Günstiges Batterie-SUV plus Brennstoffzellen-Sportwagen von Aiways kommt nach Europa


Der Autohersteller Aiways aus China plant demnächst den Marktstart von verschiedenen Elektroautos in Europa. Das Startup entstand im Jahr 2017 - seither hat das Unternehmen einen elektrischen Supersportwagen und ein batteriebetriebenes SUV herausgebracht. Nun sollen die Modelle auch den europäischen Markt erobern.

Vorstellung erfolgt im März auf dem Genfer Autosalon

Der E-SUV U5 Ion wird offiziell auf dem Genfer Autosalon präsentiert werden. Der Plug-in-Sportwagen RG Nathalie mit Methanol-Brennstoffzelle ist schon seit 2018 zu Marketingzwecken zum Einsatz gekommen. Allerdings soll der U5 Ion im Gegensatz zum Supersportwagen für die breite Masse gedacht sein. Ziel: Die Baureihe soll zu erschwinglichen Preisen, ähnlich wie der Audi e-tron oder der Mercedes EQC, angeboten werden.

Unterstützung erhalt Aiways in punkto Entwicklung sowie Strategie vom deutschen Ingenieur Roland Gumpert, der auch Gründer der Gumpert Sportwagenmanufaktur ist. Gumpert steht dem chinesischen Unternehmen mit Rat und Tat zur Seite und ist auch an der Konzeption des RG Nathalie mitverantwortlich. Während der Brennstoffzellen-Sportwagen um die 400.000 Euro kosten soll, ist der U5 ION zu günstigen Preisen von unter 30.000 Euro erhältlich. Derzeit wird für den U5 eine Reichweite von ungefähr 560 Kilometern veranschlagt.

Das Unternehmen wirbt zudem mit fortschrittlicher Technologie nebst zuverlässiger Sicherheit. Gleichwohl produziert Aiways eigene Technik für Elektroautos, die auch die Batterien einschließt.

Quelle:
autocar.co.uk

Aiways-U5.jpg
Bild: Aiways
 

Kommentare

Bernd Schlüter

Aktives Mitglied
19.01.2004
322
Krefeld, 02151 9287045
In der Katalysatorentwicklung steckt noch ein enormes Entwicklungspotential. Platin war bis vor kurzer Zeit noch Standard. Rhutenium und Rhodium laufen diesem den Rang ab und selbst mit großen Mengen Kobalt ausgestattete Katalysatorgemische preschen auf den Markt, die sogar weitgehend Kohlenmonoxyd- und Schwefelwasserstoffresistent sind und die Kohlenwasserstofftechnik (hier Methanol) erst möglich machen.
Das neue Wasserstoffherstellungsverfahren aus Erdgas, so denke ich, wird aber alle anderen Verfahren in den Schatten stellen. Noch steht aber noch nicht ein einziger Reaktor, der das Pilotstadium verlassen hat. Ich drücke den Chinesen drei Daumen.
 

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