Grüne und der Krim aufs Erdgas


Manfred aus ObB

Bekanntes Mitglied
12.12.2006
7.086
Aus den Weiten des WWW

Die Grünen haben neue Ideen, nach dem Chaos EEG und der Umverteilung von unten nach oben
ohne das Klima merklich geholfen, also ein neues Projekt


[size=x-large]Weg mit dem Erdgas[/size]

Ja könnt jetzt vielleicht einer einwenden, aber gemach bitte, da gibts größere Baustellen,
Nein Vision wie man Geld Umverteilen kann an Grüne Klientel ( die Besserverdiener mit Besserwisser Anspruch )
kann man nie früh genug beginnen, nun der Link mit Video ( Onkel Tritin ist auch dabei )

https://www.gruene-bundestag.de/themen/energie/unabhaengigkeit-nur-durch-forcierte-energiewende_ID_4392065.html

Als Kurzstudie ( was wär mir bei der langen Schlecht geworden )

http://www.gruene-bundestag.de/fileadmin/media/gruenebundestag_de/themen_az/energie/PDF/Erdgassubstitution_final.pdf

Also ganz * reizend * find ich die Stelle auf Seite 20 unter Punkt

[size=medium]4.2.3 Alternative Herkunftsgebiete und Infrastruktur[/size]

Wir brauchen endlich einen Hafen um LNG ( flüßig Erdgas aus Ami Fraking Gas ) anzulanden, Jawohl volle
Zustimmung lieber von den Amis abhängig, da weiß man was man hat.

Wer meint das alles zum Granteln :rp:

Seite 15

[size=large]4.1.1 Methan (biochemisch): Biomethan[/size]

auf Seite 17 zu lesen, also nach dem Aufruf das dies nur gelinge wenn ordentlich Kohle fließt
( also alles wie gehabt beim EEG, errinnert mich sehr an Kurt Jürgens ) das man nicht so zimperlich
sein soll mit dem biserl Mais, also im Orschinal:

[size=medium]Die technischen Potentiale zum Erreichen der oben beschriebenen Biomethanmengen
sind vorhanden. Die Mengen beider Ausbaupfade können jedoch ohne die Nutzung
von Energiepflanzen nicht erzielt werden.[/size]
Also nicht so Zimperlich mit den Wirkungsgraden, wenn nix mehr hilft wird aus Schnee Gas gemacht,
sagt doch schon der alte Spruch, genau was diese PDF aussagt

* und wenn der ganze Schnee verbrennt, wir haben doch Recht *

So ein Bild dazu um im Bild zu sein
[attachment 724 BiomethanHallelyjaxcf.png]

Hoffentlich sieht des weder einer von Greenpeace noch BUND Naturschutz, dann gibts Zoff :eek:
 

Thomas P106E/iOn - Berlin

Neues Mitglied
10.11.2009
27
Hä???
Manfred, schreib mal dazu ob das Spass oder Ernst ist.
Sieht für mich so aus, als ob es auch für dich ambivalent ist.
Oder ich bin noch Montagsmüde...

Juhu, ich behersche ein Fremdwort - darf ich jetzt die Grünen wählen?

LG, Thomas
 

Manfred aus ObB

Bekanntes Mitglied
12.12.2006
7.086
Hä???
Manfred, schreib mal dazu ob das Spass oder Ernst ist.
Sieht für mich so aus, als ob es auch für dich ambivalent ist.
So einfach ist das nicht zu sehn :rolleyes:

Ich Grantle da ganz Ernst drüber :angry:

Denn diesen Herrn da

http://www.solarify.eu/2014/06/20/424-energiewende-schlussel-fur-energieunabhangigkeit/

hab ich im Herbst 1999 persönlich gesagt des mit dem EEG geht in die Hose, weil nicht zu bezahlen
und die fluktuierenden ( also PV und Wind ) nur mit einem Ausgleich ihrer Schwankungen integrierbar sind.

Die Antwort war nicht Fein, ich hab die Frage auf einer Jahresversammlung von Wasserkraftlern gestellt
und war Sinngemäß wiedergegeben, ist also kein Wörtliches Zitat

* Ihr Fischmörder sollt froh sein, das man euch überhaupt ins EEG genommen *

( etwas was in diesen Kreisen immer noch gern öffentlich geschrieben
http://www.bund.net/fileadmin/bundnet/pdfs/klima_und_energie/140120_bund_klima_energie_eeg_eckpunkte.pdf Seite 2 unten

[size=medium]Der BUND teilt nicht die Einschätzung im Koalitionsvertrag, dass sich die Förderung der Stromerzeugung in Wasserkraftanlagen
bewährt habe. Im Gegenteil hat diese Förderung in den letzten Jahren erhebliche ökologische Schäden an den deutschen
Fließgewässern verursacht. Vor diesem Hintergrund sieht der BUND bei der Novelle des EEG erheblichen Korrekturbedarf
in der Förderpraxis für solche Anlagen.[/size]
also alles wie gehabt, denn die Wasserkraft gabs ja schon im Mittelalter, also des Teufels )

Muß allerdings zugebe ich hab mich damals auch geirrt, mit den in Zukunft nicht bezahlbar,
die Zukunft war schneller da als ich Geglaubt 1999.

Es ist mir also Ernst man sollte sich das Anschauen und rechtzeitig Nachdenken,
über das was drin geschrieben fällt es mir schwer Ernst zu bleiben, es ist zu schön zum Granteln :D

Noch ein Bild zur Wasserkraft, eine unter E-Fahrern wohl bekannte alte Wassermühle, das Wasserrecht
eventuell von Karl dem Großen :confused:

Der Link wurde entfernt (404).

Die Bildquelle mit berechtigten Spendenaufruf ich zitiere:

[size=medium]Auf Grund neuer gesetzlicher Bestimmungen haben wir ein neues Projekt anfangen müssen:

eine Fischtreppe (eine mögliche Variante siehe Bild unten)

Helfer und Sponsoren sind gerne gesehen
[/size]

unter http://www.waldmuehle-dettenheim.de/html/fischtreppe.html
 

R.M

Bekanntes Mitglied
24.12.2006
9.750
Hallo

Oder einfach mit H2 aus Ökostrom und CO2 Methan erzeugen dann wäre auch das Speicherproblem gelöst. Stichwort ist Sabatierreaktor.

Gruß

Roman
 

Manfred aus ObB

Bekanntes Mitglied
12.12.2006
7.086
Oder einfach mit H2 aus Ökostrom und CO2 Methan erzeugen dann wäre auch das Speicherproblem gelöst. Stichwort ist Sabatierreaktor.
Ist ja drin in den Bild



Rechts in den Ersatzarten die zweite unter Biomethan aus Mais als PtG

Auf Seite 17

[size=large]4.1.3 Methan und Wasserstoff (elektrochemisch)[/size]

Es werden aber wie in der ganzen PDF keine Angaben zum Wirkungsgrad gemacht und der ist halt
bei Strom zu Gas und selbiges wieder zurück zu Gas und Wärme alles andere als berauschend.

Grob um 1 kWh an Strom zu machen hats mal 4 kWh aus der PV-Anlag gebraucht ( eine Ökologische Katastrophe )
oder dem Windkraftwerk ( da ist wenigstens eine Spur von CO[sub]2[/sub] Einsparung zu sehen )


Bildquelle:http://www.et-energie-online.de/Zukunftsfragen/tabid/63/Year/2012/Month/9/NewsModule/413/NewsId/305/Die-Speicherung-uberschussigen-EEStroms-durch-synthetisches-Methan.aspx

Sieht als in Verbindung mit einer aktuellen CO[sub]2[/sub] Rucksackbilanz in etwa so aus
[attachment 725 FraunhoferPV.png]

Bevor jetzt die Grünwähler alles Fälschung schreien, Bitte selber nachrechnen das aktuelle Orginal ist unter diesen Link zu finden

http://www.ise.fraunhofer.de/de/veroeffentlichungen/veroeffentlichungen-pdf-dateien/studien-und-konzeptpapiere/aktuelle-fakten-zur-photovoltaik-in-deutschland.pdf

Wer selbst da noch zu Faul zum Suchen das Bild ist derzeit ( ändert sich immer etwas beim jährlichen
aktualisieren der PDF ) auf Seite 48

Natürlich kann jeder Privat das machen, nur wenn ich wie die Grünen Schrei, alles für das Klima
Koste es was es wolle und ob Sozial da Scheipiiiiiiieeep wir drauf, dan ist das Dreist :mad:
 

R.M

Bekanntes Mitglied
24.12.2006
9.750
Hallo

So wild ists nicht, Elektrolyse richtig gemacht hat zumindest einen hohen elektrischen Wirkungsgrad wenn Wärme vorhanden ist und die ist wenn die Sonne scheint immer auch vorhanden.

Der Prozess mit dem Co 2 benötigt keine Zusatzenergie sofern der Co 2 Gehalt hoch genug ist (z.B. in Gebäuden mit vielen Menschen)

Zum Verdichten und ins Erdgasnetz einspeisen wird wieder Energie gebraucht.

Von daher ist der Ansatz im Diagram falsch da die Methanisierung mit 100% Wirkungsgrad arbeitet.
Die Ersteller des Diagramms müssten das eigentlich wissen da sie an der Anlage die sich auf der ISS befindet mitgearbeitet haben.

Kühlschrank groß und vollautomatisch nur ist das Methan hier nicht erwünscht und fliegt raus.

Deshalb wird auch kein großer Sauerstoffvorrat nachgeliefert sondern nur ordinäres Wasser.

Gruß

Roman
 

Manfred aus ObB

Bekanntes Mitglied
12.12.2006
7.086
Von daher ist der Ansatz im Diagram falsch da die Methanisierung mit 100% Wirkungsgrad arbeitet.
Die Ersteller des Diagramms müssten das eigentlich wissen da sie an der Anlage die sich auf der ISS befindet mitgearbeitet haben.
Also ich geb zu, ich war noch nich auf der ISS :eek:

Allerdings wen das so einfach wäre, könnt man sich Fragen wohin die Millionen verschwinden

http://www.kit.edu/kit/pi_2014_14950.php

[size=medium]KIT koordiniert neues 3,8-Millionen-Euro-EU-Projekt HELMETH / Wirkungsgradsteigerung der Methangasproduktion aus regenerativem Strom
durch thermische Verkettung chemischer Prozesse[/size]
und wofür die Kohle wenns doch um erneuerbares Gas geht :confused:

[size=medium]„Elektrolyse und Methanisierung werden oft getrennt betrachtet und optimiert“, so Trimis. Ein großes Potential liegt in der Nutzung der Prozesswärme aus der Methanisierung, um etwa Wärmebedarf bei der Elektrolyse zu decken. Insbesondere Hochtemperaturelektrolyse bei rund 800 Grad Celsius hat thermodynamische Vorteile, die den Wirkungsgrad weiter steigern. Im Rahmen von HELMETH soll eine Demonstrationsanlage entstehen, die mit einem Wirkungsgrad von rund 85 Prozent aus erneuerbaren Energien Methan erzeugt. Parallel werden Studien zur Wirtschaftlichkeit und Klimabilanz der neuen Technologie erstellt. „Mit so hohen Wirkungsgraden würden die PtG-Technologie einen entscheidenden Schritt hin zur Wirtschaftlichkeit erreichen“, ist sich Trimis sicher.[/size]
Tja 800° haben oder nicht haben und wo sollen die Herkommen :p ach so von der Sonne ;-)

Obwohl davon schreiben die da an der Elbe beim Zwinger Nix

http://www.sunfire.de/produkte/fuel/power-to-gas-methanisierung

[size=medium]sunfire plant, zur Herstellung von Methan die effiziente Hochtemperatur-Dampfelektrolyse zu nutzen. Sie befindet sich derzeit noch in der Entwicklung und kann den Gesamtwirkungsgrad des Verfahrens von 55 auf ca. 80 % steigern, d.h. 80% der eingesetzten Elektroenergie finden sich im produzierten Methan (Heizwert) wieder.

sunfire kann bereits heute Power-to-Gas – Anlagen unter Einsatz der verfügbaren Wasserelektrolyse bauen. Der Wirkungsgrad beträgt ca. 55%. Die Anlagen werden so aufgebaut, dass die zu entwickelnde Dampfelektrolyse nachgerüstet und somit die Effizienz gesteigert werden kann. Die Dampfelektrolyse wird ab 2016 verfügbar sein.[/size]
Vorher geht auf keinen Fall, weil bis dahin sind die Fördergelder bewilligt.


Was ist es doch schön das es Fördergelder gibt :p

Die hats aber auch schon vor bald 40 Jahr gegeben, da nannte sich das Ding noch Hot Elly und sollte
von Atomreaktoren geheizt sein

Ein Link zu einen Zeitungsauschnitt einer PV-Zeitung aus dem Jahr 1987

http://www.dgs.de/fileadmin/sonnenenergie/SE-1987-3/10-Solare-Trinkwasseraufbereitung-mobil.PDF

Tja eventuell, sind schon einige Wissenschaftler die damals mit 60% Förderung dran geforscht schon gestorben,
welche Förederingsquote ihre Enkel bekommen ist noch unklar :rp:
 

Manfred aus ObB

Bekanntes Mitglied
12.12.2006
7.086
Der Prozess mit dem Co 2 benötigt keine Zusatzenergie sofern der Co 2 Gehalt hoch genug ist (z.B. in Gebäuden mit vielen Menschen)

Zum Verdichten und ins Erdgasnetz einspeisen wird wieder Energie gebraucht.

Von daher ist der Ansatz im Diagram falsch da die Methanisierung mit 100% Wirkungsgrad arbeitet.
Die Ersteller des Diagramms müssten das eigentlich wissen da sie an der Anlage die sich auf der ISS befindet mitgearbeitet haben.
Also Dein Beispiel ist aus der Raumfahrt und unterliegt so einer andern Kostenstruktur

Ein Beispiel vieler bunter Bilder auf Terra dazu
[attachment 728 WindgasKosten.png]
Orginalbildquelle: http://www.dbi-gut.de/fileadmin/downloads/3_Veroeffentlichungen/Tagungen_Workshops/2013_Innoforum_PGP/27_Becker_sunfire.pdf

Das Bild zeigt das um auf irgendwie bezahlbare Preise zu bekommen man Werte ansetzen muß,
wo man sehr weit sich aus dem Fenster lehnt :eek:

Stromkosten am Anfang des Gasprozeßes 4,5 ¢ je kWh na viel Spaß meinen Herrn PVler ( wobei das für einige keine Überraschung ist )
Weitere Annahmen hoher Wirkungsgrad 75% ( derzeit beginn des Lapalolamapfeifens ) Auslastung 80% im Jahr
also, selbst wenn der Ausbau von PV und Wind so weitergehen würde ( tuts aber nicht der neuerste Spleen der EU
Auslandsatomstrom soll ohne EEG-Umlage an deutsche Endkunden verkauft werden ) so wäre dies erst in 15 oder 20 Jahren der Fall
und dies nur wenn Wind zu Gunsten der PV abgeregelt.

Nochmal Roman zu dem Teil Deiner Aussage

[size=medium]Zum Verdichten und ins Erdgasnetz einspeisen wird wieder Energie gebraucht.[/size]

Anders als auf der ISS versuchen die terrischten Fördergeldempfänger die thermische Energie aus der Kompression zu nutzen,
bedeutet aber was ich optisch an Elektrischen Wirkungsgrad bei Elektrolyse und Methansierung gewinne
wird mit eine energetischen Ähhha ( Hochdeitsch Minus ) erkauft. Allerdings kann es durchaus sein das der Wirkungsgrad
doch etwas besser wenn Kompressionsenergie als Hochtemperatur ausgekoppelt. Rein Kaufmannisch glaub
ich da eher nicht dran, denn die ASnlage wird deutlich teurer und muß dann Wirklich eine hohe Jahresarbeitszahl erreichen.

Ja Audi und Genossen die ein CO[sub]2[/sub] frei zertifiziertes Ablaßgas brauchen, machen selbiges ;-)
Da bekommt dann Nachts der Braunkohlestrom ein Norwegisches Wasserkraftzertifikat draufgebruzelt
und schon stinkt dem Teslafahrer das Er ökologisch Korrekt links Überholt wird :rp:
 

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