EVT-Roller

04.04.2006
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#1
Hallo Leute,

ich fahre seit etwa 1 1/2 Jahren einen EVT 4000e und bin eigentlich sehr zufrieden obwohl das Teil durchaus verbesserungswürdig ist. Seit ich ihn habe, denke ich jedoch über ein wenig Tuning nach, damit er wenigstens sicher 50 Sachen (und vielleicht noch ein wenig mehr) fährt, damit mich nicht immer die Zweitakt-Stinker abhängen.
Ein wenig Recherche hat ergeben, dass wohl mal irgendwann wer das Ding mit einer 5. Batterie (kurzfrsitig) mit 60V gebraten hat, allerdings konnte ich die Nachricht nicht verifizieren und bin mir auch nicht sicher, ob das sinnvoll ist. Also meine Fragen: Hat irgendwer Erfahrung mit dem Tuning des EVT 4000e? Was für ein Motor ist denn da überhaupt verbaut (Asynchron? Bürstenloser GS-Motor? herkömmlicher GS-Motor?) und wie wird der geregelt? Wie hoch wäre der Aufwand für eine Reku? Lohnt sich die überhapt im Stadtverkehr? Wie könnte man denn sonst die Reichweite erhöhen?
Ja, das wären mal so meine Fragen.

Beste lautlose Grüße

Peter
 

Jens Schacherl

Aktives Mitglied
30.03.2004
1.067
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#2
Peter Pott schrieb:

Hallo Leute,

ich fahre seit etwa 1 1/2 Jahren einen EVT 4000e und bin
eigentlich sehr zufrieden obwohl das Teil durchaus
verbesserungswürdig ist. Seit ich ihn habe, denke ich jedoch
über ein wenig Tuning nach, damit er wenigstens sicher 50
Sachen (und vielleicht noch ein wenig mehr) fährt, damit mich
nicht immer die Zweitakt-Stinker abhängen.
Das ist normal, nach Polizei-Schätzungen sind sowieso 70% von den Kisten illegal getunt.
Mich hat sogar mal ein Mofa :eek: in der Stadt SEHR zügig überholt, obwohl mein Scootelec auch knapp über 50 schafft.
Mir ist lieber, sie überholen mich schnell und eiern dann nicht noch kilometerweit vor mir her und blasen mir ihr Auspuffaroma in die Nase.
Ein wenig Recherche hat ergeben, dass wohl mal irgendwann wer
das Ding mit einer 5. Batterie (kurzfrsitig) mit 60V gebraten
hat, allerdings konnte ich die Nachricht nicht verifizieren
und bin mir auch nicht sicher, ob das sinnvoll ist. Also
meine Fragen: Hat irgendwer Erfahrung mit dem Tuning des EVT
4000e? Was für ein Motor ist denn da überhaupt verbaut
(Asynchron? Bürstenloser GS-Motor? herkömmlicher GS-Motor?)
und wie wird der geregelt?
guckstduhier.gif
http://autos.groups.yahoo.com/group/EVespaCloneClub/message/208 (Anmeldung erforderlich)
In der Photo-Sektion sind auch Bilder vom Innenleben des DC-Nabenmotors.
Wie hoch wäre der Aufwand für eine
Reku? Lohnt sich die überhapt im Stadtverkehr?
Eine Reku nachtröglich einzubauen dürfte bei dieser Art Motor zu aufwendig sein im Vergleich zum Ergebnis. Lieber vorausschauend fahren, und rechtzeitig ausrollen lassen...
Wie könnte man denn sonst die Reichweite erhöhen?
Wieviel km haben denn die Batterien drauf und wie ist die Reichweite momentan?
Solange es die Fortu-Bat noch nicht und die Nickel-Zink nicht mehr gibt, sehe ich da, außer neue Bleibatts kaufen, leider wenig Möglichkeiten :-( .
Ja, das wären mal so meine Fragen.

Beste lautlose Grüße

Peter
Gleichfalls, Jens :D
 
04.04.2006
55
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#3
Hallo Jens,

danke für die Info und das Link, ich hab auch endlich den Beitrag auf gekriegt...
Der gibt es sich ja dreckig mit seiner Turbo-Taste, mal schaun, wie ich das realisieren kann....
Meine Batterien sind jetzt et 4000km alt. Als letztes jahr die eine den Geist aufgegeben hat, waren sie knapp 3000 km alt.
Meine Idee zur Reichweitenverbesserung ist die, eine Energiequelle zur Verfügung zu stellen, die in etwa den Durchschnittsverbrauch des Rollers liefern kann. Nachdem Brennstoffzellen als halbwegs saubere Alternativen an meinem Kontostand scheitern, habe ich mich entschlossen, ein Miniatur-Stromaggregat zu bauen. Konkret soll das ein 30ccm Zweitakt-Stinker sein, den ich irgendwann mit Alkohol betreiben möchte und ein kleiner Generator. Der Motor hat etwa 500W Abgabeleistung. Nach Abzug aller miesen Wirkunsggrade sollte gerade soviel übrig bleiben, dass ich mit einer intelligenten Elektronik die Akkus laden kann, wenn gerade kein Strom entnommen wird. Das System ist soweit konstruiert, die Teile hab ich fast alle, mal schaun, wann ich das realisiert kriege.
Beste lautlose (naja, dann nicht mehr ganz...) Grüße

Peter
 

Jens Schacherl

Aktives Mitglied
30.03.2004
1.067
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#4
Peter Pott schrieb:

Hallo Jens,

[...]
Meine Batterien sind jetzt et 4000km alt. Als letztes jahr
die eine den Geist aufgegeben hat, waren sie knapp 3000 km alt.
Hm, ich glaube mal daß 4 neue Batterien die Reichweite schonmal verbessern würden, wie weit kommst Du denn jetzt noch? Und wie weit fährst Du sie immer runter vor dem Laden?

Normalerweise gehen in Serie geschaltete Bleiakkus alle relativ gleichzeitig kaputt, oder gabs mit dem einen ein spezielles Problem? Wenn du 3 alte und 1 neue Batterie mischst, weichen die Ladespannungen vermutlich ziemlich stark voneinander ab, die neue wird überladen, fängt an zu gasen und macht noch schneller schlapp.
Außerdem hat der EVT ja glaube ich den Fronius-Lader ohne Temperaturkompensation der Ladeendspannung, das fördert auch nicht gerade die Lebensdauer :-( .
Meine Idee zur Reichweitenverbesserung ist die, eine
Energiequelle zur Verfügung zu stellen, die in etwa den
Durchschnittsverbrauch des Rollers liefern kann. Nachdem
Brennstoffzellen als halbwegs saubere Alternativen an meinem
Kontostand scheitern, habe ich mich entschlossen, ein
Miniatur-Stromaggregat zu bauen. Konkret soll das ein 30ccm
Zweitakt-Stinker sein, den ich irgendwann mit Alkohol
betreiben möchte und ein kleiner Generator. Der Motor hat
etwa 500W Abgabeleistung. Nach Abzug aller miesen
Wirkunsggrade sollte gerade soviel übrig bleiben, dass ich
mit einer intelligenten Elektronik die Akkus laden kann, wenn
gerade kein Strom entnommen wird. [...]
schlechtidee.gif

Wenn Du wirklich immer oder meistens mehr Reichweite brauchst als der EVT auch mit neuen Akkus hat, kauf Dir lieber einen Viertakt-Roller mit Kat (oder noch besser einen Scootelec :D ).
So ein Knatterstinkmotörchen am lautlosen und sauberen E-Roller paßt einfach nicht :sneg: , und der Wirkungsgrad des Ganzen ist wie Du ja selber schon sagst mehr als bescheiden!

Andere Idee: wie wärs mit einem Anhänger + 4 Zusatzakkus 17-20Ah als "Range extender"? Die Akkus kannst Du einfach über einen Hochstromstecker parallel zu den eingebauten anschließen (Sicherung nicht vergessen!) und sogar über den vorhandenen Lader mitladen.
Bei 20Ah Zusatzkapazität könntest Du (je nach Gelände und Fahrstil ;-) ) ca. 50% mehr Reichweite haben. Das Gewicht ist zwar größer aber durch die niedrigeren Entladeströme haben die Batts mehr entnehmbare Kapazität (-> Peukert-Effekt).

Gruß Jens

PS: Bei Lidl gibts nächste Woche einen Fahrrad-Anhänger für 29.99€ .
 
S

Sven Kluge

Guest
#5
man kann die feder, die die spannung reguliert verkürzen, bessere battereion z.b. hawker bringen auf dauer locker 65 km/h
Gruß
Sven
 
G

Georg Schütz

Guest
#6
Man muss sich allerdings entscheiden: mehr Geschwindigkeit oder mehr Reichweite. Mehr Geschwindigkeit heißt höhere Ströme und das verkürzt neben der Reichweite auch (bei Bleibatterien) die Batterielebensdauer. Die meisten kommerziell erfolgreichen und noch käuflichen E-Mobile (City-El, Twike, Citroen Saxo/Berlingo, Scootelec, EVT) sind so konstruiert, dass sie etwa 1 Stunde Höchstgeschwindigkeit fahren können und dann aufgeladen werden müssen. Drosselt man die Geschwindigkeit, kommt man in der Regel nicht unerheblich weiter (z.B. Scootelec von 45km auf 65km bei Drosselung von 50km/h auf 35 km/h).