gibt es ein sportliches elektromobil?



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Bernd Rische

Mitglied
18.12.2003
225
Also laut Prospekt vom Prius, soll sich der Motor automatisch einschalten, sobald die Batterie zu schwach wird und lädt sie in dem Moment auf.
 

Mackgyver

Neues Mitglied
19.05.2006
17
Hallo,

Ich habe mich mal ein wenig näher mit dem Prius befasst und die Webseite, die Prospekte und die PM von Februar studiert und zusätzlich Infos vom Händler eingeholt. http://www.toyota.de/showroom/prius2003/index.html

Also ich kann einigen wiedersprechen,
Adolf schrieb:
"Das Problem bei Prius ist, daß er nur bei Stop + Go seine Stärke ausspielt (Rekuperation und Drehmoment des E-Motors) Bei vorwiegend Überlandfahrten tut sich ökologisch gar nix. Da wäre ein TDI allemal besser, zumal wenn er auf Salatöl umgerüstet wurde. Außerdem kann man das Teil nicht extern laden.
Gruß A.H. der mit seinem Saxo lieber auf sowas wie den Kangoo Electroad wartet. Aber bitte mit Gasmotor".

Der Prius gehört zu den wirklichen Hybridautos und nicht zu den "weichen Hybridantrieben", wie ihn irgend so eine Hondakiste ihn hat. Weich heißt, beim Honda, der Benzinmotor ist der Hauptmotor und er wird nur duch den Elektromotor beim Anfahren unterstützt. Beim Honda hat der E- Motor 10 Kw oder sogar nur 10 PS, bin mir da nicht mehr so sicher. Starker Hybridmotor, wie beim Prius, bedeutet annähernd gleichstarke Motoren und Nutzung je nach Betriebszustand. D.h. beim Prius wird der E- Motor voll genutzt, nicht nur zum Anfahren. Man kann mit dem Prius in einem rein elektrischen Modus fahren, explizit geschaltet, z.B. Verkehrsberuhigte Zone oder 30er Zone. Dabei wird der B- Motor NICHT zugeschaltet, Ausnahme Low Battery. Im Normalen Modus ist im Stand der B- Motor aus. Angefahren wird rein Elektrisch. Erst ab einem Tempo von ca. 45 Km/h (Werksangabe) wird der B- Motor zugeschaltet. Also bei Stopp and Go läuft nur der E- Motor gespeisst von der Batterie. Der B- Motor übernimmt aber nicht den Antrieb, sonst wäre die Aussage richtig, "tut sich ökologisch nix", sondern der E- Motor verrichtet die Antriebsarbeit (E- Motor 58 PS). Der B- Motor läuft mit einer Konstantdrehzahl im doch ökologischen Drehzahlbereich. Also bei mittlerer Drehzahl im höchsten Drehmomentbereich und geringsten Kraftstoffverbrauch und treibt einen Generator an, der die Energie zum E- Motor und zu Batterie abgibt um die Batterie zu schonen. Der B- Motor ist ein 78 PS, 1,5 L, Magermix, Langhub (Geringe Drehzahl, hohes Drehmoment) Einspritzmotor mit einer hohen Verdichtung von 13:1. Dadurch, das der B- Motor im optimalen Bereich arbeiten kann, ist der Verbrauch sehr gering. Dies ist durchaus schon Landstrassentempo und erst mit zunehmender Belastung durch Überholen oder höheres Tempo wird mehr Leistung vom B- Motor in das variable Getriebe gespeisst. Dabei wird natürlich mehr Leistung von dem B- Motor erzeugt. Trotzdem wird auch der B- Motor gerade beim Beschleunigen auch noch zusätzlich vom E- Motor unterstützt, was dem Verbrauch zugute kommt.
Zu erwähnen sind noch die Verbrauchswerte:
Kraftstoffart Super bleifrei
Verbrauch außerorts 4.2 l/100 km/h
Verbrauch innerorts 5.0 l/100 km/h
Verbrauch gesamt 4.3 l/100 km/h
CO²-Emission 104 g/km
Tankinhalt 45 l
Schadstoffarm nach Abgasnorm EURO 4 5L

Hierzu trägt auch das 6 Gang Automatikgetriebe bei. Der Hauptsinn (Spareffekt)des Prius liegt aber im Stop and Go bzw. im Mischbetrieb. Bei Autobahnraserei ist jeder andere Magermixmotor, wenn man den Anschaffungspreis noch mit Einrechnet genauso teuer.

Ich bin übrigens kein Toyota- oder ein anderer Autohändler.
Gruß Mackgyver

P.S. habe immer noch keinen (Sponsor) gefunden, der mir einen kauft :-(
 

Jens Schacherl

Aktives Mitglied
30.03.2004
1.069
saabo schrieb:

was mir beim prius noch unklar ist ob sich der motor
automatisch zuschaltet wenn die batterie zu schwach wird und
ob er dann vorsorglich die batt auflädt oder erstmal nur für
vorwärtstrieb sorgt.

die technik durchschaue ich bei dem ding noch nicht ganz.
Die Batterie wird von der Steuerung immer zwischen 50% und 80% SOC (State Of Charge) gehalten, um die Lebensdauer zu maximieren.

Weitere Infos zum Prius gibts z.B. hier:
http://home.earthlink.net/~graham1/MyToyotaPrius/Understanding/WhatsGoingOnAsIDrive.htm
http://groups.yahoo.com/group/toyota_prius_de
http://groups.yahoo.com/group/2004-prius (alt)
http://groups.yahoo.com/group/prius-2g (neu)
http://groups.yahoo.com/group/Prius_Technical_Stuff (Hardcore-Bastler :D )

Den Honda Insight gibts gebraucht schon relativ (zum Prius) günstig, ob der allerdings "sportlich" ist weiß ich nicht. Sparsam ist er auf jeden Fall.

Gruß Jens
 

Emil

Bekanntes Mitglied
04.04.2006
2.797
Hallo MackGyver,

das hört sich doch alles ganz gut an. Wenn jetzt die Batterie mehr Kapazität hätte und sich auch über die Steckdose aufladen ließe dann wäre das doch ein super Fahrzeug.

Die 58 PS des Elektromotors reichen ohne Probleme um den Prius mit 100-120 km/h zu fahren. Was ich nicht verstehe warum dem Prius nicht ein sparsamer Diesel verpasst wurde. Hier könnte dann der Spritverbrauch noch niedriger sein.

Emil
 

Mackgyver

Neues Mitglied
19.05.2006
17
Hallo Emil,

Ein Diesel läuft von der Laufkultur her nicht so weich wie ein Benziner, passt damit auch nicht wirklich zum seidenweichen Lauf eines E- Motors. Außerdem ist der Diesel vom Image her, mal abgesehen von Europa, nicht so Absatzfähig, man denke nur an die USA und Kanada. Dort gibt es immer noch überwiegend Benziner. Das wird wahrscheinlich auch der Hauptgrund sein, da die meisten Prius in die USA exportiert werden. Gleichzeitig haben beide Länder ein sehr scharfes Abgasgesetz und fordern von den Automobilherstellern auch noch einen gewissen Prozentsatz an Elektrofahrzeugen. Da der B- Motor des Prius bei jedem Halt ausgeschaltet wird, könnte auch das Starten und die Abgasemmissionen beim Diesel problematischer sein. Gewicht kann auch eine Rolle spielen, D- Motoren sind erheblich schwerer. Nicht zu vergessen, und das kann man beim Golf sehr gut sehen, die doch erheblichen Mehrkosten für einen Dieselmotor. Ich denke, zur Zeit ist ein Hybridfahrzeug die einzige Möglichkeit, fast elektrisch, auch unter Alltagsbedingungen, größere Strecken Emmissionsarm zurück zu legen. Für die Zukunft wird hier mit Sicherheit noch Entwicklungspotentional zu holen sein

Mackgyver
 

HP

Neues Mitglied
01.05.2006
20
Hallo zusammen!

Erdgas-Antrieb oder auch Autogas wurde noch nicht erwähnt!

Ich habe vier Jahre einen Smart Benziner gefahren und war sehr zufrieden! 5,5 Liter Verbrauch, keine Steuern und 220 Euro Versicherung mit Vollkako!

Ich hätte ihn auch auf Erdgas umrüsten lassen, aber leider gibts bei uns keine Tankstelle.

Die Umrüstung bezahlt mit Zuschuss der Erdgaslieferant, bei uns die EGM, so ca. 1.000 - 1.500 Euro, dann verbraucht der Wagen so ca. 6-6,5 kg/Liter Erdgas zu 60-70 Cent, da kommt selbst der Diesel nicht mit!

Mit Flüssiggas gehts auch, nur da gibts keinen Zuschuss, da muss man ein paar Kilometer fahren, bis es sich lohnt!

Es gibt übrigens beide Smart-Versionen!

OK, ich weiß, ist das falsche Forum!

Gruß
hp
 
K

Karl

Guest
Hallo hp,

der Betrieb von Erdgasexplosionsmaschinen in Fahrzeugen ist aus ökonomischer Sicht für den einzelnen Betreiber durchaus interessant!
Leider ist Erdgas ebenso endlich wie Erdöl ( es wird wohl aber noch etwas länger verfügbar sein ).
Derzeit resultiert der Vorteil lediglich aus der deutlich niedrigeren Besteuerung!
Von Primäreinergieeinsparung oder gar Nutzung regenerativer Energie kann leider keine Rede sein!
Mein Elektro 4-Sitzer verbraucht ca. 10 kWh/100 km, die Photovoltaikanlage auf dem Hausdach produziert ca. 4500 kWh/a - ich kann also- rechnerisch- pro Jahr mit Sonnenenergie einmal um die Welt flitzen, wenn wir mal das leidige Batteriethema außen vor lassen.

Sonnenelektrische Grüße

Karl
 

Graefe

Neues Mitglied
25.02.2010
11
Karl schrieb:

Derzeit resultiert der Vorteil lediglich aus der deutlich
niedrigeren Besteuerung!

Nein, ökologisch ist Erdgas wegen der "saubereren" Verbrennung dem Öl klar überlegen. (Von dem vermeintlichen "Klimakiller" CO2 mal abgesehen.)
Also ein klares Pro für Erdgas.

Mein Elektro 4-Sitzer verbraucht ca. 10 kWh/100 km, die
Photovoltaikanlage auf dem Hausdach produziert ca. 4500 kWh/a
- ich kann also- rechnerisch- pro Jahr mit Sonnenenergie
einmal um die Welt flitzen, wenn wir mal das leidige
Batteriethema außen vor lassen.

Naja, die Öko-Gesamtbilanz von Solarzellen sieht aufgrund des hohen Energieverbrauchs für die Herstellung wohl überhaupt nicht so toll aus, wie man es vielleicht vermuten würde.
Aber trotz allem finde ich so ein "Fahren mit regenerativer Energie", wie Du es machst, auch faszinierend!

Tobias
 

Graefe

Neues Mitglied
25.02.2010
11
hp schrieb:

Erdgas-Antrieb oder auch Autogas wurde noch nicht erwähnt!

Schade, daß der Prius nicht noch einen Erdgas-Tank an Bord hat!

Ich hätte ihn auch auf Erdgas umrüsten lassen, aber leider
gibts bei uns keine Tankstelle.

Bei einer Umrüstung kann man evtl. die D4-Einstufung verlieren. Also ein etwas riskantes Spiel...

Mit Flüssiggas gehts auch, nur da gibts keinen Zuschuss, da
muss man ein paar Kilometer fahren, bis es sich lohnt!

Und mit Flüssiggas darf man in keine Tiefgaragen, mit Erdgas aber schon.

Es gibt übrigens beide Smart-Versionen!

Was meinst Du damit? Hast Du noch Infos zur Smart-Umrüstung?

Tobias
 

Wolfgang Jenne

Mitglied
07.12.2004
81
Hi,

kleine Korrektur, der Prius hat kein 6 Ganggetriebe. Der Prius hat 1 Benzinmotor und zwei Elektromotoren die beide als Generatoren geschaltet werden können. Alle Komponenten sind mechanisch immer mit den Rädern verbunden. Aber dazwischen sitzt ein Planetengetriebe. Mit diesem lässt sich in jeder beliebigen Fahrsituation praktisch jede beliebige Drezahl am Benzinmotor einstellen. Daher kann der Benzinmotor bei jeder Geschwindigkeit im optimalen Bereich betrieben werden.

Gruss, Wolfgang
 

Wolfgang Jenne

Mitglied
07.12.2004
81
Hi,

ich hoffe Dein Salatöl Motor stösst keine Russpartikel aus, ansonsten bevorzuge ich doch lieber den Benziner.
Im Ernst: Wenn ein Dieselmotor mit geeigneter Abgasreinigungstechnologie ausgestattet ist, würde er an einem Hybridfahrzeug wirklich was bringen. Ein Lupo könnte so durchaus auf 2 l/100 km kommen.

Gruss Wolfgang
 

Wolfgang Jenne

Mitglied
07.12.2004
81
Hi Tobias,

sorry, aber das mit der Energiebilanz für Solarzellen ist Stammtischniveau
Lies mal http://www.oekonews.at/index.php?mdoc_id=1001459 . Photovoltaik gewinnt je nach Zelle schon nach 17 Monaten mehr Energie als durch die Herstellung verbraucht wurde.

Gruss, Wolfgang
 

Emil

Bekanntes Mitglied
04.04.2006
2.797
Hallo Karl,

Leider ist Erdgas ebenso endlich wie Erdöl ( es wird wohl aber noch etwas länger verfügbar sein ).

aber es ist halt *sauberer* als Erdöl und kann deshalb in einer Übergangszeit sowohl zu einer Reduzierung der Schadstoffe als auch des CO2 Ausstosses führen.

Derzeit resultiert der Vorteil lediglich aus der deutlich niedrigeren Besteuerung!

Dies gilt für Strom genauso. Würde Strom entsprechend des Primärenergieverbrauches auch für die Nutzung in Elektromobilen versteuert dann wäre die Zahl der Elektromobile noch geringer.

Mein Elektro 4-Sitzer verbraucht ca. 10 kWh/100 km, die Photovoltaikanlage auf dem Hausdach produziert ca. 4500 kWh/a - ich kann also- rechnerisch- pro Jahr mit Sonnenenergie einmal um die Welt flitzen,

Na ja, ein paar Jahre dauert es schon bis die Energie die für die Produktion, Transport und Installation der Photovoltaikanlage (Module, Wechselrichter, ...) aufgewendet wurde sich wieder amortisiert hat.

wenn wir mal das leidige Batteriethema außen vor lassen.

Hier krankt momentan das Konzept der Elektrofahrzeuge immer noch.

Es stellt sich die Frage ob nicht bei gleichem Kapitaleinsatz andere Lösungen besser für die Umwelt gewesen wären.

Gruß,
Emil
 

Emil

Bekanntes Mitglied
04.04.2006
2.797
Hallo,

die niedrigen Amortisationszeiten werden nur mit anamorphen Zellen erreicht. Tatsächlich werden aber gerade heute wegen des höheren Wirkungsgrades vorwiegend mono- und polykristaline Zellen für typische Dachanlagen installiert. Und man darf auch den Energieverbrauch für den Transport und Installation der Module und natürlich auch nicht den Aufwand für den Wechselrichter vernachlässigen. Wenn man alles einberechnet dürfte sich wohl die Amortisationszeit nochmal verdoppeln. Und wenn man bedenkt, dass die niedrigen Amortisationszeiten für den Betrieb in sonnigen Breiten mit mehr als 2.000 Stunden gelten, wir aber nur die Hälfte der Sonnenscheinstunden in D haben so dürfen wir hier in D wohl nur mit Amortisationszeiten im Bereich von 10+ Jahren rechnen. Dennoch ergibt sich langfristig zweifellos ein Erntefaktor > 1, nur sollte man sich hier nichts in die eigene Tasche lügen. Denn letztlich liefert das nur weitere Argumente für die Gegner.

Übrigens, wie und wie oft werden die ganzen auf den Dächern installierten PV-Anlagen eigentlich gereinigt und was kostet das?

Schon geringe Verschmutzungen führen zu deutlichen Leistungseinbußen. Und wie schnell Glasflächen auf einem Dach trotz gelegentlichem Regen verschmutzen kann jeder sehen der Dachfenster oder gar einen Wintergarten hat.

Gruß,
Emil
 

Wolfgang Jenne

Mitglied
07.12.2004
81
Hallo Emil,

du schreibst
"Na ja, ein paar Jahre dauert es schon bis die Energie die für die Produktion, Transport und Installation der Photovoltaikanlage (Module, Wechselrichter, ...) aufgewendet wurde sich wieder amortisiert hat.
"

1. wird die Energie wieder reingeholt und
2. mit Strom aus Kohle, Oel oder auch mit Diesel wird die Energie gar NIE reingeholt, sondern Du leistest damit für das Autoleben lang einen guten Beitrag an der globalen Klimaerwärmung. Das heisst selbst wenn (was nicht so ist, wenn man ein bisschen recherchiert) die Energie nie reinholen könnte, ist es immer noch besser als ständig aufs neue Fossilien zu verbrennen und die Umwelt mit Russ zu belasten.

Gruss, Wolfgang
 
K

Karl

Guest
Hallo Emil!

Übrigens, wie und wie oft werden die ganzen auf den Dächern installierten PV-Anlagen eigentlich gereinigt und was kostet das?
Das ist eine gute Frage! Den leicht zugängigen Teil meiner Anlage putze ich alle 2 Jahre mit Glasreiniger, 30 min Arbeit und ca. 1 Euro für den Reiniger.
Den anderen Teil hab ich seit 4 Jahren nicht geputzt, das steht aber an!

Schon geringe Verschmutzungen führen zu deutlichen Leistungseinbußen. Und wie schnell Glasflächen auf einem Dach trotz gelegentlichem Regen verschmutzen kann jeder sehen der Dachfenster oder gar einen Wintergarten hat.
So schlimm ist das nun auch wieder nicht, einige Prozent kann es aber durchaus ausmachen.

Sonnenelektrische Grüße
Karl
 

Emil

Bekanntes Mitglied
04.04.2006
2.797
Lieber Wolfgang,

1. wird die Energie wieder reingeholt und

das habe ich nie bezweifelt.

2. mit Strom aus Kohle, Oel oder auch mit Diesel wird die
Energie gar NIE reingeholt, sondern Du leistest damit für das
Autoleben lang einen guten Beitrag an der globalen
Klimaerwärmung. Das heisst selbst wenn (was nicht so ist,
wenn man ein bisschen recherchiert) die Energie nie reinholen
könnte, ist es immer noch besser als ständig aufs neue
Fossilien zu verbrennen und die Umwelt mit Russ zu belasten.

Ich hasse es einfach wenn solche plakative Aussagen getroffen werden wie sie Karl getroffen hat. In den ersten 5-10 Jahren muss er erstmal die Energie die für die Herstellung der Zellen aufgewendet wurde erzeugen bevor er sagen kann dass er die Energie umweltfreundlich für sein Elektrofahrzeug aufwendet.

Emil
 

Wolfgang Jenne

Mitglied
07.12.2004
81
Hallo Emil,

in einem gebe ich Dir recht. Es gibt kein umweltfreundliches Fahrzeug. Nur mehr oder weniger umweltschädliche Fahrzeuge.
Und ein Leichtelektrofahrzeug, das mittels einer Netzverbund Photovoltaikanlage betrieben wird, zähle ich zu den am wenigsten schädlichen Fahrzeugen.
Noch weniger umweltschädlich ist wohl nur noch das Fahrrad oder auch Schusters Rappen.
Aber Leute, die solche Argumente wie "lange Dauer der Energierückgewinnung" als Rechtfertigung benutzen um weiter mit Ihren Krebserzeugenden und Erderwärmenden Fossilbrennern herum zu fahren finde ich zum kotzen.

Mein Fazit ist: Wenn ich Mobilität mit möglichst kleinem Umweltschaden will, dann fahre ich (in dieser Reihenfolge)

- Fahrrad
- Elektrofahhrad
- Leichtelektromobil mit Photovoltaikanlage auf dem Dach
- Leichtelektromobil mit Steckdosenstrom
- Hybridfahrzeug

schöne Grüsse,

Wolfgang
 

Emil

Bekanntes Mitglied
04.04.2006
2.797
in einem gebe ich Dir recht. Es gibt kein umweltfreundliches
Fahrzeug. Nur mehr oder weniger umweltschädliche Fahrzeuge.
Und ein Leichtelektrofahrzeug, das mittels einer Netzverbund
Photovoltaikanlage betrieben wird, zähle ich zu den am
wenigsten schädlichen Fahrzeugen.

Wäre statt der PV-Anlage eine Kombination mit einem Windkraftwerk vielleicht noch besser?
Wie sieht Deine Lösung im Vergleich zu konventionellen Fahrzeugen die mit Planzentreibstoffen betrieben werden aus?

Kennst Du irgendeine Studie die die Ökobilanz verschiedener Konstellation ermittelt hat?

Aber Leute, die solche Argumente wie "lange Dauer der
Energierückgewinnung" als Rechtfertigung benutzen um weiter
mit Ihren Krebserzeugenden und Erderwärmenden Fossilbrennern
herum zu fahren finde ich zum kotzen.

Warum bist Du so agressiv?

Glaubst Du nur *Deine* Lösung ist die die ins energetische Nirvana führt?

Mir geht es nicht nur darum dass etwas umweltfreundlich ist sondern dass die begrenzten Resourcen, insbesondere das Kapital möglichst effektiv eingesetzt wird. Eine PV-Anlage führt meiner Meinung derzeit nicht zu einem effektiven Einsatz von Kapital. Wenn man das gleiche Kapital in andere Techniken (Energieeinsparung, preiswertere regenerative Energiequellen, ...) investiert könnte man die Umwelt vor weit mehr Schadstoffen und CO2 entlasten.

Mein Fazit ist: Wenn ich Mobilität mit möglichst kleinem
Umweltschaden will, dann fahre ich (in dieser Reihenfolge)

- Fahrrad
- Elektrofahhrad
- Leichtelektromobil mit Photovoltaikanlage auf dem Dach
- Leichtelektromobil mit Steckdosenstrom
- Hybridfahrzeug

Über Deine Reihenfolge könnte man streiten. Was ist z.B wenn der Steckdosenstrom aus Windkraft oder Wasserkraft stammt. Der Erntefaktor dieser Quellen ist weit höher und die Energie auch weit günstiger. Mit dem ersparten Geld könnte man zusätzlich in regenerative Energiequellen investieren und noch mehr für die Umwelt tun.

Gruß,
Emil