Hallo, bin auch neu im Forum

Philipp

Neues Mitglied
17.10.2021
2
Ich habe mich gerade angemeldet und dabei, zunächst die Lademöglichkeit für ein Elektroauto vorzubereiten bzw.aufzubauen. Es ergeben sich meinerseits sicherlich einige Fragen, daher würde ich mich über Informationen sehr freuen.
Gruß Phil
 

Charly Rasch

Neues Mitglied
18.09.2007
15
Rheine
Moin und Hallo Philipp.

Willkommen im "Emobil-Club".
Zu Lademöglichkeiten und Ladestationen für E-Mobile wirst Du hier bestimmt viele Anregungen und Lösungen bekommen. Wichtig ist aber erst, mit welchem E-Mobil
Du fahren willst. Danach muß auch die Ladetechnik und - möglichkeit gefunden werden.
Zum Besipiel: Ich habe erfahren, daß fie Firmea TESTLA für ihre Emobile eigene Ladeeinrichtungen gebaut hat.

Meine CITy EL´s mit 2,5 KW Motor und 36 V Batterie kann ich an einer üblichen Haussteckdose mit 230V , 16A aufladen. Meine Ladegeräte laden dann mit ca 2000W die Batterien auf. In unsere Stadt gibt es auch viele Möglichkeiten an solchen Steckdosen - meist auch kostenlos - nachzuladen: Fahrradstation am Bahnhof, Supermarkt, Cafe´s , einzelne Geschäfte, Restaurants, private Ladestationen von E.Mobil Fahreren und zB beim https://drehstromnetz.de/ von Holger Keser gegründet.

Viel Spass im E-Mobil und Grüße
Charly
 

wolfgang dwuzet

Bekanntes Mitglied
23.11.2006
3.528
hallo philipp
auch aus dem frankenland ein herzliches willkommen bei den e-mobilisten,
wie mein vorgänger schon schrieb,
wichtigster anhaltspunkt:
welches elektrofahrzeug??
mit wieviel ladestrom (kw) wird geladen??
wie ist den fahrprofil??
fährst du tagsüber nur weniger als deine batterien kapazität haben, und lädst langsam über nacht, reicht vieleicht wirklich eine schuki- oder besser CEE-blau 230V steckdose,,,
brauchst du aber wesentlich mehr strom solltest du über den kauf/instalation einer wallbox nachdenken (derzeit supergünstig durch die staatliche förderung der ladestationen)
wenn es sich um ein älteres e-mobil, oder um einen ladetechnischen exoten handelt, tut es auch eine drehstromsteckdose (siehe den link zur drehstromliste)
bye wolle
 

Philipp

Neues Mitglied
17.10.2021
2
Hallo Charly, Hallo Wolfgang,
Danke für die Antworten, ja es soll bei uns nun langsam bezüglich Auto, elektrisch werden.
Meine Frau möchte ihren Audi A1 verkaufen und an dessen Stelle wieder einen Kleinwagen, also eventuell einen Peugeot e-208 / 2008 oder einen Opel Corsa - E ( gleiche Plattform ), wobei der Peugeot wohl bessere Ladetechnik hat, nutzen.
Ich selbst wollte von einem etwas älteren 3,2 ltr. 183 KW Fahrzeug ebenfalls irgendwann, ev. auf einen KIA EV6 oder IONIQ 5 oder so etwas in dieser Richtung, umsteigen.
Aufgrund der Lieferzeiten ist das ohnehin nicht zeitnah zu machen, also werde ich versuchen zunächst die Ladetechnik vorzubereiten.
Dazu ist eine im Keller des Hauses befindliche Unterverteilung vorhanden, welche einen bestimmten Kellerbereich ohne " Großverbraucher " versorgt. Die Zuleitung zu dieser Unterverteilung ist derzeit mit NEOZET ( schwarz ) also, so mir bekannt, mit 3 x 35 A im Zählerschrank ( Verbraucherseite ) abgesichert. Die Zuleitung zur Unterverteilung müsste ich auftrennen, einen geeigneten Klemmkasten setzen und von dort ( Schellenmontage sowie Erdverlegung ) ein NYY 5x6 qmm zu einer größeren Verteilung / Kiste in der Garage führen.
Die Leitungslänge beträgt ca. 25 mtr., dass wäre bei eventuell erforderlichen 22KW dann m.e. ja machbar.
In einer schon vorhandenen geeigneten Verteilung ( Feuchtraumkiste mit Tür ) befindet sich derzeit ein 3-phasiger FI mit 40A / 30mA sowie ein Automatenblock mit 3 x 32 A und einen 32 A CEE ( rot ) Steckverbindung.
Diese Teile wollte ich eventuell auch nutzen.
Ja, einiges an Arbeit steht an bezüglich Montage / Hof-Pflaster wegen Kabelgraben " aufbuddeln " usw.
Die Ladetechnik ist ja vom Auto abhängig, allerdings hatte ich auch daran gedacht, da das Auto meiner Frau nur max. im Umkreis von 200 km genutzt wird und auch am Tag geladen werden kann, um ( Strom ) Kosten zu sparen, dieses dann eventuell mit Photovoltaik - Unterstützung zu laden.
Na ja, ob das alles so machbar ist, hoffe ich mit Euch klären zu können.....somit hier im Vorstellungsbereich nur eine Info, was ich machen möchte.....ob sinnvoll oder nicht werde ich sicherlich ergründen können.
Zunächst vielen dank für die Hilfe...
Gruß
Phil
 

thegray

Bekanntes Mitglied
15.04.2008
8.546
Vorschlag - statt sich Groß den Kopf zu machen und die Gelegenheit "Leerlaufzeit" zu nützlicher zu verbringen - SCHON mal Leerrohr besorgen und verlegen (wenn mit Vorlauf und man nicht ganz Bauinstalationsüblich - könnte man schauen eine passende Länge an PE-KS-Rohr für Fussbodenheizung für Lau zu bekommen also den großen Duchmesser nicht die mit ~10mm Innend. und diese zu Verbudeln.
Eine Steuerleitung würde ich dann auch noch vorsehen - damit man eine einfache Vorrangschaltung ermöglichen kann - je nach dem wie die folgende Ladetechnik aussieht. weil mit der Absicherung (selbet nach einer "Auflastung" des Anschlusses - kann es mit E-Herd; Fette Microwelle; Dampfgarer; Wasserkocher; abgelegene Zapfstelle
mit e-Durchlauferhitzer dann eng werden wenn - die EV-Karre dann 32A ziehensolltemöchte .....

Entsprechend vorbereitet - kann man dann das Einziehen was man Preiswert bekommt und das gesparte Geld in die eigentliche Wallbox oder Fahrzeug investieren. (persönllich Einstellung habe ich mit einem 2.Hand PVC-NYM in einem 2Hand hartPE-Rohr mit 3,5 bis 5mm Wandstärke ) vergleichbare Sicherheit wie in einem evtl. neu zu kaufenden schwarzen Erdkabel. (Privatgrund und Private Nutztung)

Gewerblich ist das was anderes !
 

Emil

Bekanntes Mitglied
04.04.2006
2.562
Stromkabel und Netzwerkkabel sollten nicht in einem gemeinsamen Rohr/Kabelkanal geführt werden. Deshalb besser zwei Leerrohre verlegen, eins für den Strom und eines für die Kommunikation. Für die Kommunikation können es durchaus mehrere Leitungen sein, wenn man Neben einer regulären Netzwerkverbindung noch so was wie Überschussladung realisiert. Auch bei Strom kann es sinnvoll sein, dass man mehrere Leitungen verlegt, wobei die Leitung für das Laden durch den ÜNB abschaltbar sein kann, und noch eine reguläre Leitung für Licht und andere Dinge, die dauerhaft Strom liefert. Also einfach flexibel bleiben und 2 Leerrohre mit ausreichendem Durchmesser verlegen.

Ansonsten ist es so dass die geförderten Wallboxen alle auf 11 kW begrenzt sein müssen. In wie weit man für 2 private E-Autos tatsächlich 2 Wallboxen braucht muss man sich überlegen.

Die Wallboxen brauchen manchmal noch jeweils getrennte RCDs TypB/TypA-EV, die man dann am Besten in die Unterverteilung vor Ort setzt.

Aber der Elektriker sollte das alles wissen. Wenn nicht, dann anderen Elektriker suchen.
 
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