Hilfe beim Autokauf

slalomfreund

Neues Mitglied
13.09.2018
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Wtterau
#1
Ich habe mich nun endgültig für ein Elektroauto entschieden.
Interessieren tut mich dieser.
Eine Zelle soll defekt sein.
Wie kann ich unterscheiden, ob der Akkusatz komplett am Ende seiner Dienstzeit angekommen ist,
oder tatsächlich nur eine Zelle defekt ist?
Kann ich mit geringem Aufwand messen oder gibt es einen Bordcomputer zum Ausmessen?
Verzeiht mir die vielleicht naiven Fragen,
ich habe vor über 20 Jahren mal Elektriker gelernt
und für meine e-bike die Akku`s selber zusammen gesetzt,
aber mit dem Peugeot habe ich keine Ahnung.
Ich würde mich über ein paar hilfreiche Antworten freuen.
Schöne Grüße Stefan
 

wchriss

Aktives Mitglied
30.12.2010
1.083
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Egweil
#2
Hm das ist wie der Blick ins Wasserglas.
Gewissheit hat man nur wenn der Kpl. Akku ausgebaut wird und die 20 Blöcke einzeln nach Kapazität gemessen werden.
Aber aus dem Bauch raus würde ich sagen, wenn das noch der erste Satz ist bei 105.000km mit dem Ende zur rechnen.
Gruß
Christian
 

microcar

Mitglied
02.08.2010
226
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#3
Akkusatzwert liegt nach ca.100000km mit mindestens einem defektem Akku bestimmt nicht bei 2000.-€,
sondern allerhöchstens bei der Hälfte.
Mehr wie 2500.-€ wird bestimmt niemand für den Peugeot incl.dem fragwürdigem Zustand der NIcd-Akkus zahlen.........
Vielleicht hat der Verkäufer es mittlerweile auch einfach satt jährlich (evtl. auch mehrmals) den Akkusatz auszubauen um defekte Blöcke zu wechseln.
Ist ja eine "Sch......Arbeit" u.die Karre fällt jedesmal für einige Tage aus..........
So ein Auto würde ich nur mit Lixx kaufen oder umbauen wenn grad günstig Li-Akkus verfügbar wären, was momentan aber eher nicht der Fall sein dürfte......
Im Cityel oder Colenta-Bus sowie im alten E-Golf kann man bei entsprechendem Umgang u.sorgfältiger Wartung mit Saft-Nicd-Akkus noch glücklich werden, da man bei diesen Fahrzeugen im Schadensfall sehr leicht von oben an alle Akkus rankommt......aber von den alten Franzosen mit unten angebautem Akkukasten würde ich zum Weiterbetrieb mit Säften die Finger lassen..........
 

wchriss

Aktives Mitglied
30.12.2010
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Egweil
#5
Zu bedenken ist auch das ab 100.000km mit einer Motorüberholung / Tausch zu rechnen ist, so wie das jetzt bei mir der fall ist. Da sind schnell mal 1500 EUR fällig. Also ich würde da mit 2000,-€ in die Verhandlung einsteigen. Das Auto ist immerhin 20 Jahre alt !
 

Jokl

Neues Mitglied
06.01.2010
16
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65474 Bischofsheim
#6
Hallo slamonfreund,

Ich habe dem Verkäufer 1200€ VHB geboten und ALLE eventuell auftretende Beanstandungen / Probleme vom Gesamtfahrzeug aufgelistet.

Dringend nur für Kfz-Mechaniker mit PSA E-Auto Erfahrung geeignet!
 

slalomfreund

Neues Mitglied
13.09.2018
7
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Wtterau
#7
Ich bin gestern gefahren. Lief sehr schön.
Wasserwartung ist immer gemacht worden, die Kohlen sind seit 3tkm drin.
Die Bremsen müssen überholt werden und ich habe 2 Durchrostungen gefunden.
Ich werde weiter verhandeln.
 

thegray

Bekanntes Mitglied
15.04.2008
7.923
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#10
Vieles kann man so stehen lassen - weil man für ab ca.6000 auch mal mit viel Suche und weiter Anfahrt schon einen Drilling bekommen kann.

In jeden Fall eine EBÜ EinzelBlockÜberwachung mit einbauen wenn man sowieso unter einem solchen Fahrzeug werkelt.

Die NICD´s so weiter zu betrieben wie ursprünglich von Hersteller verbaut - ist heute einfach Fahrlässig weil unnötiger Dauerstress für die Akkus. Umso schneller kommt ein ableben nach dem anderen.
 

citicar75

Neues Mitglied
13.08.2018
11
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#11
... das stimmt natürlich, aber es ist meiner Meinung nach besser, einen mit funktionsfähigem Akkusatz (nicht die alte Serie) aktuellem TÜV und fahrbereit
zu kaufen, dort sind sogar Einzelanzapfungen an fast allen Akkus verbaut. Ich kenne das Fahrzeug gut ...
Den letzten E-SAXO habe ich aus Österreich geholt, einen E-P-106 von der niederländischen Grenze und das CITICAR stand auch nicht um die Ecke.
Alles hat TÜV fährt bis unter 0% und ist software- und hardwaremäßig auf dem letzten Stand - ungemein wichtig !!!
Rost ist bei den älteren PSA Fahrzeugen ein Problem, an den vorherigen SAXO`s haben wir regelrechte Schweißorgien ausgelebt um sie durch den TÜV
zu bringen ...
Der jetzige Besitzer in Berlin hat auch einige Erfahrung im "Extended range" Betrieb mit den alten Franzosen ...
 

slalomfreund

Neues Mitglied
13.09.2018
7
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Wtterau
#12
Wann endet die erste Serie, wann beginnt die neue?
Oder woran kann ich das erkennen?
Ich würde mich darauf einlassen einmal im jahr einen Akku zu wechseln.
Ich habe gelesen, dass man es mit etwas Übung,
in 5 Stunden schafft eine Zelle aus einem der unteren zu wechseln.
Und wenn man mal 2 wechseln muss,
dann dauert es auch nicht 20 Jahre bis man durch ist:):):)
EBÜ werde ich an dem Block sofort anschließen wenn ich den zum ersten mal raus nehme.