

Administrator
23.11.2004
3.850
91365 Reifenberg
@p.hase:
Das war nicht ich.

@Berlingo-98:
Das mit dem Honda wird wahrscheinlich so nicht funktionieren, da er ein IT-Netz bildet und nicht geerdet ist, außer der Ladewürfel ignoriert das, oder hat eine Einstellung dafür.

Ich konnte meine Teslas am Wohnmobil, Kipor KGE2000 und dem EcoFlow Delta 1300 nur laden in dem ich den Juice Booster auf Norwegen einstellte. Dann ignoriert er die Erdung. Mit dem Teslawürfel ging es jedenfalls nicht.
Danke für den Hinweis. Werds probieren. Habe ja zwei verschiedene Ladeziegel hier. Einmal den orginal von Kia mitgelieferten, und dann ein China Gerät. Ich denke, damit wirds schon gehen.

Gruss, Roland
 

Berlingo-98

Administrator
23.11.2004
3.850
91365 Reifenberg
@p.hase:
Das war nicht ich.

@Berlingo-98:
Das mit dem Honda wird wahrscheinlich so nicht funktionieren, da er ein IT-Netz bildet und nicht geerdet ist, außer der Ladewürfel ignoriert das, oder hat eine Einstellung dafür.

Ich konnte meine Teslas am Wohnmobil, Kipor KGE2000 und dem EcoFlow Delta 1300 nur laden in dem ich den Juice Booster auf Norwegen einstellte. Dann ignoriert er die Erdung. Mit dem Teslawürfel ging es jedenfalls nicht.

Ok, die meisten Ladewürfel oder so prüfen die Erdung ja hauptsächlich durch Messen des Widerstands zwischen N und Schutzleiter. Das geht aber gar nicht beim Schukoanschluss, weil ja unbestimmt ist, auf welcher Ader N und L reinkommen. Oder erkennen die L erstmal an der Spannungsmessung gegen den Schutzleiter und messen dann erst den Widerstand zwischen N und SL? Könnt ich mir vorstellen, und das kann ich leicht simulieren.

Anyway, ich kenne dies Problem recht gut von der rivemaroc 2019. Da gingen beim ersten Etappenhalt auch einige Ladewürfel nicht, weil die provisorische Unterverteilung mit 16 Anschlüssen auch so eine Art IT Netz hatte, oder jedenfalls unbestimmte oder gar keine Erdung. Die ersten, die kamen, konnten nicht laden. Als dann der erste Tesla Ladewürfel dran war, gings für alle. Glaub ich jedenfalls, kann auch ein anderes Gerät gewesen sein.

Die Moral von der Geschichte: Man kann da schon was tricksen von außen. Ich traue es mir mittlerweile zu, das zum laufen zu bringen. Was zu beweisen wäre..

Gruss, Roland
 

Emil

Bekanntes Mitglied
04.04.2006
2.720
War nur ein Hinweis für die Allgemeinheit. Ich bin mir sicher dass Du das zum Laufen bekommst.
 
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Wertungen: Berlingo-98

Ion-Fahrer

Neues Mitglied
21.06.2008
26
Anbei ein aktueller Link über diese DC-DC-Wandler für den Bleiakku im Elektroauto ganz allgemein:
Wenn ich es richtig verstanden habe, dann haben diese Wandler eher Leistungen über 1kW und manche funktionieren sogar bidirektional. Das wäre die ideale Lösung für mich.
Nur konkrete Infos für meinen Ion sind leider nicht enthalten. Vllt kennt jemand diese Daten für die Drillinge?
Danke für die vielen Vorschläge zur Realisierung der "Notstromfunktion". Ich möchte möglichst nicht in die Fahrzeugelektronik eingreifen und bin auch kein erfahrener Elektroniker, der sichere Geräte entwickeln kann.

Viele Grüße

Andreas Schnellbögl
 

saxobernd

Aktives Mitglied
23.07.2020
683
Mein Auto speichert 30kWh Strom ohne zu sehr in den ungesunden Bereich zu kommen.
Wenn ich demnächst nach Kairo umziehe, brauche ich nicht im Dunkeln zu sitzen, dann fällt mir genug ein, um an den Strom aus meinem Elektroauto zu kommen.
Wandler sind nicht teuer und jedes Netzgerät hat heute einen leistungsfähigen Aufwärtswandler vorgeschaltet, der für das PFC missbraucht wird. Danach folgt der eigentliche Wandler, der den Gleichstrom in den gewünschten Wechselstrom üblicher Netzfrequenz umwandelt . Also, Bastelmaterial gibt es genug, für den Notfall.
Die Fertiglösungen sind auch nicht gerade unerschwinglich. Nur, verstehen sollte man schon, was man tut, damit man nicht übers Ohr gehauen wird.
Es ist auch viel Schund unterwegs.
An die 12 Volt-Bleibatterie zu gehen, ist die letzte Notlösung, obwohl man damit eine Notbeleuchtung hinbekommt, die für viele Zwecke reicht.
Da ich in der Diaspora wohne, bekomme ich überhaupt keine Informationen zu meinem Auto, nicht einmal zu der Klimaanlage, die eine ganz erhebliche Wärme- oder Kälteleistung hat...
Ich wette, der Drehstromwandler kann sowohl den Kältemotor antreiben, als auch eine geeignete Quelle für das ausgefallene Stromnetz sein. Nach Umbau der Ansteuerung natürlich.
Leider werden die Wege, an deutsche Komponenten zu kommen, dornenreicher. China ist ungleich schwieriger zu erreichen als früher.

Früher gab es reichlich Literatur für Leute, die mit dem nicht zufrieden waren, was nicht im Supermarkt zu kaufen war. Alles verschwunden. In Dutsburg finde ich schon keinen geeigneten Elektronikladen mehr, wo ich Bauteile erstehen kann. Dabei bestehen hier noch Beziehungen zu den nahen Niederlanden, wo ich mich vor einem halben Jahrhundert noch eindeckte.
 
Zuletzt bearbeitet:

Christian s

Bekanntes Mitglied
28.10.2006
2.926
Beim Sono Sion ist lt. Homepage die Wallbox offensichtlich offiziell für beide Richtungen gedacht und man könne sein Zuhause mit Strom versorgen... steht da....
 

saxobernd

Aktives Mitglied
23.07.2020
683
Das sollte sofort verboten werden. Sonst wird es doch noch etwas mit der Energiewende in 13 Jahren.
 

saxobernd

Aktives Mitglied
23.07.2020
683
Wenn sich demnächst die russische Finsternis über Deutschland ausbreitet, ist zumindest für die Waldmühle und einen ganzen Straßenzug im ärmeren Teil Düsseldorf vorgesorgt:
Ich habe zum einen die komplette, defekte, 40k-Notstromanlage der französiscen Firma Schneider electrique auseinandergebaut und alle lebenswichtigen Teile verwahrt, wie auch einen fetten Trafo in Düsseldorf nicht herausgegeben, für dessen Behausung die vereinbarte Miete seit Jahrzehnten nicht mehr bezahlt wurde. Letzterer hat zwar primär einen 10kV-Eingang, aber immerhin noch die fette Sekundärwicklung für die passende Spannung, passend zur Nissan-Spannung, 100kW mindestens, ich kann nachschauen.
Fast alle Elektroautos haben heute passende Wechselrichter für den Drehstrom-Synchronmotor.

Ich bin ein gebranntes Kind, nachdem ich an die Kondensatorbatterie meines Netzspannungsversechsfachers, nicht potentialgetrennt mit dem linken Ringfinger gekommen bin und wohl einige Zeit bewusstlos auf dem Boden gelegen hatte, bis auf die Brandwunde spurenlos.
Ohne genauere Anleitung wage ich mich nicht mehr daran. Damals war ich15 oder 16, Roland könnte vermutlich Tips geben, damit man seine Scheu vor hohen Spannungen und Strömen bändigen kann?

Der dicke 200kg-Drehstromtrafo für 40 kW aus der Waldmühle wartet ebenso auf den Einsatz. Der in Düsseldorf ist erheblich schwerer. Fahrzeugbatterien sind potentialgetrennt und stehen obendrein auf Gummirädern. 62 kW hat alleine mein Mii-Motor. Etliche Leistungs-Mosfets, Triacs, Thyristoren, Dioden usw. aus dem Eisenbahnbereich der 80er Jahre warten ebenso auf die Verwendung.

Allein, mir fehlt heute der Mut.
Damals, mit 15 , kannte ich noch keine Angst und brachte meinen mit zwei 1500 Volt versorgten Paula35- Gegentaktoszillator zum Laufen, mit schmorenden Selengleichrichterplatten, ziemlich vielen. In der Schule erkannte man mich auch im Dunkeln am Geruch.

Wer sich an so etwas herantraut, dann mache ich gerne mit. Der Eike, nicht weit von der Waldmühle, macht sicherlich auch mit. Ist ein bekannter Funkamateur.
Also, alle Teile sind eigentlich vorhanden, die uralten Kondensatoren sind entsorgt.
Nicht nur die Leafs und Ioniqs warten...auf die Rettung der Waldmühle vor dem Verdursten.
 

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