Cooles Projekt! Es wäre ganz schön, wenn das ganze halbwegs budgetfreundlich bleibt.
Puh, die Preise der 230Ah-Zellen sind ja schockierend! Sind die goldplattiert?
Beim F4 muss man an den Kohlenhalter herankommen, also muss es in einzelnen Boxen ausgeführt werden, als 4 Stück z.B., damit man bei Arbeiten am motor, eine Kiste entfernen kann
Jetzt wärs natürlich super toll, wenn diese Boxen die gleichen Abmessungen wie die drei Teile vom Thrige-Kasten haben. Dann hätte man ein Design für beide Anwendungen. Ich kann aber gerade keine Maße von dem Fact4-Kasten finden. Die sollten doch eigentlich längst im elwiki stehen?!?
Allerdings würde ich mir auch eine Version für 13S wünschen
Ich denke, zwei Bauarten von Blöcken könnten reichen: 4er- und 5er-Blöcke. So könnten folgende Variationen kombiniert werden:
- Thrige-Korb dreigeteilt: 12S, 13S, 14S, 15S
- [Fact4(Perm) mit Lücke: 12S, 13S, 14S, 15S]
- [Fact4(Perm) gefüllt: 16S, (17S, 18S, 19S, 20S, 10S2P)]
Oder vielleicht noch 6er-Blöcke?
Wie willst du das BMS-Thema regeln?
Ein BMS je Box geht nicht, weil die "4S"/"5S"-BMS ja dann im Zweifelsfall die gesamte Fahrspannung anliegen hätten (das wurde schon mal in einem Kewet-Thread eruiert).
Um das ganze möglichst "Plug&Play" zu machen, könnte man z.B. einen weit verbreiteten 6-Poligen Stecker aus dem KFZ-Bereich besorgen und an jeden Block einen davon hängen. Dann muss man nur noch die Kabel BMS-seitig auf die Gegenstecker aufteilen und in der richtigen Reihenfolge anstecken (hier evtl. Gefahr bei falscher Reihenfolge?, je nach BMS und Spannungsfestigkeit der einzelnen Messleitungen).
Übrigens: wenn der Spannungsabfall an Steckern und Leitungen bei allen Zellen (annähernd) gleich ist, sollte das eigentlich keine Auswirkung auf Balancing/Messwerte haben.
Oder gehen wir vom Boostech aus? Das wär ja am einfachsten, einfach 12-pol-Stecker, egal in welcher Reihenfolge parallel anstecken.
Allerdings sehe ich noch nicht, warum ausgerechnet die Lüftung raus sein soll.
Lüfter gibt es in Flach (7-10mm); Löcher tragen nicht auf und steuern kann man das innerhalb der Kiste mit einem simplen Thermoschalter. Fast alle PC-Lüfter laufen auf 12V.
Sehe ich persönlich auch nicht komplizierter als eine Heizfolie.
Zur Kühlungs-Thematik würde ich Luftkanäle im Block vorsehen, die sich im Winter verschließen/verdecken lassen und im Sommer mit Lüfter Luft durch die Akkus ziehen lassen. Muss man dann ja nicht verbauen ;-)
[die Heizfolie] direkt an jede Zelle kleben
Wird denke ich gerade bei großen Zellen ein Problem, wenn die Folie zusätzlich für jede Zelle einzeln Dicke aufträgt. ...das summiert sich!
Noch dazu kosten diese Silikon-Heizpads mehr als man denkt.
Es gibt anscheinend eine Quasi-Standardgröße bei Silikon-Heizfolien (die orangen aus Fernost) von 152x304mm (Suchbegriff "Pizza" hinzufügen wenn man es nicht findet). Das könnte halbwegs passen für den Footprint der Thrige-Korb-Segmente.
Heizung und Kühlung der einzelnen Kisten nicht immer zu 100% identisch [...]
--> "Kistendrift"
Ich denke das wird eher unproblematisch, da die Heizung ja sowieso nur für untenrum verwendet wird. Meinst Du echt, die mittleren Zellen werden schon in Übertemperatur gehen bevor die äußeren Zellen über 1°C (oder meinetwegen 10°C) sind und das System abschaltet?
Apropos: Es sind MINDESTENS zwei Temperaturfühler nötig. Einen in die Mitte und einen außen an der Ecke. Wenn es komplett eigenständige Blöcke werden, wären das zwischen 6 und 8 Sensoren. Bei einer "Plug&Play"-Variante würde ich aber gar nicht erst damit anfangen einen der Blöcke ohne Sensor zu bauen ("führe mich nicht in Versuchung").
Was spricht gegen eine Verschraubung mindestens eines "Kistenendes" - idealerweise mit einem Feder-/Dämpfungselement, damit der Druck nicht so groß wird, dass die Zellen sich gegenseitig zerquetschen?
Genau das ist ja das Ziel. Dass die Zellen sich gegenseitig verpressen. Die atomaren Kräfte hält nichts und niemand auf, da reichen also als "federndes Element" auch die Gewindestangen (wenn richtig dimensioniert).
Eines der Kistenenden zu verwenden ist eine coole Idee, allerdings erhöht das die Anforderungen an die Kiste enorm und die Maße werden nur bedingt verkleinert. Auf der anderen Seite brauchst Du ja schließlich einen komplexeren Mehanismus um dann die Kraft vom Gehäuse variier- und messbar auf die Zellen zu bekommen.
Zur Verpressung der Zellen wird man fürchte ich nicht um Gewindestangen vorbeikommen, wenn das eine kontrollierte Kraft sein soll. Einen Keil (mit dem Hammer?) eintreiben ist da zu ungenau.
Je nach Höhe der Zellen könnte man die Verpressungsplatten evtl. so planen, dass die Gewindestangen unterhalb und oberhalb der Zelle (je nach BMS bzw. Anbauten an den Polen) verlaufen. Dann natürlich zumindest oben auf alle Fälle Schrumpfschläuche drum, sonst gibts noch Funken ;-)