Fragen eines Interessenten

  • Themenstarter Frank Kwirandt
  • Datum Start
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Florian

Guest
Ich fahre einen FactFour mit 48V/ 63km/h Umbau. Reichweite 45 bis 50km in der Stadt bzw beim Spazierenfahren in der fränkischen Schweiz. Über die Lebensdauer der Batterien kann ich nichts sagen, da ich noch keine 1000km runter hab.
Reku ist AFAIK nicht Standart.
 
F

Frank Kwirandt

Guest
Hallo Florian!

Welche Batterien hast du?
Blei-Säure, Blei-Vließ, oder Nickel Cadmium?
Ich vermute mal, standartmäßig werden Blei-Säure eingebaut sein, oder?

Gruß Frank
 

Bernd Schlueter

Bekanntes Mitglied
10.12.2004
10.138
Das sieht mir sehr nach nur 1 kWh Nicads aus. Die wiegen ca 15 kg und lassen sich gut mit zwei Griffen in die warme Stube befördern, garantieren 15km Reichweite und werden dadurch, dass man sie stets leer fährt, ideal behandelt. Steckverbinder aus Holland oder England.
Die Steigungen stecken sie , auch wegen des dann sehr leichten Mobils, mit Leichtigkeit weg und Risse gibt es, wegen der dann effektiveren Federung, auch nicht. Sogar erschwinglich wären die Nicads dann. Dazu kühlt der Keller nicht aus, das Hindernis steht nicht dauernd im Hof herum und lässt sich notfalls innerhalb einer Stunde großenteils volladen, wichtig, falls man mal stehenbleibt.

Hochstromfähige Nicads und wie hoch man die wirklich belasten darf, damit sie nicht zu warm werden, danach erkundigt man sich am besten hier im Forum

Sonst erkundigt man sich da bei Modellhubschrauberfliegern. Der Preis und die Qualität spielen natürlich die entscheidende Rolle.
Ich habe mal durchgerechnet:
Die NiMh-Mignon von Aldi, Plus usw. besitzen eine angebliche Kapazität von 1,7 Ah. Tatsächlich rechnen kann man mit 1,4Ah. In einen kleinen Holzkasten von 20 mm Höhe, 80 cm Länge und 30 cm Breite passen ca 15X20 Mignons, also 300Stück, die man einseitig alle auf Messingschrauben stoßen lässt, auf der anderen Seite mit 20 auf einen Kupferstreifen verlöteten Federn miteinander verbindet. Das ergibt eine Batterie von 18 Volt und 28 Ah, Gewicht ca.7 kg bei 0,5 kWh Energieinhalt. Eine zweite Platte dazu, gut durchlüften, und schon hat man einen handlichen Energiespeicher, den man an einem einzigen, leicht modifizierten Computernetzteil mit Thermostatschalter in 2 Stunden vollladen kann. Ein zweites solches Brett dazu und schon ist man 300 bis 400 Euro los und ist Kaninchen für ein Projekt, dass noch auf jemanden mit langen Ohren wartet. Batterieeinzelkontrolle per Fingerprobe, äußerst leicht zu wechseln. Defekte Einzelzellen werden heiß beim Laden. Das bisschen Rekuperieren des Leichtmobils stecken die Batterien auch noch weg, und, wenn es dann am Wochenende auf große Fahrt zur nur 20 km entfernten Ostsee geht, dafür hält man noch drei billige Starterbatterien auf Vorrat, die man dann ab und zu in Gebrauch nimmt. Alles andere halte ich nicht für gut, wenn man, wie ich, keine gute Lademöglichkeit hat.
Die NiMh werden zu stark gestresst, wenn es zu starke Steigungen gibt, oder wenn man stark beschleunigt. Nicads würden das viel besser wegstecken. Aber einige Modellflieger haben auch mit HochstromNiMhs schon gute Erfahrungen gemacht...einfach fragen und rechnen...
 

Jens Schacherl

Aktives Mitglied
30.03.2004
1.069
Frank Kwirandt schrieb:

[...]
Frage 1: Batterien
Das ist wohl der größte Schwachpunkt. Für mich würde sich ein
Umstieg auf CityEl nur lohnen, wenn die Batterien 3-4 Jahre
die wöchentliche Fahrleistung von 70 km Sommer wie Winter
bringen würden (also insgesamt ca. 25000 km). Wären sie schon
nach 4000-5000 km kaputt (wie ich schon gelesen habe), dann
würden die Batteriekosten den Kostenvorteil den der
Strompreis gegenüber den Spritkosten hat auffressen.
Deshalb meine Frage, kann man einen bestimmten Batterietyp in
verbindung mit dem factfour empfehlen, der diese
Vorraussetzung erfüllt? Oder sind meine Vorstellungen beim
heutigen Stand der Batterietechnik utopisch?
Mit Blei IST das utopisch, wenn nur einmal die Woche nachgeladen werden soll.
Teilgeladen rumstehen mögen Bleiakkus nämlich garnicht :sneg:.

Mein Vorschlag:
Wenn jeden Tag nachgeladen werden kann -> Messmer Bleiakkus.
Wenn Ladung nur 1x/Woche: Saft NiCd.
Teuer aber gut für >100.000km (Ausnahmen bestätigen die Regel :rolleyes: ).
Sie brauchen auch keine Batterieheizung im Winter, sollten dafür aber nicht bei über 35°C geladen werden. Aber 1x die Woche über Nacht zu laden ist hoffentlich kein Problem, hinterm Haus...

Gruß Jens
 
F

Frank Kwirandt

Guest
Hallo Jens!

Vielen Dank, das ist eine sehr wichtige Aussage für mich.

Gruß Frank
 

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