Fahrt von Herrn Lelonek von Regensburg nach Berlin

J

Johannes

Guest
#1
Hallo zusammen,
auch auf die Gefahr hin, dass ich gesteinigt werde, muss ich als eifriger Mitleser meinen Kommentar zu folgenden Zeilen von Markus Lelonek abgeben:

"Hallo Elektroauto Freaks!

Stellt euch vor. Ich bin in knapp 4 Tagen mit meinem Citroen Saxo Electrique von Regensburg nach Berlin, und wieder zurückgefahren."

Cool, das hätte mein Uropa, wenn er denn Geld und Zeit gehabt hätte, auch 1880 mit der Eisenbahn geschafft! Ich zum heutigen Zeitpunkt mit demselben Fortbewegungsmittel auch und das noch viel bequemer!

Was beweist denn so ein Test? Eigentlich nur, dass die jetzigen E-mobile für lange Strecken nichts taugen.

Solange es keine alternativen Energiespeichermedien gibt, die realistisch längere Reichweiten als 100km zulassen ohne stundenlange Reenergiesierungsmassnahmen, sind solche Tests wirklich nur etwas für Freaks, die die Öffentlichkeit auch so belächelt.

Nichts für ungut und weiterhin viel Spass bei langen Strecken mit dem E-mobil.

Immer genügend Steckdosen auf den Wegen wünscht
der El-Fahrer
Johannes
 

Ralf Wagner

Administrator
15.03.2007
4.353
40
Filderstadt
www.elweb.info
#2
Hallo Johannes,
ich muss Dir beipflichten, beim Lesen überkam mich auch das Gefühl "Abenteuer Elektroauto". Solange unsere Autoindustrie so etwas liest, bleibt sie cool, keine Gefahr von den Elektrofahrzeugen... In der Praxis ist ein Elektrofahrzeug für solche Touren (noch) nicht gemacht. Die sinnvolle Anwendung liegt in den kürzeren Strecken zum Studium, Arbeit, Einkaufen etc... Ich mache das mit meinem mini el jetzt schon 14 Jahre und über 80.000 km ;-) . Zur Zeit habe ich einen Arbeitsweg von gesamt knapp 40 km, das geht problemlos.

Zum Thema Industrie und Elektrofahrzeuge kann man sich mal diese Seite ansehen...
http://www.ev1.org/

Grüße
Ralf Wagner
webmaster
 

Markus Lelonek

Neues Mitglied
01.01.2007
4
0
#3
Hallo Johannes,

dein Kommentar ist berechtigt. Leider dauert das Aufladen mit dem Standardladegerät zu lange (4,5 Std.). Und wenn andauernd die Sicherung bei den Leuten fliegt wo aufgeladen wird kann das ganz schön nervig werden.

Wie gesagt. Sowas ist wirklich nur was für Freaks. Aufjedenfall war es eine interessante Erfahrung und hat Spass gemacht :). Am besten selbst mal ausprobieren :).

Ich muss jedoch noch dazu sagen. Das überall wo wir aufgeladen haben auch ein Starkstromanschluss verfügbar gewesen wäre. Somit hätten wir die Reise nach Berlin in 12 Std. schaffen können.

Und für ein Standardladegerät war die Fahrtzeit trotdem nicht schlecht ;-).

Gruss

Markus
 
E

El cid

Guest
#4
hallo johannes,

gesteinigt wirst du nicht. wir leben in einem demokratischen land wo jeder seine meinung sagen darf.:)
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Cool, das hätte mein Uropa, wenn er denn Geld und Zeit gehabt hätte, auch 1880 mit der Eisenbahn geschafft! Ich zum heutigen Zeitpunkt mit demselben Fortbewegungsmittel auch und das noch viel bequemer!
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hm... hast da sicherlich recht. aber für 2 euro 1000 kilometer. dazu unbezahlbaren fahrspass........:(

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Was beweist denn so ein Test? Eigentlich nur, dass die jetzigen E-mobile für lange Strecken nichts taugen.
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die e-mobile taugen nichts.das gegenteil beweist eigentlich markus mit seiner aktion. das einzige problem ist, das du wie 99% vom rest der gesellschaft keine geduld und privat ebenso in streß und hektik verfällst und somit du andere maßstäbe ansetzt. aber da von nichts taugen sprechen....???:confused:
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Solange es keine alternativen Energiespeichermedien gibt, die realistisch längere Reichweiten als 100km zulassen ohne stundenlange Reenergiesierungsmassnahmen, sind solche Tests wirklich nur etwas für Freaks, die die Öffentlichkeit auch so belächelt.
***********************************************************************************************energiespeicher für längere strecken gibt es. als intensiver forumleser hättest du da eigentlich was mitbekommen müßen.:eek:
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ebenso nichts für ungut.

stromende grüße

El cid - der rasende stromgleiter
 

Jens Schacherl

Aktives Mitglied
30.03.2004
1.067
0
#5
Johannes schrieb:

[...]
Solange es keine alternativen Energiespeichermedien gibt, die
realistisch längere Reichweiten als 100km zulassen ohne
stundenlange Reenergiesierungsmassnahmen, sind solche Tests
wirklich nur etwas für Freaks, die die Öffentlichkeit auch so
belächelt.
[...]
Der Link wurde entfernt (404).

Das auf dem Foto, das ist eine Schnellladestation für Elektroautos.
Klingt komisch, ist aber so ;-) .
Mit so einer Station kann man alle Elektro-Citroens/Peugeots/Renaults, die mit einem dafür vorbereiteten Marechal-Ladeanschluß ausgerüstet sind, in 25-30 Minuten wieder aufladen.
Leider steht diese Station auf dem Bild, und noch einige andere dazu, nicht zwischen Regensburg und Berlin, sondern in Norwegen.
Aber warum das so ist, weiß ich leider auch nicht.

Übrigens, als vor über 100 Jahren die ersten Benzinauto-Freaks auf den Straßen die Pferde erschreckten, mußten sie ihren Treibstoff noch in kleinen Fläschchen in Apotheken kaufen. Benzin war bis dahin nämlich nur als Putzmittel bekannt.
Anstatt nun aber zum dem Schluß zu kommen, Benzinautos seien erst verwendbar wenn jemand die On-Board-Ölquelle entwickelt habe, wurde einfach die heute allgemein gebräuchliche Benzintankstelle erfunden.

Wenn damals auch die "Dasgehtdochüberhauptgarnicht!"-Rufer die Oberhand behalten hätten, würde wir heute vielleicht über die Umweltgefahren durch zu großen Pferdescheißeausstoß statt CO2-Ausstoß diskutieren :rp: :D .

Auchnixfürungut, Jens
 

hcqniost

Mitglied
12.08.2013
169
0
#6
Hallo Ralf,hallo Markus,hallo auch an alle anderen!

Als einer der Mitfahrer der letztjährigen Deutschlandtour-2000 elektrische km-möchte ich eigentlich eher das Gegenteil behaupten.Warum sollte ein Emobil nicht für lange Strecken taugen?Es mangelt nicht an der Kapazität,es mangelt auch nicht daran,die Akkus recht schnell voll zu bekommen(wir sind ca 60km gefahren,und haben dann etwa 1,5 Std. geladen,t.w.mit mehreren Ladern).Was die Pannen betrifft-wovon ich als einziger verschont blieb(bis auf einen Hänger der Abschaltung des Vakuumpumpenmotors,weil das Gummi bei der Hitze(50 Grad) festpappte),kann ich nur sagen:sie wären fast alle vermeidbar gewesen.

In Kürze gibts ne ähnlich Tour.Und ich versuche wieder mit dabei zu sein.Es hakt nur an einem freizubekommenen Tag... Den Skoda gehts immer noch fantastisch!

Sonnige Grüsse,und mehr Drehstrom für alle!

Carlo

 
K

Karl

Guest
#7
Hallo Carlo!

Freut mich, daß es Deinem Skoda so gut geht; jetzt erkläre uns doch mal bitte, warum Deine Akkus so lange halten! Du kannst ja schon mal einen Eintrag ins Guiness Buch der Rekorde beantragen!

Sonnenelektrische Grüße

Karl
 
E

elcid

Guest
#8
hallo jens,

hii,hiii. guter beitrag. mich hätte es beinahe zerissen vor lachen.
trifft den nagel aber voll auf dem kopf.

stromende grüße

el cid - sollte mal einer von euch in raum regensburg von einem blauen etwas aus der spur vom luftzug gerissen werden, dan war das iiiiccccchhhhhhh.
 

hcqniost

Mitglied
12.08.2013
169
0
#9
Hi Karl!

Weiss ich nicht so genau...vermute mal,dass der niedrige Entladestrom,das geregelte Ladegerät mit gezielter Mini-Überladung(und Temperaturüberwachung),und vor allem:das ewige Fahren dazu beitragen,dass sie solange gehalten haben.Und hoffentlich noch etwas halten werden...

Sonnige Grüsse,Carlo
 
B

bsm

Guest
#10
Hallo Elistis,
die Fahrt von Herrn Lelonek in allen Ehren, aber wir haben vielfach über besonders herausragende Langstreckentouren in den "Solarmobil Mitteilungen" berichtet:

- es hat bereits 1993 oder so eine Weltumrundung in einem Kewet gegeben. Kollege Mittnacht hatte seinerzeit per Express fleissig Ladegeräte in die USA nachgeschickt. Besonders interessant der Teil der Fahrt durch Sibirien und die Suche dort nach Steckdosen (alles real erlebt, ich scherze nicht). Auch interessant die Erlebnisse mit der Autobahnpolizei in Kalifornien.

- die Tour von Dietrich Gärtner ("5000 km in 8 Wochen mit dem AX) von Erlangen nach Rostock und zurück, 1707 km so ziemlich am Stück (abgesehen von einem Ruhetag), Bericht Oktober 2003 in den Solarmobil Mitteilungen.

- Elektromobil Deutschlandfahrt, 1600 km, mehrere CityEl, zwei TWIKE, ein VW CityStromer und Carlo mit seinem Skoda, Bericht in den Solarmobil Mitteilungen 53 im Dez. 2003 und in der Photon und im Internet.

- Elektromobil Tour Dortmund Rostock, 11. bis 15.9.2003 von Gerd Petrusch (ISOR - Tour de Ruhr Organisator), 1235 km. Kommentar: Elektroautofahren macht dick! Was soll man in den langen Ladepausen schon machen, außer immer was essen?. Nachzulesen in den SM 53 vom Juli 2004.

- nicht berichtet habe ich über eigene Touren: Juni 2002 habe ich meinen AX in Hamburg abgeholt und in 2 1/2 Tagen nach Forchheim/Reifenberg gefahren. Steckdosensuche per LemNet (gedruckte Ausgabe immer dabei bei solchen Touren) und per Tel. und persönliche Kontakte. Nur einmal mußte ich auf die übliche Not-Tankstelle ausweichen: Kurz vor Uelzen war der erste Tankstopp nach Hamburg an einer Pizzeria. Wie erwähnt: E-Autofahren macht dick, ich habe eine Pizza gegessen und dabei das Auto aufgeladen. Also: immer schon 25 m Verlängerungskabel mitnehmen. Der vorletzte Tankstop war übrigens bei Hans-Josef Fell in Hammelburg (ist im LemNet gelistet).

- nicht berichtet habe ich auch, dass ich kurz danach auf eigener Achse schnell mal in 1 1/2 Tagen von Reifenberg die rund 400 km zur Tour de Ruhr nach Dortmund gefahren bin, dort die Tour gefahren und sofort von der Tour wieder zurück nach Hause. Super war die Etappe über die sogenannte "Hochsauerland Straße". Besonders viel Freude haben mir die langen Strecken mit Rekuperation gemacht. Abends mit 0 % auf der Kapazitätsanzeige einfach ein Hotel gesucht, und problemlos im Hotelhof die Steckdose benutzen dürfen.

Übrigens: ein Japaner berichtete auf der EVS 18 im Oktober 2001 in Berlin über seine Weltumrundung mit einem Solarmobil, und vor einigen Jahren berichteten wir in den Solarmobil Mitteilungen über einen CityEl, der von Kassel aus bis Tunesien fuhr und dort eine ausgiebige Tunesion Rundfahrt machte. Ausrüstung: übergroße Solarmodule oben drauf, mit denen er immerhin rund 20 bis 30 km/h rein solar fuhr.

Weitere Langstreckenfahrten: NUNA II ist im Mai/Juni 2004 die Phaeton in Griechenland gefahren und dann auf eigner Achse nach Hause. Freilich wurden für diese Langstreckentour Li-Akkus eingebaut, aber damit war dann auch eine Tagesetappe von Prag nach Bonn drin. Die Kollegen vom Solarmobil Rhein-Main hatten an der Autobahn einen Tank- und Essen-Stop mit Presse und so für NUNA II organisiert, und Thomic und ich haben den Wagen dann in Bonn bei der renewables 2004 begrüßt.

Soviel zum Thema Langstrecke und Elektroauto. Trotzdem fahren wir (meine Frau und ich) den AX electrique weitgehend hier in der Gegend und rund 12000 km pro Jahr. Es ist unser hauptsächlich genutztes Automobil. Für Langstrecke haben wir noch ein Solarmobil der zweiten Art, nämlich einen Rapsöl-VW Golf Variant.

Gruss, Roland, bsm
 

Jens Schacherl

Aktives Mitglied
30.03.2004
1.067
0
#11
Was ich noch vergessen habe zu erwähnen: schon 1997 fuhr der Der Link wurde entfernt (404). die Strecke New York - Boston, und zwar Highway und nicht im Schrittempo auf dem Feldweg: http://www.ovonic.com/news_events/5_2_press_releases/19971024.htm
Trotzdem hat Solectria keinen großen Autohersteller gefunden, der das Fahrzeug in Serie hätte produzieren wollen:
Despite considerable efforts on our behalf to enlist the support of an automaker, to date none have been willing to support the program.
Die "Wunderbatterie" hier: Ovonics NiMH (30 kWh) .

Auch der Der Link wurde entfernt (404). hat eine Reichweite von 250-300km, Rekord 547 km!
Seine "Wunderbatterie": ZEBRA (17kWh) von Mitte der 90er Jahre, mit der er soweit ich weiß auch heute noch fährt.

Vom Esoro H301, ein seriell/paralleler Hybrid mit einer rein elektrischen Reichweite von 70-100km und einer "unbegrenzten" (d.h. bis dem Fahrer das Geld fürs Benzin ausgeht ;-) ) Reichweite im Hybridmodus, wurden schon Anfang der 90er Jahre einige Prototypen entwickelt und gebaut, die z.T. heute noch fahren.
Die "Wunderbatterie": SAFT NiCd :spos:

Das Märchen von der Superbatterie, die erst noch erfunden werden müßte damit Elektrofahrzeuge endlich einsetzbar wären, hat sich leider in vielen Köpfen festgesetzt und ist eine bequeme Ausrede für alle, die direkt oder indirekt von Mineralöl und allen damit zusammenhängenden Technologien profitieren.

In einer US-Autozeitung stand kürzlich in einem Bericht über die Li-Ionen-Version des Der Link wurde entfernt (404)., er hätte ja eine Reichweite von "only 300 miles". Bei 500, 800 oder 1000 Meilen hätte die Zeitung mit Sicherheit dasselbe geschrieben :rolleyes:.

Gruß Jens


Der Link wurde entfernt (404).:D
 

Emil

Bekanntes Mitglied
04.04.2006
2.172
0
#12
Das Märchen von der Superbatterie, die erst noch erfunden
werden müßte damit Elektrofahrzeuge endlich einsetzbar wären,
hat sich leider in vielen Köpfen festgesetzt und ist eine
bequeme Ausrede für alle, die direkt oder indirekt von
Mineralöl und allen damit zusammenhängenden Technologien
profitieren.
Klar gibt es die nötigen Batterien, es nur alles noch viel zu teuer für den Massenmakt.

Der Link wurde entfernt (404).:D
Wenn der Schuss nur nicht nach hinten los geht. Sobald eine nenneswerte Zahl von Elektrofahrzeugen auf der Straße sind bin ich mir sicher, dass der Finanzminister auch diese Geldquelle erschliesst. Schon heute zahlt man Ökosteuer. Und eine Maut wird die Fahrer von Elektrofahrzeugen wohl auch genauso treffen.

Gruß,
Emil
 

Adolf Höötmann

Neues Mitglied
13.07.2006
3
0
#13
Hallo zusammen,
ich glaube, es hilft alles nichts: Langstrecken mit den Elektroautos sind Quatsch. Aber es ist eine ähnliche Zeitverschwendung mit einen normalen Auto. Ich finde es immer totlangweilig und nervig mit festgschnalltn Kids 8 Stunden Langstrecke zu fahren, und ich hab dafür ein gut geeignetes Wohnmobil.
Der Idealfall für Langstrecke sähe so aus: Kurzstrecke bis zum Bahnhof elektrisch. EInfahren in einen Waggon a la Eurotunnel. Während der Langstreckenfahrt E-mobil aufladen und Zeitung lesen. Am Ziel mit vollgeladenem E-Mobil wieder Kurzstrecke.
Gruß A.H.
 

Jens Schacherl

Aktives Mitglied
30.03.2004
1.067
0
#14
Emil schrieb:

Klar gibt es die nötigen Batterien, es nur alles noch viel zu
teuer für den Massenmakt.
Das liegt daran, daß auch noch nicht für den Massenmarkt produziert wird.
Was würde wohl ein VW Golf kosten, wenn er in Handarbeit mit etwa 100Stück/Jahr gebaut würde?
Ich biete 75.000€ Grundpreis :eek: .
[...] Und
eine Maut wird die Fahrer von Elektrofahrzeugen wohl auch
genauso treffen.
In London müssen EMobile keine Citymaut bezahlen, und es gibt kostenlose Park- und Lademöglichkeiten.
http://www.carpages.co.uk/citroen/citroen_berlingo_electrique_van_part_1_25_07_03.asp

Gruß Jens
 
B

bsm

Guest
#15
Hallo Adolf und andere,
recht hast Du, die Sache mit der Bahnverladung wäre sicher super - wenn es sie denn ausreichend gäbe.
Probiert wurde es immer wieder. In alten Programmheften der Tour de Ruhr wurde sogar ein Spezial-Eisenbahnwaggon von Schindler vorgestellt. Leider blieb es bei einer Zeichnung, es wurde nie gebaut.
Und noch was fällt mir ein: Am 6.6. war ich in Wietow bei Wismar zu einer Tagung/Konferenz. Dorthin war auch Dr. Ingrid Wagner aus Wien gekommen, standesgemäß mit ihrem Elektroauto. Sie hat genau das gemacht, was Du vorgeschlagen hattest:
Von Wien oder so im Autoreisezug bis Hamburg (näher ging es nicht) und dann die knapp 150 oder so km nach Wietow auf eigener Achse. Einmal aufladen zwischendurch war nötig, aber offenbar kein Problem. Als ich mit meinem Rapser dort ankam, war sie schon da.

Damit kommen wir wieder zum Haupttehma: <b>Mobilität fängt im Kopfe an.</b> Wenn man es will (und zahlen kann), ist vieles möglich.

Also nur Mut auf dem Weg vom "weg vom Öl" oder "Energie nicht mehr verbrennen". Es geht, und einige Unentwegte machen es. Ich vergleiche uns immer mit Asterix und Oblelix. Wir sind genauso unbeugsam gegen die große ölige Übermacht. Das (leider noch nötige) Wunderwasser könnte dann eine wirklich gute Lithium Batterie sein. 200 Wh/kg sind angekündigt von Fortu, und ich hoffe noch immer, dass die angekündigte Serie 2005 wirklich gefertigt wird.

Gruss, Roland