frage zur geschwindigkeitsbegrenzung OHNE strombegrenzerplatine

wolfgang dwuzet

Bekanntes Mitglied
23.11.2006
3.525
hallo an diejenigen die etwas mehr ahnung von elektronik haben als der olle wolle:confused:
zunächst der ist-zustand:
mein el hat weder eine strombegrenzungsplatine, noch den el-üblichen tacho um dort was abzugreifen

ich würde trotzdem gerne eine geschwindigkeitsbegrenzung einbauen (speziell für die freunde mit den weißen mützchen:rp:)

wäre folgendes möglich;
es gehen bei meinem zwei leitungen zum gaspedalpotti, wenn ich diese leitung unterbreche, und durch irgendeine art von poti schleife, so würden doch am gaspedal nicht mehr wie bisher etwa 5 volt anliegen, sondern gereglt durch das dazwischengelegte poti eben entsprechend weniger, wie würde denn der curtis darauf reagieren???
weniger takten:spos:
wäre ihm wurscht:sneg:
oder würde das überhaupt nicht klappen bzw. irgendwas kaputten:hot:

hoffe jemand kann mir dazu auskunft geben
noch ne nachfrage, wenn jemand gebrauchte ältere lithiums abzugeben hat bitte PN an mich, ts an reichweite
möchte vieleicht doch mit nach dänemark und da fehl
bye wolle
 

Strohmer

Mitglied
09.08.2012
282
Servus Wolle,

Hab das seit ner ganzen Weile im El um den Perm mit 48V im legalen 45 Kennzeichenbereich zu halten. Die Idee hab ich aus dem Kewet geklaut: du trennst nichts an Gaspedal sondern legst paralel einen 220 Ohm Poti mit Vorwiederstand daüber dann kannst du im gewissen Bereich (je nach Vorwiederstand) die Endgeschwindigkeit regeln.

Den Perm kann damit auf 5KMH genau einstellt werden bei deinem TTL wirds wohl ein grösserer Bereich werden.

Stimm lieber das Compoundfeld mit angepassten Speedwiederstand ab , das fängt den TTL ganz gut ein, so dass auch die Mützenträger zufrieden sind.

Alternativ kannst du den TTL auch mach Kürten anschliessen so dass das Feld von Masse versorgt wird und eine Billige China PWM ( Wird als Motorcontroller verkauft) verwenden.

Beste Grüsse Gerd.
 

wolfgang dwuzet

Bekanntes Mitglied
23.11.2006
3.525
hallo gerd, :confused::confused:
geh ich dann recht in der annahme,
das die regelung andersrum funzt als ich dachte:confused:
also quasi so, das wenn die 5 volt am controller anliegen STEHT der motor???
und je mehr der strom reduziert wird, läuft das el um so schneller bis 5 volt??
 

Karlfred

Aktives Mitglied
15.01.2008
316
Hallo guten Morgen,
nee, Du denkst schon richtig: Poti ganz runter (weniger als ~ 50 Ohm) Motor steht,
je höher der Wert jetzt wird umso schneller..... (bis ca. 4500 Ohm).
Wenn Du jetzt z.B. 4500 Ohm parallel schalten würdest, kann der max Wert nur
noch bis 2250 Ohm ansteigen. Genauso wirds beim EL original gemacht;
die Wirkung ist also genauso als könntest Du das Pedal nur noch halb herunter treten:
Du hast einfach weniger Power also auch weniger Geschwindigkeit.
Viel besser wäre Du würdest einen Speed Sensor (z.B. Fahrradtacho) nachrüsten und
dann einen Regler bauen, wie Innoculator mal vorgeschlagen und im WIKI beschrieben hat.
Gruß Karlfred
 

Christian s

Bekanntes Mitglied
28.10.2006
2.772
der Nachteil von deralten Originalversion ohne Tachoinput ist ja auch daß man am Berg dann auch automatisch weniger gas geben kann u noch langsamer wird.
 

Andi aus Bad Essen

Aktives Mitglied
05.02.2010
1.756
bei dem Kelly meiner Tochter konnte man das via Software regeln.
Geht das Beim Curtis nicht ? (ah... der hat ja keinen Bus)
 

r1

Neues Mitglied
01.01.1970
0
Der Kelly begrenzt dann aber auch nur die resultierende Spannung des Tiefsetzstellers aus Motor und Regler. Die Regelung läuft also unter geringerer Last mit etwas höhere Geschwindigkeit als z.B. am Berg.
 

wolfgang dwuzet

Bekanntes Mitglied
23.11.2006
3.525
hy leute,
nachdem ich ja von widerstand nur soviel ahnung hab, das es im französichen napolianeum "resistance" heißt,
hab ich nun ausser bahnhof noch folgendes verstanden:

wenn die leitung die von hinten kommt einfach durchgang hat also 0 ohm dann steht der motor still

wenn dann durch selbige leitung WENIGER strom zurück nach hinten fließt, dreht der motor um so schneller, je höher der widerstand ist

also kann das, was ich mir dachte ja gar nicht funzen, denn wenn ich in die leitung irgendeinen widerstand oder poti mache, fängt der motor ja an sich zu drehen,

damit könnt ich zwar eine art von tempomat bauen, aber nix das was ich vorhatte

dazu müßte sich das einzubauende poti ja ebenso drehen wie das gaspoti

also werd ich wohl oder übel meinen "anschlagschraubenklappmechanismuß" vom alten gaspedal an das neue bauen müßen (war ne sch:hot:arbeit), hatte aber ganz gut gefunzt
nochmals danke für die aufklärungsarbeit
bye wolle
 

Bernd_M

Aktives Mitglied
22.12.2006
1.550
Hallo Wolfgang,
ich gehe davon aus das Du den TTL hast....

Nach meiner Meinung nach solltest Du auf Strohmer hören,
Beschalte das das Compound Feld mit der vollen Leistung (36 oder 48V)
Prüfe dann wie schnell dann das EL ist. Wenn es immer noch zu schnell ist, würde ich die Übersetzung ändern...(beim Riemen sollte die Geschwindigkeit passen)
Die Begündung: So kann man die Geschwindingkeit sicher begrenzen und der Wirkungsgrad wird sogar noch besser....
(und man hat immer noch die Möglichkeit einen Schalter zwischen zu Schalten...)

Das gemeine an der Geschwindigkeitsbegrenzung am Gaspotischalter ist ,das Sie meiner Meinung nach nicht beim TTL funktioniert !
Bei der Höchstgeschwindigkeit wird wesentlich weniger Strom verbraucht als beim Anfahren....

Alte Zellen hätte ich noch....und auch noch zwei Strombegrenzungsplatinen....

Bernd M
 

wolfram_f4

Aktives Mitglied
20.12.2007
1.323
Hallo Wolle,

ich hatte mich bisher mit meiner Meinung zurückgehalten, da Du ja explizit was einfaches suchst.
Wenn es aber schon bis zu einer Änderung der Übersetzung geht, "senfe" ich dann doch mal :):

Das gemeine an der Geschwindigkeitsbegrenzung am Gaspotischalter ist ,das Sie meiner Meinung nach nicht beim TTL funktioniert !
Bei der Höchstgeschwindigkeit wird wesentlich weniger Strom verbraucht als beim Anfahren....
Das sehe ich als Kernproblem: Auch wenn es ggf. funktionieren mag, gehen Fahrdynamik und somit Fahrspass verloren. Bildlich gesprochen reduzierst Du die Motorleistung, und das EL kommt nicht mehr aus dem Quark.

Da ich vor demselben Thema stand, habe ich mir die (im Perm schon vorhandene) Strombegrenzerplatine (Version 3!! ... mit Vers. 4 weiss ich nicht, ob und wie es funktioniert) dann auch für den Thrige damals noch nachgekauft.
Der riesen Vorteil ist halt, dass die Fahrdynamik (Anfahren/Berg ... bei mir mit 51V schon ziemlich o.k. :rolleyes: ) voll erhalten bleibt, und dann lediglich ab Geschwindigkeit X der Strom zurückgenommen wird.
Es ist zwar mit etwas Probieren verbunden, aber man kann dann über die Potis sogar einstellen, dass man bis z.B. 45 km/h vollen Strom bekommt, und dann fast abrupt auf 0 geschaltet wird (man merkt dann sogar einen leichten Ruck, als wäre die Kette abgesprungen ;) ) oder dass z.B. schon ab 40 km/h ganz soft und allmählich der Fahrstrom zurückgenommen wird ... was nat. bergauf etwas langsamer und bergab etwas schneller macht, was aber ja eigentlich das Normale ist, wenn man, wie es auch Bernd vorgeschlagen hat, Vmax über die Grundkomponenten (Spannung, Übersetzung) einstellt.

Haken bei der Sache ist aber, dass man (ggf. kann man auf der Platine was ändern?), auch wenn alles voll aufgedreht ist, mit dieser Platine generell nur max. 140-150A bekommt.
Für mich kein Problem, aber falls Du höhere Ströme gewöhnt bist ...

Prüfe dann wie schnell dann das EL ist. Wenn es immer noch zu schnell ist, würde ich die Übersetzung ändern...(beim Riemen sollte die Geschwindigkeit passen)
Die Begündung: So kann man die Geschwindingkeit sicher begrenzen und der Wirkungsgrad wird sogar noch besser....
Ob der Wirkungsgrad beim Thrige dadurch grds. besser wird, ist wohl noch die Frage. Nach allem, was ich hier gelesen habe, nimmt der Wirkungsgrad des Thrige bei hohen Drehzahlen eben ab.
Das Optimum soll bei 3100-3600 U/min liegen.
Wie im anderen Thread beschrieben, habe ich zu diesem Zweck meinen Thrige ja jetzt auf 13:70 (=5,38) umgebaut, da er damit bei z.B. 50 km/h auf 3600 U/min läuft, und finde es einfach gut, dass ich mich hier nicht an der Vmax orientieren muss ... das macht ja die Platine :)
Leider konnte ich das aber wg. defektem Bordcomputer noch nicht ausreichend in der Praxis testen ... könnte also graue Theorie sein ...
 

wolfgang dwuzet

Bekanntes Mitglied
23.11.2006
3.525
hy jungens,
problem erledigt,
hab wieder meine mechanische begrenzung reingebaut
muß nur noch genau auf 48km/h justieren, is heut scho zu dunkel
bye wolle
nochmal danke für die zahlreichen vorschläge
 

Karlfred

Aktives Mitglied
15.01.2008
316
Hallo Wolfgang,
schon vieles richtig verstanden, nur der Schluß daraus klemmt:
Du mußt das Zusatz-Poti nicht in die Leitung (also in Reihe legen, dann ist es so wie Du schreibst)
sondern parallel, also Schleifer an Schleifer und Masse an Masse.
Wenn Du jetzt z.B. das neue Poti auf null Ohm drehst hast Du also einen Kurzschluß eingestellt
und der bleibt (und das EL bleibt stehen) egal wie Du an dem Gaspoti arbeitest;
wenn Du das neue Poti auf unendlich stellen würdest, ist es als wäre es gar nicht da, alles wie ohne.
Gruß Karlfred
 

inoculator

Bekanntes Mitglied
19.04.2006
5.044
Wofür haben wir eigentlich ein Wiki???
http://elweb.info/dokuwiki/doku.php?id=cruisecontrol
 

wolfgang dwuzet

Bekanntes Mitglied
23.11.2006
3.525
hy inoculator (weiß jetz grade deinen namen nicht:confused:) das macht das alter,

danke für den wiki-tip der aber auch nix nützte, da ich ja auch keine tachoplatine drinn hab,,,,,,

deshalb hatte ich mir ja vor ein paar jahren die "mechanische" begrenzung gebaut,
werd mal foto machen und reinstellen,(wenn ich meine digicam irgendwann mal vom töchterchen zurückkriege)
funzt prima, mußte heut nur ne kürzere anschlagschraube reinpfriemeln, weil das el nur noch unter 40 blieb:joke:
 

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