Hilfe! Tiefentladung...

A

Arnd

Guest
Was für ein Geburtstagsgeschenk...

tja, mein Geburtstag war "schuld", dass ich das EL beim Verheizen des Reststroms vergessen habe..... :eek: :hot: (Moral von der Geschicht: Entweder verheize den Rest nicht, oder aber verlass dein EL beim Verheizen nicht).

Naja, was das für die Batterien heisst, braucht mir keiner zu sagen. Spannung auf +/- 0V. Niente. Nichts.

Nun das PROBLEM: Der HF-Lader will die Dinger nun anscheinend überhaupt nicht mehr aufladen. Er geht in einen Blink-Modus, von dem ich nicht weiss, was er bedeutet.

Wie kriege ich die Batterien, möglichst schonend, wieder aufgeladen???

Es sind wartungsfreie Champion, und ich habe sonst keine Lademöglichkeiten, ausser dem HF-Lader.
:( :( :( :( :(
 
A

Arnd

Guest
Naja, 24.5V sind noch drin, Tendenz LAAAANGSAM steigend, aber der HF-Lader will immer noch nicht... aaargh.

Arnd
 

weiss

Administrator
15.01.2004
2.204
hallo arnd
dafür könnte ich manche .....! bringen ein landegerät auf den markt und wenn das el mal ein wenig unter steht dann geht nix mehr :-(
hab derzeit ds gleiche problem allerdings hab ich vergessen nach zu laden*selber schuld*
da nützt nix als jede einzeln ein wenig auf laden und dann einbauen und fertig laden...
euer weiss aus dornbirn am bodensee
 
S

Steffen

Guest
Problem ist ganz einfach zu lösen. Man muss nur ein einfaches Batterieladegerät nehmen und dieses kurz an eine der Batterien parallel!!! schalten. Dem Hf-Lader wird dann eine höhere Batt-Spannung vorgespielt und er läd wieder. Danach kann man den Batterielader ausstecken und den HF-Lader laden lassen

Viel Erfolg
Steffen
 
A

Arnd

Guest
Dummerweise habe ich kein einfaches Ladegerät; werde sie also morgen in der Werkstatt aufladen lassen. Zu dumm! Das Ausbauen ist verdammt haarig, weil man immer just in dem Moment, wo man umgreifen müsste, irgendetwas im Weg ist, das man es nicht schafft. Naja, jetzt sind sie draussen.
 
A

Arnd

Guest
Wie genial -- schade, dass ich das jetzt erst NACH dem Ausbauen gesehen hab. Dafür hätte es sich gelohnt, extra bei Conrad irgend ein Ladegerät zu kaufen...

Na, jedenfalls, den Rest der Kapazität "verheizen" tu ich nie wieder, oder nur, wenn ich strikt dabei bleiben kann. Ansonsten wird um den Block gefahren, bis die Spannung bei 32V ist. Diesen Zirkus möchte ich nicht nochmal, bleibt nur zu hoffen, dass ich meine schönen neuen Champions bei der Gelgenheit nich ganz geschlachtet habe...

Danke nochmal,
Arnd
 
G

Georg Schütz

Guest
Als Tipp für die Zukunft: besorge dir doch einen dynamischen Fahrstrombegrenzer. Der lässt die Spannung auch unter Belastung nie unter 32V fallen und lässt bei schwacher Batterie keine hohen Ströme mehr zu.
Die einzige Möglichkeit der Tiefentladung ist, das El mehrere Tage stehen zu lassen, denn der Standby-Verbrauch nimmt sich 3,5AH am Tag.
 

Enno

Aktives Mitglied
15.05.2006
384
Moin Arnd,
ein paar Tipps für den leichteren Batterieausbau. Zuerst die mittlere Batterie herausheben. Dabei die Batterie an den Griffen (soweit vorhanden) fassen und schräg nach hinten über den Motor mit Luft zur vorderen Batterieraum kunststoffkante herausheben. Dann nacheinander die linke und rechte Batterie herausheben. Dabei die Batterien leicht je nach innen zum Motor kanten, damit sie nicht an den Radien des Batterieraums hängenbleiben. Dabei nicht das Lüfterrad des Motors mit Gewicht belasten. Eine gute Hilfe bei klemmenden Batterien ist ein Stück dünne Kunststoffplatte (ca. 1-2mm Verpackungsmaterial oder ähnliches). Das wird vor dem Herausheben als Gleithilfe und Schutz z.B. zwischen Batterie und Kabelbaum an der Seite geklemmt. So sollten die Batterien besser hauszubauen sein. Vor dem nächsten Wiedereinbau unten in den Batteriekorb je ein Stück Hartschaumplatte legen. Das schont die Batterien vor unnötigen Erschütterungen (obwohl unsere Batt. alle erschütterungsfest sein sollen), Dreck, Salz und Nässe von unten und isoliert auch noch.
Viel Erfolg
Enno
 

Martin Hillebrecht

Neues Mitglied
13.02.2007
9
Ich baue meine Batts immer mit Hilfe eines kleinen Kettenflaschenzugs aus. Ich befestige den einfach an einer Strebe meines Carports und schon lassen sich die Batterien wunderbar einfach ein- und ausbauen. Einfach dranhängen und langsam absenken, dann flutschen die wie von selbst in den Batteriekasten.
Grüße
Martin
 
J

Juergen Thiesen

Guest
Hallo Matthias,
> Daher sollte man Bleiakkus eigentlich immer
> so früh als möglich laden.
da muss ich Dir ganz energisch widersprechen:
die optimale Entlade/Ladekapazitaet liegt bei etwa 30-60%,
und zwar aus folgenden Gruenden: bei BleiSaeure wird am Ende der Ladung gegast, um eine Saeureumwaelzung zu erreichen (DETA=4Stunden). Wenn Du also immer nach 3 km laedst, kochst Du die Akkus innerhalb 2-3000km zu tode!!
Bei Blei-Flies gibts eine aehnliche Phase, um Sulfatbildungen zu verhindern(Champion), wenn Du die Akkus auch immer nach 3km laedst, erlebst Du das selbe wie mit Blei-Saeure!!
Gruss
Juergen
 
G

Georg Schütz

Guest
Allerdings würde ich die Batterien nie bis 32V herunterfahren. Wenn die Leerlaufspannung deutlich unter 34V liegt sollte eigentlich Schluss sein. Unter 20% Restkapazität sollte man beim Entladen einer Bleibatterie eigentlich nicht gehen - wenn es doch passiert, sollte man möglichst schnell nach dem Entladen an ein Ladegerät, da sich sonst die Elektrodenstruktur zerstört.
Aus der Tatsache, dass der Standbystrom (0,15A) in kurzer Zeit die Batterie restlos leer machen konnte, wird ganz deutlich, dass die Batterie schon am Ende war.
Ich habe gegen den Standbystrom von John einen Schalter bekommen, der die Batterie elektronisch vom Fahrzeug trennt. Beim Einschalten koppelt er die Batterie ganz sanft - ohne Funkenbildung - wieder ein. Ist auch für Wartungsarbeiten am El ideal - das Aufladen der Kondensatoren beim Anschließen der Batterie mit dem Trafostecker oder einem anderen Widerstand entfällt.
 
K

Klaus

Guest
@Georg: Haette auch Interesse an einem solchen Schalter. Kannst Du eine Verbindung herstellen?

Viele Gruesse, z. Zt. aus Lyon,

Klaus (Schwager i. H.)
 

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