Infos gesucht

Fronk

Mitglied
04.05.2006
161
Hallo!!!

Ich bin auf der suche nach einem Elektroauto!
Brauche dringend Infos!
1. Ich möchte damit zur arbeit fahren und wieder zurück ( 40km hin und 40km zurück)
2. Im Winter möchte ich warm und trocken ankommen
3. auch im Winter möchte ich die 80 km problemlos hin und zurück kommen, ohne angst zu haben das die Batterie streikt!
4. die Höchstgeschwindigkeit sollte bei mindestens 90 km/h liegen, da die strecke hauptsächlich außerhalb liegt
5. wo kann man ein Elektroauto Probe fahren und kaufen?



Ich hoffe ihr könnt mir helfen
Danke
 
M

Mario Volkmann

Guest
Hallo Fronk!


1- mit Zwischenladung auf der Arbeit wäre die Sache sehr viel einfacher. Frag doch mal nach!

2- warm- dicke Jacke oder Standheizung. Mit Strom heizen- vergiß es! Trocken- auch kein Problem, solange es kein Roller ist...

3- da muß ich auf die (teuren) Franzosen mit NiCad verweisen, ich glaube, die fahren so weit, Temperaturunabhängig.

4- siehe 4. Aber ist das nötig, bei 40Km? Die paar Minuten...

5- erst mal für eins entscheiden, dann gibt es sicher genug Möglichkeiten...

Gruß,
Mario
 
M

Mario Volkmann

Guest
Das könnte ich nicht besser sagen ;-)

Aber mit Zwischenladung...
 

Fronk

Mitglied
04.05.2006
161
danke!

ich habe leider kein anderes Forum gefunden, und irgendwo habe ich im netz gelesen das es einen cityel mit 85 km/h geben soll und eine reichweite von 100 km soll es auch schffen! daher dachte ich es ist das passenste forum!

könnte mir denn jemand ein Forum empfehlen wo ich richtig bin?

oder könnte mir jemand eine Empfehlung geben welche Modelle für mich in frage kommen könnte oder eine Internetseite wo ich mich weiter informieren könnte?
 

Gregor

Neues Mitglied
05.05.2006
3
Probier mal das allgemeine Technik-Forum:
http://forum.myphorum.de/list.php?f=568&collapse=1
 

Fronk

Mitglied
04.05.2006
161
kann man in ein cityel eine standheizung einbauen (genug platz)?
oder in einen Twike?
http://www.twike.de/de/index.html
der fährt sogar 85 km/h
und wie lange halten die baterien bis sie ausgewechselt werden müssen?
und was kosten sie?
 

Bernd Schlueter

Bekanntes Mitglied
10.12.2004
10.138
Die Batterien fürs Twike kosten nicht viel weniger als zehntausend Euro, halten aber. 85 km/h UND 100km Reichweite, das stimmtet nicht, dazwischen gehört ein "oder".
Bei 40km/h und Pedalunterstützung liegst Du aber auf der sicheren Seite. Das Mittreten in dem Tretautohybrid (Sag das bloß nie zu einem Twikefahrer) hält warm (also, umweltverträgliche Heizung) und lässt Dich auch im eiskalten Winter mit Ach und Krach (dreh die Lautsprecher ein wenig leiser, um Energie zu sparen) Dein Ziel erreichen.
Du kannst es aber auch mit jedem anderen Elektroauto versuchen. Wofür gibt es schließlich den AEAC? Ich glaube, 20 mal Abschleppen im Monat sind da kostenlos.

Also, die Zahlen, die Du da gehört hast, bezogen sich auf Optimisten, die auf die Lithiumionenbatterien setzten, so wie mich. Leider wurden die Erwartungen , die hineingesetzt wurden, nicht im vollen Maße erfüllt. Zur Zeit hängen die Wolken im Donnerhimmel ziemlich tief.
 

Fronk

Mitglied
04.05.2006
161
wie?

die halten keine 100 km mit einer Ladung durch?

und 10.000 Euro sollen die kosten?

dann halten die aber auch im Winter durch und haben eine Lebensdauer von bestimmt über 200.000 km und 20 Jahren!

oder was rechtfertigt diesen hohen preis?
 

Jens Schacherl

Aktives Mitglied
30.03.2004
1.069
Fronk schrieb:

kann man in ein cityel eine standheizung einbauen (genug
platz)?
Ja, siehe z.B. http://www.degwer.de/minielhome.htm -> "Standheizung"
oder in einen Twike?
Ja, gibts nachträglich oder als Zubehör direkt vom Händler.
http://www.twike.de/de/index.html
der fährt sogar 85 km/h
und wie lange halten die baterien bis sie ausgewechselt
werden müssen?
In der Regel mindestens 4-5 Jahre, bis die Kapazität zu niedrig und die Selbstentladung zu hoch wird. In dieser Zeit kann man aber soviele Kilometer fahren wie man schafft :) , 60.000km und mehr sind möglich.
und was kosten sie?
Es gibt verschiedene NiCd-Akkugrößen zwischen 3.0Ah und 3.6Ah, außerdem kann man zwischen 2 und 3 Blöcken wählen.
Außerdem gibts noch das neue Twike "Redesign" mit NiMH-Akkus und Reichweiten bis zu 160 km, das ab Anfang Juni erhältlich sein wird.
"Billig" sind die Twike-Akkus alle nicht, am besten mal bei einem Twike-Händler nachfragen...

Ein Forum speziell zum Twike ist unter http://www.twikeklub.ch -> "News" -> "Forum (D)" zu finden.

Gruß Jens
 

Bernd Schlueter

Bekanntes Mitglied
10.12.2004
10.138
Ganz so teuer sind die Akkus nicht, 3 packs, mit denen man auch schonmal 100km schafft, allerdings nicht so schnell, kosten nach twike.ch 8700 Schweizer Franken, das ist doch erheblich weniger als 10.000 und liegt näher bei 5000Euro. Jedes der 3 packs hat nicht viel mehr als 1kWh Energieinhalt, nominell haben Twike und Cityel also ungefähr den gleichen Energievorrat. Das Twike arbeitet mit 400 Volt-Drehstrom, wofür es ja gute Industrietechnik gibt...Schau Dir mal die Preise bei den Twikes an, dann weißt Du, warum das Cityel häufiger anzutreffen ist.
Vor ca. 20 Jahren hatte ich meine Elektroautopläne ad acta gelegt, weil ich von Bleiakkus zu enttäuscht war.
Wolfgang Jenne wollte sein Twike mit Lithiumakkus ausrüsten, dann hätten wir dem Prospekt nach Deine Wunschwerte gut übertreffen können. Leider ist aber nicht alles Gold, was aus China kommt. Thundersky-Lithiumakkus sollten es werden, der Plan ist erst einmal, trotz Investition, ad acta gelegt. Ich habe die Hoffnung allerdings noch nicht ganz aufgegeben und warte noch auf ein Wunder.
Danke Jens, eine für mich wichtige Zusammenfassung zur Lebensdauer der Twike-Sinterakkus:

"In der Regel mindestens 4-5 Jahre, bis die Kapazität zu niedrig und die Selbstentladung zu hoch wird. In dieser Zeit kann man aber soviele Kilometer fahren wie man schafft , 60.000km und mehr sind möglich."

Ich trainiere und sortiere gerade meine Uralt-Nicads und NiMhs:
Die Kapazität bekomme ich da noch vielleicht in den Griff, aber nicht die völlig unterschiedliche und sich laufend ändernde Selbstentladung der alten Zellen. Da haben die nassen SAFT-Akkus aus Frankreich ja doch unbestreitbare Vorteile. Fast "unkaputtbar", wie die Vorkriegs-Nickeleisenakkus in den Bergwerken. Die SAFT kosten aber gut 600 Euro pro kWh.
Die Elektromodellflieger hier sind inzwischen fast alle auf die trockenen Lithiumpolymerakkus umgestiegen. Was macht denen schon der Preis eines 400-Europacks aus? Außerdem sitzen die nicht im Modell, wenn eines abfackelt. Die haben auch alle spezielle feuerfeste Panzerschränke für die gefährlichen Akkus zuhause.
Also, im Vertrauen gesagt, ich habe noch die gleichen Erwartungen an ein Elektroauto, wie Du, Frank. Gestern bin ich einmal eisern von Krefeld nach Düsseldorf mit meiner Rennkiste (über 200) mit Tempo 40 gezockelt. Ich muss schon sagen, tötlich. Wenn wir einen Stinker an diese Geschwindigkeit anpassen würden, wären 0,5 Liter Verbrauch auf 100 km kein Traum mehr.Nur fährt man dann wie in einem Elektroauto, wie gestern ich.
Aber für den Kurzstreckenverkehr ist elektrisch eben eine tolle Sache.
bernd
 

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